Draft 2005
Mockdraft-News vom 27. April
Zwei Monate vor dem Draft zeichnet sich allmählich ab, welche Spieler den Sprung in die NBA wagen werden. Dadurch wird auch der Mockdraft zuverlässiger.
Von Christian Neumann |
27.04.2005 | |
Es ist Ende April, und das bedeutet, dass nun die heiße Frühphase des Drafts eingeläutet wird. Die NBA hat die Tiebreaker für die Draft-Lottery bereits hinter sich gebracht, und die Ermittlung der Draftreihenfolge am 24. Mai ist nur noch einen Monat entfernt ? es wird langsam spannend!
Die vergangenen drei Wochen sind wahrhaft turbulent gewesen ? fast jeder Underclassman, der zuvor lange Zeit groß angekündigt hatte, für mindestens ein weiteres Jahr seiner jeweiligen Universität treu bleiben zu wollen, hat sich zuletzt für den Draft entschieden und zum Teil sogar bereits einen Agenten engagiert, was eine Rückkehr auf die College-Bühne unmöglich macht.
Zu den Underclassmen, die jetzt (doch) im Draft sein werden, gehören die frischgebackenen NCAA-Champions Sean May und Marvin Williams (Noth Carolina). Zwar hatten beide anfangs angekündigt, zu den Tar Heels zurückkehren zu wollen, doch der Ruf der NBA ist stärker gewesen. Allerdings treffen beide die richtige Entscheidung: May, der ?Playoff-MVP?, wird ein sicherer Erstrundenpick sein, was letztes Jahr nicht der Fall war und nächstes Jahr nicht zwingend wieder der Fall sein muss. Und Williams gilt allgemein als Top-3-Pick, was den Sprung auf die Profi-Bühne für ihn fast obligatorisch macht. Eine solche Chance lässt man sich nicht entgehen.
Nun zum Mockdraft, der grundlegend verändert worden ist: In der theoretischen Annahme, dass die Draftreihenfolge so bleibt, wie sie jetzt vor der Lottery ist, ist in die Spielerrangliste erstmals auch das eingeflossen, was man mit dem Begriff ?team needs? bezeichnet: die Lücken in den Kadern der Teams. Wenn zum Beispiel die Utah Jazz entscheiden, dass sie einen Point Guard draften wollen, weil ihre Spielmacher-Position zu dünn besetzt ist, wird das zum Vorteil von Deron Williams und Co., die dann allein wegen ihrer Position und Fähigkeiten andere, vielleicht talentiertere Spieler hinter sich lassen werden. So verhält es sich mit vielen Draftpositionen.
Natürlich wird sich vor dem Draft noch vieles ändern, doch diese Version des Mockdrafts kann dennoch als der erste Schritt auf dem Weg zum endgültigen Mockdraft am 28. Juni, dem Tag des Drafts, angesehen werden. Nun im Detail, warum der Draft so ablaufen könnte, wie er sich uns im Moment darstellt:
1. Atlanta: Andrew Bogut, Center, Utah. Die Hawks haben mit Josh Childress, Josh Smith und Al Harrington ein Trio mit Zukunft. Neben einem Point Guard fehlt vor allem ein Center, und der Australier Bogut passt bestens ins Konzept. Wenn die Hawks an 1 draften dürfen, heißt der Top-Pick wohl Andrew Bogut.
2. New Orleans: Marvin Williams, Small Forward, North Carolina. Die Hornets brauchen einen Small Forward dringender als einen Point Guard, den Dan Dickau ganz ansprechend gespielt hat und das auch nächste Saison tun soll. Marvin Williams wird (indirekt) Jamal Mashburn beerben und mittelfristig ein gefährliches Duo mit JR Smith bilden.
3. Charlotte: Chris Paul, Point Guard, Wake Forest. Wird dies Realität, hat Bernie Bickerstaff einmal mehr alles richtig gemacht: ein junger, talentierter Spielmacher, noch dazu aus North Carolina. Mit Brevin Knight als Mentor wird Paul der NBA-Einstieg deutlich leichter fallen.
4. Utah: Martynas Andriuskevicius, Center, Litauen. ?You can't teach height?, heißt es so schön, und das passt gut zu den Utah Jazz, die zwei gute Power Forwards (Boozer, Okur), aber keinen guten Center haben. Mit Andriuskevicius auf der Bank hätte man einen Bigman mit Zukunft und eine Absicherung für den Fall, dass z.B. Carlos Boozer einem Trade zum Opfer fällt.
5. Portland: Gerald Green, Shooting Guard, High School. Die Blazers sind im Umbruch und ersetzen die alte Garde gerade durch junge Gesichter ? und wenige in diesem Draft sind jünger als Gerald Green. An der Seite von Sebastian Telfair und Darius Miles könnte der 18-Jährige eines der spektakulärsten Trios der NBA bilden.
6. Milwaukee: Deron Williams, Point Guard, Illinois. Wann kommt TJ Ford zurück und in welcher Verfassung? Hier ist die Absicherung für den Fall, dass er noch eine Saison verpasst. Deron Williams könnte vom ersten Tag an die Bucks-Offensive leiten und Redd, Mason und Co. zu einfachen Würfen verhelfen.
7. Toronto: Ray Felton, Point Guard, North Carolina. Eigentlich bräuchten die Raptors einen Center, doch niemand kann es sich erlauben, nach Rafael Araujo dieses Jahr gleich noch einen enttäuschenden Bigman (sprich: Chris Taft) zu draften. Da Rafer Alstons Zukunft in Toronto nie ganz gesichert scheint, könnte ihm ein guter Backup verpflichtet werden, der ziemlich schnell sein Nachfolger sein könnte: zum Beispiel North Carolinas Raymond Felton.
8. New York: Chris Taft, Power Forward, Pittsburgh. Bei der verfahrenen Situation in New York muss Isiah Thomas eigentlich volles Risiko gehen und einen möglichen Star verpflichten. Er hat mit Trevor Ariza viel riskiert und ein gutes Händchen bewiesen, und wenn ein Spieler in diesem Draft den Beinamen ?Risiko? trägt, dann Chris Taft, der der neue Knicks-Center werden könnte.
9. Golden State: Nemanja Aleksandrov, Small Forward, Serbien. Eines darf man bei den Warriors nie tun: nach dem Sinn im Draften suchen. Ginge es nach der Logik, wäre ein Mickael Pietrus nie in Oakland gelandet, wo doch bereits Jason Richardson spielt. Golden State draftet in der Regel den namhaftesten bzw. talentiertesten verbliebenen Kandidaten, und das ist Aleksandrov.
10. LA Lakers: Tiago Splitter, Power Forward, Spanien. Los Angeles braucht einen Point Guard neben Kobe Bryant, doch die wenigsten Kandidaten erfüllen die Kriterien für diese Sonderrolle, und wenn, sind sie entweder bereits gedraftet oder keinen hohen Pick wert. Splitter würde sehr gut zu den Lakers passen und könnte als Power Forward Lamar Odom zurück auf den Flügel schicken oder einen Trade von Butler oder Odom begünstigen, der einen Point Guard einbringt.
11. Orlando: Antoine Wright, Shooting Guard, Texas A&M. Die Magic haben fast alles, was sie brauchen: zwei motivierte Center im contract year, das größte Lowpost-Talent der NBA und ein Scoring-Duo in Grant Hill und Steve Francis. Nur auf der Position Zwei klafft ein Loch. Doug Christie wird in Orlando nicht glücklich werden und DeShawn Stevenson ist eine Notlösung. Antoine Wright wäre ein denkbarer Rollenspieler für die offenen Würfe bei den Magic.
12. LA Clippers: Martell Webster, Shooting Guard, High School. Die Zukunft stimmt optimistisch bei den Clippers, wenn da nicht der fehlende Shooting Guard wäre. Besonders wenn Bobby Simmons nicht gehalten werden kann, wird dies die Position sein, auf der ?LAs anderes Team? aktiv werden muss. Martell Webster passt ins System und in die Draft-Tradition.
13. Charlotte: Fran Vasquez, Power Forward, Spanien. Womöglich geht der Spanier schon vor dem zweiten Bobcats-Pick (der Cleveland gehört hätte), weg, doch wenn er noch verfügbar ist, könnte Fran Vasquez durchaus in Charlotte landen, wo er mit Emeka Okafor und Primoz Brezec eine ordentliche Dreier-Rotation etablieren könnte.
14. Minnesota: Rudy Fernandez, Shooting Guard, Spanien. Bleibt Sprewell oder verlässt er Minneapolis? Falls ja, stünde sein Ersatzmann vielleicht schon bereit. Fernandez neben Szczerbiak wäre so passend wie Hornacek neben Stockton, und Kevin Garnett hätte einen weiteren guten Mitspieler, der ins System passt.
15. New Jersey: Johan Petro, Center, Frankreich. Das Spiel der Nets wird sich auf Kidd, Carter und Jefferson stützen, und mit Nenad Kristic steht ein talentierter Bigman bereit. Damit dieser als Power Forward auflaufen und der etatmäßige Fünfer Jason Collins entlastet oder getradet werden kann, könnten die Nets den athletischen Seven-Footer Johan Petro als Center verpflichten.
16. Toronto: Danny Granger, Small Forward, New Mexico. Wer Jalen Rose als führenden Flügelspieler hat, braucht an seiner Seite einen defensivstarken All-Rounder als Ausgleich für Rose' Schwächen. Morris Peterson und Lamond Murray erfüllen diese Kriterien nur bedingt, und Eric Williams, der beste Perimeter-Verteidiger Torontos, ist Free Agent und sucht das Weite. Danny Granger ist ein sehr guter Kandidat, der Williams ohne lange Anlaufzeit ersetzen könnte.
17. Indiana: Francisco Garcia, Shooting Guard, Louisville. Hängt Reggie Miller noch ein Jahr dran? Selbst wenn: Die Zeit des fast 40-Jährigen läuft ab, und Fred Jones ist nicht der richtige Spieler, seine Rolle auszufüllen. Francisco Garcia eignet sich da wesentlich besser und könnte Miller ersetzen, ohne dass sich das Spielsystem der Pacers grundlegend ändern würde.
18. Boston: Charlie Villanueva, Small Forward, Connecticut. Bereits vor einem Jahr bewies Danny Ainge mit seinen mittleren Erstrundenpicks ein gutes Händchen, als er mit Tony Allen und Delonte West zwei der besten verbliebenen Spieler draftete. Sollte ein Talent wie Combo-Forward Charlie Villanueva bis auf Platz 18 fallen, wird Ainge wohl zugreifen.
19. Memphis: Channing Frye, Center, Arizona. Stromile Swifts Vertrag läuft aus, und der Forward kann wohl nicht gehalten werden. Ein Spieler wie Channing Frye könnte dabei helfen, diesen Verlust zu kompensieren. Er würde sofortige Unterstützung von der Bank bringen und es Pau Gasol erlauben, mehr Zeit auf der Position des Power Forwards zu verbringen. Schlägt Frye ein, wird auch ein Lorenzen Wright auf einmal entbehrlich.
20. Denver: Rashad McCants, Shooting Guard, North Carolina. Keine Position hat den Nuggets so viele Sorgen bereitet wie die des Off-Guards: Voshon Lenard ist nach seiner Verletzung nur notdürftig von billig verpflichteten Ersatzleuten vertreten worden. Wenn die Nuggets also ihre Draftpicks behalten, sollte einer der beiden auf einen Shooting Guard verwendet werden, um auf dieser Position für mehr Tiefe zu sorgen. Rashad McCants' Distanzwurf, Athletik und Spielweise würden bestens zur schnellen Offensive der Nuggets passen.
21. Phoenix: Hakim Warrick, Small Forward, Syracuse. Warrick zu den Suns: Das passt wie die Faust aufs Auge: Der 22-Jährige könnte eine Art Mini-Marion werden und mit Rebounds und Blocks und Dunks nach Alley-Oop-Pässen von Steve Nash glänzen. Warrick würde die Suns exzellent ergänzen.
22. Denver: Sean May, Power Forward, North Carolina. Die Nuggets brauchen einen Shooting Guard und einen Center; beides sollte in diesem Draft zu bekommen sein. Nene geht kommende Saison in sein letztes Vertragsjahr und wird kaum zu halten sein, und Marcus Camby wird zu allen Zeiten von einer drohenden Verletzung begleitet. Den Frontcourt mit sofortiger Hilfe zu stärken, ist daher nur logisch. Mögliche Kandidaten sind: Channing Frye, Sean May, Johan Petro, Wayne Simien.
23. Sacramento: Monta Ellis, Shooting Guard, High School. Was draftet ein Team wie die Kings in einem mäßigen Draft am Ende der ersten Runde? In der Regel den talentiertesten Spieler, und Monta Ellis wird eines Tages vielleicht ein sehr guter Scorer sein und beide Guard-Positionen spielen können.
24. Houston: Wayne Simien, Power Forward, Kansas. Die Position des Point Guards ist zumindest quantitativ gut besetzt, doch die Rockets brauchen einen Lowpostspieler an der Seite von Yao Ming, der dessen mäßiges Rebounding ausgleicht. Wayne Simien ist ein sehr guter Kandidat für sofortige Unterstützung in diesem aufstrebenden Team.
25. Seattle: Joey Graham, Small Forward, Oklahoma State. Rashard Lewis, Ray Allen und Co. sind begnadete Offensivspieler, aber nur durchschnittliche Verteidiger. Es ist bezeichnend, dass in Seattle die beste Perimeter-Defensive von einem ungedrafteten Rookie (Damien Wilkins) gespielt wird. Ein guter Verteidiger wie Joey Graham könnte den Sonics weiterhelfen.
26. Detroit: Kennedy Winston, Shooting Guard, Alabama. So gut die Detroit Pistons verteidigen, fehlt ihnen doch der eine oder andere gute Distanzschütze. Gerade Richard Hamilton bleibt da weit unter seinen Möglichkeiten. Ein logischer Schritt wäre, einen gut werfenden Backup zu verpflichten, der für mehr Gefahr von außen sorgt, z.B. Kennedy Winston.
27. Utah: Jarrett Jack, Point Guard, Georgia Tech. Diese Wahl wird dadurch vorbestimmt, was die Jazz mit ihrem hohen Pick, dem vierten insgesamt, anstellen: Verpflichten sie damit keinen Point Guard, könnte dies am Ende der ersten Runde nachgeholt werden. Sollte Jarrett Jack tatsächlich noch verfügbar sein, wäre er ein Schnäppchen, das sich Utah nicht entgehen lassen sollte.
28. San Antonio: Ronny Turiaf, Power Forward, Gonzaga. Seit dem Abgang von Malik Rose wird dessen Rolle als harter Kämpfer im Team der Spurs von Veteran Tony Massenburg ausgefüllt, doch ist der mit annähernd 38 Jahren nicht mehr der Jüngste. Der Franzose Ronny Turiaf könnte der neue Ergänzungspieler an der Seite von Tim Duncan und Radoslav Nesterovic werden.
29. Miami: John Gilchrist, Point Guard, Maryland. Wenn sie den Draftpick überhaupt behalten, werden die Heat entweder kleinere Lücken mit einem Veteranen stopfen oder auf einen Draft-Steal hoffen. Mit etwas Optimismus könnte John Gilchrist so etwas sein und Dwyane Wade im Spielaufbau unterstützen. Hier gibt es zur Zeit noch viele Varianten.
30. New York: Louis Williams, Shooting Guard, High School. Risiko, die Zweite. Was bringt ein solcher Pick einem Kader wie dem der Knicks? Einen Ergänzungsspieler zu draften, lohnt sich nur, wenn man ein Konzept hat, das dieser Rookie ergänzen kann. Die Knicks aber lassen solche Strukturen all zu oft vermissen. Es ist daher nicht auszuschließen, dass Isiah Thomas (sofern er die Draftpicks nicht wieder tradet) auch mit seinem zweiten Pick ein Risiko eingeht und auf Talent draftet: z.B. einen High-School-Star wie Louis Williams.



von Beri112 28.04.05 um 11:54:26
Sehr guter überblick über den möglichen Draftverlauf. Alexandrov würde denk ich sehr gut zu den Warriors passen, vorallem sollte Dunleavy jr. Abschied nehmen. Finde auch das die Warriors nicht komplett schlecht gedraftet haben die Jahre zuvor, das einzig richtig böse Foul war Todd Fuller, ansonsten haben se nicht viel mehr Mist gemacht als andere teams auch. heißt nicht umsonst "Draft-Lottery" man braucht also auch Glück. :-)
von da-man 28.04.05 um 13:06:14
Hi eine Frage wsa ist mit Bj Elder oder Hasan Adams oder Stoudamire oder ein Dee Brown!Ich finde deinen Artikel ok muss aber leider sagen das du viel zu veile Europäer vorgezogen hast.Ich denke nicht das viele Plazierungen so ausfallen werde.Jack nur 27er damn was n los?!?
von Christian Neumann (Crossover-Online) 28.04.05 um 13:38:28
@ Beri
Ich stimme dir völlig zu. Murphy, Richardson, Dunleavy und Co. sind eigentlich alle ganz ordentlich gewählt gewesen. Auch Pietrus' Wahl lohnt sich zusehends. Allerdings gilt, was ich geschrieben habe: Die Warriors draften, wie sie wollen, ohne größere Strategie.
@ da-man
"Zu viele Europäer" klingt irgendwie komisch - es ist ja nicht so, als suchte ich mir die Leute aus. Wenn es dreißig exzellente Europäer gäbe, wären halt auch dreißig in der ersten Draftrunde. Tatsächlich könnten zu den bereits erwähnten Europäern noch Spieler wie Roko Ukic, Marko Tomas, Andrea Bargnani, Kosta Perovic, Vladimir Veremeenko, Ersan Ilyasova u.a. hinzukommen, die alle Chancen auf die erste Runde haben, von mir derzeit aber erst im Draft 2006 erwartet werden.
Nun zu...
BJ Elder: Absolut kein Erstrundenpick. Ich bin nicht einmal sicher, dass er es in Runde Zwei schaffen wird. Er hat eine katastrophale Saison hinter sich (nicht zuletzt wegen seiner Verletzung), ist schon Senior, zu klein, zu unathletisch und ohne guten Wurf. Er wird es schwer haben, sich in der NBA durchzusetzen. Europa ruft.
Hassan Adams: Er spielt immer noch mit dem Gedanken, sich dieses Jahr anzumelden, wäre aber wohl kein Erstrundenpick. Er wird zu Arizona zurückkehren und dann im Draft 2006 in den Zwanzigern gedraftet werden, schätze ich.
Salim Stoudamire: Dreier und sonst nichts. Kein Point Guard, kein guter Athlet, schon Senior usw. Er kann eigentlich nur schießen, das aber wie nur wenige. Es besteht die Chance, dass ihn ein Team wie Miami am Ende der ersten Runde als Rollenspieler (à la Damon Jones) verpflichtet, aber im Moment denke ich: frühe zweite Runde.
Dee Brown: Kein Erstrundenpick, selbst wenn er sich anmelden wollte. Es sieht aber so aus, als ob Brown zu den Illini zurückkehrt, bei denen er durch den Abgang von Deron Williams (sicher im Draft) und Luther Head (Senior) der einzige gute Point Guard sein wird, was seine Chancen für 2006 erhöhen dürfte.
Nochmal allgemein: Das ist immer noch eine sehr frühe Version des Mockdrafts; es wird sich noch viel ändern. Aber wir halten euch auf dem Laufenden.
von mir 28.04.05 um 14:25:42
da wollt wohl jemand ein neuen rekord autfstellen?!
von da-man 28.04.05 um 22:38:08
naja wir werden noch sehen wer Recht hat!Guck mal bei nbadraft.net das bestätigt nur meine Aussage!Naja finde wie gesagt deinen Beitrag nicht so überragend da du wie gesagt mit viel zu viele Europäern kommst und wie man sehen kann auch sowas in die Hose ging als bsp Darko von den Pistons.Wenn ich mir angucke von ein James oder Carmelo jetzt ist und was er ist!Deshalb denke ich werden sich die Nba Chefe eher auf einen Collegespieler verlassen(ich betone es gibt auch Ausnahmen wie Dirk)Naja!
von Christian Neumann (Crossover-Online) 29.04.05 um 01:28:06
"Guck mal bei nbadraft.net das bestätigt nur meine Aussage!Naja finde wie gesagt deinen Beitrag nicht so überragend da du wie gesagt mit viel zu viele Europäern kommst"
Wenn ich bei jener Seite nachgucke, sehe ich, dass deren Mockdraft ebenfalls sechs Europäer in Runde 1 hat, dazu noch Turiaf auf Platz 1 der zweiten Runde. Es werden also so oder so mehr Europäer im Draft sein, als dir lieb zu sein scheint.
von Beri112 29.04.05 um 13:21:40
Eben es werden auch in den anderen Mockdrafts viele Europäer gahandelt, wie sich wer entwickeln wird ist eh heute noch nicht abzusehen. Und Darko wäre in einem anderen Team vielleicht auch schon ne Stütze, während Lebron u Carmelo ja gleich als Franchise-Player verpflichtet wurden. Achja und BJ Elder ist bei nbadraft.net an Position 52 geführt also weit entfernt von nem Firstrounder.
von Montenegro#1 01.05.05 um 14:25:00
Der Mockdraft ist, wenn man vom talent her geht für mich ganz OK. Aber für mich haben ein Aleksandrov und Andriuskevicius in den nächsten 2 Jahren in der nba nix zu suchen, die sollen sich mal lieber weiter in europa entwickeln. Und wenn einer sagt zu viele Europär, dass ist doch schmarn. Klar wenn man sich nur auf spieler bezieht wie Milicic, dann kann man das sagen. Aber jeder spieler der länger in eruopa gespielt hat siehe Stojakovic, der hat es auch zu was in der nba gebracht. Und wie auch schon gesagt, man könnte noch mehr eurospieler nenen wie die beiden Kroaten Ukic und Tomas, die sind auch sehr gut. Aber auch bei Partizan Belgrad gibt es 3 Spieler, wenn sie so weiter machen Ihren weg in der nba machen werden. Aber die Vorausetzug jedes nicht Amerikanas muss sein, erstmal was in Europa zu zeigen um dann in der nba eine feste größe zu werden. Und noch was von Chris Taft halte ich persönlich wenig, denn diese saison hat er ja nicht so gut gespielt und sich auch nicht so enorm weiter entwickelt.
von mic 02.05.05 um 14:45:59
denver is 2mal drin und cleveland fehlt
von bender (x-over) 02.05.05 um 19:46:01
Ist dir bekannt, dass Draftpicks getradet werden können? Denver hat den Pick von Washington via Orlando, und Cleveland hat seinen Pick an Charlotte via Phoenix abgeben.
von jamillx 03.05.05 um 11:57:11
mit stephen jackson und fred jones hat man meines erachtens genug potential auf dieser position, ich gehe eher davon aus dass ein weiterer big man azubi draft wird, dr. b und brezec lassen grüßen.