NCAA Saison 2002/2003
SEC Preview
Die SEC ist ziemlich ähnlich in dieser Saison wie die Big 12. Dank drei Topteams darf sie dieses Jahr zu den starken Ligen gezählt werden, auch wenn danach nicht mehr viel kommt.
Von c-web |
01.01.2003 | |
![]() Mario Austin |
Ein ganz ähnliches Team hat Mississippi State. Bereits letztes Jahr konnte man das SEC Tournament gewinnen und musste während der Offseason keine grossen Abgänge verkraften. Star der Mannschaft ist ganz klar Power Forward Mario Austin einer der besten Low Post Spieler in der NCAA. So verwundert es auch nicht, dass die bisher einzige Niederlage ohne Austin zustande kam. Seit seiner Rückkehr spielen die Bulldogs noch stärker und haben mal eben die sehr starken Teams aus Xavier und Oklahoma geschlagen. Mit diesem Team muss man zweifelsohne rechnen.
In Florida hingegen läuft wieder alles drunter und drüber. NBA Prospect James White hat nach nur einer Saison das College bereits verlassen und spielt ab nächster Saison in Cincinnati. Weiter spielt der eigentliche Spielmacher Brett Nelson bisher unter aller Kanone und kann anscheinend den Korb nicht mehr treffen. Zum Glück spielen bei den Gators noch jede Menge weitere talentierte Spieler. Sophomore David Lee hat sich zur Waffe im Low Post entwickelt und beschäftigt zusammen mit dem erfahrenen Matt Bonner den gegnerischen Frontcourt. Das eigentliche Spektakuläre spielt sich dagegen im Backcourt ab. Neben dem eigentlichen Teamleader Hamilton tummeln sich da gleich zwei sehr talentierte Freshmen. Anthony Roberson, der Nelson als Spielmacher verdrängt hat, und Matt Walsh, ein sehr guter Schütze, der aber auch seinen eigenen Wurf kreieren kann, führen die Scorerliste bei den Gators an. Und der am meisten erwartete Freshman Christian Drejer aus Dänemark hat bisher aufgrund von Verletzungen noch gar nicht gespielt. Die Saison verlief bisher in einem auf und ab, man verlor gegen relativ schwache Teams wie West Virgina und Stanford, konnte aber im Gegenzug Maryland und Kansas schlagen. Die Gators werden in der Liga etwas Probleme mit den starken Frontcourts von Alabama oder MSU haben, doch falls sich keine weiteren Ungereimtheiten entwickeln und Nelson bald seinen gewohnten Schuss wieder findet, können die Gators sogar bis ins Final Four vordringen.
Von Georgia hat man eigentlich auch erwartet, dass sie in der Conference oben mitspielen, aber der Saisonstart hat die Erwartungen etwas zurückgeschraubt. Doch nach dem 1-3 Start konnten wichtige Spiele gegen Gonzaga oder erst gestern gegen Pittsburgh gewonnen werden. Somit muss mit den Bulldogs (ja auch sie nennen sich so) wieder gerechnet werden. Mit Jarvis Hayes und Ezra Williams haben sie jedenfalls ein Duo, was Spiele allein entscheiden kann.
Und dann haben wir ja noch das mittlerweile etwas kriselnde College aus Kentucky. Vor ein, zwei Jahren zählten die Wildcats zu den grossen Favoriten, enttäuschten dann aber doch sehr. Nach Abgängen und Wechseln zu anderen Universitäten ist dieses Jahr das Kader nicht mehr so talentiert. Leader des Teams ist Keith Bogans, von dem einmal sehr viel erwartet wurde, was er aber nie bestätigen konnte. Mit Estill und Camara hat man dazu einen passablen Frontcourt. Allerdings spielt man auch in dieser Saison äusserst unkonstant und darum dürfen die Wildcats nicht unbedingt zu den Favoriten gezählt werden.
Vom Rest der SEC darf nicht viel erwartet werden. Mississippi oder LSU, welche gegen Arizona einen ?BIG WIN? verzeichnen konnte, werden vermutlich das NCAA Tournament bestreiten können, allerdings haben beide Mannschaften sowohl in der Conference wie auch in der NCAA keine grosse Chancen bei der Titelvergabe mitzureden. Insgesamt ist die SEC also ganz ähnlich wie die Big 12 besetzt. Interessant ist, dass sich die Teams aus der Conference gegen starke Teams ausserordentlich gut schlagen. LSU konnte Arizona besiegen, Oklahoma wurde sowohl von MSU, als auch von Alabama geschlagen, Georgia schlug erst gestern Pittsburgh und Florida bezwang Kansas. Von Platz 1-5 muss sich die SEC vor keiner anderen Conference verstecken.
Siegertipp: Alabama




von Erik Wolff 01.01.03 um 16:26:56
Ja nicht auzudenken wo die Crimson Tides jetzt stehen würden wenn sie noch einen Rod Grizzard im Team hätten. Vielleicht sogar der absolute Titelfavorit.
Ich hatte eigentlich gehofft das er sich in der NBA durchsetzen könnte. Vielliecht kommen wir ja noch in den Genuß?! Ich würde mich jedenfalls freuen.
von cweb 01.01.03 um 19:14:21
also ich hoffe es auch!
potential hat er zweifelsohne, aber irgendwie fehlt ihm ein bisschen der nötige biss! Mit Grizzard wäre Alabama meine #1 gewesen! naja mal schauen, winston sol ja ein ganz guter sein, nur ist er halt freshman!
Grizzard hat auf jeden fall einen Fehler gemacht, zumal er während der Workouts verletzt war!!!! stupid decision genauso wie Marcus Taylor von Michigan State, dieses Team ist talentiert ohne Ende, es fehlt aber ein PG!!