Superstars ohne Titel

Der angelnde Trucker

Der Mailman ist eine Legende. 18 Jahre spielte er an der Seite von John Stockton bei den Jazz, bevor er seine Karriere bei den Lakers ohne NBA-Titel beendete.

Von Thomas Käckenmeister
 22.08.2005 |

Karl Malone ist ein Modell-Athlet. Er gilt als bester Power Forward aller Zeiten. Karl Malone ist eine Legende, ein Cowboy, ein Musterprofi.

Dabei war er ein Schnäppchen für die Utah Jazz, denn sie hatten das Glück, ihn im Draft 1985 an 13. Stelle zu verpflichten. Vor ihm gingen vergessene bzw. erfolglose Spieler wie z.B. Jon Koncak, Keith Lee oder Kenny Green über die Draft-Theke. Sogar Detlef Schrempf wurde vor ihm (an achter Stelle; d. Red.) von den Mavericks gewählt. Grund für das Durchreichen in der jährlichen Talentwahl waren sicherlich nicht seine statistischen Werte, die er am College bei Louisiana Tech aufwies. In seinen letzten drei Campus-Jahren legte er im Schnitt 18,7 Punkte (bei einer Quote von 56,6% FG) und 9,3 Boards aufs Parkett. Im ersten Jahr an der Uni konnte er jedoch wegen schlechter Noten nicht für die Bulldogs auflaufen. Ohnehin begann der sympathische Kleiderschrank erst im Alter von 20 Jahren ernsthaft mit dem Basketball-Sport. Nach dem Draft weigerte er sich zunächst im Mormonenstaat zu spielen, weil er unbedingt nach Dallas wollte, um näher an seiner Heimat zu spielen. Heute gibt er zu, seit seinem siebten Lebenjahr Fan der Jazz zu sein. Das hat sicherlich damit zu tun, dass die Jazz einst in New Orleans, Louisiana, beheimatet waren. Ohne sich groß zu beschweren, zeigte er dann aber sportlichen Ehrgeiz, zog sich das Trikot der Jazz über und begann eine der beeindruckensten NBA-Karrieren überhaupt.

In 1476 NBA-Partien erzielte der Mailman im Schnitt 25 Punkte und pflückte sich zehn Rebounds pro Spiel. Aus seiner miserablen Freiwurfquote als Rookie (48,1%) wurde in 19 Spielzeiten ein Karriereschnitt von 74,2%. Mit 9787 verwandelten Freiwürfen steht er in der Bestenliste auf Platz eins. Im Scoring insgesamt (36928 Punkte) steht nur Kareem Abdul-Jabbar vor ihm und bei den Rebounds findet man Malone auf Platz sechs gelistet mit 14968 gefangengen Abprallern - und auf Platz eins bei den Defensiv-Rebounds. Aufgrund dieser Konstanz, jeden Abend zuverlässig - wie ein Postbote - seine Leistung abzuliefern, bekam er schnell den Namen "Mailman" verpasst.

Des Weiteren stehen in Malones Personalakte zwei MVP-Auszeichnungen (1997 und 1999), elf Nominierungen für das All-NBA First Team (1989-99), zwei Platzierungen im All-NBA Second Team (1988 und 2000) und eine Ernennung in das dritte All-NBA Team (2001). Drei Jahre in Folge (1997-99) fand man seinen Namen auch im Team der besten Verteidiger; 1988 reichte es bereits für die zweite Mannschaft. Die Nummer 32 der Jazz kann auf 14 Nomierungen ins All-Star Team zurückblicken, aber nur auf zwölf Einsätze, da er 1990 wegen einer Verletzung und 2002 wegen familiärer Probleme nicht auflaufen konnte. 1989 und 1993 wurde er zum besten Spieler des Star-Spektakels gewählt; 1993 sogar mit seinem Teamkollege und Freund John Stockton zusammen. In elf Spielzeiten in Folge (1988-98) konnte er mindestens 2000 Punkte sammeln, damit teilt er sich den Rekord mit Michael Jordan. Gegen ihn und dessen Bulls unterlag der Mailman mit seinen Jazz zweimal im NBA-Finale. 1997 und 1998 war für ihn der Titel in greifbarer Nähe, aber His Airness hatte beide Male etwas dagegen. Eine letzte Chance auf den Titel sollte Malone in seiner Abschiedssaison 2003-04 bei den Lakers erhalten, aber gegen die Detroit Pistons reichte es leider nicht und so steht der wohl beste Power Forward der NBA-Geschichte am Ende seiner Karriere ohne Championship da. Auch die zwei Goldmedaillen, die er mit dem Dream Team (1992 und 1996) gewann, sind sicher kein Trost für den Geschäftsmann im Country-Style.

Der Spieler, der sich durch den "Hammer Dunk" bei den Highlights einen Namen gemacht hat, war abseits des Courts nicht der Standard-Basketballer mit Goldkettchen und Gucchi-Schuhen. Als stolzer Besitzer einer Ranch in Arkansas, die Malone mit seinem Bruder betreibt, machen sie dort Heu und brandmarken Rinder. Des Öfteren fuhr er mit einem Pick-up oder einer Harley zu den Heimspielen der Jazz und trat mit Cowboyhut und Stiefeln bei Pressekonferenzen ins öffentliche Licht. Im Sommer leitete er seine Speditionsfirma oder arbeitete auf seiner Ranch, um sich fit zu halten. Auch Jagen und Angeln ging der Naturliebhaber gern - bevorzugt in Alaska. Malone besitzt ebenfalls eine große Leidenschaft für Waffen. Trotz viel Kritik trat er der NRA (National Rifle Association; d. Red.), mit der Begründung: "Man kann Karl Malone eine Menge wegnehmen, aber nicht seine Waffen", bei. Er war und ist auch ein Liebhaber von Trucks. Sein teures Gefährt heißt "Power Forward" und damit hat er hat er sich einen Kindheitstraum erfüllt: "Zu Hause in Louisiana habe ich als kleiner Junge immer davon geträumt, einen eigenen achtzehnrädrigen Truck zu besitzen. Ich erinnere mich daran, wie ich mit meiner Mutter an solchen Brummis vorbeigefahren bin und gesagt habe: 'Eines Tages werde ich auch so einen besitzen.' Basketball ist mein Job, aber meine wahre Liebe ist das hier - mit allem, was dazu gehört: der Kameradschaft mit den anderen Fahrern, der Maschine und dem Geruch des Diesels." Diese Liebe steckte er schnell in ein Unternehmen: Die Speditionsfirma "Karl Malone Toyota" gibt es in Albuquerque, New Mexico und in Salt Lake City, Utah.

Der Mailman ist aber auch ein Familienmensch und hat mit seiner Frau Kay, der ehemaligen Miss Idaho, drei Töchter (Kadee, Kylee, Karlee) und einen Sohn (Karl Jr.). Malone hat aber noch eine weitere Tochter, die aufs gleiche College wie er ging (Louisiana Tech) und heute sogar in der WNBA aktiv ist. All-Star Sheryl Ford legt regelmäßig ein Double-Double für die Detroit Shock aufs Parkett.

Karl Malone hat es mit eiserner Disziplin verstanden, Familie und Business unter einen Hut zu bekommen. Zusätzlich engagiert er sich in vielen sozialen Projekten und unterstützt Kinder mit seiner eigens gegründeten Karl Malone Foundation. Dort leitet er Kurse, die den Kids den Jagen und Fischen lehren sollen. Für seine Hilfsbereitschaft wurde er sogar mehrfach ausgezeichnet. 1998 bekam er den Henry B. Iba Award, der Athleten überreicht wird, die anderen Menschen helfen. Von "The Sporting News" wurde er 1999 als einer der "99 Good Guys in Sports" geehrt, weil er 200000 Dollar für die Versorgung der Navajo Indianer bereitstellte und einer Familie mit vier kranken Kindern die Hypothek bezahlte.

Heutzutage lebt er auf seiner Ranch, genießt die Dinge, die er sonst nur in der Off-Season tun konnte und trainiert trotzdem noch um die drei Stunden täglich. Eine Arbeitsmoral, die einen zum besten Power Forward der NBA-Geschichte gemacht hat, kann man halt nicht von heute auf morgen ablegen. Auch in der heutigen Generation lebt der Mailman weiter. Der Spielzeughersteller Lego hat ihm eine Spielfigur gewidmet und in dem Online-Computerspiel ?World of Warcraft? wurde ihm ebenfalls ein Denkmal gesetzt. Dort gilt es nämlich, einen "Postmeister Malown" zu besiegen.

"Obwohl er nie einen Titel gewonnen hat, hatte er eine herausragende Karriere", fasst Jerry Sloan, der Malone 15 Jahre in Utah trainierte, zusammen. Es gab kurz vor seinem Rücktritt Gerüchte, er würde einen letzten Anlauf auf den Titel bei den San Antonio Spurs wagen. Das Team aus Texas gewann gut vier Monate später die Meisterschaft - ohne Malone, der am 13. Februar 2005 als Superstar ohne Titel abtrat.




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Kommentare

(20 Kommentare bisher)

von Flap_Jack 22.08.05 um 22:36:37


Netter Artikel, aber Malone gleich als besten Power Forward der Geschichte der NBA darzustellen finde ich doch reichlich gewagt.
Sicher, er hatte beeindruckende Statisken erbracht und eine Menge Auszeichnungen gewonnen. Aber ein direkter Vergleich zu anderen Spielern auf dieser Position lassen daran zweifeln (Duncan, Barkley, KG, Shawn Kemp in schlanken Zeiten, um nur die zu nennen die mir spontan einfallen).
Dazu war er eigentlich alles andere als spektakulär. Seine angeblich so tollen Dunks waren bei weitem nicht so häufig in den Highlight Videos zu sehen wie der Artikel glauben machen möchte. Und mal im Ernst: Er ist weder in der Lage gewesen besonders hoch zu springen, noch war der Abschluss besonders explosiv oder ansprechend. Wobei das vieleicht auch Geschmackssache ist.
Ich möchte Malone nicht schlecht machen, aber ich bin eben der Meinung das es nicht ganz richtig ist ihm gleich den Titel des besten PF überhaupt zu zusprechen.
Er gehört zu den erfolgreichsten PF's bisher, auch ohne eine Meisterschaft gewonnen zu haben. Das ist sicherlich nicht abzustreiten und hätte meiner Meinung nach eher die Aussage des Artikels sein sollen.



von da_man 22.08.05 um 22:49:52


Sehr schön Artikel,vielleicht ein bisschen wneig von seiner NbaLaufbahn berichtet aber sonst sehr schön zum lesen!



von reignman23 23.08.05 um 08:35:56


kalle war insgesamt die definition des power forwards, auch wenn das manche nicht verstehen. zu seiner zeit in den 90ern kam er dieser bezeichnung am nächsten, er war zu seinem vorgenannten eigenschaften halt dominant unterm korb, flößte respekt ein, intelligent im abschluss und zeigte nervenstärke in der crunchtime. kg,kemp,timmy oder chuck fehlte immer eine dieser eigenschaften...
ich hab mir auch nie gerne spiele der jazz angeschaut, weil hier kein showtimeball gespielt wurde, sondern eiserne züge. aber damit wurden sie erfolgreich, ähnlich der spurs heutzutage. stockalone waren halt der onetwo-punch der 90er, da kam nix gegen an ( außer natürlich mike&co...)
p.s. n1ce artikel



von Laimbeer 23.08.05 um 09:40:48


...der von den refs am meisten geschützte spieler aller zeiten - spiegelt sich auch in seinen vielen freiwürfen wieder. es gab wirklich saisonen, wo man ihn nur anhauchen musste, damit er an die linie durfte...umgekehrt durfte er ellbogen austeilen, soviel er wollte...(zeke!)



von T.K 23.08.05 um 11:30:03


Kalle ist der beste Power Foward aller Zeiten denn er hat die Position defeniert und selbst weil er kein Titel gewonnen hat heißt das nicht das er schlecht ist. Kemp,Barkley,KG haben auch kein Titel gewonnen, nur Timmy und der hat unterstützung von einem sehr guten Team.



von schwarza 23.08.05 um 11:48:30


Von den Jungs die Ihre Karriere beendet haben ist Malone auf jeden Fall der beste PF. Barkley und Kemp waren gut, aber nie so beständig wie Malone. Duncan und Garnett sind noch mitten in Ihrer Karriere. Ich bin mir sicher, daß Duncan wohl in 10 Jahren der Bessere gewesen sein wird, momentan ist aber Malone der zu Schlagende.



von Christian Neumann (Crossover-Online) 23.08.05 um 11:49:53


Karl Malone mag ein typischer Power Forward gewesen sein, aber er hat diese Position nicht definiert. George Mikan mag die des Centers definiert haben, oder Oscar Robertson und Earvin Johnson die des vielseitigen großen Aufbauspielers, aber Malone hat nicht den Power Forward erfunden. Das stimmt einfach nicht.

Es gab vor und während seiner Karriere bessere Power Forwards, die mehr erreicht haben und Malone auch im direkten sportlichen Vergleich (z.B. All-NBA-Nominierungen) deutlich in den Schatten stellen; Tim Duncan zum Beispiel.



von reignman23 23.08.05 um 18:13:32


Er hat die Bezeichnung des PF deswegen so stark verkörpert, weil er der Definition am nächsten kam. Es gab vor mir einfach keinen besseren PF. Ein Ring allein ist für mich ist kein Vorteilsindiz. Was war mj ohne die bulls?

keiner der spieler wie pettit, baylor, barkley, kemp, usw. hatte diese leistung (s. stats) über so eine lange karriere.
als ich bei google-pictures power forward eingegeben hab, kam leider kein bild von kalle ;-)



von Christian Neumann (Crossover-Online) 23.08.05 um 19:31:51


"keiner der spieler wie pettit, baylor, barkley, kemp, usw. hatte diese leistung (s. stats) über so eine lange karriere."

Bob Pettit war zehn Jahre in Folge im All-NBA First-Team. Und was die "Stats" angeht:

1. hat auch Pettit fast 21.000 Punkte bei einem höheren Karriereschnitt als Malone.

2. zählt Spitzenleistung gegen die direkte Konkurrenz über einen aussagekräftigen Zeitraum, nicht die Konstanz über eine möglichst lange Karriere. Sonst wäre Robert Parish der beste Center aller Zeiten.



von i da ho 24.08.05 um 02:28:41


brachte er nicht fast seine ganze karriere spitzen leistungen ggen seine konkurrenz???? oder machte er seine punkte nur wenn irgendwelche guard nicht wussten wen sie deckensollten und daher ihn waehlten????



von Christian Neumann (Crossover-Online) 24.08.05 um 08:50:23


Es geht um Folgendes:

Alle gucken auf Malones 37.000 Punkte und leiten davon ab, er müsse der beste PF der Geschichte sein. Dabei hat Malone "nichts" getan, als "nur" über 20 Jahre lang konstante Leistungen zu bringen.

Wenn ein Elton Brand seine Statistiken die nächsten 14 Jahre beibehalten kann, wird er auch bei 30.000 Punkten und 15.000 Rebounds enden. Muss er dann deshalb als bester Power Forward gelten?

Nein, denn andere sind in seiner Zeit besser gewesen: Garnett und Duncan, vielleicht Nowitzki. Wenn sie eher abtreten als er, hören sie vielleicht bei 20.000 Punkten auf, doch das macht sie nicht schlechter als Brand. Entscheidend ist, dass sie ihn im direkten Duell in den Schatten gestellt haben, statt ihm z.B. als MVP ausgezeichnet worden sind, vor ihm in All-NBA-Teams gestanden haben usw. Nur das zeigt die Überlegenheit gegenüber der Konkurrenz. Man gilt nicht als Bester, bloß weil man alle anderen überdauert und z.B. mehr Punkte gesammelt hat. Sonst wäre Reggie Miller besser als Jerry West, Clyde Drexler oder Larry Bird.

Karl Malone war ein verdammt guter Spieler, doch er dominierte seine Position nicht. Kevin McHale, Charles Barkley, Shawn Kemp, Chris Webber, Kevin Garnett u.a. haben zeitgleich mit Malone gespielt, und er hat sie nicht in dem Maße dominiert, dass er als bester PF aller Zeiten gelten müsste.

Auch wenn man ihn mit Recht vor den eben Genannten sehen kann: Im direkten Vergleich mit Tim Duncan sieht der "Mailman" überhaupt kein Land: Duncan ist jedes einzelne Jahr seiner Karriere im All-NBA First-Team und in sieben von acht Jahren im All-Defensive First-Team (einmal im Second-Team) gewesen! Damit kann Malone nicht mal ansatzweise mithalten. Selbst wenn Duncan sich jetzt - nach seiner achten Saison - zur Ruhe setzte, müsste er als bester Power Forward aller Zeiten gelten - selbst wenn Malone 30 NBA-Jahre absolviert hätte.



von Jimbo 24.08.05 um 10:40:11


leute, leute. warum diskutiert ihr überhaupt über das thema beste power forhaut ever? das ist ja so wie der ewige schnack um den "next jordan". im text steht doch nur: "Er gilt als bester Power Forward aller Zeiten." für mich heisst das, jeder sollte sich selbst ein urteil bilden und respekt vor seiner leistung haben.



von answer 25.08.05 um 18:04:28


Malone bester PF aller Zeiten?? Soll des en witz sein?? Noch lange kann er nicht mit Kevin Garnett oder Tim Duncan mithalten. Auch Barkley war besser. Aber trotzdem gehört Malone zu den "Besten". Nun ja er kann nicht der beste PF aller zeiten sein da er nie einen Titel gewonnen hat, und das mit Stockton!! Garnett hat auch noch keinen gewonnen, aber er hat auck keinen Stockton!! Trotzdem respekt an den Mailman so lange so konstante Leistungen zu bringen!



von k.o.c 25.08.05 um 18:18:20


hey leute, wer der beste ist kann man nie sagen ! ich mein, des ist genauso wie die frage, ob micheal jordan der beste spieler aller zeiten ist. manche werden da auch sagen " und was ist mit julius erving ? oder mit kobe, t-mac, kevin garnett....etc."
ich denke man keinen spieler an seinen stats,meisetschaftsringen,mitspielern,kapmfgeist,teamgeist usw. oder sonst was messen. jeder spieler bringt einem team etwas anderes und jeder spieler hat seine stärken und seine schwächen, drum würd ich einfach sagen dass es auf jeden fall ein rießiger vorteil war, einen malone in der mannschaft zu haben und dass er auf jeden fall zu den besten spielern aller zeiten gehört!!!! (ob jetzt der beste oder net kann jeder für sich entscheiden)



von k.o.c 25.08.05 um 19:46:10


wolltet ihr nicht mal die storry über marbury fortsetzen ? ich will ja net drängel aber ich fand ihn interressant und wollte deswegen teil II und teil III lesen. schon mal im voraus DANKE



von Christian Neumann (Crossover-Online) 25.08.05 um 22:03:15


Die Geschichte wird demnächst fortgesetzt; soviel kann ich sagen. Du darfst dich also schon mal in Vorfreude üben. ;)



von RaphaeleGrande 29.09.09 um 09:24:57


Ich hör hier immer Kemp... Kommt ma klar, Kemp, dass ich nciht lache, den mit Barkley und dem Mailman auf eine Stufe zu stellen??? Ich glaub et hackt...



von RedWater 25.04.11 um 16:07:41


habe jetzt mal bisschen nachgekramt. Ich denke mittlerweile kann man den Vergleich zwischen Malone, Duncan und Garnett ziehen, zumal sich Duncan und Garnett im Herbst ihrer Karriere befinden und individuell auch nicht mehr viel reißen werden.

Es bleibt festzuhalten, dass Malone weit bessere Stats erzielt, als Garnett und KG im gleichen Alter. Malone spielte konstanter und war immernoch der zentrale Spieler einer sehr guten Mannschaft (zum damaligen Zeitpunkt).
KG und Duncan haben Meisterschaften gewonnen, wobei beide weit bessere Mitspieler hatten, als Malone während der finals 97 und 98. Auch tragen KG und Duncan viel weniger Verantwortung als Malone.
Den Vergleich zwischen den 3 halte ich auch nicht für ganz fair. Zumal die drei Spieler, auf den Höhepunkten ihrer Karriere, in unterschiedlichen Dekaden gespielt haben. Malone kann man mit Barkley vergleichen, aber nicht mit Duncan oder KG. Man kann nur schätzen wie weit jene Spieler in ihren Alter waren. KG hatte den Vorteil nie auf einem College spielen zu müssen und sich in aller Ruhe bei den damals schwachen Wolves zu entwickeln.

Eine klassische Definition des PF gibt es nicht. In den letzten Jahren wurde diese Position besonders durch vielseitige Spieler bekleidet. Mit Griffin oder Love sehe ich ein Revival des 90er PFs a la Barkley, Malone oder Johnson (zu Hornets Zeiten). Doch der Markt an guten "Power" Big Mans ist rar geworden.



von Hurricane 25.04.11 um 19:32:32


als Garnett und KG im gleichen Alter. Schon klar :D



von oliver95 26.04.11 um 13:35:56


bester PF aller Zeiten ist natürlich sehr diskutabel!
In jedem Fall aber ein Vorbild an Disziplin, harter Arbeit, Beständigkeit und einfach auch ein sympathischer Typ der über viele Jahre TOP-Leistung abgteliefert hat ohne einen "auf dicke Hose" zu machen!
Mochte die Jazz nie, aber Stockalone haben mich schon echt über viele Jahre beeindruckt!



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