Washington Wizards

Die Ballsäue aus der Hauptstadt

Es sollte alles besser werden. Neue Trikots, neues Logo, die erste Saison komplett ohne Altlast Gilbert Arenas, drei vielversprechende Rookies in Jan Vesely, Chris Singleton und Shelvin Mack, ein angeblich reiferer Andray Blatche, ein rundum gesunder John Wall, ein Jahr Erfahrung mit Coach Flip Saunders’ System - die Washington Wizards wollten das hungrige Überraschungsteam der Saison sein und vielleicht sogar um einen Playoff-Platz spielen. Bislang Fehlanzeige.

Von Lukas Oldenburg
 08.01.2012 |

Den schlechtesten Saisonstart (0-8) in der Geschichte, uninspirierte Egozockerei in der Offensive, Standbasketball in der Defensive und unterirdische Leistungen der eigentlichen "Leistungsträger" - die Washington Wizards kitzeln den geneigten Fan bis zum Brechreiz. Es wird Zeit für einen neuen Coach und/ oder einen großen Trade.

Bis dato ist es ein einziges Trauerspiel. Nein, es ist nicht traurig, es ist schlichtweg anwidernd. Letzter Tiefpunkt war die grauenvolle 21-Punkt-Heimniederlage heute Nachmittag gegen die verletzungsgeplagten Minnesota Timberwolves (unter anderem ohne die Leistungsträger Michael Beasley, Martell Webster und J.J. Barea). Die frustrierten Fans buhten ihr Hauptstadt-Team wutentbrannt vom Platz. Und man kann sie gut verstehen.

John Wall sucht sich selbst

Fangen wir an mit dem Star des Teams: John Wall sucht sich selbst. Ricky Rubio (13 Punkte, 14 Assists und ein "+/-"-Wert von +29) spielte den Hoffnungsträger der Wizards-Franchise an die Wand. Wall kam auf gerade mal zehn Punkte (3/10 FG) und sechs Assists.

Eigentlich warteten alle bei Wall auf einen Leistungsschub, bisher scheint er von diesem Schub eher den Rückstoß zu spüren. Sein ohnehin schon schwacher Sprungwurf scheint gar nicht mehr durch die Reuse zu fallen; man sieht ihn zwar immer wieder aggressiv, aber kopflos zum Korb ziehen, um dort übel geblockt zu werden. Seine Wurfquote bislang: 35,6 Prozent (letztes Jahr 40,9%). Auch forciert er es zu oft selbst und bringt seine Mitspieler nicht ausreichend ins Spiel: Seine Assists sind gesunken von 8,3 auf 6,8 pro Spiel (die Wizards sind ligaweit Zweitletzter in Korbvorlagen), und Wall verliert den Ball sogar noch leicht häufiger als im letzten Jahr (3,88 zu 3,78 Ballverluste pro Spiel).

Sein Körper spricht nicht mehr die Sprache des jungen, wilden, enthusiastischen Do-the-Dougie-John-Wall der letzten Saison, es ist die Sprache eines Frustrierten. "Wechsel ihn aus!", schrie er neulich, als Flip Saunders eine Auszeit genommen hatte. Man weiß nicht, wen Wall meinte.

Blatche, der "Leader"

Walls Frust kann man gut verstehen, schaut man sich den Rest des Teams an: vornehmlich Egozocker mit wenig Grips in der Birne. "Solch ein Anspruchsdenken wie hier habe ich noch nie erlebt," resümierte Veteran Maurice Evans, nachdem er am Donnerstag ein 15-minütiges Spieler-Meeting einberufen hatte, um die Wogen zu glätten. Anspruchsvoll sein, ohne den Anspruch erst einmal zu rechtfertigen - diese Faust passt vor allem auf das Auge von Andray Blatche. Schon seit Jahren steht seine himmelschreiende Diskrepanz zwischen Talent auf der einen und Leistung und Reife auf der anderen Seite in der Kritik. Doch noch nie wurde Blatche in der Washingtoner Presse derart zermalmt. War er es doch, der einen Reifeschub versprochen hatte, vor dem ersten Spiel die Fans in der Halle mit einem pseudoverantwortungsvollen "This is your team captain" begrüßt hatte (die Wizards haben rotierende Captains, daher ist Blatche (zum Glück) nicht mal dauerhaft Captain).

Doch diese Selbstverpflichtung zur Verantwortung und Vorbildfunktion warf Blatche so schnell über Bord wie das Buch über Führungskompetenz, das ihm Coach Flip Saunders über den Sommer gegeben hatte. Weil man so was als guter Leader natürlich öffentlich austragen muss, beklagte er gleich nach dem ersten Spiel öffentlich auf Twitter, man solle ihm doch den Ball häufiger in der Zone geben, nur dann sei sein Spiel wirkungsvoll. Wohlgemerkt: Das von einem Spieler, der noch vor zwei Jahren immer wieder das Gegenteil gefordert und noch letztes Jahr getan hatte: softe Sprungwürfe aus der Mitteldistanz werfen. Im nächsten Spiel bekam er den Ball dann de facto häufiger in der Zone, seine laschen Korbleger wurden dort aber regelmäßig abgeräumt - 2/13 aus dem Feld und vier Punkte das Resultat.

Die Trade-Forderungen sind nicht mehr zu überhören

Seither wurde es kaum besser: Der selbsternannte "Seven-Day-Dray" (weil er sieben Tage die Woche hart arbeiten wollte, statt Burger zu mampfen) wurde beim Wizards-Blog "Truthaboutit" unlängst zur Lachnummer, und das nicht nur, weil er einen Freiwurf von Chris Duhon goaltendete. Eine Wurfquote von 39 Prozent ist für einen Power Forward eine Katastrophe, seine Defense war noch nie der Rede wert, und statt knapp 17 Punkten pro Spiel im bereits enttäuschenden letzten Jahr stehen nun nur noch zwölf Zähler pro Buche. Auch in Assists und Rebounds ist Blatche deutlich abgesackt. Kein Wunder, dass die Trade-Forderungen wie hier in der Washington Post mittlerweile nicht mehr zu überhören sind. Blatche kann einem ja leid tun. Die Wizards wollen ihn in einer Rolle sehen, der er einfach nicht gewachsen ist. Er ist kein Leader, er ist allenfalls ein guter Rollenspieler, der lernen muss, sich unterzuordnen, anstatt den Möchtegernstar zu spielen. Das Problem ist nun, dass man ihm das jetzt erst einmal erklären müsste.

Die Ballsäue

Blatche exemplifiziert auch in der Offensive den Wizard-Spieler-Typ "ball hog" (wörtlich "Ballsau": Einer, der den Ball bekommt und dann so lange damit rummacht, bis er entweder einen (meist schweren) Wurf für sich selbst geschaffen hat oder es zu spät für einen sinnvollen Spielzug ist). Die anderen "Säue": Jordan Crawford, Nick Young, und zum Teil leider auch John Wall. Der wilde Crawford spielt wie letzte Saison: Er nimmt völlig geisteskranke Würfe. Nur trifft er sie gar nicht mehr. Und er spielt seltener ab. Hat Crawford den Ball, ist die Offensive für die anderen Wizards-Spieler meist beendet. Kein Wunder, dass seine Wurfquote noch tiefer im Keller liegt als letztes Jahr (furchterregende 31,6% statt ohnehin schon grauenvollen 37,7%). Nick Young ist auch so einer, der den Ball ungern wieder abgibt, was dieses Jahr aber besonders ins Auge sticht (und wehtut), ist auch seine Wurfquote, die von 44,1 auf 38,7 Prozent abgesackt ist.

Veteran Rashard Lewis ist zwar kein "ball hog", aber dafür ein Totalausfall: 36,5 Prozent aus dem Feld und 8,7 Punkte pro Spiel für den einstigen All-Star, auf dem Spielfeld bekommt man ihn fast nicht mit - mehr muss man nicht sagen.

Kann man mit Egozockern kein System spielen? Oder gibt es keins?

Machen wir weiter mit dem Coach: Angeblich ist Flip Saunders ja ein besonders guter Coach, ein Point Guard, der ein komplexes System mit raffinierten Spielzügen entwirft. Die Offensive der Wizards (meist kein oder ein Pass, ein Spieler geht Eins-gegen-Eins und wirft) sieht entweder danach aus, als hätten die Spieler keine Lust darauf - oder sie verstehen es schlichtweg nicht. Ohne sie als "dumm" bezeichnen zu wollen, sind JaVale McGee, Blatche, Crawford oder Young nicht für ihre (Basketball-)Intelligenz bekannt. Aber wahrscheinlich ist es eine Mischung aus beidem: Der Coach redet, und man will ihn gar nicht mehr reden hören, und andererseits versteht man eh nicht so recht, was der eigentlich will. Wizards-Blog BulletsForever fragte sich neulich nicht zum ersten Mal laut, ob Saunders noch der richtige Coach für dieses Team sei. Denn auch in der Defensive und beim Rebounden (bisher in jedem Spiel in Rebounds unterlegen) sehen die Wizards planlos aus.

Einzig Trevor Booker und Rookie Chris Singleton kann man bislang ein gutes Zeugnis ausstellen.

Ein Trade oder ein Coaching-Wechsel müssen her - am besten beides

Die Niederlage gegen Minnesota war nun der absolute Tiefpunkt in der Post-Arenas-Wizards-Geschichte. Absolut entwürdigend. Mike Prada von BulletsForever glaubt, solch peinliche Niederlagen führten zumindest normalerweise zu großen Veränderungen. Ein Coaching-Wechsel oder ein großer Trade stünden vor der Tür. Die Wizards sind zwar athletisch, brauchen aber dringend auch gute Shooter und mindestens einen angesehenen wortstarken Veteranen, der John Wall und das Team unter seine Fittiche nimmt und den Egozockern ins Gewissen redet. Aber wie Flip Saunders selbst sagt: "Denke nicht, dass es nicht noch schlimmer kommen kann - es kann."




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Kommentare

(16 Kommentare bisher)

von xax 08.01.12 um 23:47:27


Hab die wizzards gegen die Bucks gesehen... Grauenhaft, die Bucks konnten machen was sie wollten, einfach alles. die defense der wizz war ein witz. vorne lief es erst als die bucks aufhörten zu verteidigen. richtig krass wie schlecht die waren. außer alleys haben die wizzards nix drauf, denke ein aufbauveteran könnte diese kopfkranken führen aber kein pg-neuling. da wall aber der mit abstand beste ist, sollten eben besser ein paar kopfkranke-egos dran glauben, egal wer von den o.g.



von justuskoch 08.01.12 um 23:51:16


gab es schonmal so schlechte quoten beieinem team?
und wer hat wall in seinem managerteamt? ....



von xax 08.01.12 um 23:58:14


POINTS PER GAME 27th

REBOUNDS PER GAME 26th

ASSISTS PER GAME 29th

POINTS ALLOWED 27th

haste recht die quoten ausm feld sind für die ewigkeit: [espn.go.com]



von Kobefan 09.01.12 um 08:20:07


@justuskoch...ich hab ihn..hatte einen leistungssprung erwartet, aber das is ja schlimmer als tyreke evans in seinem sophmore-jahr...abartig.



von Calle Coslowski 09.01.12 um 09:23:57


"ohne die Leistungsträger Michael Beasley, Martell Webster und J.J. Barea". Nun übertreib mal nicht. Die Wolves sind schon in Bestbesetzung angetreten.
Ansonsten hast du Recht, mit diesem Kader wird Washington definitiv letzter und wird Probleme haben, über 10 Siege zu kommen. Eigentlich müsste man Blatche, Young und McGee traden, aber zum jetzigen Zeitpunkt haben sie fast keinen Tradewert (am ehesten noch McGee). Also muss man schauen, dass Blatche im Laufe der Saison seine Statistiken aufbläht und die Klappe hält, um einen Abnehmer zu finden.
Zumindest haben die Wizards nächstes Jahr hohen Spielraum bei den Gehältern und den eigenen hohen Pick im Draft 2012.



von franz 09.01.12 um 09:52:54


@Calle Coslowski: In "Bestbesetzung"? Wenn Beasley fehlt, ihr Starting Small Forward, der letztes Jahr 19,2 Punkte im Schnitt machte. Auch Webster ist gut, und Barea ein wichtiger Scorer von der Bank. "In Bestbesetzung" ist für mich, wenn die alle dabei sind.

Ich glaube, es liegt nicht mal so sehr am Kader, der ist ja sogar etwas besser als letztes Jahr. Es liegt v.a. daran, dass es dem Coach nicht mehr gelingt, eine Einheit auf den Platz zu schicken, sondern nur eine Horde Egozocker.

McGee hätte schon Tradewert, Blatche wird aber schwer, Nick Young würde man wohl auch losbekommen. McGee sollten die Wizards nicht unbedingt abgeben m.E., er spielt noch einigermaßen akzeptabel diese Saison (Truthaboutit.com meinte gestern: "Die Tatsache, dass der stete Auf-und-Ab-McGee noch der konstanteste Starter in der Saison ist, will was heißen."



von Calle Coslowski 09.01.12 um 12:00:37


Ja, in Bestbesetzung! Ich denke, Minnesota spielt ohne Beasley besser. Ja, er war letztes Jahr Topscorer im schlechtestesn Team der Western Conference. Aber auf Kosten miserabler Defense. Zudem ist er meiner Meinung eher ein Power Forward und die Kombo Love/Beasley hat nie so richtig funktioniert. Und was Beasley bislang in dieser Saison gezeigt hat, war miserabel: FG% unter 40%, fast 3 TO pro Spiel. Barea ist noch schwer einzuschätzen, wie hilfreich er für die T-Wolves sein kann. Defensiv ist auch er ein Schwachpunkt, offensive hat er stark von Nowitzki profitiert. Da muss man abwarten, ob es mit Love ähnlich gut funktioniert. Seine bisherigen Quoten sind auch mies. Und Websters letztes Spiel ist schon lange her und er ist einer von gefühlten 8 Small Forwards im Kader der Wolves.
Manchmal ist Bestbesetzung halt nicht die Kombination der besten Einzelspieler, sondern das beste Team. Und das ist halt auch das Problem der Wizards. Unmengen "Ball hogs" und ein unerfahrener Point Guard. McGee's Tradewert wird durch seinen auslaufenden Vertrag eingeschränkt (immerhin restricted FA), und Young musste im Sommer die Qualifying Offer unterschreiben, weil ihm kein Team einen gut dotierten Vertrag angeboten hat. Ein großes Interesse gibt es da anscheinend auch nicht.



von ca$hmoney 09.01.12 um 14:14:37


Schon komisch, eigentlich sollte es Spaß machen in so ner jungen Truppe zu zocken, aber Egotrips ziehen die Teamchemie gnadenlos runter. Muss aber McGee in Schutz nehmen, caarer highs in der Degense zeugen von Einsatzwillen, wrs. sogar der der effektivste Wizzard mom., wenn man das überhaupt so sagen darf. Booker gefällt auch, sollte Blatche mehr Spielzeit wegnehmen bzw. Blatche's Trade sollte für ihn platzmachen. 12-8/9-1-1-1 bringt der Booker in knapp 30min allemal, mit ner Quote wie es sich für einen bigman gehört.



von Indiana 09.01.12 um 14:54:16


Also das schlechtete Team mit Abstand.

Ich hab mir DREI Spiele von den Wiz angesehen, das ist nicht mal Euroleague Niveau.
Jon Wall zerstört mein Managerteam.
Und könnten bitte alle mal aufören McGee zu loben, ja er ist athletisch und groß aber das wars auch schon.
0 Bewegungen im Low Post
0 Jumper (egal welche distanz)
0 Spielübersicht
Schlechter 1on1 Post defender weil zu leicht.
Er ist ein guter Help-Verteidiger aber bei den Löchern ist jeder Big Man nützlos auser er heißt Dwight.

Aber ich will ja nicht haten er ist der einzige Wizard der im mom Leistung bringt.



von oxymoron (x-over) 10.01.12 um 16:20:29


Weiteres aus der Washingtoner Soap Opera:

Rashard Lewis soll nach einem Disput mit Assistant Coach Sam Cassell nicht ggespielt haben wollen: [msn.foxsports.com]

Die Fans begrüßen eine Einwechslung Andray Blatches nicht gerade: https://twitter.com/#!/MrMichaelLee/status/156083804631605250



von Raquel 11.01.12 um 16:17:38


Das bei dem Begriff schlechtestes Team nicht einmal die Nets zu lesen sind wundert mich schon.
Nicht, dass die schlechter sind, aber bitte. Wenn es 2 Teams gibt, die im Moment meeeega schlecht sind, dann die beide. Die Nets vorallem ohne Lopez. Das fällt schon auf, wenn der 6-Rebounds-Mann fehlt.
Und @Indiana: Habe mir wahrscheinlich das gleiche von Wall erhofft wie du und viele andere. Hatte gehofft, der legt vll eine ähnliche Entwicklung wie Rose hin, vom Teamerfolg mal abgesehen. Aber ich glaube der Junge hat einfach kein Bock. Ist ihm nicht zu verübeln...



von nicoquanz 12.01.12 um 14:12:00


was heißt hier nicht zu verübeln...... der kriegt millionen dollar alleien das sollte anspruch genug sein oder kann otto normalverbraucher jetzt auch im job sagen aja kein bock ich streng mich nicht mehr an wo kommen wir dahin der spaßt hat gefälligst alles zu geben wenn er schon so einen traumberuf hat



von Raquel 12.01.12 um 20:03:00


Jaa... Geld ist ja wie man weiß alles.

Und wer viel Geld bekommt soll sich gefälligst benehmen wie ein Roboter.

Tut mir nochmals Leid, dass ich von einem 21-jährigen Sportler nicht die vollständige Emotionslosigkeit gefordert habe.



von Indiana 13.01.12 um 23:01:33


Wenn ich nach 10 min gezocke im Verein kein bock mehr habe weil ich 5min. zu spät gekommen bin und deshalb im Resterampenteam spielen muss (wo 0% gute entscheidungen getroffen werden) dann habe ich ein bissi nachsicht mit Wall. (Ich verflüche ihn trotzdem, DER TYP KILLT MEIN TEAM DAMMIT)



von franz 14.01.12 um 19:58:20


Walls Motivation ist in der Tat ein großes Problem. [washingtonpost.com]

Man kann es ihm aber auch nicht verübeln. Wenn man mit lauter Egozockern spielt, selbst aber eher jemand ist, der den Ball laufen lassen will, dann vergeht einem irgendwann die Lust und man wird indifferent.

Andray Blatche wird demnächst wohl getradet. Jordan Crawford können sie gleich mitschicken. Ich halte den Trade für Kirk Hinrich mittlerweile für einen Fehler, Cap Space hin oder her. Hinrich war ein guter Mentor im Team für Wall, einer, der intelligente Defense spielt und in der Offensive nicht die Lieder von Me-first-and-the-Gimmegimmes singt, eine Respektsperson. Und ein sehr guter Spieler.

Die Respektspersonen im Team sind leider allesamt keine guten Spieler (bei Lewis: mehr). Mason, Evans, das sind ganz gute Einflussfaktoren, aber halt niemand, bei dem ein Jordan Crawford sich unterordnen würde.

Das Spiel gegen Philly gestern (31-Punkte-Niederlage) war noch mal ungefähr genauso peinlich wie das gegen die Wolves, nur ist es nicht mehr so schmerzhaft, weil bei mir als Fan sich schon die Gleichgültigkeit breit gemacht hat.



von xax 14.01.12 um 20:30:44


Wall sollte sich zusammenreissen, wenn er nur mit halber kraft spielt, dann schadet er sich nur selbst. er ist noch so jung und muss das spiel (auf hohem level) auch noch lernen. spielt er nur mit halber kraft, dann wird er sich nicht so schnell weiterentwickeln. ausserdem würde er mentale reife und führungsqualitäten beweisen, wenn er jetzt den anführer gibt. (das kommt bei späterern verhandlungen immer gut).

Quo vadis John Wall?Play the right way or Head Tattoo *g*



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