Trades
Der gescheiterte Trade
Es wäre der Blockbuster-Trade vor Saisonbeginn gewesen: Chris Paul sollte in einem Drei-Team-Deal mit Houston und New Orleans nach Los Angeles wechseln. Doch dann kam das Veto von David Stern und der NBA.
Von Florian Lindemann |
09.12.2011 | |

Seit gestern Nacht ist der Lockout eigentlich endgültig vorbei. Das hätte das Ende von Diskussionen über komplexe rechtliche Streitereien sein können. Endlich war fast wieder das orangene Leder im Vordergrund. Doch es kam anders. David Stern hat mit seinem Veto gegen den Trade der Lakers für Chris Paul erneut das eigentlich Basketballspiel in den Hintergrund gestellt. Jetzt geht es wieder um Macht.
Was war passiert?
In einem Drei-Team-Trade wäre Chris Paul der neue kongeniale Aufbauspieler an der Seite von Kobe Bryant geworden. Lamar Odom wäre zusammen mit Kevin Martin, Luis Scola und Goran Dragic nach New Orleans gewechselt. Pau Gasol wäre fortan ein Spieler der Houston Rockets gewesen. Diesen großen Spielertausch hatten Dell Demps, Daryl Morey und Mitch Kupchak (die jeweiligen General Manager der Teams) miteinander ausgehandelt. Diese agieren jeweils im Interesse ihrer Team-Besitzer. Also für Lakers-Inhaber Jerry Buss, für Rockets-Eigentümer Leslie Alexander und eben für den Besitzer der Hornets. Jeder dieser Teameigentümer hat das Recht ein Veto gegen einen solchen Spielertausch zu nutzen. Genau dies hat der Besitzer der Hornets getan. Gegen diese Tatsache ist eigentlich nichts einzuwenden.
Die große Problematik in dieser Situation ist nun aber, dass die NBA selbst Besitzer der New Orleans Hornets ist. So war es David Stern, der die Liga im Namen aller Besitzer vertritt, der das oben erwähnte Veto einlegte. Nun muss man wissen, dass die Liga zu je gleichen Teilen den Team-Eigentümern gehört. Die Hornets gehören momentan also zu einem 29. Teil jedem anderen Besitzer.
Dan Gilbert tobt
Nun waren sämtliche Eigentümer der NBA-Franchises am gestrigen Tag sowieso in New York zusammen gekommen, um das neue CBA zu ratifizieren. Gerüchten zufolge sollen einige der Besitzer, als die Nachricht über den geplanten Trade die Runde machte, extrem wütend geworden sein. Vor allem die NBA-Teams aus kleineren Märkten hatten wohl das Gefühl erneut von einer Franchise aus einem großen Markt wie Los Angeles ihres Stars „beraubt“ zu werden. Dies war ein wesentlicher Streitpunkt in den Lockout-Verhandlungen, den viele NBA-Teams durch den neuen Tarifmantelvertrag bereinigt haben wollte. Der Paul-Trade schien nun zu zeigen, dass ein Carmelo-Anthony-Szenario noch immer möglich ist. So schrieb Dan Gilbert eine wütende E-Mail an David Stern, in der er forderte den Trade allen Besitzern zur Abstimmung zu stellen. Gilbert behauptet in dieser Mail auch, dass der Trade die Lakers viel zu sehr bevorzugen würde. Dies wird von vielen Experten bezweifelt. Immerhin hätten die Lakers mit der Abgabe von Odom und Gasol ihren Frontcourt stark verdünnt. New Orleans hätte mit Kevin Martin, Lamar Odon, Luis Scola und Goran Dragic ein sehr gutes Spielerbündel erhalten.
Die NBA bestreitet derweil den Vorwurf, dass sie in der Entscheidung den Trade abzusagen von den Besitzern beeinflusst geworden wäre. „Es ist nicht wahr, dass die Besitzer den Deal zum Abbruch brachten. Der Deal wurde nie beim Treffen des „Board of Governors“ diskutiert und das Ligabüro hat diese Entscheidung nur aus Basketballgründen getroffen.“, so NBA-Sprecher Mike Bass.
Dell Demps mit oder ohne Autorität?
Diese Aussage scheint mehr als fragwürdig. Immerhin hatte die NBA Dell Demps als Manager eingesetzt und seine aktuelle Aufgabe war es ein bestmögliches Angebot für Chris Paul einzufädeln, denn dass er spätestens im Sommer gehen würde, war eigentlich jedem klar. Schon lange verhandelte Demps hinter den Kulissen mit vielen NBA-Teams, um ein gutes Angebot für seinen Star zu bekommen. Die NBA wusste dies und ist nicht dagegen vorgegangen. Man kann also davon ausgehen, dass die Liga im Prinzip mit einem Trade Pauls einverstanden war. Ansonsten wären all diese Verhandlungen äußerst sinnlos gewesen. Erst als dann ein Trade kurz vor seinem Abschluss steht, schreiten sie ein. Für Monate hatte David Stern versichert, dass Demps volle Autonomie bei Basketballentscheidungen hätte.
Nun handelte Demps, nachdem Paul am Montag verkündete Free Agent werden zu wollen, einen Trade aus, der in Liga-Kreisen laut ESPN-Analyst Marc Stein als sehr gut angesehen wurde. Daraufhin legte Stern im Namen der Liga und als Besitzer des Teams ein Veto ein, weil der Deal aus „basketballerischen Gründen“ nicht sinnvoll sei. Diese Begründung erscheint nach den Aussagen von Dan Gilbert und Co sowie der vorherigen Zusicherung voller Autorität Sterns an Demps nur ein Vorwand, um ein Exempel zu statuieren. Ein weiterer Hinweis darauf ist, dass Demps seinen Job kurz nach dem Veto hinwerfen wollte und erst überredet werden musste zu bleiben. Ob es wirklich Zufall ist, dass die Nachricht über das folgenschwere Veto erst nach erfolgreicher Abstimmung der Spieler über das neue CBA publik wurde, muss auch hinterfragt werden.
David Stern und viele der kleineren NBA-Märkte wollen nicht mehr zusehen, wie ihre Stars nach L.A, Miami und New York verschwinden, ohne dass sie etwas dagegen tun können. Jetzt hatten sie zum ersten Mal die Gelegenheit etwas zu tun, denn die Hornets gehören ihnen allen zusammen. Doch was tun sie, wenn Dwight Howard nach New Jersey oder auch zu den Lakers getradet werden soll? Die Orlando Magic und New Jersey Nets gehören Richard DeVos und Michail Dmitrijewitsch Prochorow und eben nicht David Stern.
Der große Verlierer dieses abgesagten Trades sind nun die Los Angeles Lakers. Weil dieser ganze Trade öffentlich geworden ist, fühlen sich Pau Gasol und vor allem Lamar Odom von der Franchise im Stich gelassen. „Sie wollen mich hier nicht mehr, aus welchen Gründen auch immer. Ich weiß nicht, was ich tun soll. Ich war stolz darauf ein Laker zu sein, also werde ich ihnen in diesem Prozess so gut wie möglich helfen.“, so Odom in einem Interview. Er wisse auch noch nicht, ob er zum Trainings Camp erscheine. Mit neuem Coach und Spielern, die sich verraten fühlen, dürften die drei aufeinanderfolgenden Spiele zu Saisonbeginn zu einer absoluten Standortbestimmung der Lakers werden. Kobe Bryant ist momentan sicherlich nicht besonders gut auf David Stern zu sprechen.
Wie geht es jetzt weiter?
Das ganze Desaster dieses Trades offenbart, wie falsch die Entscheidung der Liga war die Hornets zu übernehmen bis ein geeigneter neuer Besitzer gefunden ist. Die Verfügungsrechte innerhalb der Liga sind nicht mehr klar definiert. Eine absolute Katastrophe aus ökonomischer Sicht. Konkurrierende Teams können darüber bestimmen, ob Trades statt finden oder nicht. Ein absolutes Chaos, das eventuell sogar zu einem erneuten Streit vor Gericht führen könnte, denn der Wettbewerb in der Liga ist momentan definitiv verzerrt. Dieses Veto scheint auch ein Zeichen Sterns zu sein, dass einzelne Spieler nicht die Liga mit ihren Trade-Entscheidungen dominieren dürfen. Chris Paul könnte nun doch die gesamte Saison in New Orleams bleiben bis er Free Agent wird, nur damit David Stern Dan Gilbert und Co beweisen kann, dass der Lockout nicht umsonst gewesen ist.
Ein Trade zu einem anderen Team ist eigentlich nicht mehr vorstellbar, da es so den Anschein gäbe, David Stern hätte nur nicht gewollt, dass Paul zu den Lakers geht. Wahrscheinlicher ist, dass Chris Paul die Hornets im Sommer als Free Agent verlässt und New Orleans nichts als Gegenwert bekommt. Aus basketballerischer Sicht eine Katastrophe, aber Basketball hat bei dieser Entscheidung der Liga sowieso keine Rolle gespielt.






von Raquel 09.12.11 um 14:33:08
Der größte Witz ist das. Da kann man nur den Kopf schütteln. Das Imperium um Darth Stern und Lord Gilbert hat mal wieder zugeschlagen. Ich bin einfach nur fassungslos in Anbetracht dieses Theaters...
von KB-24 09.12.11 um 14:33:09
zitate zu dem thema aus dem five forum sowie einer lakersgruppe bei FB(die autoren mögen entschuldigen,aber ihre einträge waren so gut die müssen hier rein):
1.("Lakerboi")Five-Forum:
"Ich finde den Trade aus Lakers-Sicht nicht mal besonders gut. Der Frontcourt hätte dann quasi nur aus Andrew Bynum bestanden (falls man nicht doch irgendwie Howard bekommen hätte, wäre das furchtbar gewesen).
Der Trade war ja nun bei weitem nicht einseitig… er hätte für jedes der 3 Teams Vor- und Nachteile.
Ich hab den Brief gelesen, aber Gilbert schreibt Schwachsinn. Den Lakers geht es überhaupt nicht ums Geld. Als ob die sich schon jemals fürs Salary Cap interessiert hätten…
Die Lakers haben keine Verträge alá Rashard Lewis oder Arenas abgeschoben. Sie hätten mit Gasol einen mehrfachen All-Star und einen der besten PFs der Liga abgegeben, der sein Geld auch wert ist und mit Odom den 6th Man of the Year und einen der vielseitigsten Spieler überhaupt, der für NBA-Verhältnisse lächerliche 8mio verdient.
Nochmal: Ich fand den Trade an sich überhaupt nicht toll, aber es geht einfach nicht, dass Stern bzw die NBA dem Management der Hornets die Verantwortung und Kompetenz geben; es wird dann ein relativ fairer Trade arrangiert, der beschlossene Sache ist und dann wird er einfach platzen gelassen! WHAT THE FUCK!
Dann sollen sie doch von Anfang an sagen: “Wir wollen nicht, dass Paul getradet wird (EGAL WOHIN), weil da immer ein komischer Beigeschmack bleibt, da die Hornets der NBA gehören.” Macht zwar sportlich für NO als Franchise keinen Sinn, aber ok.
Aber einen fertigen Trade ohne echte Grundlade zu killen ist einfach ein Skandal! Der Trade scheiterte ja nicht an festgelegten Regeln (z.B. 125% Regel bzw 150% Regel) oder an einer medizinischen Untersuchen (siehe Chandler zu vor einiger Zeit). Er scheiterte, weil er ein paar Leuten nicht passte!
Es ist für einen Spieler eine Sache seinen Namen in Trade-Gerüchten zu hören… da kann der GM immer noch sagen: “Nee, das ist nichts dran. Wir wollen dich hier haben und bauen auf dich!” Natürlich wissen die Spieler, dass an den Gerüchten auch ab und zu auch was dran ist, aber sie können nur vermuten.
Odom, Gasol, Martin, Scola und Dragic wissen aber jetzt mit SICHERHEIT, dass sie eigentlich getradet werden sollten und schon längst Umzugskartons hätten packen sollen. Und nun sollen sie auf einmal zum Training Camp ihrer Teams gehen und alles geben!?
Das unfassbar was den Lakers, den Rockets und den Hornets mit abstrichen angetan wurde…. OHNE ECHTE GRUNDLAGE!"
Facebook-Gruppe("Pawel"):
“Ganz ehrlich. Das ist ein totales Chaos. Ich bin zwar nicht sauer, dass dieser Trade nicht passiert ist…das war ein Scheißdeal. Was allerdings absolut dreckig ist, ist die Tatsache, dass die NBA seit Wochen ganz genau wusste, dass dieser Trade früher oder später passieren könnte und NICHTS…ABSOLUT NICHTS dagegen unternommen hat. Stattdessen wartete man BIS der neue CBA unterschrieben wird und dann, paar Stunden später killen sie den Deal. Hätten sie diesen Trade nämlich gestern blockiert, wäre der Lockout vielleicht gar nicht zu Ende gewesen. Das ist absoluter Machtmissbrauch und einfach nicht akzeptabel. Was dazu noch VIEL SCHLIMMER ist, Pau Gasol und Lamar sind absolut wütend und verstehen die Welt nicht mehr…Odom hat jetzt schon angekündigt, dass er zum Training Camp gar nicht erscheinen wird und gar keinen Bock auf ein Team hat, das ihn nicht will. Wie sollen wir mit solchen Spielern jetzt in eine (diesmal besonders harte) Saison gehen? Lustigerweise heißt es auch heute, dass Howard (das wäre wohl unser zweiter Deal gewesen) nach New Jersey gehen möchte und es würde mich nicht überraschen, wenn der Paul-Trade morgen oder übermorgen doch akzeptiert wird…da wäre Howard aber schon in Brooklyn. Wie gesagt, ich hätte nichts dagegen gehabt, wenn die NBA den Deal leise gekillt hätte (es wäre dreckig aber typisch NBA)…aber warten bis er öffentlich wird und DANN alles zurücknehmen und unsere Teamchemie somit TOTAL ZU ZERSTÖREN? Das ist ganz bewusste Wettbewerbsverzerrung und ich hoffe, dass Mitch nun seine Anwälte einschaltet und gegen diesen Scheiß kämpft. Die Saison ist mir mittlerweile scheißegal…was ist auch der Sinn an dem Ganzen, wenn New York, Boston und Miami ihre Superteams kreieren dürfen und wir einfach vor der ganzen Welt lächerlich gemacht werden? Wie gesagt, es geht nicht darum, dass wir Howard und CP3 nicht kriegen (die wollte ich sowieso nicht und werde sie auch morgen nicht wollen). Die Art und Weise, wie man unser Team jetzt zerstört hat, ist einfach nur billig…selbst für die NBA-Verhältnisse. NBA – National Bullshit Association.”
von Mars 09.12.11 um 14:33:55
Perfekte Analyse. Genau das denke ich auch über die Geschichte. Vielen Dank dafür!
von RedWater 09.12.11 um 14:48:29
Die Lakers hätten aus meiner Sicht kaum von diesem Deal profitiert. Gerade der größenvorteil von Spielern wie Odom und Gasol wäre weg gewesen. Die Hornets hatten ein gutes Angebot. Man stelle sich mal die Starting Five vor: Okafor-Scola-Odom-Martin-Jack. Auf der PG vielleicht noch etwas aufrüsten. Hinzu West und Landry, wenn sie denn verlängern. Die Lakers hätten bis auf Bynum den wohl schlechtesten Frontcourt der Liga.
Ich will Paul auch nicht beleidigen, aber der beste Playmaker der Liga ist er mittlerweile nicht mehr. Daher wäre das Angebot in Ordnung gewesen.
von KB-24 09.12.11 um 15:01:13
oh das sah für mich in den playoffs aber anders aus.bevor paul sich in der letzten Reg Season verletzte u collison dadurch seinen durchbruch schaffte war chris bei allen trotz all den derick rose´s,und wall´s und Rondos die klare nummer eins.ok rose is nun mvp,das mal jetz so stehen gelassen.
aber wenn man sich ansieht was der nach wie vor an playmaking u dead eye skills mitbringt steht der den oben genannten herren in kaum was nach.grade midrange u perimetershooting sind bei ihm im gegensatz zu den noch limitierten slash u crash point guards rose u wall um dimensionen besser(limitiert im bezug genau darauf).paul hat damals Dallas gekillt,u killte letztes jahr für sich die lakers(ausgenommen spiel sechs).
ps.:der frontcourt hätte mit dem howard deal danach noch iwo aufgewertet werden können,nat wäre lamar dafür von nöten gewesen weshalb der paul-deal an sich wie bereits erwähnt echt dämlich war(pau hätte genügen MÜSSEN),aber laut trade machine die ja IMMER aktuelle gehälter der nba verträge bezieht ginge auch ein eins zu eins deal bynum für howard...das orlando den nich will is nat klar aber mal dahingestellt.
von Mt.Mutombo 09.12.11 um 15:04:52
Ich denke, die Idee war, mit diesem Trade und den daraus resultierenden Millionen, die Salary-Technisch frei geworden wären, nächstes Jahr dicke Brocken an Land zu ziehen. Oder zu hoffen, das D12 dann vielleicht auch nach LA geht und Bynum getradet wird für weiteres gutes Material.
Sei es drum, ich kann zwar Dan Gilbert verstehen, beliebt macht er sich mit so Aktionen auf jeden Fall nicht. Crybaby, erst die Lebron Heulnummer und nun das. Unterm Strich soll die NBA ganz schnell nen Besitzer für die Hornets finden, aber schleunigst. Ich könnte mir nur vorstellen, dass auch dabei Gilbert und andere klein-team-besitzer von nun an ein ordentliches Wort mitreden bzw. neuen Besitzern die Übernahme schwer machen werden. Warum? Sie haben soeben bemerkt, dass sie ein Druckmittel gegenüber David Stern haben...
von chupacabra13 09.12.11 um 15:29:28
Alle heulen um die Lakers und Paul. Ich würde gern wissen was Houston bewogen hat in so einen (meiner Meinung nach) Schwachsinnsdeal einzusteigen. Manche GMs lernen es nie...
von KB-24 09.12.11 um 15:36:38
weil martin eifnach nicht hundert prozentig in HOU ankam u leistung brachte u weil Scola bei der letzten WM seinen zenit erreichte u überschritt u nächstes jahr auch nich jünger wird,und mit gasol einer käme der ihn mehr als ersetzt hätte!
von chupacabra13 09.12.11 um 15:43:48
1 für 3 -trotzdem schlechter Deal, zumal Gasol wie wir alle wissen nun auch nicht der Killer-Player ist wenn es ernst wird sondern nóch ein oder zwei weitere Starke Spiler an seiner Seite braucht um zu glänzen ...
von chupacabra13 09.12.11 um 15:44:07
1 für 3 -trotzdem schlechter Deal, zumal Gasol wie wir alle wissen nun auch nicht der Killer-Player ist wenn es ernst wird sondern nóch ein oder zwei weitere Starke Spieler an seiner Seite braucht um zu glänzen ...
von florian.li 09.12.11 um 16:06:31
Die Teams versuchen nun wohl David Stern umzustimmen: [espn.go.com]
von eightch 09.12.11 um 16:31:09
es geht doch gar nicht um guter trade/schlechter trade - sondern um die frage ob es nicht zu weit geht wenn die hornets ihren geschäften nicht nachgehen dürfen weil alles demokratisch abgestimmt werden muß das ist als wäre das team entmündigt...
wie weit soll das gehen - bis nur noch leute aus der d-league dort spielen weil sie dann keinem mehr gefährlich werden können und als (tabellen)kellerkind versauern?
von ca$hmoney 09.12.11 um 16:38:22
Alle 3 Teams bekommen von Stern, Gilbert und Co. Team-Cancer zu Weihnachten geschenkt...
[cuzoogle.com]
von sir-spock-a-lot 09.12.11 um 19:43:54
Ich kann dem Veto voll und ganz zustimmen! Ich denke jeder Besitzer wird ein Vetorecht haben und somit auch in der Lage sein die Autorität des GM zu untergraben.
Natürlich geht es den Lakers nicht um das Geld an sich, sehr wohl aber um die Flexibilität, die der Deal gebracht hätte. Der bestehende Nukleus wäre sicher ein gutes Argument um Howard nach LA zu lotsen, wenn sie das mit einem Deal um Bynum nicht sowieso geschafft hätten. Alles weitere muss man wohl nicht erläutern.
Die einzige Franchise die in meinen Augen also schlecht davongekommen wäre, wären die Hornets, die sich auf der Suche nach einem neuen Eigentümer 15 Mio an zusätzlichem Salary aufgehalst und im Gegenzug nur Spieler bekommen hätten, mit denen man ein Team sicherlich verstärken kann, aber sicher keinen Rebuild angehen sollte.
Das es den ganzen Laker Fans nicht schmeckt, dürfte klar sein. Aber es ist vernünftig und ein sinnvoller Schritt um weitere 'Super Teams' zu unterbinden. New York wird sich auch kein Super Team basteln können, die hätten im Tausch nämlich einen Eckpfeiler (Amaré) abgeben müssen.
von superman12 09.12.11 um 21:02:16
Die Art und Weise wie die NBA in diesen Deal eingegriffen hat fand ich schockierend. Gut, dass dies nach Abstimmung der Spieler stattfand.
Dies hätte womöglich noch zur negativen Abstimmung des neuen Vertrags führen können.
Paul nach LA fänd ich persönlich echt reizvoll, auch wenn ich nicht sicher bin, ob der Trade (zumindest in jetztiger Form) den Lakers wirklich geholfen hätte. Mit Bynum als einzigen echten Big Man hätten Sie gegen OKC, Miami oder Chicago nicht bestehen können.
Und im Gegensatz zu den Heat können sich die Lakers ein bis zwei titellose Jahre, um mit dem Midlevel ein gutes Gesamtteam zu formen nicht leisten, da keiner sagen kann, wie Kobes Gesundheit sich entwickelt.
Ich fand den Trade für NO und Houston eigentlich ganz gut und kann die Kritik an der Verpflichtung von Pau nicht verstehen.
Die Rockets hätten für solide Spieler einen Star C oder PF bekommen und hätten meines Wissens um die 14/15 Mio für z.B. Nene oder eines weiteren Trades (denn junge talentierte Spieler hat Houston ja auch einige) gehabt.
von sven_rodenbusch 09.12.11 um 21:55:38
die einschaetzungen bezueglich der kader nach den trades macht wenig sinn. Die lakers brauchten platz fuer orlandos grosse vertraege(turkoglu\arenas)in einem moeglichen dwight-trade und/oder um weiter nachzuruesten. Definitiv waere noch ein pf verpflichtet worden.
houston wollte einen rebuild um gasol, der wegen der zweiten haelfte der letzten saison zur zeit fuer mich unterschaetzt ist. New orleans haette einen respektablen kader mit dem Im westen entweder die playoffs moeglich gewesen waeren oder maninteressante rollenspieler fuer junge talente und massig draftpicks haette verschachern
koennen.
hier noch ein interessanter artikel von bill simmons, eigentlich grosser lakers-hater: [grantland.com]
von durant35 09.12.11 um 22:02:16
Hab ich bereits gelesen.
Da haben die meisten Bball-Fans das gleiche empfunden, egal ob Lakers-Fans oder nicht.
von Indiana 10.12.11 um 03:18:38
Unnglaublich!!!!!!!!
Das beste an der Geschichte ist das zwei Small-Market-Teams den meisten Schaden genommen haben.
Paul ist sowieso weg und es geht wie bei Mello nur noch um Schadenzbegrenzung.
Und Houston bekommt seinen Star wieder nicht.
Und Mr. Gilbert lässt sogar LeBron sympatisch aussehen.
von sven_rodenbusch 10.12.11 um 06:03:23
smith said it best:gilbert needs to grow up...
grizzliesund oklahoma city beweisen dass es auch so geht!
von SPAWN 10.12.11 um 11:01:52
Word.
von Tkay 10.12.11 um 17:24:31
so wie es jz ist wird den new orleans hornets das gleiche passieren wie den cavaliers
außer sie einigen sich doch noch
dan gilbert soll die hornets nicht in das gleiche loch ziehen wie es bei ihm der fall ist
von justuskoch 10.12.11 um 17:40:53
am betsen von smith (thema: francise player bleiben nicht in small market teams):"and dan gilbert never had a problem with it, when he had lebron james. it's a problem now, that he lost lebron james but when he was sitting there, smoozing with creative agency with world wide wes, leon rose and all of these boys, he had no problem when he thought, he had the end. the second he looses all of the sudden we have to whine about that....STOP THAT HE HAS TO GROW UP!!"
sorry für meine schlechten dolmetscher qualitäten ;)
von Hurricane 11.12.11 um 11:20:28
Und Lamar Odem ist jetzt auch weg und zwar bei Dallas
von sev da chef 12.12.11 um 14:41:23
und Paul jetzt zu den Clippers?
ich persönlich finde Kaman, Gordon, Aminu + 1.rd Pick zu viel für ihn und wenn beim Angebot der Warriors nicht nachgezogen wird, haben die Clippers spontan keinen Center mehr...
von Mt.Mutombo 12.12.11 um 14:52:23
Bledsoe soll doch mit im Trade involviert sein (ist der nicht Clippers?). Auf jeden Fall finde ich das für Paul zuviel, aber gut. Wenn sie das durchziehen, werden sie Jordan halten, keine Frage. Wobei das Team dann mit Paul, Griffin und Jordan auch nicth von schlechten Eltern ist!
von xax 12.12.11 um 14:53:21
die ziehen nach, hab das bei espn gelesen. sie geben viel her, andererseits haben sie durch das draufpacken von kaman wieder mio. frei um sich nen guten verteidiger auf der 2 zu holen, dann ist ihre erste fünf ne macht.
von sev da chef 12.12.11 um 16:10:37
wer startet denn dann auf der 3?
von xax 12.12.11 um 16:14:25
@ sev da chef
caron butler
von Raquel 12.12.11 um 16:52:45
Mit Bledsoe macht der Trade Sinn. Aber nicht mit Gordon. Paul hat ja nur zugesichtern, dass er seine Spieleroption zieht. Möglich, dass der dann in 2 Jahren auch weg ist...
Aber ich denke mal, dass der Imperator sich damit nicht zufrieden geben wird. Der will mindestens Gordon haben. Am besten dazu noch Griffin. Und den Minni-Pick. Dafür bekommt LA dann auch Pondexter. Das fände er fair...
von SPAWN 12.12.11 um 16:58:13
fuck a duck! ein echter contender! zumindest im gegensatz zu den lackers, die fröhlich alles verkaufen, um am ende vllt doch nicht howard zu bekommen
von SPAWN 12.12.11 um 16:59:55
fuck a duck! ein echter contender! zumindest im gegensatz zu den lakers, die fröhlich alles verkaufen, um am ende vllt doch nicht howard zu bekommen
von CP31910 12.12.11 um 21:21:25
David Stern ist der größte Idiot.
Unfassbar !
Mit dem Clippers Deal hätten die Hornets, bei einer schlechten Saison, vielleicht 2 Top 5 Picks in diesem epischen Draft !
+ Chris Kaman und den generell talentierten Spielern Aminu und Bledsoe
Als Hornets Fan bin ich gerade am Verzweifeln..
von justuskoch 12.12.11 um 21:31:42
[youtube.com] Haben die leute einfach keine lust? paar nichtskönner
von Hurricane 12.12.11 um 22:02:03
Paul bei den Clips wäre nice gewesen, aber langsam nervt Stern -.-. Ich meine Paul ist eh weg und die mögliche Käufer wissen das definitiv, außer sie finden einen Scheich der null Ahnung hat, aber gerne eine Team in der NBA hat lol.
von KB-24 12.12.11 um 22:29:48
wenn der nächste deal auch abgelehnt wird und der vom spielermaterial noch besser sein sollte wie das vom lakers und clippers deal seh ich pers paul in dieser saison in Nola versauern und Chris schon aus trotz und restwut vom lakersdeal als FA zu Kobe dümpeln nachdem Howard nach langwierigem hängen und würgen vorm All Star Beak bei den lakers gesignt hat lol....