NCAA Saison 2007/2008

Frischer Wind im College-Spiel

Ein Überblick über die Leistungen von Michael Beasley, Derrick Rose, OJ Mayo und anderer bedeutender Freshmen in der NCAA.

Von Christian Neumann
 01.03.2008 |

Es gibt keinen Zweifel: Dies ist das Jahr der Freshmen. Während bereits die vergangene NCAA-Saison vom freundschaftlichen Zweikampf zwischen den College-Rookies Greg Oden (Foto) und Kevin Durant geprägt wurde ? Oden hatte die größte Präsenz auf dem Feld, Durant die besten Statistiken ?, setzen die diesjährigen Neulinge diese Tradition in noch beeindruckenderer Weise fort. Nicht nur dass Kansas States Michael Beasley Durants Rekorde im Eiltempo pulverisiert (siehe unten); er gehört zudem zu einer Freshman-Klasse, die in Qualität und Quantität die vielleicht beste der NCAA-Geschichte ist.

?Dies ist die mit Abstand beste Freshman-Gruppe, die ich in all meinen Jahren als Coach gesehen habe.? (Jim Boeheim, seit 1976 Head Coach der Syracuse Orange)

Die Einschränkung, dass es ihr an einem Über-Talent fehle, ist sicherlich berechtigt; die Klasse von 2007 bietet keinen Greg Oden, auch keinen Kevin Durant (Foto). Doch Spieler wie Beasley und Memphis' Derrick Rose sind auch nicht zu weit vom schlaksigen Rookie-Forward der Seattle Supersonics entfernt, und was noch wichtiger ist: Sie bringen Verstärkung mit. Nahezu jedes Team kann einen auffällig guten Freshman vorweisen, von unübersehbaren Stars wie Eric Gordon (Indiana) und OJ Mayo (Southern California) bis hin zu den weniger gefeierten, aber kaum minder beeindruckenden Nick Calathes (Florida) und DeJuan Blair (Pittsburgh). Nimmt man alle diese Spieler zusammen, ergibt das eine Gruppe von 20, 30 Freshmen, die in der jüngeren Vergangenheit ebenso ihresgleichen suchen wie in der näheren Zukunft.

?Ich bin nicht sicher, dass wir so schnell wieder eine solche Freshman-Riege sehen werden.? (Dave Telep, scout.com)

Der Star dieses Jahrgangs ist zweifellos Michael Beasley. Während die Begeisterung für den ?next LeBron? OJ Mayo, der jahrelang als Prunkstück dieser Klasse galt, merklich abgeflacht ist, nimmt die für Beasley gerade erst Fahrt auf. Im provinziellen Manhattan, Kansas (50.000 Einwohner) liefert der 19-jährige Forward eine Spitzensaison ab. Man bedenke: Kevin Durant wurde letztes Jahr mit vergleichbaren Leistungen als erster Freshman zum Spieler des Jahres (POY) der NCAA gewählt, und Beasley übertrifft Durant statistisch nochmal um eine Ecke, erzielt als drittbester Scorer der NCAA mehr Punkte (26,2 PpG im Vergleich zu 25,8 PpG von Durant), überzeugt als führender Rebounder des Landes (12,6 RpG zu 11,1 RpG) und hat bereits drei Spiele vor Ende der regulären Saison einen neuen Freshman-Rekord für Double-Doubles aufgestellt (24, Durant: 20).

Selbst wenn Beasley, wie es derzeit aussieht, am Ende der Saison im POY-Rennen das Nachsehen gegenüber North Carolinas Tyler Hansbrough haben sollte, wird er dennoch ein herausragendes Freshman-Jahr abgeliefert haben. Dabei geht es nicht in erster Linie um Statistiken, sondern um sein Können: die Mischung aus Körpergröße (2,08m), Athletik und Durchsetzungsfähigkeit, die Bereitschaft, dorthin zu gehen, wo es weh tut, und den Willen, jeden Gegner ohne Gnade in Grund und Boden zu spielen. Momentan wird Beasley, der charakterlich, körperlich und spielerisch große Ähnlichkeiten mit NBA-Star Carmelo Anthony (Foto) aufweist, in NBA-Kreisen als agiler, spielstarker Power Forward erwartet, doch seine Fähigkeit, auch jenseits des Highposts zu spielen (38,4% aus der Dreierdistanz) macht ihn zu einem zukünftigen Combo-Forward und zum führenden Kandidaten auf den ersten Platz im kommenden Draft.

Walking in Memphis

Die Nummer 2 im Draftgeschehen macht bei weitem nicht so sehr durch beeindruckende Statistiken auf sich aufmerksam wie Beasley, was manche Fans dazu verleitet hat, vorschnell von nichterfüllten Erwartungen und überschätztem Potential zu sprechen. In Wahrheit hat Derrick Rose aber schlicht nicht die Möglichkeit, wie Beasley den Alleinunterhalter zu geben. Vielmehr ist er im erstklassigen Kader der Memphis Tigers in ein festes Teamkonzept eingebunden, das keinen Raum für individuelle Statistikorgien lässt.

Wer Rose' Wert erkennen will, muss folglich genauer hinsehen, z.B. auf das Spitzenspiel gegen Tennessee am 23. Februar, als sich der Point Guard mehr als jeder andere Tigers-Spieler gegen die drohende Niederlage stemmte und in der Schlussphase der Partie selbst das Heft in die Hand nahm. Das Resultat waren vier verwandelte Halbdistanzwürfe binnen vier Minuten, was Rose' enormes Potential zeigte, denn so sehr sein Ruf als Spitzenspielmacher bereits unumstritten war, war der 19-Jährige bis dahin doch nur selten als Scorer in Erscheinung getreten.

Die Art und Weise, wie er es tat ? das Midrange-Spiel von Sam Cassell gepaart mit der Athletik von Dwyane Wade (Foto) ?, lieferte einen Vorgeschmack auf die Möglichkeiten, die Rose gegeben sind: Seine Kombination aus Athletik, PG-Fähigkeiten und Potential als Scorer und Verteidiger sucht nicht nur in diesem Jahrgang ihresgleichen. Lediglich die Tatsache, dass Rose so viele gute Mitspieler (u.a. Chris Douglas-Roberts, Joey Dorsey) hat, die diese Saison nicht von ungefähr 27 ihrer 28 Spiele gewonnen haben, verhindert größere Aufmerksamkeit fü den Ausnahme-Point-Guard, der zum jetzigen Zeitpunkt mit Beasley in vorderster Draftreihe steht.

Und auf Platz 3 folgt....

... immer noch nicht OJ Mayo. Es ist fast wie beim NBA-Draft, wenn ein aussichtsreicher Kandidat überraschend im Green Room versauert und von seinen Kollegen Platz um Platz nach hinten durchgereicht wird. Dabei spielt Mayo bei den USC Trojans auf den ersten Blick eine gute Saison: rund 20 Punkte pro Spiel, etliche Rebounds (4,4 RpG) und Assists (3,0 ApG) und eine ansprechende Quote aus der Dreierdistanz (39,6%). Und doch bleibt Mayo hinter den Erwartungen zurück, was vor allem daran liegt, dass die Erwartungen überzogen waren: Mayos Ruf als ?neuer LeBron James? (Foto), der schon über die vorangegangenen Jahre immer zweifelhafter geworden war, wurde von Medien-Riesen wie ESPN zu Beginn der Saison völlig egoistisch nochmal aufgefrischt, und nun muss Mayo einem Anspruch gerecht werden, der über seinen Möglichkeiten liegt.

Southern California hat ein talentiertes, aber unerfahrenes Team, das bei einer Bilanz von 18-9 (9-6 in der eigenen Conference Pac-10) um die Teilnahme am NCAA Tournament bangen muss. Mayo tut, was er kann, um die Trojans zu Siegen zu führen, aber sein Erfolg nimmt sich bescheiden aus. Niemand bezweifelt seine Qualitäten als Scorer, doch selbst in dem Bereich drohen ihm Guards wie Eric Gordon und Jerryd Bayless (siehe unten) den Rang abzulaufen, nicht zuletzt weil sie deutlich jünger sind als er. Der wahre Knackpunkt liegt in Mayos Schwierigkeit, mehr beizutragen als nur Punkte. Besonders sein Ruf als Spielmacher hat diese Saison deutlich gelitten, und seine Turnover-Bilanz (3,7 TOpG, darunter zehn Ballverluste gegen UCLA am 17. Februar) ist erschreckend.

Mayos Zukunft als Point Guard ist in arge Zweifel gezogen worden, und die Tatsache, dass er als NBA-Rookie mindestens 21 Jahre alt sein wird, macht die Sache nicht besser. Immer mehr Spieler werden ihm vorgezogen, wenn es um den NBA-Wert geht. In Draftkreisen ist Mayo inzwischen aus den Top-5 gerutscht; manche Experten erwarten ihn sogar nur am Ende der Lottery ? ein tiefer Absturz für das einstige Wunderkind, was aber auch sein Gutes haben kann, denn je geringer die Erwartungen sind, umso leichter wird es Mayo fallen, sie in der NBA zu übertreffen. An seinem Basketball-Talent ist nämlich trotz allen Defiziten nicht zu zweifeln.

Die Verfolger

Hinter Derrick Rose und Michael Beasley, aber noch vor OJ Mayo gibt es ein paar Spieler, die unsere Aufmerksamkeit verdienen. Der erste ist Indianas Shooting Guard Eric Gordon: ein Stier auf dem Basketballfeld, ein geborener Scorer (21,4 PpG) ohne den geringsten Selbstzweifel. Er schenkt seinen Gegnern gern aus der Dreierdistanz ein (38% 3FG), und wenn er mit Volldampf in die Zone dribbelt, wirkt er auch äußerlich wie der kleine Bruder des jungen Charles Barkley (Foto). Gordon gilt nachwievor als sicherer Top-10-Pick, ist bei all seinen Fähigkeiten aber ein reiner Shooting Guard von nur 1,90m. Er würde vermutlich als klare Nummer 3 im Draft angesehen werden, wenn er auch als Point Guard eingesetzt werden könnte.

Hierbei hat ihm Arizonas Jerryd Bayless einiges voraus. Dessen Bilanz als Spielgestalter zeugt zwar ebenfalls von Höhen und Tiefen (4,3 ApG, aber auch 3,3 TopG); dennoch gibt es keinen Zweifel an Bayless' Zukunft als Scoring-PG in der Tradition von Gilbert Arenas (Foto). Kein anderer Spieler hat auf den Guard-Positionen im Laufe der Saison so sehr Fahrt aufgenommen wie der 19-Jährige, der immer besser (20,6 PpG) und effektiver (47,5% aus dem Feld, 42,6% aus der Dreierdistanz) spielt. Der bisherige Höhepunkt war das 39-Punkte-Spiel gegen Arizona State am 10. Februar, dem er zwei weitere Partien von gleicher Qualität (33 Punkte gegen California, 31 gegen Stanford) folgen ließ. Bayless ist der Aufsteiger unter den Guards und wird immer öfter als Top-5-Pick erwähnt.

Er kam, sah und überzeugte: Kevin Love passt zu den UCLA Bruins wie die Faust aufs Auge und spielt schon als Freshman wie ein alter Hase. Er hat bisher in jedem Spiel zweistellig gepunktet und bringt es auf bislang 17 Double-Doubles. Loves Fähigkeiten im Lowpost, sein Rebounding und sein phänomenales Passspiel sind in der NCAA konkurrenzlos. Das Sahnehäubchen ist sein sich immer weiter verbessernder Distanzwurf, der Love in der NBA eine Spielweise wie die Brad Millers (Foto) erlauben sollte. In Draftkreisen wird der 19-Jährige allerdings immer noch recht niedrig geführt (in der Regel als mittlerer Erstrundenpick); man zweifelt an seiner Größe (eher 2,03m als 2,08m?), seiner Athletik und seiner NBA-Position. Tatsache ist aber: Love weiß einfach, wie man Basketball spielt, und die Teams, die ihn zu Beginn der ersten Runde verschmähen werden, werden es hinterher wahrscheinlich bereuen.

Wir stellen vor: den Aufsteiger der Saison, den ungekrönten Most Improved Player unter den Freshmen. Blake Griffin spielt derart überzeugend, dass er aus der Spitze der Draftboards gar nicht mehr wegzudenken ist: Sollte er bereits nach dieser Saison in die NBA wechseln, wird er dies wohl als Top-10-Pick tun. Allerdings ist es wahrscheinlicher, dass der Power Forward ein weiteres Jahr an der Universität von Oklahoma verbringen wird: Zum einen wird es die Senior-Saison seines Bruders Taylor sein, der ebenfalls bei den Sooners spielt, und zum anderen kann sein Spiel etwas mehr Schliff vertragen. Bisher ist Griffin nämlich noch kein ausgereifter Spieler, lässt einen verlässlichen Mitteldistanzwurf ebenso vermissen wie ausgefeilte Lowpost-Bewegungen oder eine gute Verteidigung. An seinen Stärken ändert das nichts; Griffin ist eine Macht rund um den Korb, weiß seine Kraft entschieden einzusetzen und zieht dafür nicht ohne Grund Vergleiche mit Carlos Boozer (Foto) auf sich. Ein weiteres Jahr in Oklahoma könnte sein Spiel auf ein noch höheres Niveau heben und ihn unter Umständen zum ersten Pick des Drafts 2009 machen.

Andere Freshmen im Kurzüberblick:

    • DeAndre Jordan bleibt das große Fragezeichen dieses Jahrgangs. Der talentierte Center kommt bei Texas A&M weiterhin nur begrenzt zum Einsatz (nur ein Saisonspiel mit mehr als 30 Minuten) und zeigt dabei seine athletischen Stärken, aber auch seine Schwächen (41,9% an der Freiwurflinie). Als Top-Pick im Draft kommt er immer weniger in Frage.

    • Auch um Kosta Koufos ist es still geworden: Der griechische Center der Ohio State Buckeyes, der vor Saisonbeginn noch als möglicher Nummer-1-Pick gehandelt wurde, ist aus den Draft-Gesprächen fast vollständig verschwunden, auch wenn seine Leistungskurve zuletzt wieder nach oben gezeigt hat.

    • Andrew Ogilvy ist der dritte Center im Bunde: Der australische Bigman spielt weiterhin ein überzeugendes Freshman-Jahr für die Vanderbilt Commodores, muss sich aber Fragen wegen seiner körperlichen Härte und seines Reboundings gefallenlassen.

    • Kaum jemand arbeitet härter als DeJuan Blair: Der bullige Power Forward bildet mit nur rund zwei Metern Körpergröße das Rückgrat der Pittsburgh Panthers und hat fast einen Double-Double im Schnitt (12,2 Punkte und 9,6 Rebounds pro Spiel).

    • Eher unerwartet war der Erfolg von JJ Hickson: Angesichts von 15 Punkten, 8,5 Rebounds und 1,6 Blocks wächst bei North Carolina State ein weiteres NBA-Talent heran.

    • Kentuckys Power Forward Patrick Patterson ist eine weitere positive Überraschung dieser Saison, die für ihn nach einem Ermüdungsbruch im Knöchel aber leider schon vorzeitig beendet ist.

    • Nick Calathes gehört zu den vielseitigsten Freshmen des Landes und ist einer der Hauptgründe für den beachtlichen Erfolg der neuformierten Florida Gators (21 Siege, sieben Niederlagen). Der großgewachsene Point Guard überzeugt mit einem Schnitt von 15 Punkten, fünf Rebounds und sechs Assists auf ganzer Linie.

    • Gleich zwei Star-Freshmen finden sich bei den Syracuse Orange: Der talentierte Small Forward Donte Greene (möglicher Top-10-Pick) und der unbeirrbare Point Guard Jonny Flynn tun sich für 32 Punkte, zehn Rebounds und sieben Assists pro Spiel zusammen.

    • Abseits des großen Medieninteresses spielt Shooting Guard James Harden bei Arizona State mit einem Schnitt von 18 Punkten bei hervorragenden Quoten (52% FG, 41% 3FG) eine überzeugende Freshman-Saison.

    • Auch OJ Mayos High-School-Kumpel Bill Walker wird nach einigem Hinundher als Freshman geführt und kommt an der Seite von Michael Beasley bei Kansas State immer besser in Tritt. Nur die Konstanz lässt bei ihm zu wünschen übrig: Auf seine 31 Punkte und elf Rebounds gegen Baylor folgte ein mageres Pünktchen bei 0/14 aus dem Feld gegen Texas.

    • Ähnlich schlecht spielt Louisiana State (elf Siege, 16 Niederlagen), doch Anthony Randolph gehört zu den wenigen Ausnahmen: Der Small Forward (15 Punkte, neun Rebounds pro Spiel) ist in Draftkreisen ein begehrter Name und gilt als zukünftiger Lottery-Pick.

    • Sie haben es mal wieder geschafft: Die Gonzaga Bulldogs setzen ihre Tradition als kleine, aber feine Talentschmiede fort: Der schlaksige Austin Daye (im Schnitt elf Punkte in nur 18 Minuten bei sehr guten Wurfquoten) gehört zu den größten Forward-Talenten überhaupt.




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Kommentare

(5 Kommentare bisher)

von J-rich 01.03.08 um 19:47:45


was ist mit brook lopez von stanford,bei draftexpress ist der in den top 10



von J-rich 01.03.08 um 19:48:31


ach so, is kein freshman



von Chris 02.03.08 um 17:11:30


Richtig, Brook Lopez ist kein Freshman mehr; er ist bereits Sophomore. Allerdings gehört er tatsächlich zu den momentan führenden Draft-Kandidaten, und seine jüngsten Leistungen (21 Punkte gegen Washington, 25 gegen Washington State) dürften dafür sorgen, dass das bis auf Weiteres auch so bleiben wird.



von Hanan 02.03.08 um 17:30:03


wer oder was bestimmt eigentl. in welchem mock draft wer geführt wird?z.b. donte green:kommt er dieses oder erst nächstes jahr in die nba???



von Chris 02.03.08 um 17:38:25


Das bestimmen grundsätzlich diejenigen, die den Mockdraft erstellen, und ihre Entscheidung richtet sich nach der Wahrscheinlichkeit, dass Spieler XY tatsächlich im Draft sein wird. (Deshalb ist Blake Griffin in unserem Mockdraft nicht dabei, aus Gründen, die im obigen Artikel erklärt wurden). Das ist allerdings zum jetzigen Zeitpunkt noch sehr ungewiss, da wir erst in der Mitte der College-Saison sind und noch kein einziger Spieler seine Teilnahme am Draft offiziell verkündet hat. Die Mockdrafts werden also erst mit der Zeit verlässlicher werden.



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