Die Big-12-Conference bleibt bestehen

Von Björn Lehmkühler
 19.06.2010

Der drohende Zerfall der Big-12-Conference konnte nun doch abgewendet werden. Nach dem Abgang von Colorado (Pac-10; 2012) und Nebraska (Big Ten; 2011) wird die Big 12 ab der Saison 2012-13 mit zehn Teams fortbestehen. Dies ermöglichte vor allem die Entscheidung der Universität von Texas, welche aufgrund ihrer Macht und Strahlkraft im finanzträchtigeren College Football die Entscheidung über Auflösung oder Überleben der Liga quasi selbst in der Hand hielt - die Wackelkandidaten aus Texas Tech, Texas A&M, Oklahoma und Oklahoma State folgten der Entscheidung Texas'.

Da auch Utah - vor allem aus Football-bezogenen Gründen - von der Mountain West Conference in die Pac-10 wechseln wird, besteht letztere in Zukunft aus zwölf Mannschaften. Dies gilt auch für die Big Ten, die vor der Aufnahme von Nebraska elf Mitglieder gezählt hatte. Damit werden beide Mannschaften zukünftig in je zwei Divisions à sechs Teams aufgeteilt werden, was jedoch für den Football (wo zu Saisonende ein Meisterschaftsspiel zwischen den Division-Meistern stattfinden wird) wesentlich größere Implikationen haben wird als für den Basketball.

Die Big 12 wird bei den Wechselspielen zwar an Größe verlieren; dafür können die Teams ihre 18 Conference-Spiele ab 2012 in Form eines "balanced schedule" - also mit Hin- und Rückspiel - austragen. Dies ist mit zwölf Teams nicht möglich. Zudem dürfte die Liga nach dem Abgang der notorischen Verliererteams aus Colorado und Nebraska im Basketball die wohl ausgeglichenste des Landes werden.


 
 





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