Teamanalyse
Erfolg mit Methode
Die Portland Trail Blazers sind die Mannschaft des Jahres der NBA, was viele überrascht hat. Dabei planen sie ihren Erfolg so systematisch und konsequent wie kaum eine andere Franchise der Liga.
Von Christian Neumann |
11.01.2008 | |
Für die Portland Trail Blazers endete am 31. Dezember außer dem Jahr 2007 auch eine beeindruckende Serie: Das 101:111 am Silvesterabend bei den Utah Jazz war ihre erste Niederlage nach dreizehn aufeinanderfolgenden Siegen. Kaum hatte das neue Jahr begonnen, zeigte das Team aus dem US-Bundesstaat Oregon dann, dass diese Erfolgsserie kein Zufall gewesen war, und fuhr gleich vier weitere Siege ein, zuletzt ein überzeugendes 109:91 gegen die Golden State Warriors am 9. Januar. Damit haben die Trail Blazers nun 17 ihrer letzten 18 Partien gewonnen.
17 Siege ? das entsprach ungefähr dem pessimistischen Ausblick auf eine Saison 2007/2008, die schon gestorben schien, noch ehe sie überhaupt begann: Portlands Nummer-1-Pick und Hoffnungsträger Greg Oden (Foto) musste sich im September wegen eines Knorpelschadens am rechten Knie einer Mikrofraktur unterziehen und erfuhr anschließend, dass sich die Regenerationszeit auf ein ganzes Jahr belaufen könnte, in dem er den Trail Blazers nicht zur Verfügung stehen würde. Diese Hiobsbotschaft traf die Franchise von Multimilliardär Paul Allen (Microsoft) auch deshalb besonders hart, weil der gesamte Kader auf den begehrten Rookie-Center zugeschnitten war: viele gute Guards und Flügelspieler, aber keine interne Konkurrenz im Lowpost: Die war in Person von Zach Randolph, den man zu den New York Knicks getradet hatte, bewusst abgeschafft worden.
Auch in Fan- und Medienkreisen hinterließ Odens Verletzung tiefe Spuren: Während sich die Fans trotzig gaben und bereits von einem weiteren Nr.1-Pick träumten, der ihr Team dann zusammen mit einem wiedererstarkten Oden umso besser machen würde, gaben sich die Journalisten bei ihren Prognosen für die Spielzeit 2007/2008 durchgehend nüchtern. ?Die Zukunft ist immer noch leuchtend, aber die Gegenwart? Schmerzhaft ist eine Untertreibung?, kommentierte ESPNs Marc Stein die Situation in Oregon, und sein Kollege Chris Sheridan ging sogar so weit, die Trail Blazers hinter den Teams aus Minnesota und Seattle als Schlusslicht der Northwest Division zu erwarten.
Knapp zehn Wochen später hat Portland allein deutlich mehr Siege (22) als Minnesota (fünf) und Seattle (neun) zusammen und schaut von oben auf seine Division herab. Das Team, das nur die Fersen der Konkurrenten aus Utah und Denver sehen sollte, stellt diese nun in den Schatten, schlug die Jazz in der Saisonserie mit drei zu eins Siegen und hat auch zwei der bisherigen drei Partien gegen die Nuggets gewonnen. Als derart Bezwungene befinden sich diese beiden Teams in guter Gesellschaft, denn auch NBA-Größen wie Dallas und Detroit sind Portland bereits zum Opfer gefallen, Golden State und New Orleans sogar zweimal.
Rechnet man all dies zusammen, wird die Siegesserie von 13 Spielen (die bislang längste der NBA in dieser Saison und vier Siege vom Blazers-Rekord entfernt) schon ein wenig verständlicher, doch worin liegen die Gründe für Portlands unerwarteten Erfolg?
1. Gutes Führungspersonal
Es muss wohl stimmen, dass fernab der großen Medienmetropolen wie New York und Los Angeles vieles unbeachtet bleibt. Wie sonst ist es zu erklären, dass in Portland, Oregon über die vergangenen Jahre eine Vorzeige-Franchise entstanden ist, ohne dass wirklich jemand Notiz davon genommen hat? Dort, wo noch vor wenigen Jahren ?Trader Bob? Whitsitt ein Team zusammenstellte, dessen Spieler sich den kollektiven Ruf als ?Jail Blazers? verdienten, herrscht heute eine Professionalität, die sich vor der bei den San Antonio Spurs (dem Maß aller Dinge für gutes NBA-Management) im Prinzip nicht verstecken muss:
Wichtigster Mann im Front Office ist der 40-jährige General Manager Kevin Pritchard, der sich seit seinem Amtsantritt vor zehn Monaten zum administrativen Gesicht dieser Franchise entwickelt hat. Auch wenn Pritchard zweifellos von der guten Arbeit seiner Vorgänger John Nash (wichtigste Verpflichtungen: Martell Webster, Jarrett Jack, Head Coach Nate McMillan) und Steve Patterson (LaMarcus Aldridge, Brandon Roy, Sergio Rodriguez) profitiert hat, ist der aktuelle Erfolg dennoch mit seinem Namen verbunden. Der frühere Director of Player Personel, der in seine jetzige Position befördert wurde, verkörpert die neugewonnene Professionalität, mit der inzwischen bei den Trail Blazers gearbeitet wird.
Da ist es fast schon überraschend, dass das Engagement von Nate McMillan nicht auf Pritchards Kappe ging, denn der Head Coach wurde wie gesagt bereits von John Nash verpflichtet. Das ändert nichts daran, dass Coach und Manager in Portland ein starkes Gespann bilden: Was Pritchard im Management vorlebt, wird von McMillan im Coaching sogar noch überboten. Der ehemalige NBA-Guard, der sich seine Sporen bei den Seattle Supersonics verdiente, bevor er sein Amt in Portland antrat, ist einer der meistrespektierten Vertreter seiner Branche. Der 43-Jährige, der zum Coach des Monats Dezember gewählt wurde, gilt als streng, aber umgänglich, und ist ein absoluter ?player coach?; das Verhältnis zwischen ihm und seinen Spielern ist das Rückgrat dieses Erfolgskonzepts.
2. Die Teamzusammenstellung
Auf das vergiftete Klima und die schlechte Team-Chemie bei den Trail Blazers angesprochen, soll Bob Whitsitt einmal gesagt haben, er ?habe am College nicht Chemie studiert?. Die Folge dieser Ignoranz gegenüber dem Charakter, der Einstellung und der Vergangenheit seiner Spieler führte zur Zusammenstellung der berüchtigten Jail Blazers, die wie eine Aufzählung fast aller Problemspieler der NBA klingt: Rasheed Wallace (Foto), Zach Randolph, Ruben Patterson, Isaiah Rider, Shawn Kemp... Heute ist aus jener Zeit nur der Langzeitverletzte Darius Miles übrig, und das ehemalige Ausnahmetalent tut gut daran, sich dezent im Hintergrund zu halten, wenn es nicht nur Teil von Portlands Vergangenheit sein, sondern auch an der vielversprechenden Zukunft mitwirken will.
Zu sagen, dass sich die Spieler der Trail Blazers gut verstehen, würde eine maßlose Untertreibung sein. Vielmehr dürfte das geflügelte Fußball-Wort von den ?elf Freunden? hier Anwendung finden, und es ist vor allem dem unermüdlichen Head Coach McMillan zu verdanken, dass die Stimmung im jüngsten Team der Liga und drittjüngsten der NBA-Geschichte (im Schnitt knapp über 24 Jahre) nicht zu entspannt wird und man in Portland vor Freundschaft das harte Arbeiten nicht vergisst. Während viele der früheren Jail Blazer von ihrem zweifelhaften Ruf zu ihren neuen Arbeitsplätzen begleitet worden sind (z.B. Randolph in New York), existiert bei den Blazers eine ungewöhnliche Teamstruktur, die ohne klare Hierarchie funktioniert, aufgrund des niedrigen Alters vieler Spieler wohl auch auf diese Weise funktionieren muss.
Auch wenn Brandon Roy (neben LaMarcus Aldridge einer der beiden Team Captain) die sportliche Verantwortung trägt und sich auch abseits des Feldes immer wieder als vorbildlicher Anführer hervortut, hat Portland doch keinen Einzelspieler, der im Fokus steht oder sich in den Vordergrund spielen will. Der einzige, der für diese Rolle infrage kam, war Steve Francis (Foto), und es ist kein Zufall, dass ?Stevie Franchise? nach seinem Wechsel von New York (im Tausch für Zach Randolph) sofort aus seinem Vertrag gekauft wurde. ?Der Star ist die Mannschaft? mag abgedroschen klingen, ist in Portland aber Programm: Unterhalb des unumstrittenen Head Coachs McMillan steht ein gesundes Kollektiv, das vom ersten (Roy) bis zum letzten (die Rookies Taurean Green und Josh McRoberts) Spieler praktisch reibungslos harmoniert.
3. Das ?Hydra-Konzept?
Auf dem Papier dürfte das System der Blazers aber eigentlich gar nicht dauerhaft funktionieren, denn es fehlt Portland an einem guten Lowpost-Scorer ebenso wie an einem starken Flügelspieler ? Roy (Foto) ist bei all seinen Qualitäten dennoch niemand, der zu den Besten (LeBron James, Kobe Bryant, Dwyane Wade) seiner Position gehört und eine Franchise auf Dauer allein tragen kann. Stattdessen stößt ständig ein anderer Trail Blazer in die Lücke, die an sich nur ein echter Superstar füllen kann: natürlich Roy, der nicht ohne Grund zweimal in Folge zum Western Conference Player of the Week gewählt wurde, aber auch mal Travis Outlaw, Martell Webster oder wie zuletzt Steve Blake (mit 24 Punkten gegen die Golden State Warriors). Das ist der Schlüssel zu Portlands Erfolg: Das Team gleicht einer vielköpfigen Hydra; wenn man ihr einen Kopf abschlägt, wächst sofort ein anderer nach. Roy und Aldridge (die beiden wohl wichtigsten Spieler) auszuschalten, garantiert noch lange keinen Sieg über die Blazers, bei denen gleich neun Spieler mindestens 4,8 Punkte pro Spiel erzielen.
Doch nicht nur in dieser Hinsicht ist das Team schwer auszurechnen; auch seine Vielseitigkeit trägt einiges dazu bei. Das beginnt auf der Position des Point Guards, wo sich gleich drei Spieler (Jarrett Jack, Steve Blake und Sergio Rodriguez) die Minuten teilen und alle etwas Unterschiedliches zum Spiel ihrer Mannschaft beitragen: Jack (Foto) ist der beste Verteidiger der Drei und verfügt über die nötige Kraft, die starken Point Guards der NBA zu verteidigen; auch sein Zug zum Korb ist gut. Rodriguez ist der Kreative, ein Ballzauberer, der das Team bei den Assists/48 Minuten anführt. Blake, der die meisten Minuten bekommt (28 MpG), ist ein zuverlässiger Ballhandler (3,5 Assists/Turnover) mit einem tödlichen Distanzwurf (47,3% verwandelte Dreier).
Ähnlich sieht es auf dem Flügel aus, wo sich mit Outlaw (Foto), Webster und James Jones drei Small Forwards die Ehre geben, die jederzeit für 20 Punkte gut sind. Jeder erhält zwischen 23 (Jones) und 29 (Webster) Minuten pro Spiel, da Head Coach McMillan stets auf der Suche nach der ?heißen Hand? ist, also dem Spieler, der sich in einer guten Phase befindet. Diese Taktik setzt sich im Frontcourt fort, wo sich Aldridge, Channing Frye und Joel Przybilla die Einssatzzeit teilen. Das ständige Rotieren dieser insgesamt neun Spieler sorgt für eine bessere Motivation (weil man als Spieler weiß, dass man viel spielen wird), hält die Truppe körperlich frisch und geistig aktiv, fordert den Gegner und stellt ihn vor ständig neue Herausforderungen, da jeder Blazers-Spieler Stärken hat, auf die sich das gegnerische Team individuell einstellen muss.
Zugegeben: Die Taktik, mit einem tiefen Kader anzutreten und viel durchzuwechseln, ist nicht neu, aber sie funktioniert, anders als damals bei den Jail Blazers, als sich die etablierten Stars über zuviel Bankzeit beschwerten, wie es heute bei den New York Knicks geschieht. Dass das Herrschen das Teilen voraussetzt, ist die wichtigste Erkenntnis, die McMillan seinen Spielern vermittelt hat: Bei den Trail Blazers kämpft jeder für den anderen; Reservisten wie Rookie Taurean Green (Foto) sieht man ständig ihre Kollegen anfeuern, während die dank ihrer Selbstlosigkeit den Gegner mit Passstafetten und den daraus resultierenden offenen Würfen verzweifeln lassen.
Die Schwächen: Lowpostspiel und Erfahrung
Wie jedes andere Konzept ist auch Portlands System natürlich nicht perfekt. Wegen des Spacings, das die Trail Blazers wie nur wenige NBA-Teams beherrschen, entstehen zwar Räume zum Werfen und Penetrieren, aber auch große Abstände zum gegnerischen Korb, was Offensivrebounds erschwert. Selbst wenn LaMarcus Aldridge (Foto) zwischen Highpost und Dreierlinie wirft, ist er zum Teil trotzdem näher am Korb als seine Kollegen, die sich auf die Flügelpositionen zurückgezogen haben, um ihm aus dem Weg zu gehen. Überhaupt hat Portland mit Joel Przybilla nur einen echten Center, und dessen Offensivbeitrag (4,8 PpG aus dreieinhalb Würfen) ist vernachlässigbar. Aldridge und sein Backup Channing Frye sind hingegen Highpost-Spieler, weswegen die Trail Blazers am Brett eine große Lücke haben, die jedoch für den verletzten Center Greg Oden maßgeschneidert ist.
Auch mehr Erfahrung in Person eines abgeklärten Veteranen wie Sam Cassell (Foto) würde den Trail Blazers nicht schaden. Spieler wie Jarrett Jack begehen noch zu viele Ballverluste, und andere (z.B. Martell Webster) zeigen bisweilen Defizite in der Verteidigung. Allerdings verliert dieses Problem durch den guten Mannschaftsgeist an Bedeutung, vor allem aber durch Brandon Roy, den "glue guy" und MVP des Teams, der stellvertretend für den Zusammenhalt steht, der in Portland vorherrscht. Gerade bei Mannschaften, die die Aussicht haben, lange Zeit weitgehend unverändert zuammenzubleiben, sollte mangelnde Erfahrung ohnehin kein dauerhaftes Problem darstellen.
Die Zukunft: finanziell flexibel bleiben...
So gut die Trail Blazers bereits auch sind, verblasst dies im Vergleich zu ihrem Potential. Sie sind das jüngste Team der NBA, und die jungen Spieler sind auch alle Leistungsträger. Zudem täuscht der Blick auf Portlands Gehälter, die mit 73 Millionen Dollar zu den höchsten der NBA gehören, denn die Hälfte dieser Summe entfällt allein auf Steve Francis, Darius Miles und Raef LaFrentz: Francis hat nie zum Team gehört; Miles (Foto) hat seit fast zwei Jahren kein Spiel mehr bestritten, und LaFrentz (im Schnitt 8 MpG in nur 15 Einsätzen) ist kein Teil der regulären Rotation. Bereinigt man die Gehaltsausgaben um die Verträge dieser drei Spieler, bleibt ein Team übrig, das pro Jahr 37 Millionen Dollar verdient ? weniger als jedes andere der NBA.
Die Ausgeglichenheit des Kaders mit seinem Überangebot an Guards und Forwards hilft zudem bei Vertragsverhandlungen, wie sie im kommenden Sommer z.B. mit dem Free Agent James Jones (Foto) anstehen werden. GM Kevin Pritchard würde das Team gern zusammenhalten, aber nicht um jeden Preis, zumal ähnlich veranlagte Spieler im Blazers-System dieselbe Rolle einnehmen könnten. Da auch die Spieler selbst ein Interesse daran haben sollten, weiter für die Blazers aufzulaufen, sollten die Vertragsverlängerungen gemäßigt ausfallen, und die finanzielle Flexibilität sollte auch in Zukunft gewahrt bleiben.
... und vorhandenes Talent entwickeln
Verbesserungen geschehen in Oregon intern, und das sollte auch in Zukunft so sein. Diese Saison haben sich Martell Webster und Travis Outlaw in den Vordergrund gespielt, ohne deshalb schon ihren Zenit erreicht zu haben; fast jeder Spieler im Kader ist noch zu einer großen Leistungssteigerung fähig. Dabei sind vor allem Outlaw (mit seinem unglaublich hohen Sprungwurf) und LaMarcus Aldridge (mit seiner Spann- und Wurfreichweite) schon jetzt manchmal nicht mehr zu verteidigen. Vorstellungen wie die gegen Utah am 31. Dezember, als Aldridge die Jazz mit 36 Punkten dominierte, könnten in Portland die Regel werden, dabei aber stets von verschiedenen Spielern kommen.
Für den ganz großen Erfolg ? den Gewinn der Meisterschaft ? brauchen die Trail Blazers aber einen gesunden Greg Oden. Es gibt in der gesamten NBA keinen Center, der die für Oden vorgesehene Rolle gleichwertig ausfüllen kann. Wie schon am College bei Ohio State würde er als Ein-Mann-Zone fungieren, doch anders als bei den Buckeyes würden ihm keine zu klein geratenen Guards zur Seite stehen, sondern große, athletische Spieler, die in der Lage sind, ihre Gegenspieler vor sich zu halten und sie ihrem würfeblockenden Center in die Arme zu treiben. Rechnet man dann noch Nate McMillans Ruf als Defensiv-Coach hinzu, besitzt Portland in der Verteidigung das größte Potential.
Ein nicht zu unterschätzender Faktor findet sich am Ende der Bank in Form von Josh McRoberts (Foto). Der Rookie, der einst als Top-5-Pick gehandelt wurde, bei Duke aber enttäuschte und in die zweite Draftrunde abrutschte, besitzt eine Spielweise, die bei den Trail Blazers noch fehlt: McRoberts ist ein Highpost-Forward, der auch im Lowpost helfen kann und durchaus der beste Passer im Team sein könnte. Neben Greg Oden, den er noch aus gemeinsamen AAU-Tagen in Indiana kennt, würde McRoberts wie Aldridge und Frye im Highpost Position beziehen, anders als diese Beiden aber das Spiel mitgestalten können. Dahin ist es sicher noch ein langer Weg, aber Portland tut gut daran, seinen Forward zu entwickeln. McRoberts in die NBDL zu schicken, wo er Spielzeit sammeln soll, ist ein Schritt in die richtige Richtung.
Der Vorteil "Zeit"
Was die Trail Blazers sonst noch brauchen werden, sind vor allem Glück (im Fall von Verletzungen bzw. bei der Regeneration von Greg Oden) und Geduld. Gerade in der Western Conference ist das Niveau sehr hoch, und manches Team ist viel besser, als es die Siegbilanz vermuten lässt. In Portlands Fall kann es durchaus passieren, dass das Team noch eingeholt werden und die Playoffs verpassen wird. Sorgen muss man sich in Oregon deshalb aber nicht machen, denn die Trail Blazers haben nicht nur ein fähiges Management und ein begeistertes Publikum, sondern auch die Zeit auf ihrer Seite.
"Ich glaube, wir haben diese Saison die richtige Mentalität", sagte auch Kevin Pritchard: "Spieler, denen es wichtig ist, richtig zu spielen, hart zu spielen und zu gewinnen. Man weiß nie, ob die Playoffs dabei herauskommen werden, aber es hilft für die Zukunft."






von king_handles 12.01.08 um 00:46:54
Wow, mal wieder ein riesig guter Artikel.
Die Blazers werden trotz 17Siegen aus 18 Spielen noch immer unterschätzt.
Ich hoffe, sie holen in den nächsten 3 Jahren den einen Titel. Die Möglichkeit besteht aufjeden Fall
von Falco123 12.01.08 um 13:48:33
das potenzial das in diesem team steckt ist unglaublich...wenn dann noch die verträge von francis und miles aulaufen kann das team noch weiter verstärkt werden!
von Manu Ginobili 12.01.08 um 15:44:08
next dynasty wenn das Team so bleib. Also die Rookieverträge von allen verlängert werden. Die Spitzenteams im Westen Dallas, SPurs, Suns und auch im Osten Celtics, Pistons werden in drei vier Jahren nicht mehr die ganz große Rolle spielen und Portland wird diese Spitzenpostion ein nehmen.
von Boom_Dizzle 12.01.08 um 17:44:21
aber gerade weil es diese topteams noch gibt, wird für portland in den nächsten 3/4 jahren kein titel rausspringen....erstma haben phoenix und dallas mit aktuellem kader auch in 3 jahren noch das zeug meister zu werden wenn die celtics...dieses jahtr nich meister werden dann nächstes jahr.....außerdem stehen nach diesen teams erstma noch orlando und utah auf der liste...in 6 jahre könnte man mit nem titel für portland rechnen...vorher nich...aber trotzdem werden sie unterschätzt
von Suck My Diktiergerät 12.01.08 um 20:39:10
netter artikel :) spätestens da sollte klar sein, dass mit portland der wahrscheinlich wahrscheinlichste titelträger der zukunft vor uns steht!!!
von Cygnus 13.01.08 um 17:39:12
In nächster Zukunft einen Titel zu kriegen halt ich für möglich, hängt aber stark davon ab wie sich Greg Oden und das wurde im Artikel nicht erwähnt Rudy Fernandez in das Team einfügen. Also ab der 2010 Saison würde ich mir die Blazer durchaus als Contender vorstellen können!
von Manu Ginobili 13.01.08 um 20:28:57
doch oden wurde einmal kurz erwähnt weiss nicht mehr wo genau, aber da wurde geschrieben dass aldridge und frye eher am high post aktiv sind und oden somit perfekt in das System passt, da er sich im Low Post wohler fühlt.
von Manu Ginobili 13.01.08 um 20:36:18
doch oden wurde einmal kurz erwähnt weiss nicht mehr wo genau, aber da wurde geschrieben dass aldridge und frye eher am high post aktiv sind und oden somit perfekt in das System passt, da er sich im Low Post wohler fühlt.
von Cygnus 13.01.08 um 23:29:56
Ich bezog mich auch nicht auf Oden sondern auf Rudy Fernandez, dem aktuell effizientesten Spieler der ACB und sicherlich das beste Guard-Talent das Europa zu bieten hat (Euroleague Rising Star Trophy Gewinner von 2006).
von P-Bud 14.01.08 um 18:53:35
geiles teil, super artikel...
***GO RIP CITY***