NCAA-Tournament 2006
NCAA-Halbfinalspiele: Zusammenfassung
Am Samstag fanden die ersten beiden Final-Four-Partien statt. UCLA musste sich mit LSU auseinandersetzen, während es die Florida Gators mit dem Überraschungsteam George Mason zu tun bekam.
Von Mario Kyriasoglou, Christian Neumann |
03.04.2006 | |
Eine weitere College-Saison findet mit dem Final Four ihr großartiges Ende. Im ersten Halbfinale des NCAA Tournament standen sich dabei Florida und George Mason gegenüber; im anderen spielte Louisiana State gegen die University of California Los Angeles (UCLA).
Schauen wir uns die Aufstellungen der Teams doch einmal an.
1. HalbfinaleFlorida Gators, Bilanz: 31-6 (10-6 Southeastern Conference), an 3 gesetzt ( Minneapolis Region)
Center: Al Horford. Horford ist ein cleverer, kraftvoller Spieler, der wenig Fehler macht und durch seine Physis in Korbnähe schwer zu verteidigen ist. Zusätzlich hat der Sohn von Ex-NBA-Spieler Tito Horford seinen Sprungwurf verbessert und kann mittlerweile auch aus fünf Metern Entfernung gut treffen. Im Turnier räumte Horford Rebounds ab wie nur wenige andere Spieler.
Horfords Statistiken im NCAA Tournament: 11,4 Punkte, 10,6 Rebounds, 55,8% FG
Power Forward: Joakim Noah. Natürlich steht Noah noch im Schatten seines berühmten Vaters, des Tennisstars Yannick, doch in diesem NCAA-Turnier hat der Junior sich einen Namen gemacht. Noah war bisher ohne Zweifel der dominante Spieler des Turniers und hatte die gegnerischen Center in Offense und Defense stets im Griff. Gegen die kleingewachsene Frontline von George Mason ist Noahs Vielseitigkeit Floridas größtes Kapital. Zudem verbessert sich der dürre Riese stetig: War es früher ein probates Mittel, Noah an die Freiwurflinie zu zwingen, so trifft er im Turnier starke 82,9% seiner Freiwürfe.
16,2 Punkte, 9,6 Rebounds, 3,2 Assists, 4,6 Blocks, 1,4 Steals
Small Forward: Corey Brewer. Brewer ist ein ausgewiesener Defensivspezialist, der in der Offense besonders durch schwierige Korbleger im Fast Break glänzt und gelegentlich auch mal einen Dreier einstreuen kann. In wichtigen Situationen zeigte Brewer im NCAA-Turnier Nervenstärke und machte oftmals die Big Points. Wenn Brewer in Foulprobleme bekommt, wird die Defense der Gators meist eine ganze Klasse schlechter. Verteidigt normalerweise den besten Mann des Gegners auf den Außenpositionen.
14,4 Punkte, 4,4 Rebounds, 1,0 Steals, 50% FG, 50% 3FG
Shooting Guard: Lee Humphrey. Humphrey, ein Junior, ist der älteste Starter der Gators und der emotionale Leader des Teams. Er verteidigt unspektakulär, aber solide. In der Offense ist das Repertoire begrenzt: Wenn Humphrey nicht den offenen Dreier bekommt, ist er nicht sehr produktiv. Mehr als 80% seiner Würfe feuert der Mann aus Tennessee außerhalb der Dreipunktelinie ab. Mit Erfolg, denn in 45 % der Fälle finden Humphreys Dreier ihr Ziel.
12,4 Punkte, 50% FG, 45% 3FG
Point Guard: Taurean Green. Green scheint manchmal hektisch und überhastet, ist dennoch der Kopf des Teams. Der Point Guard hat das Tempo im Griff und trifft auch schwierige Dreier gegen eine gute aufgestaffelte Abwehr. In der Defense wurde Green mit steigendem Niveau der Gegner mehr und mehr zu einer Schwachstelle.
12,2 Punkte, 32% FG, 83% FT, 1,4 A/TO
George Mason Patriots, Bilanz: 27-7 (15-3 Colonial Athletic), an 11 gesetzt (Washington, D.C. Region)
Center: Jai Lewis. Der bullige 2-Meter-Mann war Garant dafür, dass auch die größer gewachsenen und athletischeren Teams aus den größeren Conferences den Patriots nichts anhaben konnte. Selbst gegen das herausragende Center-Tandem Josh Boone und Hilton Armstrong (Connecticut) wusste Lewis sich zu behaupten. Lewis ist der Beweis dafür, dass man mangelnde Größe mit Herz ausgleichen kann.
Lewis? Statistiken im NCAA Tournament: 11,8 Punkte, 7,2 Rebounds, 1,8 Steals.
Power Forward: Will Thomas. Der Sophomore hat nur zwei Bewegungen im Low-Post: Den Jump Hook und den Fadeaway-Sprungwurf. Beides macht der Sophomore aber so gut, dass er selbst gegen gut aufgestaffelte Verteidigungen hochprozentig punktet. Zudem steht Thomas immer dort, wo es einen Rebound zu sichern gilt und nutzt seine herausragende Antizipation.
13,0 Punkte, 9,0 Rebounds, 50,9% FG
Small Forward: Folarin Campbell. Der Sophomore ist ein Allrounder, der bei GMU während dieser Saison bereits vier Positionen gespielt hat. Neben einem guten Zug zum Korb verfügt Campbell über ein gutes Auge. Im Turnier wartet Campbell bisher mit herausragenden Trefferquoten auf und ist ein wandelndes Mismatch: Gegen gleich große Verteidiger postet der kräftige Campbell auf, längere Verteidiger lockt er auf den Flügel, um an ihnen vorbeizuziehen.
15,4 Punkte, 4,2 Rebounds, 62,5% FG, 50% 3FG, 85,7% FT
Shooting Guard: Lamar Butler. Butlers Dreier haben diese Saison mehr als ein Team zur Verzweiflung gebracht. Für einen Spieler seiner Größe trifft Butler exzellent aus dem Feld, was ihm den Titel des besten Spielers in der Washington, D.C. Region einbrachte. Butler hat die Fähigkeit, in der entscheidenden Phase selbst Würfe zu kreieren, die er dann nervenstark verwandelt.
14,4 Punkte, 55,8% FG, 45,8% 3FG
Point Guard: Tony Skinn. Nach einem Ellenbogencheck im Spiel gegen Hofstra wurde Skinn von seinem eigenen Coach Jim Larranaga für das Erstrundenmatch gegen Michigan State gesperrt. Umso motivierter kam der Senior im Spiel gegen North Carolina zurück. Skinn ist der Motor des Patriots-Spiels und bedeutet mehr für das Team, als es seine Statistiken vermuten lassen.
11,2 Punkte, 2,0 Assists
Das Spiel: Florida Gators ? George Mason Patriots 73:58
Der große Tanz neigt sich dem Ende zu, und um kurz vor 12 muss Cinderella nach Hause gehen. In diesem Fall ist Cinderella das Basketballteam der George Mason University und der übrigbleibende zerbrechliche Glasschuh sind die Erinnerungen, die die Mannen in Grün noch in 50 Jahren ihren Enkeln erzählen können. Hätte George Mason den Durchmarsch zum Titel geschafft, so wäre dies wohl ohne Zweifel die größte Sensation in der Geschichte des NCAA-Basketballs gewesen. Im Halbfinale waren jedoch die großen und athletischen Florida Gators, die von ihrem Coach Billy Donovan exzellent auf George Mason eingestellt worden waren, eindeutig eine Nummer zu groß für den Underdog aus dem Staat Virginia.
Während die Gators, allen voran Junior Lee Humphrey, aus der Distanz nahezu traumwandlerisch sicher trafen, hatten die Patriots sichtlich ihre Probleme mit den Lichtverhältnissen im RCA Dome: Die normalerweise sehr sicher von der Dreierlinie agierenden Patriots brachten es im Halbfinale auf nur 2 Treffer bei 11 Versuchen, während die Gators mit einer Quote von 12/25 aufwarten konnte. Zudem schafften es die saft- und kraftlos wirkenden Patriots trotz eines sich redlich bemühenden Inside-Duos Will Thomas (10 Punkte, 5 Rebounds) und Jai Lewis (13 Punkte, 8 Rebounds) nie, unter dem Korb gegen das Duo Horford und Noah Übergewicht zu gewinnen. Dies lag nicht zuletzt daran, dass die vor Wochenfrist noch so souverän agierenden Postspieler von GMU diesmal zusammen nur auf die magere Trefferquote von 9 von 26 kamen.
Neben Humphrey (19 Punkte, 6/12 Dreier) und Swingman Corey Brewer (19 Punkte, 5 Rebounds) lieferte die Centerriege der Gators ihre gewohnt starken Statistiken ab: Joakim Noah brachte es diesmal auf 12 Zähler, 8 Rebounds und 4 Blocks, während Al Horford (7 Punkte) nebenbei 13 Rebounds und 5 Assists sammelte.
Die letzten drei Minuten waren symptomatisch für das Spiel. Drei Mal spielten die Gators die Wurfuhr nahezu völlig herunter und holten nach einem Fehlwurf in Person von Horford den Offensivrebound, so dass George Mason keine Chance mehr zu einer Aufholjagd bekam. Als dann Corey Brewer beim vierten Versuch in dieser Sequenz auch noch den Dreier versenkte, war der Widerstand der tapferen Patriots endgültig gebrochen.
2. HalbfinaleLSU vs. UCLA ist mehr als nur eine Ansammlung von abkürzenden Großbuchstaben. Dahinter stehen einige der talentiertesten College-Spieler und zwei der besten Teams der aktuellen Saison.
Louisiana State Tigers, Bilanz: 23-8 (14-2 Southeastern Conference), an 4 gesetzt (Atlanta Region)
Center: Tyrus Thomas. Er ist der Aufsteiger dieses Turniers (neben Floridas Joakim Noah), wurde zum Most Outstanding Player seiner Turnier-Region gewählt und hat sich mit seinen Leistungen in den Augen vieler Experten an die Spitze des Drafts 2006 gestellt. Thomas' unglaubliche Athletik, seine Blocks und Rebounds können den Tigers den Titel sichern.
Thomas? Statistiken im NCAA Tournament: 11,5 Punkte, 9,25 Rebounds, 3,5 Blocks, 70,4% FG
Power Forward: Glen Davis. Bei knapp über 2 Metern Körpergröße und 140 Kilogramm ist Glen Davis nur schwer zu übersehen, doch seine Leistungen sind noch auffälliger als sein massiver Körper. Davis ist der Spieler, der die Tigers bis in Final Four geführt hat, und sein Können wird auch über ihren weiteren Erfolg entscheiden.
20,75 Punkte, 8,75 Rebounds, 1,75 Blocks, 45% FG
Small Forward: Tasmin Mitchell. Noch im letzten Jahr war der Freshman an der High School ein zu kleiner, aber sehr kräftiger Power Forward im Stile Corliss Williamsons. Bereits in seinem ersten Jahr bei LSU hat sich Mitchell recht gut an das Spiel auf dem Flügel gewöhnt, spielt erstaunlich viele Assists, trifft auch den ein oder anderen Wurf von außen und bietet zudem Unterstützung am Brett, was LSU die reboundstärkste Forward-Riege des gesamten Turniers geben dürfte.
7,25 Punkte, 6,25 Rebounds, 1,25 Steals, 4,25 Assists
Shooting Guard: Garrett Temple. Der andere Freshman in der ersten Fünf, und der Spezialist des Teams. Temples Wert lässt sich nicht in seinen Statistiken bemessen, denn er ist der Bruce Bowen dieses Teams. Er war es, der mit seiner aggressiven Defensive Dukes JJ Redick verteidigte und dadurch den Untergang der Blue Devils besiegelte.
5,5 Punkte, 2,75 Rebounds, 1 Block
Point Guard: Darrel Mitchell. Der einzige Senior in der ersten Fünf ist auch LSUs einziger guter Distanzschütze (40% über die Saison). Mitchell ist kein klassischer Spielmacher, doch er trägt als vielseitiger Schütze andere Dinge zum Spiel bei. Für die Tigers wird viel von seinen Distanzwürfen abhängen, die in diesem Turnier bisher noch nicht wie gewohnt gefallen sind.
5 Punkte, 3,5 Rebounds, 1,75 Steals, 4,25 Assists
Teamanalyse: Ohne Zweifel haben die Tigers einen Vorteil auf den großen Positionen, doch der Mangel an guten Schützen ist ihre Achillesferse. Auch die Tatsache, dass zwei Freshmen und zwei Sophomores in der ersten Fünf stehen, kann ein Nachteil sein. Nur wenn Davis und Thomas unterm Korb dominieren und Darrel Mitchell seine Würfe trifft, kann LSU ins Finale einziehen.
UCLA Bruins, Bilanz: 27-6 (14-4 Pac-10), an 2 gesetzt (Oakland Region)
Center: Ryan Hollins. Ein echter Seven-Footer und der Bruins-Spieler, der es mit LSUs mächtigem Frontcourt aufnehmen muss. Er hat einen Größenvorteil gegenüber Glen Davis, verliert jedoch, wenn es um die Masse geht: Davis ist 40 Kilo schwerer. Hollins hat bisher ein gutes Turnier gespielt, dabei den MOP-Titel seiner Region eingesammelt und fast perfekt aus dem Feld geworfen, auch wenn ihm gegen Memphis die Nerven flatterten (zwei von elf Freiwürfe).
Hollins' Statistiken im NCAA Tournament: 12 Punkte, 6,25 Rebounds, 1,5 Blocks, 85% FG
Power Forward: Luc Richard Mbah a Moute. Ein nahezu unaussprechbarer Name eines großartigen Spielers. Mbah a Moute ist der Shawn Marion der Bruins: ein athletischer Allrounder, der als zu kleiner Power Forward aushilft. Der Kameruner spielt nach einer starken Saison ein noch stärkeres Turnier und darf als einer der besten Freshmen gelten.
10,5 Punkte, 7,75 Rebounds, 1,75 Steals, 2,75 Assists, 59,3% FG
Small Forward: Cedric Bozeman. UCLA spielt mit drei fantastischen Guards, und Bozeman ist der erfahrenste von ihnen. Der Senior kann drei Positionen spielen und überzeugt mit starker Verteidigung, souveränem Passspiel und seiner Anführermentalität. Eine Schulterverletzung schränkt ihn vor allem offensiv ein, doch Bozemans trägt viele kleine Dinge zum Erfolg der Bruins bei, die in den Statistikbögen nicht auftauchen.
5,25 Punkte, 4,75 Rebounds, 3,25 Assists
Shooting Guard: Arron Afflalo. Der beste Verteidiger in einem starken Defensivteam. Afflalo wird auf den gegnerischen Topscorer angesetzt, wenn der ein Guard/Forward ist; zuletzt auf Gonzagas Adam Morrison, den besten Scorer der NCAA. Über seine Defensive hinaus trägt Afflalo aber auch offensiv noch einiges bei, was ihn zu UCLAs wohl wichtigstem Guard macht.
12,5 Punkte, 3,5 Rebounds
Point Guard: Jordan Farmar. Ein echter Point Guard in der Tradition von Dan Dickau und Steve Nash, der seine besten Jahre noch vor sich hat. Farmar ist mit seiner Spielübersicht und Kreativität immer wieder für Überraschungen gut, und seine Pässe überfordern oft sogar seine Mitspieler. Gegen LSU muss er vor allem Tigers-PG Darrel Mitchell einschränken und das Gegenstück zu dessen Distanzwürfen sein.
11,25 Punkte, 4,25 Assists
Teamanalyse: UCLA lebt von seiner Verteidigung und seinen Guards. Luc Richard Mbah a Moute ist der X-Faktor der Bruins, da er Ryan Hollins gegen LSUs starken Frontcourt unterstützen muss. UCLA muss versuchen, über seine Guards zu punkten und im Gegenzug die Tigers-Forwards in ihrer Effektivität einzuschränken.
Das Spiel: UCLA Bruins (2) ? Louisiana State Tigers (4) 59:45
???Defense wins championships". Jeder kennt dieses Motto, doch kaum jemand versteht es besser als das Team von UCLA. Die Bruins zerstörten gegen LSU ein weiteres Spiel, vernichteten jeden Ansatz von schönem Offensivbasketball und ziehen zur Belohnung ins NCAA-Finale ein. Dort werden sie Gelegenheit bekommen, gegen die Florida Gators (Sieger gegen George Mason) UCLAs zwölften Titel einzufahren. Kein Team der NCAA hat mehr National Championships gewonnen.
Und kein Spieler hatte mehr unter UCLAs heftiger Verteidigung zu leiden als Tigers-Star Glen ???Big Baby" Davis: Der 140-Kilo-Center war so frustriert, dass er sich beim Stand von 27:50 zu einem Foul gegen UCLAs Darren Collison hinreißen ließ. Zu dem Zeitpunkt lagen seine Tigers mit 23 Punkten zurück; schon zur Halbzeit waren es 15 Zähler gewesen (24:39), und das sollte sich auch bis zum Ende nicht mehr ändern. Nachdem UCLA schon die an 1 gesetzten Memphis Tigers bei 45 Punkten gehalten hatte, ließ es gegen LSU ebenfalls nur 49 Zähler zu. Seit die NCAA 1986 die Wurfuhr einführte, hat nur ein Team im Final Four je weniger Punkte gemacht.
LSU verlor wegen der Schwächen, auf die viele Experten hingewiesen hatten: Abhängigkeit von ihren Forwards und fehlendes Wurfvermögen. Das Team traf keinen einzigen Dreier und verwandelte nur 32% seiner Würfe. Glen Davis traf nur 5/17 aus dem Feld, 4/10 von der Linie und verließ die Partie vorzeitig mit seinem fünften Foul, nachdem ihm die aggressive UCLA-Verteidigung 31 Minuten lang jeden Spaß am Spielen genommen hatte. Auch Star-Freshman Tyrus Thomas blieb unter seinen Möglichkeiten und spielte wegen seiner vier Fouls nur 17 Minuten.
Auf der Gegenseite fällt es wie immer schwer, einen alles überragenden Spieler auszumachen. Kein Bruins-Akteur ist so bedeutend, dass er als Star seiner Mannschaft bezeichnet werden kann, da diese als Kollektiv gewinnt. Luc Richard Mbah a Moute erreichte 17 Punkte und neun Rebounds, und Jordan Farmar steuerte zwölf Zähler bei, doch das sind am Ende nur Statistiken. Viel wichtiger ist die Teamleistung, mit der UCLA eine weitere beeindruckende Vorstellung bot, besonders in der Verteidigung. Center Ryan Hollins fand nach dem Spiel die passenden Worte: ???Defense wins championships."
Die Höchstleistungen des Final Four:
Punkte: 19 Corey Brewer, Lee Humphrey (beide Florida)
Rebounds: 13 Al Horford (beide Florida)
Blocks: 4 Joakim Noah (Florida)
Steals: 3 Will Thomas (George Mason), Glen Davis (Louisiana State)
Assists: 4 Al Horford (Florida), Jordan Farmar (UCLA)
Der Crossover-???Spieler des Tages": Luc Richard Mbah a Moute (UCLA)
???Mein Rücken tut jetzt ganz schön weh, wie Sie sich denken können", sagte Luc Richard Mbah a Moute nach dem Spiel gegen LSUs Glen Davis ???Er ist riesig. Ich meine, er wird in der NBA spielen. Er ist ein großartiger Spieler." Das sind sie beide, und auch dem UCLA-Freshman wird unterm Strich ein Platz in der NBA winken. In einem Spiel, in dem seine Bruins den gegnerischen Tigers in Größe, Masse und Kraft unterlegen waren, zeigte Mbah a Moute eine sehr gute Leistung, erzielte ein Career High von 17 Punkten, pflückte neun Rebounds und half dabei, LSUs Center-Koloss Davis zu neutralisieren.
Noch vor dieser Saison war der Afrikaner (geboren in Kameruns Hauptstadt Yaounde) nur Insidern ein Begriff und ging zwischen namhaften Freshmen wie Tyler Hansbrough, Josh McRoberts oder Brandon Rush unter. Doch schon vor dem NCAA Tournament war klar, dass Mbah a Moute ein NBA-Talent ist, und im Laufe des Turniers hat der Forward diese Erkenntnis nur noch gefestigt. Sein Team steht nun im Finale gegen die Florida Gators, und für Luc Richard Mbaha Moute würde es der krönende Abschluss einer fantastischen Saison sein, wenn er mit Gators-Forward Joakim Noah den Star des Turniers in Schach halten und schon als Freshman den NCAA-Titel erringen könnte.



von Crossover 30.05.2012 um 12:53:44
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