Saisonvorschau

NCAA Preseason-Top-10 (Teil 2)

Der zweite Teil der NCAA-Saisonvorschau beschäftigt sich mit jenen Teams, die zwar nicht zu den Topfavoriten zählen, sich aber gute Chancen auf eine Teilnahme am ?Final Four? ausrechnen können.

Von Björn Lehmkühler
 03.11.2006 |

Die Final-Four-Teilnehmer des letzten Jahres - Florida, UCLA und Louisiana State ? sind weiterhin hervorragend besetzt, und niemand verfügt über so viel Talent wie North Carolina und Kansas, doch auch die Mannschaften, die auf den Positionen sechs bis zehn der Preseason-Top-10 zu finden sind, haben es in sich.

Angeführt von zwei Riesen-Centern, kämpfen die Pittsburgh Panthers und die Georgetown Hoyas um die Krone der angesehenen Big-East-Conference, und in der ebenfalls ruhmreichen ?Big Ten" liefern sich die Ohio State Buckeyes um Supertalent Greg Oden und die Wisconsin Badgers um Top-Scorer Alando Tucker ein ähnliches Duell. Zudem spürt UCLA in der eigenen Liga (Pac-10) bereits die Konkurrenz von Coaching-Legende Lute Olson und seinen talentierten Arizona Wildcats im Nacken. Man sollte also jedes dieser Teams auf der Rechnung haben, wenn man über mögliche Final-Four-Kandidaten spricht, und vielleicht wird eines dieser Teams sogar die großen Favoriten bei der Titelvergabe ärgern.


6. Pittsburgh Panthers

Wenn man als bestes Team einer Top-Conference wie der ?Big East" gilt, ist man automatisch auch in der ganzen Nation eine heiße Adresse. Pittsburgh bildet da keine Ausnahme. Dass es dieses Prädikat überhaupt verliehen bekommen (und nicht etwa die Georgetown Hoyas) verdankt ?Pitt", wie das College aus der Stadt des NFL-Champions (Pittsburgh Steelers) kurz genannt wird, seinem Mann in der Mitte: Aaron Gray (13,9 PpG, 10,5 RpG). Dieser widerstand dem Lockruf der NBA und wird ein weiteres Jahr in Pittsburgh auf dem Campus verbringen. Mit seinem gewaltigen Körper (2,16 Meter, 122 kg) ist Gray eine unübersehbare Präsenz unter den Körben der NCAA. Dass er so zu den besten Postscorern und Reboundern im College-Basketball zählt, ist nur logisch. Sogar mangelnde Schnelligkeit und Athletik - zumindest nach NBA-Maßstäben - ändern nichts an seinem Status als einem der dominantesten Bigmen der NCAA.

Doch Aaron Gray ist keineswegs auf sich allein gestellt ? die ?Panthers" sind tief besetzt. Im Backcourt existiert trotz dem Abgang von Star-Point-Guard Carl Krauser der nun als Aufbauspieler das BBL-Team aus Oldenburg lenkt nachwievor genug Talent, Erfahrung und Tiefe. Mit Junior Ronald Ramon (8,0 PpG), Sophomore Levance Fields (6,8 PpG), Senior Antonio Graves (5,0 PpG) und Junior Keith Benjamin (4,6 PpG) verfügt Pittsburgh auf den kleinen Positionen über ein solides Viergespann.

Das Prunkstück des Teams ist dennoch der Frontcourt um Aaron Gray. Dort startet zum Beispiel Senior Levon Kendall (7,0 PpG, 5,4 RpG), der diesen Sommer als Mitglied des kanadischen Nationalteams bereits internationale Erfahrung sammeln konnte (und unter anderem sieben Punkte in einem Freundschaftsspiel gegen Deutschland erzielte). Außerdem kann Sam Young (7,9 PpG, 4,4 RpG) ein Entwicklungssprung zugtraut werden. Der mit 1,98 Meter etwas zu klein geratene Power Forward überzeugte in seiner Freshman-Saison bereits durch sein beherztes, hartes und effektives Spiel unter dem Korb und soll über einen Vertical Leap von 35 Zoll (87,5 cm) verfügen.

Fazit: Die Pittsburgh Panthers überzeugen mit einem tiefen und ausgeglichenen Backcourt und einem starken Frontcourt, der es auch in Sachen Rebounding mit den Besten der Liga aufnehmen kann. Das Team kann sowohl selber punkten, als auch in der Defensive das Spiel kontrollieren. Dank der Entscheidung ihres Stars Aaron Gray, erst im nächsten Sommer in die NBA zu wechseln, und aufgrund der zahlreichen und schwerwiegenden Abgänge der anderen Top-Teams wie etwa Villanova (Foye, Ray, Lowry) und Connecticut (Gay, Williams, Armstrong, Boone, Anderson), sollte Pittsburgh ein großer Favorit auf den ersten Platz in der Big-East-Conference sein. Wie weit es das Team schließlich im März bringen wird, könnte die mentale Härte des Teams entscheiden: Letztes Jahr verabschiedeten sich die Panthers mit einer 66:72-Niederlage gegen den Außenseiter Bradley in der zweiten Runde, wobei Aaron Gray von Braves-Center Patrick O'Bryant (Golden State Warriors) regelrecht vorgeführt wurde.

7. Georgetown Hoyas

"Sie waren noch vor zwei Jahren im NIT, und dieses Jahr haben sie ernsthafte Chancen, die Liga [Big East] zu gewinnen", so ein Big-East-Coach über die Georgetown Hoyas. Soll heißen: Nach einigen mageren Jahren ist das Team von Head Coach John Thompson III wieder in der absoluten Spitze der NCAA angelangt. ?Und er wird sogar die Meisterschaft gewinnen", ist sich dessen Vater John Thompson jr., der selbst ein berühmter Coach war, sicher. Dieses Ziel wäre für diese Saison vielleicht etwas zu hoch gegriffen, doch Georgetown hat genug Talent, um Pittsburgh den Conference-Titel streitig zu machen.

Thompsons Hoffnungen liegen bei diesem Unterfangen vor allem auf seinem starken Inside-Outside-Duo: Roy Hibbert und Jeff Green. Hibbert ist das ?Monster in der Mitte": ein massiger 2,18-Meter-Gigant und der nächste Name in der Center-Schmiede Georgetown, die auf dieser Position bereits Legenden wie Patrick Ewing, Alonzo Mourning und Dikembe Mutombo hervorgebracht hat. Hibbert (11,6 PpG, 6,9 RpG) spielte sich letztes Jahr überraschend in den Vordergrund, nachdem er zwischen seinen ersten beiden Jahren eine mächtige Entwicklung durchgemacht hatte. Nun gilt der Riese als einer der besten Center in der gesamten NCAA und als legitimer NBA-Spieler. Gerüchten zufolge soll Hibbert sogar mächtig abgespeckt und somit seine athletischen Mängel beseitigt haben. Stimmt das, würde er wohl sogar noch dominanter sein.

Jeff Green ist der zweite starke Junior im Bunde und für NBA-Teams nicht minder interessant. Er (11,9 PpG, 6,5 RpG) ist ein unheimlich vielseitiger 2,06-Meter-Forward, kann mehrere Positionen spielen und tut dabei von allem etwas ? punkten, passen, rebounden und verteidigen. ?Ich würde ihn gern in meinem Team haben. Er ist so gut", schwärmt zum Beispiel ein Big-East-Coach von Green, der neben Aaron Gray (Pittsburgh) sogar als aussichtsreicher Kandidat auf den Titel des ?Big East Player of the Year" gilt.

Hinter dem Duo Hibbert & Green existieren nach dem Abgang der wichtigen ?Senior"-Starter Brandon Bowman, Ashanti Cook (jetzt Braunschweig) und Darrel Owens jedoch Lücken. Der Frontcourt wurde mit zwei starken High-Schoolern verstärkt. Coach Thompson traut einem von ihnen - Vernon Macklin - eine ähnliche Entwicklung wie Hibbert zu, und DaJuan Summers sollte eine weitere Option in der Zone darstellen. Wesentlich dünner sieht es hingegen im Backcourt aus: Die Hoffnungen im Spielaufbau liegen auf Jonathan Wallace (7,9 PpG), dem einzigen Rückkehrer auf der Guard-Position mit einem Schnitt von über drei Punkten pro Spiel.

Fazit: Das Team von John Thompson wird auf beiden Seiten des Courts nicht zu unterschätzen sein. Mit Roy Hibbert unter dem Korb und Jeff Green an seiner Seite besitzt Georgetown genug Talent für einen langen ?Run" im NCAA-Turnier, doch auch diese beiden Top-Spieler können nicht über die fehlende Tiefe hinwegtäuschen. Vor allem der Backcourt fällt im Vergleich mit den anderen Top-Ten-Teams ab. Um das Final Four zu erreichen, müssen die Rollenspieler auftrumpfen.

8. Arizona Wildcats

Die Statistik von Coach Lute Olson in Arizona liest sich mehr als gut: Seit 24 Jahren hat er die Wildcats trainiert, und in der vergangenen Saison erreichte er zum 22.Mal in Folge das NCAA Tournament. Dennoch hat das Team in der Vergangenheit immer wieder in der entscheidenden Phase der Saison enttäuscht; zuletzt mit einem kurzen Zwei-Runden-Turnier.

Doch Olson hat keinen Zweifel an einer Kehrtwende: Die zuletzt fehlende Teamchemie sei ?hervorragend", so der Coach, und Neuzugang Chase Budinger soll der beste Freshman in Olsons Zeit bei Arizona sein. Riesige Vorschusslorbeeren, wenn man bedenkt, dass Olsen bereits 31 NBA-Draft-Picks (13 davon in der ersten Runde) und 30 ?All-Americans" herausgebracht hat, darunter Stars wie Gilbert Arenas, Mike Bibby und Richard Jefferson. Der 2,01 Meter große Flügelspieler Budinger überzeugt den Coach mit seiner überragenden Athletik und einer guten Einstellung zum Spiel: ?Was mich bei Chase am meisten beeindruckt ist, dass Punkte zu machen gar nicht so wichtig für ihn ist. Er kann mit dem Ball umgehen, passt wie ein Point Guard und freut sich mehr über Punkte seiner Mitspieler als über seine eigenen", berichtet Olsen von seinem Freshman, in dem er zudem einen ?überragenden Verteidiger" sieht.

Der eigentliche Star des Teams ist jedoch nicht Budinger, der vielleicht sogar nur von der Bank kommen könnte, sondern Shooting Guard Marcus Williams (13,0 PpG, 4,7 RpG). Der 2,01-Meter-Sophomore ist vielseitig, gefährlich von außen (43,5 3P%) und hat eine starke Freshman-Saison hinter sich. Eine konstante zweite Spielzeit und etwas mehr Muskelmasse könnten aus ihm sogar einen Top-10-Pick im kommenden NBA-Draft machen.

Außerdem baut Olson auf zwei wichtige Seniors: Mustafa Shakur und Ivan Radenovic. Shakur (11,2 PpG, 4,7 ApG) ist ein Point Guard, der außer einem konstanten Wurf über alle Qualitäten eines Top-Aufbauspielers verfügt. Dennoch stagniert die Entwicklung des einstigen High-School-Stars in Arizona, sodass er in dieser Saison den NBA-Scouts vieles zu beweisen haben wird. Radenovic (12,1 PpG, 6,3 RpG) ist die wichtigste Inside-Präsenz der Wildcats und laut Olson habe sich niemand so verbessert, wie es Radenovic in den letzten zweieinhalb Jahren getan habe. Unterstützt wird die Achse Shakur-Williams-Radenovic neben Budinger in erster Linie von Guard Jawan McClellan (4,0 PpG) und Center Kirk Walters (6,1 PpG, 3,5 RpG).

Fazit: Die Arizona Wildcats sind schnell und athletisch und werden, wenn es nach Olson geht, soviel rennen wie möglich: ?Unser Ziel ist es, 70 Prozent unserer Punkte im Fastbreak oder durch die Early Offense zu erzielen". Der Spielplan ist wie immer einer der härtesten der NCAA und wird dem talentierten Team die Chance geben, für Aufsehen zu sorgen. Hinter Shakur, Williams und Radenovic sieht es zwar trotz Budinger etwas dünn aus, doch mit dem Spielermaterial, das Arizonas Head Coach Lute Olson zur Verfügung hat, sollte Arizona insgesamt über genug Talent für den Titelkampf in der ?Pac 10" und ein langes NCAA-Turnier verfügen. Viel wird dabei von der Teamchemie abhängen, die von allen als deutlich verbessert beschrieben wird.

9. Ohio State Buckeyes

Würde Greg Oden wohl zum College gegangen sein, wenn es die Altersgrenze nicht gäbe? Oder würde sich der High-School-Star aus dem US-Bundesstaat Indiana für den direkten Weg in die NBA entschieden haben? Diese Fragen sind selbstverständlich rein hypothetisch, und jeder möge seine eigene Vermutung anstellen. Die Buckeyes-Fans plagen sich zumindest nicht mit solchen Fragen herum. Sie sind froh, den Ausnahmespieler im Jersey ihres Teams zu sehen. Doch wann wird er dies nach seiner Verletzung erstmals in einem NCAA-Spiel tragen? Diese Frage ist wesentlich interessanter für Ohio States Anhänger, denn obwohl Greg Oden nur ein 18-jähriger Freshman ist, lastet auf ihm der Druck, die Uni aus dem ?LeBron-Staat" zu einem Titelkandidaten zu machen.

Wer Greg Oden ist, muss an dieser Stelle wohl nicht allzu detailliert ausgeführt werden. Sogar Leute, die sich nur oberflächlich für den US-Nachwuchs interessieren, haben bereits von ihm gehört: dem nächsten dominanten Center der NBA, dem quasi alle Experten eine Zukunft als absoluter Mega-Star vorhersagen. Groß, massig und athletisch. Eine defensive Ausnahmeerscheinung, die offensiv nur noch den Feinschliff und etwas Erfahrung benötigt. Auch in der NCAA sind die Erwartungen hoch, obwohl Oden möglicherweise dort nur eine (nicht einmal komplette) Saison absolvieren wird. Und genau das ist das Problem der Ohio State Buckeyes: Wie wird das junge Team ohne seinen jungen Star, der nach einer Operation am Handgelenk erst im Dezember zurückerwartet wird, in die Saison starten, und wie schnell wird Oden sich einfügen können? Viel wird von Beginn an also von Odens Mitspielern abhängen.

Besonders um den Backcourt muss man sich derweil keine Sorgen machen. Junior-Point-Guard Jamar Butler (10,1 PpG, 4,6 ApG) und Senior-Shooting-Guard Ron Lewis (11,2 PpG) bilden ein erfahrenes, gestandenes und eingespieltes Guard-Tandem. Dieses wird durch die beiden Freshman-Talente Mike Conley Jr. (den Point Guard aus Odens High-School-Team) und Daequan Cook ergänzt. Obwohl sie sich in Odens Schatten befinden, waren beide Spieler selbst ?McDonalds All Americans" und gehören zu den Top-Spielern ihres Jahrgangs.

Auf den Forward-Positionen sieht es hingegen etwas dünner aus. Der frühere High-School-Star Ivan Harris (3,6 PpG) hat in seinen drei Jahren am College die in ihn gesetzten Erwartungen noch nicht erfüllen können, und mit Freshman David Lighty und Junior-Bigman Matt Terwillinger (2,3 PpG) stehen nicht viele hochklassige Alternativen bereit, zumal letzterer bis zu Odens Debüt wohl auf der Fünf starten wird. Gut möglich, dass Daequan Cook trotz seiner 1,96Meter viele Minuten als Small Forward spielen wird.

Fazit: Die Ohio State Buckeyes sind - vor allem auf der Bank - sehr jung besetzt. Zudem fehlt hinter Oden die Tiefe im Frontcourt. Aufgrund dieser Probleme muss für OSU von Beginn an vieles optimal laufen, um auf nationaler Ebene ein Top-Team zu sein: Die erfahrenen Spieler Butler, Lewis, Harris und Terwillinger sollten sich weiterentwickeln und Odens Freshman-Kameraden Conley, Cook und Lighty müssen bereits zu Saisonbeginn konkurrenzfähig sein. Nur so bleibt Ohio State bis zu Odens Rückkehr in Reichweite der besten zehn Teams, und nur so kann das Team im ?Tournament" für Furore sorgen. Vorausgesetzt natürlich, dass Oden die immensen in ihn gesetzten Erwartungen erfüllt.

10. Wisconsin Badgers

Bereits nach der ersten Runde des NCAA-Turniers konnten die Wisconsin Badgers die Heimreise antreten ? was für eine Enttäuschung. Beim 75:94 ließen die Arizona Wildcats den an Platz neun gesetzten ?Dachsen" keine Chance. ?Das war unser schlimmster Albtraum", bilanzierte Head Coach Bo Ryan nach dem Spiel. Doch dieses Jahr soll alles anders werden. Wisconsin gilt in der ?Big Ten" nicht mehr nur als eine gute Mannschaft unter vielen, sondern neben Greg Odens Ohio State Buckeyes als bestes Team der Conference.

Dies verdankt Wisconsin vor allem seinem Star Alando Tucker (19,0 PpG, 5,7 RpG). Der ist unglaublich athletisch (er brach mit 95,6 Zentimetern den schulinternen Sprungkraft-Rekord von Michael Finley), in der Offensive auf College-Ebene kaum zu stoppen und auf der anderen Seite des Courts selbst ein ?Stopper". Zudem kann der 1,98-Meter-Flügelspieler auch rebounden, den Ball verteilen und ist ein vorbildlicher Leader. ?Falls ich woanders wäre, würde ich ihn in meinem Team haben wollen", erklärt Coach Ryan und ergänzt: ?Er trug uns [letztes Jahr]."

Dennoch macht nicht nur Tuckers Rückkehr Hoffnung; auch die anderen wichtigen Spieler sind zum Großteil zurück und bilden eine eingespielte und äußerst gefährliche Mannschaft. Point Guard Kammron Taylor (14,2 PpG) ist der Co-Star des Teams und ein erfahrener Aufbauspieler. Er kann das Team leiten, sucht aber auch selbst erfolgreich den Abschluss, wenn seine Mannschaft Punkte benötigt. Ihm zur Seite steht mit Junior Michael Flowers (6,1 PpG) ein solider Shooting Guard, der in der vergangenen Saison 39,1 Prozent seiner Dreipunktwürfe einnetzte.

Unter dem Korb kann Coach Ryan weiterhin auf die Combo Brian Butch (9,9 PpG, 6,0 RpG) und Jason Chappell (4,4 PpG, 4,3 RpG) vertrauen. Beide bringen Größe, Masse und Härte ins Spiel der Badgers, die sie dann den Odens, Grays und Hibberts der Liga entgegensetzen müssen. Von der Bank ist zudem von den Sophomores Marcus Landry, Joe Krabbenhoft und Kevin Gullikson sowie den Neulingen Jason Bohannon, Trevon Hughes und J.P. Gravinski solide Hilfe zu erwarten.

Fazit: Für die Wisconsin Badgers kehren 90 Prozent der Punkte, 93,1 Prozent der Rebounds und 87,1 Prozent der Minuten aus der Mannschaft des letzten Jahres zurück, die immerhin eine Bilanz von 19-12 erzielte. Es steht also außer Frage, dass es sich hier um eine erfahrene und vor allem eingespielte Mannschaft handelt. Mit Taylor und vor allem Tucker stehen zudem gute Einzelspieler im Kader. Zwar macht die Auswärtsbilanz der abgelaufenen Saison (2-8) etwas Sorgen, doch Wisconsin ist zweifellos ein Kandidat für den Big-Ten-Titel und einen langes und erfolgreiches NCAA-Turnier.




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von Crossover 30.05.2012 um 12:56:04


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