Stephon Marbury
Das Marbury-Projekt
Die Verpflichtung von ?Enfant Terrible? Stephon Marbury durch die Boston Celtics sorgte im vergangenen Monat für viel Wirbel in der NBA. Hat sich die Personalie für den amtierenden Meister inzwischen ausgezahlt?
Von David Lorenz |
17.03.2009 | |
Die Boston Celtics hatten nichts zu verlieren.
Nach dem Abgang von James Posey in Richtung New Orleans und dem verletzungsbedingten Ausfall von Tony Allen (Daumen), sah sich der aktuelle Champion der Liga dazu gezwungen, seine Bank zu verstärken. Bostons zweiter Garde fehlte es vor allem an Durchschlagskraft im Angriff.
Eine Fügung des Schicksals also, dass sich die New York Knicks im Februar endlich mit Stephon Marbury (Foto) über eine Auflösung dessen Vertrages einigten. Nach monatelangem Hin und Her konnte sich der exzentrische Spielmacher dazu überwinden, auf zwei Millionen seines 20,8 Millionen US-Dollar umfassenden Jahresgehaltes zu verzichten.
Um die Celtics und Marbury rankten sich bereits seit einigen Wochen die wildesten Wechsel-Gerüchte. Am 27. Februar war es dann soweit. Für 1,3 Millionen US-Dollar unterschrieb der 32-Jährige bei den Kelten. Dadurch sah sich Marbury mit einem alten Weggefährten aus vergangenen Tagen bei den Timberwolves wiedervereint: Kevin Garnett.
Die Rechnung für beide Parteien war einfach. Boston verpflichtete für wenig Geld einen erfahrenen Spielmacher, der zudem effektiv punkten kann. Das Risiko, dass Marbury seinem Ruf als ?Störenfried in der Umkleidekabine? nachkommen würde, sah Danny Ainge, General-Manager der Celtics, nicht. Starke Charaktere wie Garnett, Paul Pierce oder Ray Allen sollten ?Starbury? mannschaftsintern im Zaum halten.
?Bei uns bekommt man nicht erst drei Verwarnungen, bevor man rausfliegt?, so Celtics-Coach Doc Rivers (Foto) über den Ehrenkodex im Team. ?Wenn im Mannschaftsgefüge etwas nicht stimmen sollte, sorgen hier genug Leute dafür, dass die Probleme unverzüglich behoben werden.?
Es sollte auch in Marburys Interesse liegen, zu beweisen, dass er noch nicht zum alten Eisen gehört. Bevor er sich gegen Indiana das grüne Trikot der Celtics überstreifen durfte, hatte der Point-Guard über ein Jahr lang keine reguläre Partie mehr bestritten. Gelegenheit also, sich für einen neuen Vertrag zu empfehlen. Falls dabei noch eine Meisterschaft rausspringen sollte ? umso besser.
Soweit die Theorie.
Betrachtet man sich nun die ersten acht Spiele Marburys auf Seiten der Celtics, ging der Plan für beide Parteien noch nicht auf. Zwar zeigte sich der Star geläutert, stellte sich voll in den Dienst der Mannschaft und ließ sich nichts zu Schulden kommen, doch die Leistungen auf dem Parkett waren noch nicht befriedigend.
Von den acht Partien mit Marbury auf dem Feld konnte Boston lediglich vier gewinnen ? zu wenig für die Ansprüche des Meisters. Zwar können die Niederlagen auch mit der verletzungsbedingten Abwesenheit Garnetts (Knie) erklärt werden, doch Gegner wie zuletzt Milwaukee sollten auch ohne den Power-Forward der ?C?s? bezwungen werden.
Marbury zeigte derweil bestenfalls durchwachsene Leistungen. In durchschnittlich 17 Minuten auf dem Parkett konnte der Guard lediglich 3,4 Punkte und 2,9 Assists pro Spiel für sich verbuchen. Seine Wurfquote aus dem Feld ist mit 31,7 Prozent sehr bescheiden. Von der Dreierlinie sieht es mit durchschnittlich 12,5 Prozent verwandelter Würfe ganz düster aus.
Der Spielmacher selber hatte die Saison über immer wieder betont, er sei ?in der Form seines Lebens?. Wie es scheint, kann er auch in körperlich bester Verfassung die fehlende Spielpraxis nicht so schnell wettmachen.
Boston liegt mit einer aktuellen Bilanz von 50 Siegen bei 17 Niederlagen nur noch mit einem Erfolg vor den Orlando Magic auf dem zweiten Rang in der Tabelle der Eastern Conference. Würde es am Ende nur zum dritten Platz reichen, hätten die Celtics lediglich in der ersten Runde der diesjährigen Playoffs Heimvorteil. Wie dies dann enden könnte, hat man im letzten Jahr gesehen. Gegen Atlanta und Cleveland in Runde eins und zwei der Playoffs gab Boston alle Auswärtspartien ab.
Höchste Zeit also für Marbury und die Celtics, das Projekt zu einem Erfolg werden zu lassen.
Mehr Geschichten über die NBA gibt es im Blog des Autors.






von xax 17.03.09 um 01:21:31
Ich hoffe inständig das LBJ o. Kobe verhindern das dieser Mann einen Ring bekommt, der hat echt jede seiner Franchises versenkt. Überlster EGO-Zocker!
Mein Tip: Er reisst sich am Riemen, spielt solide, die Celtics werden nicht Meister, er wechselt zu Team X und beschwert sich dann dort über einfach ALLES-->Marbury-Style eben
von Tobatcho 17.03.09 um 06:03:23
Nächstes Jahr spielt der Typ irgendwo in Europa... sein Trainer ist dann I. Thomas...
von Suck My Diktiergerät 17.03.09 um 09:34:59
war rondo nicht auch verletzt?
von David Lorenz 17.03.09 um 09:50:23
Rondo hatte sich bein Sieg über Cleveland am Knöchel verletzt und konnte gegen Miami und Orlando nicht mitspielen (Marbury in der Starting Five, beide Spiele hat Boston verloren).
Zuletzt gegen Memphis und Milwaukee stand er aber wieder auf dem Parkett.
von KillaCenta 17.03.09 um 10:21:51
Denke, das es zu früh ist, sich nach 8 Spielen schon eine Meinung zu bilden.
Es reicht einfach, wenn er am Ende, wenn es wichtig wird, das Zünglein an der Waage ist.
von Blackhawk 17.03.09 um 12:23:02
Ich sage auch der basketballer marbury kann echt viel in einem team ausmachen man sollte ihm nur noch ein paar spiele zeit lassen....
über den menschen marbury muss man nicht streiten, aber ich finde wenn er sich jetzt fürs team einsetzt, dann hat er schon nen ring verdient.
Man kann sagen was man will aber solche spieler sind für die aufmerksamkeit und das interesse an der nba ebenso wichtig wie ein LB
von Teflon_Don 17.03.09 um 15:40:31
ich denke es wird zeit, dass sich jemand auch mal pro starbury äußert. in einer sache sollten wir uns doch wohl alle einig sein und zwar dass er ein exorbitant guter basketballspieler ist. sicher hat er noch nicht den großen teamerfolg gehabt, aber da gibt es in der nba-historie ja auch genügend andere, denen es ähnlich erging. sobald er sich aklimatisiert hat, wird er ein wichtiger faktor für boston werden und sicher nächste saison erneut (vllt wieder als starter, denn das ist er einfach!) bei einem team unter kommen. dieses geschwätzt von wegen starbury sei kein guter typ etc ist einfach haltlos! niemand der hier selbsternannten experten, ist im lockerroom anwesend oder kennt ihn persönlich. wahrscheinlich habt ihr ihn nichtmal live spielen sehen und bildet euch über die medien ein urteil. zwei dinge noch dazu: wäre er so "geldgeil", hätte er diese saison bei einem anderem team (z.b) dallas für mehr unterschreiben können und hätte dort sicher sogar mehr spielzeit bekommen. desweiteren, kein spieler der welt, der bei klarem verstand ist und angeblich nur auf den schnellen dollar aus ist, verkauft die schuhe und kleidung seines modelabels für 15 dollar oder gar weniger!!!! denn der gewinn daran wird ihn kaum reicher gemacht haben und er hätte locker wieder einen vertrag bei and1 oder sonstwem unterschreiben können! also, nicht immer nur mainstream denken und alles nachplappern, sondern vielleicht zur abwechslung mal selbst nachdenken.
von Webocat 17.03.09 um 15:45:33
bei phoenix hat er auch teamerfolg gehabt und gegen die spurs starke playoffs gehabt. damals war er in aller munde.
in new york sind doch so viele spieler abgeschissen, klar hat er mit seiner ego-einstellung nicht gerade für eine trendwende bei newyork beigetragen.
also von den skills sollte er dem team einen push geben können. er ist "erst" 32 jahre, körperlich gut erholt ist er auch (he he), wenn er erstmal wieder ins spiel findet könnte er nen riesiger X-Factor sein, mal abwarten. ein spieler, der vor paar jahren noch so heftig gut war muss doch nun als bankspieler einiges leisten können, solange er keine negativschlagzeilen schreibt
von xax 17.03.09 um 18:23:03
@ alle
was erzählt ihr denn da???
Erfolge in Phoenix?M. kam nach P. und es ging rasant steil nach unten, genau andersherum in NJ. wo Kidd dann spielte kam der erfolg.
Hat er sich nicht all alone auf d. Sneakers geschrieben (in NJ) u, seine Teamkollegen gedisst,
hat er nicht in Ny zig mal sein Ego über das des Teams gestellt (egal ob bei Brown oder Isiah/Wilkins als Coach),
hat er nicht in Minnesota einen Trade provoziert?
Ich weiß nicht mehr in welcheN Fives die Interviews mit ihm waren, was der redet geht nicht mal in einer geschlossenen Anstalt als durchdacht durch.
Checkt mal Story von dre in der letzten oder vorletzten Five (letzte Seite), da ist alles gesagt!
Ich habe nichts gegen Spieler die ihren Mund aufmachen und ihre Meinung kundtun, aber ein Sportler sollte sich in den Dienst der Mannschaft stellen.
von Teflon_Don 17.03.09 um 18:59:00
@xax: in phoenix ging es erst "abwärts" als stat sich verletzte! vorher haben sie sehr guten basketball gespielt. worüber reden wir hier? über den menschen, den niemand hier richtig kennt (auch artikel in der five sind nun nicht sonderlich aussagekräftig ... ) oder über den basketballer? denn eines ist doch klar, ein spieler mit derartigen stats, kann kein schlechter spieler sein! wie ich über den menschen starbury denke, habe ich schon gesagt. spielerisch für mich einer der besten pg der letzten 15 jahre, der leider das pech hatte, nie in einer wirklich guten mannschaft zu spielen. bis jetzt ...
von Rip#5 17.03.09 um 19:19:44
xax hat auf jeden recht
von xax 17.03.09 um 19:21:10
@ Teflon_Don
nope, da kommen wir auf keinen grünen zweig, dass er von den fähigkeiten her ein guter Player ist, kein Frage er ist es.
Aber zu einem teamsportler gehören auch fähigkeiten wie verlässlichkeit, unterordnen können, auf den trainer hören, auch mal passen anstatt zu schiessen... und da ist marbury der letzte spieler der nba.
ich denke über den basketball-mensch braucht man kein wort zu verlieren, da ist und bleibt er ein ego-zocker.
wie er privat drauf is? keine ahnung, spielt ja auch keine rolle, als teamplayer ist er DIE absolute Null
keine guten Teams???Minnesota war mit ihm ja mal auf dem weg nach oben u. in Phoenix war das team auch gut, nur Mr. Marbury konnte es nicht zu siegen führen, und er ist ein point guard
von Teflon_Don 17.03.09 um 19:30:50
@rip#5: das ist doch mal eine fundierte argumentation ...
@xax: ich habe hier mit keiner silbe erwähnt, dass er ein engel wäre. aber immer den misserfolg eines team an starbury festzumachen, ist nun echt zu einfach. die letzten jahre in ny, in dieser truppe und unter diesem "coach" (thomas) hätte selbst ein michael jordan es nicht richten können. das team war einfach mies! in phoenix kann man geteilter meinung sein, aber als schlecht kann man seine leistungen und die des teams zu seiner zeit sicher nicht beschreiben. die nets ... nunja, da scheint einiges schiefgelaufen zu sein. alles schön und gut. dass ein jason kidd (ein paar jahre zuvor) ein team immer besser macht, als ein marbury, auch keine frage, dafür ist er schließlich ein zukünftiger hof-spieler.
aber was sagst du denn z.b. über einen allen iverson? einen kobe, ein paar jahre zuvor? marbury ist nunmal ein shoot first-pass second pg.
von Hurricane 17.03.09 um 19:38:56
Mal was ganz anderes, auch wenn du behauptest die Medien würden alles breit tretten gibt es da noch eingie interviews mit ihm wo er sich nicht gerade in gute Licht schiebt. Ich meine, wenn man schon einen beschissenen ruf hat sollte man doch einfach mal seine Klappe halten und taten sprechen lassen und das kann er in Bosten in einem guten Team und wenn er wieder versagt kann man doch nicht mehr sagen das das Team schult war oder?
von Teflon_Don 17.03.09 um 19:43:15
da gebe ich dir recht! nun hängt es an ihm, zu zeigen, dass er sich unterordnen kann. was aber, sofern es klappt, auch eine leistung wäre, da nicht jeder ehemalige francise-player, in seinem ja noch relativ zartem alter, damit zurecht käme plötzlich nur noch rollenspieler zu sein!
von xax 17.03.09 um 19:55:38
Was ich dazu sage?
Iverson kam mit einem arbeiter-team in d. Finals u. Kobe holte mit Shaq 3 ringe.
und übrigens, man macht den erfolg eines teams am franchise-player fest, dass ist doch jetzt mal tatsache, frag Dirk (gilt seit d. Finals als weich), und wade als clutch.
was warf man den garnett in minnesota vor, er könne sein team nicht zum sieg führen.
und die Knicks... er spielte auch unter wilkins u. brown (wohl beide hall of famer) mit guten teams,aber er hat versagt, allein trägt er die schuld nicht, aber den größten teil.
@ Hurricane
word!!!
von Teflon_Don 17.03.09 um 20:09:47
mit einem arbeiter-team? nunja, das ist die philly-effect. aber anschließend hat er NICHTS mehr reißen können, trotz einer halbwegs guten mannschaft, im schwachen osten! kobe hat ohne shaq sogar schon die playoffs verpasst. soviel dazu.
man macht den erfolg eines teams am franchise-player fest? das stimmt sicher, aber würde man sich nur darauf verlassen, hätten ca. 70% der fp diesen titel nicht verdient. oder würdest du so noch einen kevin durant als fp bezeichnen?
von DanMan 17.03.09 um 20:59:10
@Teflon-Don Der Philly-Effect? Was soll das den bitte sein? Und die Mannschaft die er um sich hatte, war ja wohl wirklich dahingerotzt, oder nicht...? Und Kobe schafft es immerhin jetzt einen Co-Star neben sich zu akzeptieren!
Nun zum Thema: Ich würde niemals so weit gehen und Marbury als Franchise-Player bezeichnen. Dazu hat er einfach nicht das Standing innerhalb der Mannschaft gehabt (welches einen FP nun ein Mal auch ausmacht) und vor allem nicht die Persönlichkeit (sofern man die bewerten kann und darf, das eine zieht das Andere sicher nach sich). Aber ich denke ein richtiges Bild, kann sich keiner von uns über die Person machen. Wie schon gefühlte 1000 Mal erwähnt ist er einer der besten PG´s der letzten Jahre. Die Sache liegt jetzt bei ihm. Wird er sich in das System der Celtics einordnen und das Puzzleteil das die Meisterschaft back-to-back holt, wird sich keiner mehr das Maul über ihn zerreißen, sondern sagen er hat immer unter und mit den falschen Leuten gespielt. Aber sollte er die Team-Chemie zerstören, welche im Moment noch wirklich gut ist und den Celtics nicht das bringen, was sich Selbige von ihm erhofft hatten (Unterstützun von der Bank OHNE Murren), wird er wohl keinen Fuß mehr bei einem Team in der Tür haben, das einen GM mit halbwegs funktionierendem Verstand hat.
von DanMan 17.03.09 um 21:02:57
@Teflon-Don Der Philly-Effect? Was soll das den bitte sein? Und die Mannschaft die er um sich hatte, war ja wohl wirklich dahingerotzt, oder nicht...? Und Kobe schafft es immerhin jetzt einen Co-Star neben sich zu akzeptieren!
Nun zum Thema: Ich würde niemals so weit gehen und Marbury als Franchise-Player bezeichnen. Dazu hat er einfach nicht das Standing innerhalb der Mannschaft gehabt (welches einen FP nun ein Mal auch ausmacht) und vor allem nicht die Persönlichkeit (sofern man die bewerten kann und darf, das eine zieht das Andere sicher nach sich). Aber ich denke ein richtiges Bild, kann sich keiner von uns über die Person machen. Wie schon gefühlte 1000 Mal erwähnt ist er einer der besten PG´s der letzten Jahre. Die Sache liegt jetzt bei ihm. Wird er sich in das System der Celtics einordnen und das Puzzleteil das die Meisterschaft back-to-back holt, wird sich keiner mehr das Maul über ihn zerreißen, sondern sagen er hat immer unter und mit den falschen Leuten gespielt. Aber sollte er die Team-Chemie zerstören, welche im Moment noch wirklich gut ist und den Celtics nicht das bringen, was sich Selbige von ihm erhofft hatten (Unterstützun von der Bank OHNE Murren), wird er wohl keinen Fuß mehr bei einem Team in der Tür haben, das einen GM mit halbwegs funktionierendem Verstand hat.
von DanMan 17.03.09 um 21:05:50
SORRY, dass es hier zwei Mal erschien!
von xax 17.03.09 um 21:17:18
was ist der philly-effect?
iverson ist mvp, kobe auch,
kobe kam 1 saison nicht in die playoffs (mit einem team das 10 x schlechter war als die marbury suns), aber mal ganz ehrlich, kobe und iverson sind auf einem level das M. nie erreichen wird.
ach ja zu iverson noch, klar er war in jungen jahren auch ein ziemlicher ego u. trainigsfaul, aber auf dem court gab er immer alles, kann man das ernsthaft von M. sagen?
was erreichte m. in seiner karriere mit seinen teams?
noch ganz kurz: durant ist anfang 20, mit 20 wird man als franchise-player kein champ, das schaffte nicht mal air j.
von Teflon_Don 17.03.09 um 22:33:04
der philly-effect, ist einfach an die stadt gebunden, die in den usa einen arbeiter touch besitzt. war damals natürlich das perfekte gegenteil zu den glamour lakers. und die 76ers von 2000/2001 waren sicher nicht"hingerotzt"! es war mit die stärkste defense truppe der liga, dazu noch mit einem spitzencoach! seltsam dass sie den defensive player- , sixthman- , coach- und den mvp der saison stellten. ich bin übrigens ein riesen iverson-fan, aber man sollte trotzdem objektiv betrachten, dass er trotz all seiner klasse nie den großen wurf schaffte. und nun nochmal: ich bin hier nicht der retter der ehre des stephon m. nur die argumentation, dass er an allem schuld wäre, finde ich zu simpel. man kann marbury definitiv leistungsmäßig nicht in eine liga mit kobe und a.i. stecken. es ging mir lediglich um das image des egozockers.
von xax 17.03.09 um 23:02:55
dazu noch mit einem spitzencoach!-->unter dem spielte doch auch Marbury... naja und der mvp war eben iverson!
Iverson hat den großen wurf nicht geschaftt, stimmt.
aber M. hat nicht mal nen winzigen geschafft.
von Sabien 18.03.09 um 00:52:10
Interessante Diskussion.
Was oll ich da sagen. War anstregend das alles zu lesen :-)
Ich bin auch der Meinung, dass Marbury kein Franchise Player ist. Klar, er ist gut, keine Frage. Aber es geht eben auch darum, ein Team besser zu machen. So wie Kidd z.B. Der ist von den Stats her (vor allem was punkte angeht), die Spielweiße... sicher kein TopPlayer, aber er macht JEDES Team besser (außer vllt jetzt die Mavs, was aber mMn am gesammten Team liegt und an seinem alter).
Marbury hat vllt. in seinem ersten Jahr die Wolves besser gemacht, sich dann aber schon beschwert. Warum?! Kein Plan.
Klar, man kann nen FPlayer nicht alleine am Titel ausmachen. Sonst wäre Malone, Stockton, Barkley und Co auch nur Rollenspieler gewesen. Aber es ist so, dass Marbury noch keinem Team wirklich weitergeholfen hat. Ich meine, warum sonst wird ein Spieler mit solchen Stats (20 Punkte und 8 Assists) regelmäßig "abgeschoben?
von FunkyFlow 18.03.09 um 01:30:37
Ich als KNICKS und Marbury Fan kann nur sagen:
Was der Typ trotz Skills, Talent und hammer Stats in seiner Karriere geleistet hat, ist keinen Ring wert!
von Suck My Diktiergerät 18.03.09 um 03:18:30
meine meinung:
vom SPIELERISCHEN potential her großartiger spieler. allstar auf lebenszeit. aber dann schaltete sich sein hirn ein und es fehlte an einsatz (auf wie abseits des feldes) was ihm nie ermöglichte die nächste stufe zu erklimmen...in new jersey ging er, kidd hievte das team danach 2 mal in die finals. in phoenix ging er und nash machte aus den suns titelkandidaten...in new york spielt er nicht mehr und...öhm, egal, in new york wird auf lebron gesetzt ;)
als franchise player fehlten herz und hirn...und sowas kann man nciht trainieren.
aber, in einer funktionierenden mannschaft wie den celtics, mit einsatz, willen und herz, einem garnett der selbst eddie "No-D-Today-and-everytime" house zu nem halbwegs guten verteidiger machte, hat marbury eine chance sich zu etablieren oder gar den titel zu holen. solange er an der kurzen leine gehalten wird kann sich dieser vertrag für die celtics noch richtig auszahlen.
aber sobald marbury wieder in den "gehirnkrank"-modus wechselt fliegt er sicher. es landen immerhin in der psychatrie leute für weniger.
hoffen wir das beste, ich mag ihn eigentlich, bin aber trottz alledem sehr skeptisch.
von Batze 18.03.09 um 22:04:54
ich glaube das marbury schon eine gute ergänzung für die celtics ist , aber man sollte von ihm nicht erwarten nach mehr als einem jahr ohne spiel und in einem team das sehr viele spielzüge läuft , sofortder alte ist bzw. spiele alleine entscheidet wo die celtics im moment auch noch sehr große verletztungsprobleme haben (garnett, davis, allen,powe)
außerdem ist es schwierig, da die celtics nicht die typische nba defence spielt , soll heißen alle verteidigen und nicht nur einer da wo der ball ist, was sehr anstrengend ist und natürlich auch das spiel in der offence beeinflusst.
doch der wichtigste punkt ist garnett = celtics, also wie spielen sich garnett und marbury ein bzw. spielen sie so wie bei den timberwolves , weil dann sind die celtics sogar stärker als letztes jahr den jetzt haben sie einen sehr guten back up pg der ein toller passer und auch einen guten drive hart
jetzt heißt es für die celtics sich möglichst gut mit marbury und moore einzuspielen, so viele spiele wie möglich bis zu den playoffs gewinnen
und eins ist klar sie wissen wie man einen titel gewinnt
von Batze 18.03.09 um 22:12:44
ich glaube das marbury schon eine gute ergänzung für die celtics ist , aber man sollte von ihm nicht erwarten nach mehr als einem jahr ohne spiel und in einem team das sehr viele spielzüge läuft , sofortder alte ist bzw. spiele alleine entscheidet wo die celtics im moment auch noch sehr große verletztungsprobleme haben (garnett, davis, allen,powe)
außerdem ist es schwierig, da die celtics nicht die typische nba defence spielt , soll heißen alle verteidigen und nicht nur einer da wo der ball ist, was sehr anstrengend ist und natürlich auch das spiel in der offence beeinflusst.
doch der wichtigste punkt ist garnett = celtics, also wie spielen sich garnett und marbury ein bzw. spielen sie so wie bei den timberwolves , weil dann sind die celtics sogar stärker als letztes jahr den jetzt haben sie einen sehr guten back up pg der ein toller passer und auch einen guten drive hart
jetzt heißt es für die celtics sich möglichst gut mit marbury und moore einzuspielen, so viele spiele wie möglich bis zu den playoffs gewinnen
und eins ist klar sie wissen wie man einen titel gewinnt
von Cabalios 18.03.09 um 22:27:48
ach was waren das damals noch für zeiten als beide im schönen alten minny jersery....oops. Gegenwart: Marbury ist und war nie ein Franchise Player, zumindest nicht nach meiner Definition. Ich als alter Fan von ihm (seiner Spielweise) wünsche ihm viel Glück in BO.