NCAA Tournament

Sweet Sixteen ohne Elias Harris

Das Teilnehmerfeld der NCAA March Madness 2010 ist auf 16 Teams geschrumpft. Die Sweet Sixteen finden dabei ohne Gonzaga statt, das eine deutliche Niederlage gegen Syracus einstecken musste. Derweil entwickelt sich Cornell zur Cinderella und Michigan State siegte in einem Thriller gegen Maryland.

Von Thomas Käckenmeister
 22.03.2010 |

California (8) - Duke (1) 53:68

Vor allem unterm Korb war Duke nicht zu stoppen. Riese Brian Zoubek sammelte 14 Punkte und 13 Rebounds, Kyle Singler beendete das Spiel mit 17 Zählern und fünf Boards. Die Überlegenheit in der Zone relativierte die schwache Duke-Quote aus der Ferne (3/17 3FG), California war auch nicht wesentlich besser (3/12 3FG). Die Blue Devils bekommen es nun im Achtelfinale mit Purdue zu tun.

Schlüsselspieler: Brian Zoubek (Duke: 14 P, 13 R, 1 S, 1 B)

Gonzaga (8) - Syracuse (1) 65:87

24 Punkte (8/12 FG) und acht Rebounds von Elias Harris halfen nichts, um gegen die favorisierten Orangemen zu bestehen. Vor allem Big East Player of the Year Wes Johnson (31 P, 14 R) und Andy Rautins (24 P, 4 R, 4 A) waren seitens Syracuse nicht zu bändigen. Gonzaga suchte 21-mal das Glück von Downtown, versenkte jedoch nur drei Schüsse. Ganz anders der Gegner: Zwölf von 25 Distanzbomben zündeten im Korb der Bulldogs. Syracuse steht erstmals seit 2003/04 wieder in der Runde der letzten 16.

Schlüsselspieler: Wes Johnson (Syracuse: 31 P, 14 R)

Missouri (10) - West Virginia (2) 59:68

Der Mountaineers-Express rollt in Richtung Sweet Sixteen. Da'Sean Butler (28 P, 8 R), Devin Ebanks (14 P, 7 R) und Kevin Jones (13 P, 9 R) waren die Garanten für den Erfolg, der in den Schlussminuten durch einen 12:6-Lauf besiegelt wurde.

Schlüsselspieler: Da'Sean Butler (28 P, 8 R)

Georgia Tech (10) - Ohio State (2) 66:75

Evan Turner traf in der ersten Runde gegen Santa Barbara nur für neun Punkte 82/13 FG), gegen Georgia Tech sah das ganz anders aus: Der als Lottery Pick im nächsten Draft gehandelte Guard lieferte eine Gala ab - 24 Punkte, neun Rebounds, neun Assists und drei Steals standen für ihn nach dem Sieg seiner Buckeyes zu Buche. Turners Kollegen Jon Diebler und David Lighty sammelten zusammen 38 Punkte. Iman Shumpert zeigte trotz schwacher Quote (3/11 FG) seine Allround-Fähigkeiten (7 P, 8 R, 5 A, 4 S).

Schlüsselspieler: Evan Turner (Ohio State: 24 P, 9 R, 9 A, 3 S, 9 T)

Texas A&M (5) - Purdue (4) 61:63 OT

Die boilermakers siegten erst nach Verlängerung dank eines Korblegers von Chris Kramer. Der Purdue-Guard traf 4,2 Sekunden vor Schluss zur Entscheidung. Da halfen auch 17 Punkte und 15 Rebounds von Aggie Bryan Davis wenig. Er wurde zum tragischen Helden in seinem letzten College-Spiel, denn Kramer überwand Davis' Defense für den entscheidenden Layup.

Schlüsselspieler: Chris Kramer (Purdue: 17 P, 7 R, 3 S)

Michigan State (5) - Maryland (4) 85:83

Die wohl packendste Begegnung der zweiten Runde fand zwischen Michigan State und Maryland statt. Nachdem Spartans-Guard Kalin Lucas sich an der Achillessehne verletzt hatte und ausfiel, verspielte Michigan State eine 16-Punkte-Führung in der zweiten Hälfte. Sechs Sekunden vor Schluss ging Maryland nach einem Korb von Greivis Vasquez (26 P, 4 R, 8 A) sogar mit 82:83 in Führung, ehe Korie Lucious (13 P, 3/6 3FG) eiskalt einen Dreier mit der Schlusssirene versenkte.

Schlüsselspieler: Durrell Summers (Michigan State: 26 P, 6/8 3FG, 4 R)

Xavier (6) - Pittsburgh (3) 71:68

Jordan Crawfords Name war im Sommer letzten Jahres eng mit einem Dunk über LeBron James verbunden, nun aber erzielte er 27 Punkte für Xavier beim Sieg über Pittsburgh. Gegen Minnesota legte er zum Turnierauftakt bereits 28 Zähler auf. Crawford erzielte gegen Pitt sechs der letzten zehn Xavier-Punkte. Dies sowie ein wichtiger Block von Jason Love (14 P, 8 R) entschieden die Zitterpartie. Ashton Gibbs (19 P) und Brad Wanamaker (16 P, 10 R, 5 A) versuchten am Ende per Dreier auszugleichen, doch vergebens.

Schlüsselspieler: Jordan Crawford (Xavier: 27 P, 6 R)

Cornell (12) - Wisconsin (4) 87:69

Zuerst die an Nummer fünf gesetzten Temple Owls, dann die vierplatzierten Wisconsin Badgers - Cornell Big Red entwickelt sich zum Favoritenschreck. Der Gegner in den Sweet Sixteen heißt Kentucky. Wer weiß, ob dann erneut Ryan Wittman und Louis Dale für insgesamt 50 Punkte verantwortlich zeichnen, wie sie es gegen Wisconsin taten. Über 60 Prozent der Würfe fielen für den Ivy-Ligisten, bei denen der Deutsche Max Groebe erneut keine Einsatzzeit sah.

Schlüsselspieler: Louis Dale (Cornell: 26 P, 3 R, 3 A)

[Sweet Sixteen im Überblick]




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von Crossover 30.05.2012 um 12:54:39


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