Teamanalyse
New York, New York
Eine Analyse der New York Knicks nach dem ersten Drittel der Saison 2007/2008: Was ist schiefgelaufen; wo liegen die Schwächen des Teams, und wie kann die Situation verbessert werden?
Von Christian Neumann |
28.12.2007 | |
Als im Oktober das Trainingscamp für die Saison 2007/2008 begann, gaben sich die Spieler der New York Knicks optimistisch. Das Erreichen der Playoffs ?sollte bei unserem Talent und unserem Coaching eine Selbstverständlichkeit sein?, sagte Center Eddy Curry (Foto), und Point Guard Stephon Marbury verkündete sogar: ?Auf dem Papier sind wir ein Meisterschaftsteam.?
Drei Monate später würde Marbury dieses Papier wohl am liebsten heimlich zu den Akten legen, denn die Knicks liegen nach dem ersten Drittel der Saison weit hinter ihren eigenen Ansprüchen zurück: Sie sind Letzte in der Atlantic Division, Vorletzte in der Eastern Conference und gehören zu den fünf schlechtesten Teams der NBA, wovon sich drei (Seattle, Memphis, Minnesota) im Neuaufbau befinden. Dazu kommen die Miami Heat, die nur eines ihrer ersten neun Saisonspielen gewannen (75:72 gegen die Knicks), seit der Rückkehr von Dwyane Wade (Foto) aber eine Siegquote (31,8%) haben, die über New Yorks (28,6%) liegt.
So schwer ist das auch nicht ? die Knicks haben bisher gerade einmal acht Spiele gewonnen, denen zwanzig Niederlagen gegenüberstehen. Eine einfache Hochrechnung ergibt 23 Siege für die Saison, was nur zu sehr an die identische Bilanz aus dem Spieljahr 2005/2006 erinnert. Allerdings sind die Knicks kein Team, das von unerfahrenen Jungstars getragen wird, wie es bei Seattle und Minnesota der Fall ist. Sie sind auch kein gealtertes Meisterteam wie Miami, das nach dem Titelgewinn vor zwei Jahren nun die Folgen kurzfristigen Erfolgs auf Kosten der langfristigen Entwicklung erlebt.
Nein, die Knicks besitzen einen tiefbesetzten Kader mit Spielern im richtigen Alter. Dennoch sind sie vom Erfolg weit entfernt, und das hat gute Gründe.
1. Die Zusammenstellung des Kaders
Die Befürchtungen, die es nach dem Zach-Randolph-Trade gab, haben sich bestätigt: Randolph (Foto)
und Eddy Curry können nicht koexistieren. Während der aus Portland gekommene Power Forward mit seinem Inside-Out-Spiel der wohl beste Offensivspieler der Knicks ist, ist der Center völlig aus dem Rhythmus geraten und findet sich öfter auf der Bank wieder, als ihm lieb ist. Soll wiederum Curry der Mittelpunkt der Knicks-Offensive sein, muss Randolph das Spielfeld verlassen, da immer nur einer der Beiden die Zone besetzen kann. So oder so gibt es Ärger, da beide Spieler der Meinung sind, nicht auf die Bank zu gehören.
Auch im Backcourt tummeln sich Spieler, die in ihrer Spielweise nicht harmonieren: Stephon Marbury (Foto), Jamal Crawford und Nate Robinson sind alles Guards, die am liebsten selbst werfen, anstatt andere in Szene zu setzen, und wenn sie den Ball nicht in ihren Händen halten, tragen sie wenig zum Spiel bei. Selbst ohne Marbury, der nach dem Tod seines Vaters einige Spiele verpasst hat, sieht die Situation nicht besser aus, denn nun wird Crawford als Point Guard eingesetzt, ohne jedoch das Spiel zu gestalten. Er schießt regelmäßig mehr als zwanzigmal, darunter erzwungene Würfe gegen mehrere Verteidiger und überstürzte Dreier am Anfang der Wurfuhr.
2. Kein Teamgeist
Eine Szene im Spiel gegen Orlando am 26. Dezember war symptomatisch für diesen Knicks-Kader: Malik Rose (Foto) verteidigte an der Dreierlinie das Pick and Roll und wechselte auf Point Guard Carlos Arroyo, der daraufhin Rose' Gegenspieler James Augustine anspielte. Allerdings wurde der von Nate Robinson sträflich alleingelassen und zog zum Korb, ohne dass jemand in der Verteidigung rotierte. Tatsächlich war Rose, obwohl er den längsten Weg hatte, der einzige, der Augustine stoppen wollte, doch er konnte ihn selbst per Foul nicht mehr am Punkten hindern. Anschließend sah sich Rose nach Zach Randolph um, dessen Helpdefense ausgeblieben war, und knallte den Ball wütend auf den Hallenboden.
Dies ist nur ein Beispiel für ein Phänomen, das bei den Knicks immer wieder zu beobachten ist: Die Spieler kümmern sich nur um sich ? ein Makel, der bei den wichtigsten Spielern (Randolph, Crawford) leider besonders ausgeprägt ist. Die wenigen mannschaftsdienlichen Spieler (David Lee, Renaldo Balkman, Fred Jones, Mardy Collins) können diese Schwäche nicht ausgleichen, und es ist bezeichnend, dass genau diese Spieler die wenigste Einsatzzeit bekommen. Das gilt sogar für Lee (Foto), der nur 26 Minuten pro Partie erhält und immer wieder für Spieler auf die Bank muss (Randolph, Curry), die weniger leisten als er.
3. Coaching/Management
MSG-Kommentator Gus Johnson äußerte bei der Niederlage gegen Seattle am 12. Dezember folgende Kritik: ?Ich denke, dass Isiah [Thomas] einige Fehler gemacht hat, aber ich mache auch den Spielern Vorwürfe. Es liegt nicht immer nur am Coach.?
Diese Aussage ist schon deshalb interessant, weil in New York jahrelang immer wieder der Coach schuld gewesen sein soll; nicht ohne Grund sind über die vergangenen vier Jahre drei Coaches entlassen worden, darunter zwei (Lenny Wilkens, Larry Brown), die Mitglieder der Basketball Hall of Fame sind und zusammen über 2.300 Spiele gewannen. Dennoch hat Johnson natürlich recht, denn der Coach kann nichts für einen schlecht zusammengestellten Kader. Diese Verantwortung liegt beim Management ? nur betrifft das im Fall der Knicks dieselbe Person, denn Isiah Thomas (Foto) ist sowohl Team President (seit Dezember 2003) als auch Head Coach (seit Juni 2006), nachdem Larry Brown entlassen wurde.
Thomas ist schon oft genug zu recht für seine Personalentscheidungen kritisiert worden; das muss an dieser Stelle nicht wiederholt werden. Allerdings hat er in dieser Saison auch als Mensch und Coach Fehler gemacht, die erheblichen Einfluss auf die sportliche Bilanz haben: Der Prozess wegen sexueller Belästigung einer früheren Angestellten untergrub seine Autorität. Dann kam es zwischen ihm und Marbury zum offenen Bruch, was Thomas so wenig souverän handhabte, dass er es sich daraufhin auch noch mit den anderen Spielern verscherzte.
Die Folge: Die Knicks spielen nicht nur nicht füreinander, sondern auch nicht für ihren Coach. Thomas ist wiederholt attestiert worden, dass er die Bindung zum Team verloren habe. Sollte das so sein ? und vieles spricht dafür, z.B. die Konfrontation mit Quentin Richardson (Foto) bei der Niederlage gegen Charlotte am 21. Dezember ?, hat Thomas einiges dazu beigetragen. Seine Spielsysteme und Spielerwechsel sind so erfolglos und seine Kommentare zu Spielern wie Curry so kontraproduktiv, dass immer mehr Beobachter glauben, Thomas wolle seine eigene Entlassung erzwingen. In jedem Fall hat er keinen positiven Einfluss auf die Leistung seiner Spieler, die außerdem von den ?Fire Isiah?-Rufen abgelenkt werden, die bei fast jedem Heimspiel der Knicks im Madison Square Garden zu hören sind.
Die spielerischen Probleme: Verteidigung und Team-Offense
Die größte Schwäche: jede Art von Verteidigung, im Lowpost, im Backcourt und auf dem Flügel. Offene Dreier für die Gegner sind die Regel; beim Doppeln wird nicht oder zu spät rotiert; das Pick and Roll wird schlecht verteidigt; niemand geht in die Passwege, wenn mal Zone gespielt wird, und die dribble penetration wird nicht verhindert.
All das liegt nicht daran, dass die Knicks-Spieler zu langsam oder zu unathletisch sind; vielmehr ist es eine Frage der Einstellung, dass New York seinen Gegnern die höchste Trefferquote der NBA (48,3%) erlaubt. Das zeigt sich vor allem in der transition defense, in der sich niemand die Mühe macht, schnell in die Verteidigung zurückzukehren. Oft trotten Spieler mit dem Rücken zum Spielgeschehen übers Parkett, während das gegnerische Team mit zwei, drei schnellen Pässen per Schnellangriff punktet.
Apropos Pässe: New Yorks Passspiel ist derart erschreckend, dass man sich den derzeit abwesenden Stephon Marbury zurückwünscht. Landet der Ball bei Zach Randolph, bleibt er in der Regel auch dort; der Forward gibt ihn nur selten wieder her. Noch schlimmer ist es bei Jamal Crawford, der nur kurz auf eine Anspielstation wartet, bevor er selbst den Abschluss sucht. Dasselbe gilt für Nate Robinson (Foto), der als Spielmacher so schlecht ist, dass er trotz 1,70m Körpergröße oft als reiner Shooting Guard eingesetzt wird.
Auch ein Spiel ohne Ball gibt es in New York praktisch nicht. Sei es mangelnde Einstellung, fehlendes Spielverständnis oder ein schlechtes Spielsystem: Wenn ein Knicks-Spieler den Ball hat, schauen die anderen vier oft einfach zu. Niemand stellt Screens für seine Mitspieler oder versucht, sich freizulaufen. Das Resultat: Die Knicks sind das schlechteste Team bei Assists und bei Assists/Turnover.
Schaut man auf den Lowpost der Knicks, fällt auf, dass dort kein Spieler über Ringniveau agiert. Curry und Randolph sind wie angewurzelt, und auch David Lee ist bei all seinen Vorzügen kein guter Shotblocker. Das hat zur Folge, dass sich niemand davor fürchtet, gegen New York in die Zone zu penetrieren, im Gegenteil: Oft lässt sich dabei noch ein Foul ziehen, denn Randolph und Curry sind sogar zu schwerfällig, um aus dem Weg zu gehen.
Abermals muss man die Einstellung der Spieler hinterfragen: Von der flinken Fußarbeit, die Randolph in der Offensive zeigt, ist in der Defensive nichts zu sehen; stattdessen verbringt er mehr Zeit damit, mit den Schiedsrichtern zu debattieren. Curry lässt dazu auch die nötige Härte vermissen und lebt Schmerz (z.B. seine Verletzung an der Lippe) langwierig aus. Zudem ist er konditionell auf einem erschreckend schwachen Niveau und ringt schon nach wenigen Minuten auf dem Feld nach Luft.
Eine Lösung: feste Rotation mit klarer Aufgabenverteilung
Die Knicks können erfolgreicher sein, als sie es bisher gewesen sind, doch verlangt dies drastische Maßnahmen. Die erste lautet: Eddy Curry muss auf die Bank, damit Zach Randolph seine Leistung abrufen kann. Kein Team kann erfolgreich spielen, wenn es zwei Starter im Frontcourt hat, die nicht verteidigen und bevorzugt aus dem Stand rebounden. Deshalb sollte David Lee neben Randolph auflaufen; überhaupt sollte kein Knicks-Spieler mehr Einsatzzeit sehen als Lee.
Zudem muss die Situation im Backcourt geklärt werden. Da es unmöglich scheint, Jamal Crawford zum Teamspieler zu formen, muss man wenigstens sicherstellen, dass er seine Stärken ausspielen kann. Das verlangt eine Konstante neben ihm, wofür sich Fred Jones (Foto) anbietet, der sich mit wenigen Würfen begnügt und als einer der wenigen Knicks-Spieler den Willen zur Verteidigung zeigt.
Nummer fünf in dieser Aufstellung sollte Renaldo Balkman (Foto) sein, der zusammen mit Lee und Jones für Energie sorgen und den beiden Offensivspielern den Rücken freihalten kann. Randolph und Crawford haben wiederholt bewiesen, dass sie durch ihr Scoring Spiele gewinnen können, solange sich jemand findet, der das Team mit Einsatz und engagierter Verteidigung im Spiel hält.
Anstatt wie bisher unregelmäßig durchzuwechseln, was oft dem Rhythmus des Spiels schadete, sollte New York zu zwei festen Teams übergehen, die geschlossen ins Spiel kommen, unter Umständen für ein komplettes Viertel. Das würde dabei helfen, mit der Zeit besser eingespielt zu sein, und jeder Spieler würde eine klare Rolle haben, an der er gemessen wird.
Die zweite Fünf würde mit Eddy Curry beginnen, der in der Zeit, die er auf dem Parkett verbringt, die erste Option sein würde. Jared Jeffries (Foto) als Power Forward und Quentin Richardson als Small Forward würden Currys athletische Defizite abfedern und ihm beim Rebounden helfen. Richardson würde zudem als Distanzschütze dienen und den Größennachteil ausgleichen, der durch den zu klein geratenen Shooting Guard Nate Robinson entstehen würde. Als Point Guard könnte Stephon Marbury auflaufen, sofern er akzeptiert, dass sich die zweite Fünf um Curry dreht, den er per Zug zum Korb ins Spiel bringen muss, damit Curry double teams ziehen kann, die wiederum zu offenen Würfen für Marbury, Richardson und Robinson führen würden.
Die verbleibenden Bankspieler (Malik Rose, Mardy Collins, Jerome James, Randolph Morris, Wilson Chandler) sollten Verletzungen und Foulprobleme ausgleichen, aber nicht in die reguläre Rotation integriert werden. Allerdings sollte ihnen die Möglichkeit gegeben werden, einen der etablierten Spieler dauerhaft zu verdrängen. So könnte Marbury Konkurrenz durch Collins bekommen, und Chandler (Foto) kann die Alternative zu Richardson sein.
Es muss jedoch bezweifelt werden, dass eine solche Strategie unter dem aktuellen Head Coach Erfolg haben kann. Isiah Thomas hat wiederholt bewiesen, dass er kein Gespür für die richtige Aufstellung hat. Anders ist es nicht zu erklären, dass Renaldo Balkman nach einem überzeugenden Rookie-Jahr nur auf einen Schnitt von 12 Minuten kommt und inzwischen ganz aus der Rotation verschwunden ist, obwohl seine Fähigkeiten dringender benötigt werden als je zuvor.
Statt Balkman spielt Jared Jeffries, der nicht besser ist, aber deutlich mehr verdient. Hier ebenso wie in der Frontcourt-Rotation gewinnt man immer wieder den Eindruck, als schickte Thomas vor allem die Spieler aufs Parkett, denen er millionenschwere Langzeitverträge gab. Solange diese Taktik anhält und das Gehalt ? nicht die Leistung ? die Spielzeit bestimmt, dürfte sich die Knicks-Misere fortsetzen.






von 23CenT 28.12.07 um 15:13:11
Sehr gute Teamanalye Christian !
Stimme dir in allen Punkten zu...
Deine vorgeschlagende Rotation gefällt mir auch, nur wird es diese unter Coach Thomas wohl nicht geben. Er hat es nicht so mit Strategien...;)
von Suck My Diktiergerät 28.12.07 um 16:21:44
joah, schöner artikel...obwohl ich mir auch mehr teamanalysen anderer teams wünschen würde, und nicht schon wieder die xte analyse der knicks hier sehen würde...
von bartek 28.12.07 um 18:04:52
top artikel.... gut und neutral beobachtet ;-)
den jeffries und balkman vergleich hab ich vor kurzem noch gepostet, bin in vielen verbesserungsvorschlägen deinre meinung...... wird aber nie passieren, egal welche coach kommt... money rules...
von Frl. Menke 28.12.07 um 19:01:00
Kompliment!
von Junie 28.12.07 um 19:45:40
die beste knicks-analyse, die ich hier bislang zu lesen bekam. als knicks-fan denke ich im grunde ganz genauso. es wird zeit, dass etwas passiert, nur ist eben die frage, welcher trainer sich diesen haufen noch antun würde. die zwei aufstellungsvarianten haben mir besonders gut gefallen, denn endlich wird mal eine alternative zu den trades aufgetischt. und die beiden aufstellungen geben absolut sinn, sehr gut durchdacht. leider muss ich aber auch bartek recht geben, dass das geld nunmal das geschäft diktiert. schade...
von inspectahdoit 28.12.07 um 19:52:13
Also die probleme hast du im großen und ganzen erkannt.
Ich stimme dir allerdings nciht im fall crawford zu.
er hat schon einige male bewiesen das er seine mitspieler in szene setzen kann. nur leider hört er auf seinen mates zu vertrauen. bei quoten wie 3-17,1-10, 2-11 (wie curry/z-bo sie oftmals hatten)
er muss halt ballern weil kein anderer trifft. und crawford ist ncihtmal der konstanteste schütze, aber er hat keine andere wahl...
ich finde die beiden rotaionen bzw die beiden line ups sehr gut, gefallen mir gut. so könnet ich mir das auch vorstellen.
Ich hab von den 28 spielen, ca. 20 der knicks gesehen dieses saison und denke du hast die probleme so ziehmlich gut auf den punkt getroffen. könnt euch ja mal meinen Jamal Crawford mix angucken... bezieht sich auch auf di derzeitige situation der knicks :)
[youtube.com]
Naja schade bin schon ca 10 jahre knickfan. man wird durch das schlechte frontoffice einfach ncht belohnt -.-
Wie kann man soeine Franchise nur so versauen, traurig :(
von Nik#7 28.12.07 um 22:04:51
Super Analyse
Kurz:
Also bei NYK ist die Bedeutung für TEAM=Toll Ein Anderer Machts
von Mick Swagger 28.12.07 um 22:34:11
Guter Artikel, der den Kern der Sache trifft. Als langjähriger Knicksfan hatte ich den ersten Bericht zu Presaisonzeiten noch sehr kritisch gesehen, aber derhier bringt es auf den Punkt...das Team stinkt. Allen voran das Duo Curry/Randolph für die Defense ein Fremdwort ist. Einzig Jamal Crawford sehe ich nicht so kritisch wie der Autor. Lee, Rose, Balkman und Q-Brick sind die einzigen die fighten, aber letzterer trifft nicht mal mehr den Atlantik mit seinem Jumper.
Also Randolph traden für nen athletischen defensivstarken Vierer oder gleich Ron Ron nach Hause bringen (schlimmer kanns eh nicht mehr werden und der verteidigt wenigstens auf dem Flügel). Aj ja und FI-RE ISIAH!!!
von Chris 28.12.07 um 22:55:18
Erst einmal danke für die konstruktive Kritik.
Natürlich kann jeder von Crawford halten, was er will, doch es ist meine persönliche Meinung, dass dessen Ruf sogar zu positiv ist. Er macht in der Verteidigung nichts aus seiner Athletik und seinem Größenvorteil gegenüber kleineren Guards, und was ihn zum Team-Captain qualifizieren soll, kann ich ebenfalls nicht erkennen. Im Angriff ist ihm kein Wurf zu schwierig, sei es der Dreier ins Gesicht oder der erzwungene Wurf von der Freiwurflinie, den er oft im Vorwärtssprung nimmt. Das letzte Spiel gegen Orlando lieferte dafür wieder ein paar erschreckende Beispiele. Zudem ignoriert Crawford die guten Phasen seiner Mitspieler (z.B. Zach Randolphs), wirft selbst aber sogar dann noch weiter, wenn es bei ihm nicht läuft. Crawford ist selbst für einen Scoring Guard ein absoluter Ballhog, doch als Spielmacher ist er völlig falsch eingesetzt.
von TNT 29.12.07 um 02:25:54
Sehr interessant, aber ich würde auch gerne mehr über andere Teams lesen als dauernd nur über den Problemfall NY.
P.S.: Ich fänd es auch nett, wenn für Nicht- Knicksfans einige Zwischenfälle erklärt werden, wenn sie als Begründungen herhalten.
von Chris 29.12.07 um 07:55:45
Ich wollte den Artikel nicht noch länger machen, aber grundsätzlich hst du natürlich recht. Frag' doch einfach, wenn irgend etwas unklar geblieben ist.
von TNT 29.12.07 um 11:16:02
Mir sagen dir Curry Lippenverletzung und die Q Rich Geschichte nichts.
P.S.: Wollte im übrigen nicht aussagen, dass ich nichts mehr über NY lesen will, sondern mich freuen würde, wenn andere Teams auch so genau betrachtet werden.
von Chris 29.12.07 um 12:08:36
Curry holte sich gegen Dallas eine Wunde an der Lippe und ist seitdem damit beschäftigt, daran herumzutupfen, wenn er auf der Bank sitzt. Ich habe schon öfter beobachtet, dass Curry auf kleinere Verletzungen empfindlicher reagiert als andere Spieler.
Richardson hatte während des Spiels gegen Charlotte ein Wortgefecht mit Isiah Thomas. Das Ganze fiel vor allem deshalb auf, weil Herb Williams glaubte, seinen Chef ein wenig zurückhalten zu müssen:
[personals.nydailynews.com]
Richardson bekam von Thomas die Meinung gegeigt und durfte den Rest der Partie von der Bank aus verfolgen.
von tight 29.12.07 um 14:17:33
Gute Analyse! Beste persönliche Lösung für Lee und Nate R. wäre ein Trade zu einem ambitionierteren Team ala Dallas oder Orlando.Die Knicks sind für mich seit knapp 3 Jahren und unter Isiah Commando nur noch ein Haufen von B-Stars und überbezahlten NBA Söldnern,die spielen wie sie Lust&Laune haben.Isiah hat jeglichen Kontakt zur Mannschaft verloren,aber auch für jeden anderen folgenden Coach wird es bei Leibe kein Zuckerschlecken diesen haufen zu coachen.
P.S.
Quentin Richardson gehört für mich mit Antoine Walker zu den Most Overrated Spielern in der gesamten NBA.Aber das ist ein anderes Thema.....
von Hanan 29.12.07 um 14:53:29
SEHR gute analyse,abermich (und viele andere)würden auch mal analysen von andern katastrophen-teams (miami,chicago,cleveland,houston)interessieren^^
von Jensanity 31.12.07 um 00:29:47
Toller Artikel mit spitzen Analyse und guter Vorschlägen für die Zukunft der Knicks. Ob daraus was wird ist eine andere Sachen... -_-
Bin aber wie die anderen der Meinung, dass derartige Analysen über andere NBA-Teams wirklich klasse wären; egal ob Ost oder West, gut oder schlecht.
von CHRISDJ 31.12.07 um 11:03:36
Starke Analyse!!!
Das bestätigte auch wieder das gestrige Spiel der Knicks gegen die Bulls.
Vor allem haben mir Deine Aufstellungs-Vorschläge gefallen. Was David Lee anbelangt bin ich auch absolut Deiner Meinung. Er sollte die meisten Minuten bei den Knicks sehen.
Wäre schön, wenn Ihr solch tiefgreifende Analysen auch für andere Teams auf diese Art und Weise durchführen würdet. Die Heat-Analyse ist für meinen Geschmack im Vergleich zum Knicks-Artikel etwas "dünn" ausgefallen.
von hardcorer 31.12.07 um 11:31:28
die analyse ist sehr gelungen! und ihr habt in allen punkten sowas von recht...
von sabotage00 31.12.07 um 18:24:32
FI-RE ISIAH !!!!!!!!!
von Tc1 the future 25.01.08 um 15:57:03
Isiah Thomas can suck my dick
von xax 25.01.08 um 22:32:58
Wie viel Knicks- Beiträge kommen eigentlich noch???
Dieser ist der beste- wirklich gut- aber ich will davon nix mehr hören.
Krise der Bulls/San Antonios Repeat/Suns griff nach dem Ring/Greg Ostertags Geburtstagsgeschenke. All das sind lohnenswertere Themen als die 3785 Analys e der NY-NIXX