Jul
07
1. Amorbacher Basketball Challenge
12:00 Uhr Parzival Sporthalle, Amorbach




Draft Check

Draft der Ungewissheit

Zwölf Tage vor dem NBA-Draft sind noch viele Fragen offen. Deshalb liefern wir Eindrücke aus den Pre-Draft-Camps, die neuesten Gerüchte und einen kommentierten Mockdraft.

Von Florian Lindemann, Björn Lehmkühler
 13.06.2009 |

Der NBA Draft 2009 rückt immer näher und mit ihm zahlreiche folgenschwere Entscheidungen, die die General Manager am 25. Juni, dem Tag der Talentwahl, werden treffen müssen. Nehmen die Memphis Grizzlies Hasheem Thabeet, wie es zurzeit den Anschein hat, oder doch das spanische Wunderkind Ricky Rubio? Und wählen die Thunder Rubio an drei, wenn er noch zu haben ist? Wenn ja, was machen die Kings, die doch so händeringend nach einem Aufbauspieler suchen und werden die Wizards tatsächlich ihren fünften Pick traden? Im aktualisierten Crossover-Mockdraft haben wir versucht, einige dieser Entscheidungen vorherzusagen. Erklärungen sind weiter unten zu finden.

Eindrücke aus Chicago

Doch zunächst möchten wir an dieser Stelle kurz auf den so genannten „Combine“ eingehen, der kürzlich in Chicago stattgefunden hat. Dabei handelt es sich um eine offizielle Messung mit anschließendem Athletik-Test. Als bester Springer erwies sich dabei wenig überraschend der 1,83 Meter kleine Jonny Flynn, der als einziger die magische Grenze von vierzig Inches (100 cm) knackte. Knapp hinter ihm reihte sich der französische Flummi Rodrique Beaubois (97,5 cm) ein, der noch um einen Platz am Ende der ersten Runde kämpft; die beiden Highflyer Demar DeRozan und Chase Budinger (je 96 cm) folgten. Positiv überraschen konnten die als unathletisch verschrienen Wayne Ellington (95 cm, #5) und James Harden (92,5 cm, #10).

Beim Bankdrücken (84 Kilogramm) hatte College-Star Luke Harangody (Notre Dame) mit 23 Wiederholungen die Nase vorne; die Power Forwards Blake Griffin (22), Derrick Brown (20), Tyler Hansbrough, James Johnson und DeJuan Blair (je 18) folgten. Auch in dieser Disziplin konnten Harden (17) und Ellington (13) überzeugen, ebenso wie der dünne Stephen Curry (10) und Musterathlet Jeff Teague (13), der zudem mit 4,5 Prozent Körperfett auf dem zweiten Platz landete. Totalausfälle waren hingegen Forward Austin Daye (0) und Guard Greivis Vasquez (1), die bereits bei den Sprints und beim Sprungtest (62,5 bzw. 60 Zentimeter) die letzten beiden Plätze belegt hatten. Vor allem Daye, der das Potential eines Top-10-Picks besitzt, könnten diese Werte – nach einer ohnehin ernüchternden Saison - einige Plätze kosten.

Bei den Sprint- und Agilitätstests belegten die Point Guards Toney Douglas bzw. Jack McClinton den ersten Platz. Von den Top-Kandidaten waren Jordan Hill, Demar DeRozan, DeJuan Blair und Earl Clark jeweils im unteren Drittel zu finden. Ricky Rubio, Hasheem Thabeet und Brandon Jennings hatten an den Leistungstests übrigens nicht teilgenommen.

Talente in Treviso

Neben dem Camp in Chicago stellte das Reebok Eurocamp im italienischen Treviso einen zweiten Höhepunkt dar. Auch hier wurden ein Sprungkrafttest und ein ¾-Court-Sprint durchgeführt, bei denen der Gießener Forward Johannes Lischka (67,5 cm, 3,87 sek) übrigens auf den hinteren Rängen landete. Allerdings brillierte der einzige deutsche Akteur am letzten Tag mit einem „Game High“ von 18 Punkten.

Von den anwesenden NBA-Talenten konnte vor allem der Schwede Jonas Jerebko einen guten Eindruck hinterlassen, indem er sein Allround-Spiel präsentierte. Dem Small Forward werden nun gute Chancen auf die erste Draft-Runde zugerechnet, sodass er auch im Crossover-Mockdraft erstmals zu finden ist.

Um einen Platz unter den ersten dreißig Spielern kämpfen auch der australische Point Guard Patrick Mills und das oben erwähnte Sprungwunder Beaubois. Beide bestechen durch ihre Schnelligkeit und ihr Talent, traten jedoch primär als Korbjäger in Erscheinung und verpassten somit die Chance, vor den anwesenden Scouts in die Rolle des Regisseurs zu schlüpfen.

Darüber hinaus stellte einmal mehr der russische Shooting Guard Alexey Shved sein großes Potential unter Beweis und dominierte dank seiner Wurfstärke und Athletik die Konkurrenz. Shved wird jedoch für ein weiteres Jahr nach Moskau zurückkehren, ehe er 2010 automatisch im Draft sein wird. Noch deutlich länger dürfte es wohl dauern, bis wir Tomas Satoransky in der NBA sehen werden. Der tschechische Shooting Guard war mit 17 Jahren der jüngste Spieler in Treviso, konnte dank seiner Mischung aus Spielverständnis, Körpergröße (201 cm) und Athletik („Vertical“: 87,5 cm) jedoch problemlos bei den teils 22-jährigen Konkurrenten mithalten. Neben dem Serben Dejan Musli dürfte Satoransky spätestens jetzt als bester Spieler des 1991er Jahrgangs in Europa gelten.

Der kommentierte Mockdraft

1. Los Angeles Clippers: Blake Griffin, PF, 208 cm

Dass Blake Griffin am 25. Juni als erster Spieler von den Los Angeles Clippers gedraftet wird, gilt als beschlossene Sache. Dementsprechend steht er auch im Crossover-Mockdraft weiterhin an Position eins.

2. Memphis Grizzlies: Hasheem Thabeet, C, 221 cm

Bei vielen NBA-Franchises kollidieren die Bedürfnisse nach bestimmten Spielertypen mit dem Wunsch, den bestmöglichen Rookie zu bekommen. In genau dieser Situation befinden sich auch die Memphis Grizzlies, die dringend Verstärkung für ihren Frontcourt benötigen. Zwar spielte Marc Gasol eine starke Saison, doch insgesamt fehlt es ihnen an fähigen Lowpost-Spielern. Darko Milicic konnte während der vergangenen Saison nicht überzeugen und Hamed Haddadi ist noch am Anfang seiner Entwicklung. Insbesondere in der Defensive vermissen die Grizzlies eine Präsenz, die Gegenspielern das Fürchten lehrt. Somit wäre eigentlich Hasheem Thabeet eine ideale Wahl. Der Center-Hüne ist ein absoluter Defensiv-Spezialist, der den Grizzlies sicherlich die nötige Präsenz unter den Körben bieten würde.

Jedoch bestehen große Zweifel an Thabeets offensiven Fähigkeiten. Seine Moves unter dem Korb wirken des Öfteren noch ziemlich hölzern und es fehlt ihm an basketballerischer Kreativität. Es ist fragwürdig, ob Thabeet im Angriffssystem ein wirklicher Faktor werden kann. Spieler wie Ben Wallace oder Dikembe Mutombo haben aber bewiesen, dass man auch ohne besonders gute Offensive ein All-Star werden kann.

Wählten die Grizzlies Hasheem Thabeet, ließen sie Ricky Rubio links liegen. Das junge spanische Aufbautalent hat immens großes Potential, allerdings müsste Memphis für ihn den jetzigen Aufbau Mike Conley aufgeben und ihn wohl oder übel traden. Zudem gab es einige Unruhen bezüglich Rubios Entscheidung, nicht in Memphis sondern viel lieber in einer großen US-Metropole spielen zu wollen.

Fragwürdig ist auch, ob Rubio überhaupt mit dem amerikanischen Basketballstil zu Recht kommt. Europäische Spieler wie beispielsweise Sarunas Jasikevicius hatten damit bereits Probleme. Des Weiteren hängt noch sein Vertrag mit Joventut Badalona wie ein Damokles-Schwert über dem Kopf des Jungspunds. Der Spanier muss eine Ablösesumme von 4,75 Millionen Euro bezahlen, bevor in die NBA wechseln kann. Gegen diese Klausel geht Rubio momentan gerichtlich vor. Das Ergebnis des Prozesses dürfte richtungsweisend für Rubios Zukunft sein. Ansonsten könnte die hohe Ablöse sogar einen Wechsel in die NBA in diesem Jahr verhindern.

Dennoch ist Rubio vom Potential her besser zu bewerten als Thabeet. Die Grizzlies könnten sich also trotz des Risikos durchaus dazu durchringen, Rubio zu draften, um mit ihm ein Team für die Zukunft aufzubauen. Eine andere attraktive Variante wäre ein schneller Trade von Rubio mit einer Metropolen-Franchise, die den Grizzlies im Gegenzug Verstärkung für den Frontcourt anbieten könnte. So sollen unter anderem die New York Knicks Interesse bekundet haben.

Aus taktischer und spielerischer Sicht gibt es also gute Gründe für und gegen beide Talente, sodass man bei einer solchen Betrachtung durchaus von einer 50:50-Chance reden könnte. Aufgrund von Rubios vertraglichen Problemen und seines mangelnden Willens, überhaupt in Memphis spielen zu wollen, fällt unsere Wahl dieses Mal auf Hasheem Thabeet.

3. Oklahoma City Thunder: Ricky Rubio, PG, 193 cm

Bei den Oklahoma City Thunder, die an dritter Stelle wählen dürfen, lautet die Frage wie folgt: Soll man nach Talent oder nach Bedarf auswählen?

Sollte Rubio noch verfügbar sein, wäre der olympische Silbermedaillengewinner sicher der talentierteste noch verbliebene Spieler und ein interessanter Kandidat für das Management. Allerdings haben die Thunder mit Russell Westbrook bereits ein sehr vielversprechendes Aufbautalent im Kader, was bereits um einiges weiter entwickelt ist als Rubio und einen festen Platz in den Zukunftsplanungen der Franchise haben dürfte.

Wollte man eine Doppelbesetzung vermeiden, wäre James Harden ein ideal passender Spielertyp für die Thunder im Spieler-Pool des Drafts 2009. Der Allrounder würde bestens zum bisherigen Kader des Clubs und an die Seite Westbrooks passen. Zudem ist er bereits auf einem Level als Spieler angekommen, dass als „NBA ready“ bezeichnet werden kann, wenngleich er während des NCAA-Tournaments zwei äußerst schlechte Leistungen zeigte.

Ähnlich wie bei den Grizzlies sind also auch hier gleich zwei Draft-Varianten denkbar. Wir haben uns dabei für Rubio entschieden, da er nicht nur mehr Talent, sondern auch den höheren Draft-Wert als Harden besitzt. Diverse Trade-Möglichkeiten gibt es hier, nicht zuletzt mit den Kings (siehe unten).

4. Sacramento Kings: Jordan Hill, PF, 208 cm

An vierter Stelle dürfen die Sacramento Kings ein Talent auswählen. Sollte Rubio hier noch verfügbar sein, würden die Kings sicher zuschlagen. Ansonsten stehen die Könige vor dem Problem, dass eigentlich kein anderer Aufbauspieler einen vierten Pick Wert wäre. So werfen Jrue Holiday, Stephen Curry, Tyreke Evans, Brandon Jennings und Jonny Flynn allesamt Fragen auf.

Die Alternative wäre also auch hier, das größte Talent zu wählen: Arizonas Jordan Hill. Der Big Man war eine der positiven Überraschungen der abgelaufenen College-Saison, in der er sich zum Lottery-Pick mauserte. Der Power Forward müsste sich die Einsatzzeit bei Sacramento allerdings mit Jason Thompson und Spencer Hawks teilen, weshalb auch in diesem Fall ein Trade nicht ausgeschlossen wäre.

5. Washington Wizards: James Harden, SG, 196 cm

Als fünftes Team werden die Washington Wizards einen Spieler draften. Hier hängt vieles von den Entscheidungen der oben erwähnten Teams ab. Sollten die Thunder James Harden nicht wählen, würde er – wie in unserem Szenario - wohl bei den Wizards landen. Falls die Thunder aber Harden wählten, würden die Kings Rubio verpflichten und Washington könnte mit Jordan Hill seinen Frontcourt verstärken. Besonders den Wizards werden zurzeit jedoch intensive Trade-Gespräche nachgesagt.

6. Minnesota Timberwolves: Tyreke Evans, PG/SG, 196

An sechster Stelle sind die Minnesota Timberwolves an der Reihe, die dringend einen Point Guard benötigen. Sebastian Telfair und Kevin Ollie sind als erster Point Guard schon lange nicht mehr haltbar. Mit Tyreke Evans wird wohl noch ein talentierter Combo-Guard am Draft-Abend verfügbar sein. Dieser ist zwar eigentlich Shooting Guard, hat aber am College bewiesen, dass er durchaus auch als Aufbau eingesetzt werden kann und würde sich dank seiner Größe gut mit Off-Guard Randy Foye ergänzen. Ansonsten könnte das Management auch noch auf Brandon Jennings, Stephen Curry oder Jeff Teague ausweichen.

7. Golden State Warriors: Jonny Flynn, PG, 183 cm

Für die Golden State Warriors erscheint Johnny Flynn eine ideale Wahl zu sein. Der sprunggewaltige Guard (siehe „Eindrücke aus Chicago“) würde wunderbar in das Run-and-Gun-System der Warriors passen. So könnte Monta Ellis auch endlich wieder Shooting Guard spielen und die Last des Spielaufbaus an Flynn abtreten. Eine andere Alternative wäre Brandon Jennings, dessen Draft-Wert mangels Workouts und aufgrund von zweifelhaften Interview-Aussagen jedoch gegenwärtig im Abstieg begriffen ist.

8. New York Knicks: Stephen Curry, PG/SG, 191 cm

Die New York Knicks haben nie einen Hehl daraus gemacht, dass Stephen Curry ihr absoluter Wunschspieler ist. Der offensivstarke Guard von Davidson dürfte sich wunderbar in das Spielsystem von Mike D‘Antoni integrieren und könnte gleich in seinem Rookie-Jahr eine starke Punkteausbeute präsentieren.

9. Toronto Raptors: Demar DeRozan, SG, 201 cm

Nach einer enttäuschenden Saison könnten die Toronto Raptos durch Demar DeRozan wieder neue Hoffnung schöpfen. Der junge Shooting Guard glänzt vor allem durch exzellente Sprungkraft, wie er beim Combine mit 96 Zentimetern (drittbeste Leistung) erneut bewiesen hat. Er hat großes Potential und könnte auf Dauer ein Grundpfeiler der kanadischen Franchise werden. Zudem bekäme Chris Bosh endlich einen richtigen Shooting Guard an die Seite, der auch seinen eigenen Wurf kreieren kann.

10. Milwaukee Bucks: Jeff Teague, PG, 188 cm

Mit Jeff Teague bekämen die Milwaukee Bucks eine neue Waffe in der Offensive. Zudem wird es schwer für die Bucks sein, ihren etatmäßigen Aufbauspieler und baldigen Free Agent Ramon Sessions zu halten, weshalb auf dieser Position akuter Bedarf herrscht. Auch gegenüber Luke Ridnour wäre Teague ein „Update“, da er mehr Druck auf die gegnerische Defensive ausüben kann und dadurch insbesondere Michael Redd offensiv entlasten würde.

11. New Jersey Nets: DeJuan Blair, PF, 201 cm

Die New Jersey Nets suchen Verstärkung an den Brettern und mit DeJuan Blair könnten sie an elfter Stelle ein wahres Reboundmonster bekommen. Der gewichtige Power Forward ist insbesondere am offensiven Brett schwer zu stoppen und würde sich gut mit Center Brook Lopez ergänzen. Auch von der Bank kommend könnte Blair zu einen wichtigen Ergänzung der Nets werden. Allerdings stellt sich die Frage, ob der 125 Kilo schwere Koloss auch in Form bleiben kann - die Angst vor einen zweitem Robert „Tractor“ Taylor könnte die Nets an diesem Spieler zweifeln lassen.

12. Charlotte Bobcats: Gerald Henderson, SG, 196 cm

An zwölfter Stelle dürfen die Charlotte Bobcats ein Talent für sich auswählen. Mit Gerald Henderson bekäme das Team einen sehr explosiven „Energizer“ und guten Verteidiger, der eine Vielzahl von Fähigkeiten mitbringt. Ähnlich wie ein Dahntay Jones macht er dabei mangelnde Länge (1,96 Meter) und spielerische Defizite durch viel Einsatz und gute Athletik wett. Charlotte erhielte also einen soliden Rollenspieler mit begrenztem Star-Potential.

13. Indiana Pacers: Brandon Jennings, PG, 185 cm

Die Indiana Pacers werden wohl nach einem Point Guard Ausschau halten. Sofern er nicht bereits vorher gezogen wird (z.B. von den Warriors), könnten sie sich mit ihrem 13. Pick Brandon Jennings angeln. Der extrem schnelle Guard ist zwar ein ähnlicher Spielertyp wie TJ Ford. Jennings könnte hiervon jedoch profitieren und Ford womöglich mittelfristig beerben.

14. Phoenix Suns: Earl Clark, SF/PF, 208 cm

Als letztes Lottery-Team dürfen die knapp an den Playoffs gescheiterten Phoenix Suns draften. Mit Earl Clark bekäme Steve Nash einen variablen Forward an die Seite, den er ideal mit Vorlagen füttern kann. Clark seinerseits läge das schnelle Spiel der Suns sicherlich auch. So passt er ideal in Wüste Arizonas.

Wie sich die Teams letztendlich am 25. Juni entscheiden werden, könnte sich auch erst Stunden oder gar Minuten vorher entscheiden. Besonders spannend wird zu beobachten sein, an wievielter Stelle das junge spanische Talent Ricky Rubio gezogen wird. Hier müssen die NBA-Teams abwiegen, ob dessen Potential groß genug ist, um das Risiko einzugehen, auf die Zukunft zu setzen statt auf die Gegenwart.

Die Plätze fünfzehn bis dreißig sind übrigens im Crossover-Mockdraft nachzusehen.

Vorankündigung: Crossover begleitet den NBA Draft am 25. Juni mit einem mehrstündigen Live-Blog.




Artikel-Funktionen

Bewerte diesen Artikel:
5.00
(10 Bewertungen bisher)
 

Speichere diesen Artikel:


Kommentare

(8 Kommentare bisher)

von gerdi 14.06.09 um 12:21:23


guter artikel. marko jaric ist momentan in memphis, dort demnächst tradematerial.



von B-Jay 14.06.09 um 12:28:17


@gerdi: Da hast du natürlich Recht, danke für die Anmerkung. Ich habe Jaric mal durch Kevin Ollie ersetzt, der für Minnesota in der abgelaufenen Saison 21 Spiele von Beginn an bestritten hat.



von ChriSS 14.06.09 um 13:09:12


und ich freue mich schon riesig auf den live-blog



von xax 14.06.09 um 17:14:17


Darko Milicic konnte während der vergangenen Saison nicht überzeugen-->Ach was? wer hätte damit gerechnet...



von Treffnix 14.06.09 um 22:50:57


Keiner: Darko Milicic selbst wahrscheinlich am wenigsten, er lässt es nur mit seiner Breakoutseason etwas langsamer angehen. :o)

Ich würde anstelle der Thunder Harden wählen. Ich lege mich fest auch wenn mir möglicherweise dann in paar Jahren meine Aussage um die Ohren gehauen wird. Rubio und die NBA = FLOP. Ich hab mir in den letzten Tagen soviele Rubio "Highlights" auf Youtube angeschaut, klar der Junge hat Game, er hat ein tolles Auge für seine Mitspieler, aber es fehlt ihm mMn an Zug zum Korb und auch an einem soliden Wurf.Möglicherweise kann er daran (wie z.B. T. Parker) arbeiten, aber das steht auch in den Sternen. Wie ihr so schön sagt : Harden ist "NBA-ready" und wäre für OKC sicher die bessere Wahl.



von M&M 15.06.09 um 12:16:12


es wäre ja auch ne möglichkeit für okc rubio zu picken und dann nen trade mit sacramento einzufädeln für harden, denke das wär durchaus möglich weil sac unbedingt nen pg braucht und okc bereits westbrook hat



von benni15 15.06.09 um 18:10:42


@Treffnix
Also ich finde in den videos und auch wenn man ricky rubio bei olympia gesehen hat wird klar dass sein zug zum Korb sehr stark ist und er dort auch oft gegen große spieler punktet. Am Wurf fehlt es ihm auf jeden fall an Treffsicherheit, da stimm ich dir zu. Ich denke nicht dass er ein flop wird, er braucht nur vielleicht ein paar jahre um in der nba gute leistungen zu bringen



von Cabalios 15.06.09 um 21:12:15


guter artikel.



Du benötigst einen myCrossover-Account um Artikel kommentieren zu können!

 Registrieren oder  Einloggen

 





Du bist nicht eingeloggt. Jetzt bei myCrossover registrieren.
  •  
    Passwort vergessen?