NCAA Saison 2002/2003

Spitzenkampf am Samstag!

Diesen Samstag steigt DAS Spiel der Regular Season. Die Arizona Wildcats treffen auswärts auf die Kansas Jayhawks ? ein Duell zweier Titelkandidaten. Grund genug dieses Spiel im Vorfeld etwas zu beleuchten.

Von c-web
 23.01.2003 |

Ausgangslage:
#1 Arizona (14-1) at #6 Kansas (13-4)
Arizona hat seit der Auswärtsniederlage nicht mehr verloren und sich den Platz an der Sonne zurückerobert. Kansas überzeugte bis vor kurzem auch, verlor aber gestern überraschend gegen Colorado. Kansas hat zudem mit Verletzungen zu kämpfen, so ist einer ihrer besten Spieler, Forward Wayne Simien, am kommenden Samstag wohl kaum dabei.

PG: Jason Gardner vs. Aaron Miles
Klarer Vorteil für Arizona. Miles zeigt zwar ab und zu was in ihm steckt, aber so 0-7 Spiele wie gegen Colorado elfen niemanden. Er ist einfach noch zu unbeständig um mit einem Gardner mithalten zu können. Jason ist abgezockt wie kaum einer in der NCAA, äusserst schnell und der Anführer des ansonsten doch recht jungen Teams aus Tucson.

SG: Salim Stoudamire vs. Kirk Hinrich
Salim hat sich von seiner Verletzung einigermassen erholt und seine schlechten Leistungen zu Beginn der Saison überwunden. Er ist der eigentliche Scorer im Team. Gegen den erfahrenen Hinrich muss er im Vergleich den kürzeren ziehen. Kirk isst viel mehr für sein Team als die Stats hergeben. Er ist die rechte Hand des Coaches auf dem Platz, derjenige der das Team zusammenhält. Er übernimmt auch schon mal den Ballvortrag, was gerade bei der aggressiven Verteidigung von Arizona von Wichtigkeit sein wird. Vorteil hier für Kansas.

SF: Luke Walton vs. Keith Langford
Walton ist zusammen mit Gardner der Teamanführer von Arizona. Die Rolle von Luke wird etwas unterschätzt aufgrund der unspektakulären Statistiken des Allrounders. Aber es war kein Zufall, dass Arizona ihr bisher einziges Spiel verloren als Walton verletzt war. Langford ist ein sehr athletischer Spieler, ein Scorer, der aber nicht zuletzt körperlich Walton unterlegen ist. Deshalb dürfte hier der Vorteil klar bei Arizona liegen.

PF: Rick Anderson vs. Jeff Graves

Das Duell zweier Rollenspieler. Nachdem Simien mit einer Verletzung ausschied musste Graves den Part des Power Forwards übernommen und machte dies ganz respektabel. Simien ersetzen kann er aber nicht. Anderson auf der anderen Seite ist ein recht vielseitiger Forward, der auch gut Dreier treffen kann. Aber auch er spielt keine tragende Rolle im Team. Ein ausgeglichenes Duell.

C: Channing Frye vs. Nick Collison
Frye wird gemeinhin etwas unterschätzt. Ihm Teamgefüge der Wildcats spielt er einfach keine dominante Rolle, dabei ist er ein ausgezeichneter Spieler, welcher sehr sicher aus dem Feld wirft und einen soften Touch hat. Was Collison kann, wissen hingegen alle. Einer der besten grossen Männer in der NCAA. Sehr reboundstark, mit guten Bewegungen unter dem Korb. Klarer Vorteil Kansas.

Bank
Wenn man sich die Bank der Wildcats anschaut wird einem Angst und Bange. Will Bynum der eigentliche Back-up PG verliess vor ein paar Wochen das Team und wird nächste Saison bei Georgia Tech spielen. Nun fehlt den Wildcats ein Ersatz für Spielmacher Gardner. Aber da jener kaum in Foulprobleme gerät und eigentlich fast immer an die 40 Minuten spielt ist das nicht so ein Problem. Hassan Adams isst einer der spektakulärsten Freshmen, sehr athletisch und kaum zu stoppen unter dem gegnerischen Korb. Tja, und dann kommt die lange Garde der Wildcarts. Gleich drei gute Ersatzspieler für Frye und Anderson hat man, so dass man kaum mit Foulproblemen zu kämpfen haben wird. Bei Kansas hingegen ist die Bank doch relativ dünn besetzt, nach der Verletzung von Simien kommt da nicht mehr viel. Eindeutig ein Vorteil für die Wildcats.

Fazit:
Allein vom spielerischen Potential her sind die Arizona Wildcats überlegen. Einer der grössten Stärken von Kansas, nämlich Nick Collison, kann man mit einer ganzen Garde von grossen Männern entgegentreten. Eigentlich müsste also Arizona locker gewinnen. Aber da wäre ja noch die Tatsache, dass man im Allen Fieldhouse spielt, einer der lautesten Arenen der gesamten NCAA, ein klarer Heimvorteil und die Wildcats sind ja schon einmal über ein fanatisches Publikum gestolpert (LSU). Deshalb dürfte die Partie äusserst spannend werden und eigentlich bis zum Schluss eng bleiben. Ein absolutes Knallerspiel mit zwei Favoriten für den Titel, das sich auf jeden Fall lohnt anzuschauen.





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Kommentare

(1 Kommentar bisher)

von jason 31.01.03 um 18:15:31


Hey

Wo kann ich mir das Spiel denn anschauen?? Ich weiss bei sports.yahoo.com könnte ich das Spiel hören, aber ich wills live sehen.



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