Draft 2008
Crossover-Draft-Bericht vor dem Sweet Sixteen
Die ersten zwei Runden des NCAA Tournament sind absolviert. Nun wird es Zeit, Bilanz zu ziehen: Wer hat seinen Draftwert erhöht, wer an Wert verloren? Ein Überblick.
Von Christian Neumann |
24.03.2008 | |
Kein anderes Ereignis zieht die NBA-Scouts an wie das NCAA Tournament; nirgends sonst versammeln sich so viele Talente auf so engem Raum und tragen in so kurzer Zeit so viele bedeutende Spiele aus. Kurzum: March Madness ist ein Festmahl für jeden, der sich über kommende NBA-Spieler informieren will. Selbst NBA-Coach Pat Riley (Foto) lässt seine eigentliche Arbeit ruhen und beobachtet stattdessen lieber Kandidaten für den zu erwartenden Top-4-Pick seiner Miami Heat.
Wir präsentieren an dieser Stelle je fünf Spieler, deren Draftaussichten sich durch das NCAA Tournament verbessert oder verschlechert haben bzw. deren Chancen gleichgeblieben sind. Die angegebenen Statistiken beziehen sich ausschließlich auf das NCAA Tournament.
Wert gestiegen
1. Robin Lopez, Center, Stanford Cardinal
Statistiken (zwei Spiele): 16 PpG, 6,5 RpG, 4 BpG, 74% FG
Kein Spieler hat sich über die vergangenen Wochen derart in den Vordergrund gespielt wie Robin Lopez. Der Sophomore der Stanford Cardinal, der lange Zeit zu unrecht im Schatten seines Zwillingsbruders Brook gestanden hat, überzeugt an beiden Enden des Feldes und ist immer wieder der beste Spieler seines Teams.
Spielerisch bringt Lopez alles mit, was man von einem Center verlangen kann: legitime 2,13m bei erstaunlicher Beweglichkeit und einem schon recht kräftigen Körper, der mühelos noch fünf bis zehn Kilogramm vertragen kann, ohne dass Lopez an Agilität verlieren würde. Mit seiner auffälligen Frisur und seiner energischen, durchsetzungsfähigen Spielweise erinnert Lopez an Clevelands Anderson Varejao (Foto), ist aber größer, stärker und vor allem technisch versierter. Er ist bereits ein guter, weil aufmerksamer Verteidiger, beweist gutes Timing beim Blocken, reboundet taktisch klug und sucht anders als sein Bruder auch den Körperkontakt im Lowpost. Seine größte Verbesserung liegt aber in der Offensive, wo er erstaunliche Fähigkeiten gezeigt hat: gute Beinarbeit, beidhändigen Abschluss und vielversprechende Ansätze eines vielseitigen Lowpostspiels.
Lopez' Problem liegt in der Familie: Er ist bei Stanford hinter seinem Bruder ganz klar nur die Nummer 2. Während Brook Lopez die dominierende Offensivoption ist, werden für Robin Lopez nur wenige Spielzüge gelaufen, obwohl er mittlerweile ähnlich gut punktet. Lopez konzentriert sich stattdessen auf die Defensive und scheint mit dieser Rollenverteilung auch ganz zufrieden zu sein. Für seine NBA-Chancen ist es aber wichtig, dass er wenigstens den Wunsch zeigt, zentral in das Offensivspiel seines Teams eingebunden zu werden, denn wer schon am College nur ein Rollenspieler ist, wird in der NBA kaum eine größere Aufgabe übernehmen.
So oder so dürfte sich Robin Lopez zu einem Lottery-Pick gemausert haben. Er kann bereits soviel, und sein Potential ist offensichtlich. Weitere gute Leistungen im NCAA Tournament könnten ihn unter Umständen sogar an seinem Bruder vorbeiziehen lassen. Die Frage ist nur: Wann werden die Lopez-Zwillinge im Draft sein? Dass sie Stanford zusammen verlassen werden, gilt als sicher, aber der Zeitpunkt ist ungewiss. Keiner der Beiden ist ein Basketball-Junkie, der unbedingt die nächstgrößere Herausforderung sucht. Stattdessen schätzen beide die akademischen Vorzüge ihrer Universität und stehen auch bei ihrer Mutter im Wort, Stanford mit einem Abschluss zu verlassen. Gut möglich, dass die Lopez-Brüder wie einst Tim Duncan (Foto) trotz guten Draftchancen vier Jahre in der NCAA verbringen werden.
2. Brook Lopez, Center, Stanford Cardinal
Statistiken (zwei Spiele): 17 PpG, 3 RpG, 1 BpG, 50% FG
Von einem Bruder zum anderen, der sich als unumstrittener Go-to-Guy erwiesen hat: Gegen Marquette lief in der Schlussphase der zweiten Halbzeit ebenso wie in der Verlängerung praktisch jeder Angriff über Brook Lopez. Da war es auch nur zwangsläufig, dass es dem Sophomore vorbehalten war, zwei Sekunden vor Schluss den siegbringenden Korb zu erzielen.
Wie er das tat, ist im Guten wie im Schlechten bezeichnend für seine Spielweise: Im Guten, weil der Center über beachtliche Agilität und ein gutes Wurfgefühl verfügt. Der Entry-Pass für den entscheidenden Wurf war etwas zu weit entfernt, so dass Lopez seine zuvor eingenommene Position aufgeben, den Ball fangen und aus der Drehung werfen musste ? mit Erfolg. Dies war nur einer von vielen schwierigen Würfen (darunter Turnarounds, Fadeaways und ein akrobatischer Up-and-under) von Lopez, der in der zweiten Halbzeit und der Verlängerung insgesamt 28 Punkte erzielte. Das Schlechte: Solche Würfe sind bei ihm Standard. Er hat den Körper eines Centers, aber die Spielweise eines Power Forwards. Immer wieder hat man den Eindruck, dass Lopez den Körperkontakt scheut, was sich auch beim Rebounding zeigt. In der Defensive fällt dieses Defizit weniger auf, da sein Bruder den Lowpost bemannt und er selbst im Highpost, oft genug sogar an der Dreierlinie verteidigt.
Dennoch haben die Scouts Lopez' fehlende Härte erkannt. Er mag es nicht, physisch verteidigt zu werden, was in der NBA, wo alle soviel stärker und abgehärteter sind, zu einem echten Problem werden könnte. Lopez wird sich eine richtige Center-Mentalität aneignen müssen, wenn er sein Potential im Lowpost ausschöpfen will. Nichtsdestotrotz haben seine jüngsten Leistungen seinem Draftwert nicht geschadet. Gerade seine Fähigkeiten in der Offensive machen ihn zum wohl besten Center des kommenden Drafts, sofern er an diesem teilnehmen wird (siehe oben).
3. Darren Collison, Point Guard, UCLA Bruins
Statistiken (zwei Spiele): 13 PpG, 2 ApG, 53% FG, 60% 3FG
Falls Darren Collison Ende Juni ein hoher Draftpick sein sollte, wird man auf der Suche nach Gründen dafür nur auf das Spiel gegen Texas A&M schauen müssen, in dem fast alle seiner Stärken deutlich sichtbar wurden. Collison hielt UCLA in der ersten Halbzeit mit fünf Dreiern im Spiel und verwandelte außerdem noch die beiden spielentscheidenden Layups am Ende der Partie. Dazu kam seine gewohnt starke Verteidigung, die ihn von der Point-Guard-Konkurrenz abhebt.
Collison hat offensichtliche Schwächen, deren Bedeutung aber überschätzt wird. Sicherlich ist er recht klein (1,80m) und leicht (72 kg), ist aber körperlich robust und hat wiederholt bewiesen, auch gegen größere und stärkere Gegenspieler bestehen zu können. Sein Wurf, den er weit über dem Kopf nimmt, ist nicht schulbuchmäßig, aber er trifft ihn mit traumwandlerischer Sicherheit (51,6% aus der Distanz), und allein darauf kommt es an. Und ob ihm wirklich die Spielübersicht eines klassischen Spielmachers fehlt, wie immer wieder mal zu hören ist, wird sich erst in einem System zeigen, das ihm mehr Freiheiten im Spielaufbau erlaubt.
Diesen Defiziten stehen etliche Stärken gegenüber: Schnelligkeit, Verteidigung, effektives Scoring und eine Anführermentalität, wie sie für einen guten Point Guard unabdingbar ist. Die NBA-Vertreter werden gegen Texas A&M genau hingesehen haben, wie sich Collison in wichtigen Situationen verhielt und welche Entscheidungen er traf. Unterm Strich sollte Darren Collison seinen Status als mittlerer Erstrundenpick zumindest gefestigt haben. Jedes weitere gute Spiel auf dem Weg zum NCAA-Titel wird die Chancen erhöhen, Collison in den höheren Regionen der Lottery wiederzufinden.
4. Stephen Curry, Shooting Guard, Davidson Wildcats
Statistiken (zwei Spiele): 35 PpG, 3 RpG, 4 SpG, 3,5 ApG, 51% FG, 52% 3FG
Ohne großes Drumherum: der beste Einzelspieler dieses Turniers. Stephen Currys 40 Punkte, die er in Runde 1 vor den Augen seines Vaters Dell Curry (16 Jahre als NBA-Profi) erzielte, sind der bisher höchste Scoring-Wert des Turniers. 14/22 FG sowie 8/10 Dreier gegen eine Verteidigung, die sich fast nur auf ihn konzentrierte, sind einfach nur beindruckend. Vor allem bewies Curry mit seinem Galaauftritt gegen Gonzaga aber, dass sein starkes Tournament-Debüt aus dem Vorjahr (30 Punkte gegen Maryland) keine Eintagsfliege war. In Runde 2 gegen Georgetown setzte er dann noch einen drauf, erzielte allein in der zweiten Halbzeit 25 Punkte und verhalf seinem Team somit zu einem phänomenalen Comeback nach einem Rückstand von 17 Punkten.
Es gibt in der NCAA wohl keinen anderen Spieler, der so zum Scorer geboren ist wie Stephen Curry. Er hat ein Gespür für den Korb, eine natürliche Ruhe beim Abschluss und vor allem eine fantastische Grundausbildung, die man wohl auch seinem Vater (Dell Currys Karrieredreierquote: 40,2%) zuschreiben darf. Curry wirft schnell, ansatzlos und ohne zögern; der geringste Platz genügt ihm, seinen Wurf loszuwerden. Er wirft zwar recht tief, dafür aber maschinell, mit immer der gleichen Bewegung und Flugkurve, und trifft in der Regel nichts als Netz. Sein Spiel ohne Ball ist vorbildlich und wohl schon jetzt NBA-reif; er nutzt in bester Reggie-Miller-Manier (Foto) selbst Screens, die gar keine sind, zum Beispiel unbewegliche Gegenspieler, an denen er sich vorbeischmuggeln kann, um seinen Verteidiger abzuschütteln.
Wie steht es jedoch um seine Zukunft? Curry ist ein brillianter Scorer, aber auch nicht viel mehr als das. Eine Karriere als NBA-Point-Guard ist zurzeit schwer vorstellbar; schon auf dem College gibt er einen reinen Shooting Guard. Curry misst jedoch gerade mal 1,85m und ist auch körperlich nicht sehr robust. Er ist schnell und wendig, aber nicht sehr sprunggewaltig, und wird in der NBA kaum über Ringniveau spielen. Sicher ist Curry wie gemacht für eine Rolle neben Stars wie Tracy McGrady (Foto), aber sein Potential liegt eigentlich über dem eines reinen Distanzschützen. Curry dürfte egal in welchem Draft ein sicherer Erstrundenpick sein, aber wo er gewählt werden und wie seine Zukunft in der NBA aussehen wird, ist nur sehr schwer abzuschätzen.
5. Bill Walker, Small Forward, Kansas State Wildcats
Statistiken (zwei Spiele): 20 PpG, 5,5 RpG, 61% FG, 100% FT, 50% 3FG
Bill Walkers bisherige Karriere gleicht einer Achterbahnfahrt, könnte nach dem vielen Aufundab aber doch noch ein gutes Ende nehmen, denn Walker zeigte im NCAA Tournament wieder viele der alten Stärken, die ihn einst zum ?neuen Vince Carter? (Foto) machten. Er rennt, springt und findet einen Weg zum Korb. 15 Monate nach seinem Kreuzbandriss scheint ?Sky? Walker wieder auf dem Weg in die NBA zu sein.
Zunächst einmal ist erstaunlich, in welch guter körperlichen Verfassung sich Walker befindet. War er letztes Jahr nach seinem verspäteten Saisondebüt noch unaustrainiert, ist er heute wieder ein Spitzenathlet und tritt nicht selten als eine Art LeBron James (Foto) des College-Basketball in Erscheinung: Seine Kombination aus Masse, Kraft, Schnelligkeit und Explosivität gibt es in der NCAA derzeit wohl kein zweites Mal. Tatsächlich ist Walker stark genug, regulär als Power Forward zu spielen, worin er sich wacker schlägt. Natürlich ist er bei Kansas State nur die zweite Option hinter Michael Beasley, hat aber alle Vorzüge eines Erstrundenpicks. Sein Zug zum Korb ist stark und sein Wurf technisch schon recht ordentlich. Vor allem stellt sich Walker in den Dienst der Mannschaft, spielt, reboundet und verteidigt engagiert und zeigt keine Starallüren.
Allerdings gibt es einige Fragezeichen hinter seinem Namen. Was ist seine Position? Walker würde nicht der erste Spieler sein, der den Wechsel vom Power Forward (zurück) auf den Flügel schafft - Jerry Stackhouse (Foto), Desmond Mason und Quentin Richardson lassen grüßen. Dennoch dürfte es für ihn eine Umstellung sein, in der NBA wieder als Swingman aufzulaufen: Reicht sein Wurf dafür aus; reicht sein Dribbling? Wird er schnellere Gegenspieler vor sich halten können? Wie steht es nach Kreuzbandrissen am rechten (2003) ebenso wie am linken (2007) Knie um seine Belastbarkeit? Und wie sehr haben seine größeren und kleineren Skandale (Eskapaden an der High School, Unklarheit wegen seiner Spielberechtigung) seinem Ruf geschadet?
Trotz alledem dürfte Bill Walker inzwischen wieder ein Erstrundenpick sein. Seine Spielweise ist soviel besser geeignet für die NBA, wo er viel mehr Platz zum Ziehen haben wird und weniger Offensivfouls gepfiffen werden. In der heutigen, schnellspielenden NBA, in der soviel über Explosivität und Athletik zu erreichen ist, stehen Bill Walkers beste Tage erst noch bevor. Dafür muss er gar nicht der Star werden, der lange Jahre in ihm gesehen wurde. Eine Rolle, wie sie Ruben Patterson (Foto) ausfüllt, ist für ihn völlig realistisch, und das ist allemal einen Erstrundenpick wert.
Wert unverändert
1. Michael Beasley, Power Forward, Kansas State Wildcats
Statistiken (zwei Spiele): 23 PpG, 12 RpG, 48% FG, 88% FT
Das Duell der Freshmen (gegen OJ Mayo) konnte Michael Beasley für sich entscheiden, doch in der zweiten Runde war gegen das hervorragend funktionierende Kollektiv von Wisconsin Schluss. Nach der Niederlage hagelte es von vielen Fans Kritik an Beasley, er habe sich arrogant und desinteressiert gezeigt. Auch wenn dieser Eindruck besonders zum Ende der Partie stimmte, liegen die Gründe dafür wohl nicht in Beasleys Charakter. Sicher war er von Wisconsins guter Verteidigung frustriert, doch es dürften die eigenen Guards gewesen sein, die ihm die Lust am Weiterkämpfen nahmen: Nach einer produktiven ersten Halbzeit (17 Punkte) bekam Beasley im zweiten Durchgang so gut wie keinen Pass mehr. Er holte in der Defensive den Rebound, postete auf, winkte, suchte Blickkontakt, doch seine Mitspieler waren nicht fähig oder nicht willens, ihn konstant mit Entry-Pässen zu versorgen.
Wenn Beasley im Laufe des Turniers gut angespielt wurde, zeigte er sich von seiner gewohnt dominanten Seite. Gegen Southern California (23 Punkte, elf Rebounds) beherrschte er nach anfänglichen Foulproblemen den Lowpost und verteilte Fouls an seine Gegenspieler, wie man es sonst nur bei physisch überlegenen Centern sieht. Gegen Wisconsin zeigte er, dass er auch sehr gut zum Korb ziehen kann, wirkte besonders in Halbzeit 2 aber zunehmend frustriert. Am Ende standen 23 Punkte und 13 Rebounds für ihn zu Buche, aber auch einige erzwungene Würfe, die manche Fans an seiner Teamfähigkeit zweifeln ließen.
Insgesamt ist für Beasley alles beim Alten geblieben. Kansas State bietet ihm nicht die Voraussetzungen, gegen ein erfahrenes Team wie Wisconsin gut auszusehen, zumal Coach Frank Martin wenig einzufallen schien; die Offensive seiner Wildcats war über alle Maßen statisch und berechenbar. Wann immer Beasley in diesem Turnier den Ball dort bekam, wo er seine Stärken ausspielen kann, war er selbst von mehreren Verteidigern nicht zu stoppen. Seine Blicke und Körpersprache nach Fouls, Ballverlusten oder Fehlwürfen seiner Mitspieler ließen jedoch einmal mehr Zweifel an seiner charakterlichen Reife aufkommen. An seinem Status als wahrscheinlicher Nummer-1-Pick hat das aber nichts geändert.
2. Derrick Rose, Point Guard, Memphis Tigers
Statistiken (zwei Spiele): 17 PpG, 7 RpG, 5 ApG, 50% FG, 50% 3FG
Wo Michael Beasley ist, darf Derrick Rose nicht fehlen, auch wenn es schwer ist, definitive Aussagen über ihn zu machen: Kein anderer Top-Rekrut der diesjährigen Freshman-Klasse ist derart ins Teamkonzept eingebunden (eingezwängt?) wie der Point Guard der Memphis Tigers. Rose erfüllt seine Aufgabe als Spielmacher, überlässt dem erfahreneren Kollegen Chris Douglas-Roberts einen Großteil des Scorings und macht nur gelegentlich durch ein paar spektakuläre Szenen auf sich aufmerksam, bei denen er wie gegen Mississippi State aber bisweilen überdreht.
Der Rest ist selbstloses Mannschaftsspiel, und so schwankt auch Rose' Draftwert praktisch nicht: Er gilt weiterhin als unumstrittene Nummer 2 hinter Beasley. Man weiß, dass er sein wahres Können erst in der NBA in einem anderen System zeigen wird. Allerdings gibt es in Sachen Draft noch Raum nach oben: So hat Rose seine Wurfquote aus der Distanz verbessert (44,8% über die vergangenen zehn Spiele), die immer wieder bei ihm bemängelt worden ist, und anders als Beasley ist er auch noch im Rennen um den College-Titel. Sollte Rose sein Team ins Final Four führen und dabei die Kontrolle an sich reißen, wie er es bei der einzigen Saison-Niederlage gegen Tennessee tat, wird auch Draftplatz 1 für ihn noch greifbar sein.
3. Russell Westbrook, Shooting Guard, UCLA Bruins
Statistiken (zwei Spiele): 8 PpG, 4 RpG, 2 SpG, 5 ApG, 33% FG
Er ist der Energizer von UCLA, und viele Scouts halten ihn für das größte Talent seines Teams: Russell Westbrook hat sich in seinem zweiten Jahr bei den Bruins definitiv einen Namen gemacht. Er führte die Pac-10 in Assists an, während der etatmäßige Point Guard Darren Collison verletzt fehlte, und manche Experten erwarten ihn in den Top-10 des kommenden Drafts. Wenn man Westbrook spielen sieht, wird schnell klar, was den NBA-Scouts an ihm gefällt: schnell und wendig, ein aggressiver Verteidiger, der immer auf Steals aus ist und wie ein Blitz in die Passwege geht. Westbrook ist einer der Hauptgründe für UCLAs gute Teamdefense, und man darf annehmen, dass er sich in der Verteidigung mit mehr Erfahrung noch steigern wird. Offensiv sucht er immer wieder den Weg zum Korb und zeigt antrittsstark und explosiv seine ganze athletische Klasse.
Was aber ist seine Position? Combo-Guards am College werden in der NBA schnell zum Tweener. Westbrook dürfte bei den Profis als Shooting Guard auflaufen, doch dafür ist er recht klein (1,90m) und auch nicht übermäßig massig (86 kg). Jeder Aspekt des Guard-Spiels (Distanzwurf, Dribbling, Passspiel, Übersicht, Wurfauswahl) bedarf bei ihm einer Verbesserung. Westbrook ist zweifellos talentiert, hat sich bereits sehr gut entwickelt, und vielleicht ist sein Potential wirklich größer als das seiner Mitspieler. In der NBA würde er so schnell aber trotzdem nicht viel beitragen können. Mit einem besseren Distanzwurf könnte er es soweit bringen wie Rashad McCants (Foto), der momentan bei den Minnesota Timberwolves eine gute Saison absolviert, doch dafür müsste Westbrook wohl noch mindestens ein Jahr am College spielen. Er ist ohne Zweifel ein Erstrundenpick, wahrscheinlich sogar kein Kandidat für die Lottery, würde von einer weiteren Saison bei UCLA (am besten als neuer Point Guard nach dem Abgang von Collison) aber immens profitieren.
4. OJ Mayo, Shooting Guard, USC Trojans
Statistiken (ein Spiel): 20 Punkte, 5 Assists, 6/16 FG, 6/7 FT, 2/4 Dreier
Für die Fans von OJ Mayo war das Ende des NCAA Tournament hoffentlich auch das Ende des völlig überzogenen Hypes. Vom Freshman-Konkurrenten Michael Beasley in der zweiten Halbzeit eindeutig deklassiert, muste Mayo bereits in der ersten Halbzeit gegen Kansas State mitansehen, wie sein alter High-School-Kumpel Bill Walker (17 Punkte) zu großer Form auflief. Am Ende einer schweren Partie standen für Mayo neben 20 Punkten und fünf Assists einige Lichtblicke zu Buche, aber auch schwarze Momente in seinem vielleicht einzigen Auftritt beim Big Dance.
Allerdings: Rund um USC wird weiterhin steif und fest behauptet, Mayo werde für seine Sophomore-Saison zu den Trojans zurückkehren. Auch wenn Experten über diesen Treueschwur nur müde lächeln, sind die Chancen, Mayo ein weiteres Jahr in der NCAA zu sehen, auf jeden Fall gestiegen. Immerhin ist die Guard-Konkurenz im diesjährigen Draft groß: Mindestens zwei (Derrick Rose, Jerryd Bayless), aber bis zu fünf (Eric Gordon, Russell Westbrook, DJ Augustin) Guards werden im Draft vor ihm erwartet.
Außerdem kam Mayo gegen Ende der Saison immer besser in Fahrt (23,8 PpG über seine letzten neun Spiele) und ließ auch gegen Kansas State immer wieder seine Klasse aufblitzen: Sein Distanzwurf ist butterweich, und unter seinen fünf Assists waren einige Pässe von erhöhtem Schwierigkeitsgrad. Diesen Glanzpunkten standen aber auch Fehler entgegen, die den Scouts Sorgen bereitet haben dürften; sei es der überhastete Dreier wenige Sekunden nach Beginn der Wurfuhr, der abgefangene Fullcourt-Pass oder sein blinder Vorwärtsdrang beim Dribbling in den Mann, was in einer Situation zu einem Offensivfoul führte.
Mayo kann definitiv spielen, hat der NCAA aber nicht wie erhofft seinen Stempel aufgedrückt. Er könnte mit USC nächstes Jahr viel mehr erreichen, besonders wenn Überflieger-Rekrut Demar DeRozan zu seinem Wort steht und für die Trojans aufläuft. Sollte Mayo aber doch wie erwartet in die NBA wechseln, wird er das wohl als später Top-10-Pick tun, aber nicht als ?neuer LeBron James?, sondern als Larry Hughes (Foto) mit besserem Distanzwurf, und das ist doch aller Ehren wert.
5. Hasheem Thabeet, Center, Connecticut Huskies
Statistiken (ein Spiel): 14 Punkte, 6 Rebounds, 4 Blocks, 50% FG, 57% FT
War es das mit seiner College-Karriere? Nach dem unerwarteten Ausscheiden gegen San Diego in der ersten Runde des NCAA Tournament wird sich Hasheem Thabeet zweimal überlegen, ob er zu Connecticut zurückkehren wird. Der Kreuzbandriss, den sich Point Guard A.J. Price im selben Spiel zuzog, wird nicht gerade dazu beitragen, den afrikanischen Center an die Huskies zu binden.
Und warum auch? Thabeets Draftwert ist so hoch wie schon lange nicht mehr: Einige Experten erwarten, den 2,20m-Hünen unter den ersten zehn gwählten Spielern zu sehen. Das kommt nicht von ungefähr: Thabeet, der diese Saison zum Big East Defensive Player of the Year gewählt wurde, hat sich als unübersehbare Präsenz in der Verteidigung etabliert und zeigt nun mehr als je zuvor, warum er mit Dikembe Mutombo (Foto) verglichen wird. Zudem hat er auch in der Offensive Fortschritte gemacht und u.a. seine Freiwurfquote um fast 20 Prozentpunkte verbessert (von 51,3% auf 69,8%).
Es gibt also gute Gründe, weshalb Thabeet an die Draft-Spitze zurückgekehrt ist, aber das Spiel gegen San Diego lieferte keine: Einschüchternden Blocks standen ein, zwei unglückliche Szenen gegenüber, besonders zum Ende der Partie, als er den Wurf zum 67:68 passieren ließ und dabei sogar noch ein Foul beging. Lange werden sich die Experten daran aber wohl nicht erinnern: Thabeet gehört zu den Spielern, die durch das NCAA Tournament viel gewinnen, aber nur wenig verlieren konnten, und so hat sich auch an seiner Einschätzung als potentieller Top-10-Pick nicht viel geändert.
Wert gesunken
1. DeAndre Jordan, Center, Texas A&M Aggies
Statistiken (zwei Spiele): 3 PpG, 2,5 RpG, 50% FG, 2 TopG, 1,5 FpG
Gibt es eine passendere Symbolik? Erst wurde DeAndre Jordan in aufeinanderfolgenden Aktionen von seinem Freshman-Konkurrenten Kevin Love geblockt; dann entschied Love das Spiel (mit), und dann saß Jordan weinend auf der Bank, als das Ausscheiden seines Teams gegen UCLA perfekt war. Der Schluss, den man aus diesen Szenen, vor allem aber aus der gesamten Freshman-Saison des Aggies-Centers ziehen muss: DeAndre Jordan ist nicht bereit für die NBA. Das war für jeden Zuschauer offensichtlich, hoffentlich auch für Jordan selbst. Bei all seinem athletischen Talent ist er selbst auf dem College-Level kein guter Spieler und kommt bei Texas A&M nicht ohne Grund seit langem nur von der Bank.
Auch wenn er als Top-5-Pick gehandelt und übertrieben mit Dwight Howard (Foto) verglichen wird, sollte der Center keinen Gedanken an eine vorzeitige Profikarriere vergeuden. Nicht dass ihn niemand draften würde; Jordan dürfte selbst nach seiner durchwachsenen Freshman-Saison noch ein sicherer Lottery-Pick sein, aber es ist sehr wahrscheinlich, dass er sich hinter Mouhamed Sene, Patrick O'Bryant und anderen gescheiterten Center-Talenten einreihen würde, die zu früh den Sprung in die NBA wagten. Stattdessen sollte Jordan zu Texas A&M zurückkehren, nächste Saison den abgehenden Senior-Forward Joseph Jones als erste Option im Lowpost beerben und bis dahin viele Stunden damit verbringen, Videomaterial von Hakeem Olajuwon zu studieren.
2. Eric Gordon, Shooting Guard, Indiana Hoosiers
Statistiken (ein Spiel): 8 Punkte, 3 Rebounds, 3 Steals, 3 Ballverluste, 3/15 FG, 2/6 FT, 0/6 Dreier
Kurz und knapp: Das war nichts. Während Power Forward DJ White in seiner letzten College-Partie seine ganze Erfahrung ausspielte, zeigte sein junger Kollege Eric Gordon gegen Arkansas, dass er keine hat. Gordon verzweifelte mit zunehmender Spieldauer, wollte immer wieder mit dem Kopf durch die Wand und nahm erzwungene Würfe, die wiederholt ihr Ziel vefehlten. Bisweilen blickte er regelrecht ratlos drein ? ungewohnt für einen Spieler, der während seiner gesamten Freshman-Saison die Selbstsicherheit in Person war. Unterm Strich standen für ihn magere acht Punkte, Gordons erstes einstelliges Resultat der Saison, und das ausgerechnet in seinem wohl letzten College-Spiel.
So ganz überraschend kam das nicht: Gordon strauchelte auch schon im Big Ten Tournament, als sich Indiana bereits nach einem Spiel aus dem Turnier verabschiedete. Die letzten Spiele der regulären Saison waren ebenfalls nur zum Teil überzeugend und zeigten, dass ein Eric Gordon, der nicht gut punktet, seinem Team kaum etwas Anderes gibt. Der Platz in den Top-5 des NBA-Drafts, der dem Shooting Guard von manchen zugetraut wurde, hat sich fürs Erste erledigt, aber besonders tief wird Gordon nach seinem kurzen Auftritt im Big Dance nicht fallen. Er sollte weiterhin ein sicherer Top-10-Pick sein.
3. Joe Alexander, Small Forward, West Virginia Mountaineers
Statistiken (zwei Spiele): 18 PpG, 9,5 RpG, 2 BpG, 2 ApG, 32,4% FG, 92,9% FT, 50% FT)
Joe Alexander ist ein Geheimtipp für die erste Draftrunde, und auch wenn es sein Team ins Sweet Sixteen geschafft hat, dürften sich seine Draftchancen verschlechtert haben; zu offensichtlich sind seine Defizite im bisherigen Turnierverlauf zutage getreten. Sicherlich ist er, wofür er von vielen gelobt wird: ein athletischer Combo-Forward mit Durchsetzungsvermögen auf dem Weg zum Korb. Das NCAA Tournament hat aber gezeigt, dass Alexanders Schwächen überwiegen, und in der NBA würden sie noch schwerer ins Gewicht fallen.
Zunächst einmal fehlt es Alexander an einer richtigen Position. Er hat weder die Größe, noch die Kraft, noch die Fähigkeiten eines Power Forwards, doch zum Small Forward fehlen ihm das Dribbling, der Wurf und die Fähigkeit, schnellere Flügelspieler zu verteidigen. Wenn Alexander mit seiner Schnelligkeit nicht den Weg zum Korb findet, ist ihm seine beste Offensivoption bereits genommen, denn aus der Halbdistanz trifft er nur unkonstant, und der Dreipunktewurf ist kein wirklicher Bestandteil seines Repertoires (elf verwandelte Dreier in 35 Spielen). Die Folge sind Quoten, wie sie Alexander in den Spielen gegen Arizona und Duke produzierte: 11/34 FG (32%), darunter gerademal zwei Dreierversuche.
Auch defensiv kann der Forward nicht überzeugen, wird von stärkeren Spielern im Lowpost herumgeschubst und von den schnellen Guards und Forwards schlicht überlaufen. Dazu kommt seine folgenschwere Gewohnheit, unbedingt Würfe zu blocken zu wollen, was ihn anfällig für And-1s macht: Alexander fällt viel zu leicht auf Fakes herein. Natürlich hat er defensiv wie offensiv Potential, doch zu einem Platz in der ersten Draftrunde dürfte es derzeit nicht reichen, zumal Alexander auch schon Junior ist und dafür in seiner Entwicklung viel weiter sein müsste. Vielleicht wird er sich in seiner Senior-Saison deutlich steigern, aber Alexanders Erstrundenchancen müssen zum jetzigen Zeitpunkt angezweifelt werden.
4. Austin Daye, Small Forward, Gonzaga Bulldogs
Statistiken (ein Spiel): 7 Punkte, 6 Rebounds, 3/13 FG, 1/6 Dreier
Austin Daye gilt als ungeschliffener Diamant der diesjährigen Freshman-Klasse und wird nur mit den größten Talenten verglichen: Rashard Lewis, Lamar Odom, Kevin Durant. Tatsächlich zeigte sich der schlaksige Forward in seiner Freshman-Saison bei Gonzaga ausgesprochen produktiv, erzielte pro Spiel zehn Punkte in nur 18 Minuten und wusste auch mit sehr guten Wurfquoten zu überzeugen. Da dauerte es nicht lange, bis von "Gonzagas neuestem NBA-Talent" die Rede war, das in die Fußstapfen von John Stockton (Foto), Ronny Turiaf und Adam Morrison treten sollte.
Dayes Leistung im Spiel gegen Davidson spricht eine andere Sprache; sie sagt: "Nicht so schnell!" Gegen einen nicht besonders körperbetont agierenden Gegner zeigte sich Daye als reiner Jumpshooter, der völlig aus dem Spiel verschwindet, wenn sein Wurf nicht fällt. Der Auftritt in Runde 1 des NCAA Tournament war sicherlich nicht seine beste Partie (sieben Punkte, 3/13 FG), zeigte aber doch, wo Days Schwächen liegen: vor allem im körperlichen Bereich, wo der spindeldürre Freshman (2,08m, 86 kg) praktisch jedem anderen Spieler unterlegen ist. Die mangelnde Physis hat zur Folge, dass Daye weniger zum Korb zieht und sich mehr auf seinen Wurf verlässt; die Parallelen zu Seattles Kevin Durant (Foto) sind unverkennbar.
Daye würde gut daran tun, zu Gonzaga zurückzukehren und hart an sich zu arbeiten. Das Potential ist da, aber die Fähigkeiten sind in vielen Bereichen noch nicht weit entwickelt. Ginge er jetzt in die NBA, würde der 19-Jährige wohl in der ersten Runde gedraftet werden, aber wie einst Ndudi Ebi (Foto), der mittlerweile in Israel aktiv ist, würde er große Gefahr laufen, durch diese vorschnelle Entscheidung seine NBA-Karriere aufs Spiel zu setzen.
5. Dominic James, Point Guard, Marquette Golden Eagles
Statistiken (zwei Spiele): 12 PpG, 2,5 RpG, 6,5 ApG, 28% FG, 75% FT 16,6% 3FG
Für Dominic James gilt dasselbe wie für Jason Kidd (Foto): Wenn er doch nur werfen könnte. In seinen beiden Auftritten im NCAA Tournament, das für Marquette gegen Stanford in letzter Sekunde ein unglückliches Ende nahm, zeigte sich James von seiner besten, aber auch von seiner schlechtesten Seite.
Fakt ist: James ist im Eins-gegen-eins nicht zu stoppen. Aufgrund seines niedrigen Schwerpunkts bei höchstens 1,75m Körpergröße und seines noch niedrigeren Dribblings rollt er förmlich übers Parkett und überläuft dabei jeden Verteidiger, der ihn auf dem Weg in die Zone aufhalten will. James' Drive-and-dish gehört zu den besten der NCAA, doch fehlt ihm auf dem College-Feld schlicht der Platz, um per Zug zum Korb Wurfmöglichkeiten für seine Center am Brett und die Schützen auf dem Flügel zu schaffen. Es gibt keinen Zweifel, dass James immens von den Maßen des NBA-Spielfelds profitieren würde. Für den Moment muss er sich jedoch mit denen der College-Courts begnügen und auch in Kauf nehmen, dass Slasher in der NCAA viel öfter Offensivfouls gepfiffen bekommen.
Je mehr ihm das Penetrieren erschwert wird, desto mehr ist James auf seinen Wurf angewiesen, und der ist auch nach drei College-Jahren immer noch seine Achillesferse. James wirft bereits im zweiten Jahr in Folge unter 40% aus dem Feld; seine Freiwurfquote stagniert bei rund 66%, und seine Dreierquote kommt über rund 30% nicht hinaus. Auch wenn er in der NBA wohl weniger werfen müsste, ist die Dreierlinie dort nochmal ein Stück weiter entfernt, was seine Quoten noch weiter drücken dürfte. Dass James es in seiner Zeit bei Marquette nicht geschafft hat, sich einen guten Wurf anzutrainieren, wirkt sich verheerend auf seine Draftchancen aus.
Ein Dominic James, der 45% aus dem Feld und 38% aus dem Dreierbereich wirft, würde vermutlich ein Erstrundenpick sein. So wie die Dinge stehen, ist er jedoch nur ein Nate Robinson (Foto) mit besserem Passspiel, aber ohne Wurf. James sollte nun ein weiteres Jahr bei Marquette verbringen, um seine große Schwäche endlich abzustellen. Schafft er es nicht, wird ihm derselbe Draftbereich drohen wie dieses Jahr, falls er sich unklugerweise schon 2008 zum Draft anmelden sollte: Mitte zweite Runde bis ungedraftet.






von Bratfisch 24.03.08 um 15:01:02
Schöner Artikel, aber warum gibt es immer nur Fotos von den NBA-Vergleichen und nicht den College-Spielern? Die NBAler kennt man doch zur Genüge, die Zukunft aber nicht...
von Chris 24.03.08 um 15:10:26
In einem Wort: Copyright.
von SpaRRoW 24.03.08 um 15:48:48
was isn mit Kevin Love?
von Chris 24.03.08 um 16:00:13
Bei so vielen Spielern musste ich eine Auswahl treffen, und Kevin Love war diesmal halt nicht dabei. Wenn es Fragen zu Spielern gibt, solltet ihr diese im NCAA-Bereich des Forums stellen.
von Paul Niemeyer 24.03.08 um 17:28:51
Ich möchte nicht kleinlich sein, aber John Stockton wurde vor 24 Jahren gedraftet - da den Haken zu schlagen zu Austin Daye gelingt mir nicht. Deshalb fände ich es besser, wenn da stände
"das in die Fußstapfen von Dan Dickau, Ronny Turiaf und Adam Morrison treten sollte."
von Chris 24.03.08 um 19:08:07
Stockton, Turiaf und Morrison sind drei Spieler, die es von Gonzaga in die NBA schafften. Das stellt sie in dieselbe Tradition. Ich finde den "Haken" offensichtlich.
von Hanan 24.03.08 um 20:53:51
wieso wird eigentl. nicht und nirgens von donte green gesprochen?auf nbadraft.net wird er als 13. gerankt...
von Hanan 24.03.08 um 20:56:05
oder von javale mcgee(15.)und anthony randolph(16.)???
von Nase 24.03.08 um 21:06:27
ich denke das kommt daher das alle 3 mit ihren teams nicht beim NCAA Tournament dabei sind
von mkay 24.03.08 um 21:15:10
ich finds geil! gute Arbeit!!
von Paul Niemeyer 25.03.08 um 06:11:40
Vielen Dank, ich weiß selbst, an welcher Uni Stockton gespielt hat und dass er es von dort in die NBA geschafft hat. Darum ging es mir auch nicht.
von Lünehoopz 04.05.08 um 12:35:49
Beasley kann sich überall durchsetzen,es ist nur eine frage wann er endlich über seine go springt.
D.Rose könnte ein neuer CP3 werden, er hat die athletik die übersicht und ist unheimlich schnell.In der NBA stehen ihm auf der 2 einfach zu grosse spieler im weg und sein schuss unter bedrängniss ist nicht wirklich gerade gut(troz besserung :X)
Ich denke mal das seine aussrichtung auf PG hinaus läuft.
OJ MAyo, hab nur ein spiel von ihm gesehen,indem er einfach abgetaucht ist.
Auf utube sind massenweise videocollect von ihm zu sehen,mit spektakülären scenen aber in der NBA braucht man siege und nicht 3 dunkings pro game.