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Spielerwechsel

Aus dem Nichts

Große Fragezeichen gab es nach Bekanntgabe des Trades zwischen den Charlotte Bobcats und den Phoenix Suns. Während mit Raja Bell und Boris Diaw zwei weitere Spieler der ehemaligen Run-and-Gun-Suns gingen, verlässt der einzig echte Scorer die Bobcats.

Von Dennis Amedovski
 11.12.2008 |

Die Phoenix Suns waren bis vor kurzem dafür bekannt, attraktiven und schnellen Basketball zu spielen. Ihr Spielstil zog nicht nur Zuschauer an, sondern sorgte auch für einige Nachahmungsteams innerhalb der NBA. Der große Erfolg blieb zwar aus, doch Spiele der Suns waren DER Hingucker der letzten Jahre. Mit der Ankunft von Shaquille O?Neal (Foto) und dem kurz danach folgenden Abgang von Head Coach Mike D?Antoni änderten die Suns ihre Philosophie. General Manager-Neuling Steve Kerr wollte mehr Wert auf die Verteidigung legen, holte sich mit Shaq eine echte Inside-Präsenz und engagierte mit Terry Porter einen Head Coach, der wesentlich mehr Wert auf die Defensive legt als D?Antoni. Jetzt geht Kerr den umgekehrten Weg: Mit Publikumsliebling Raja Bell (und Boris Diaw) verlässt einer der besten Verteidiger das Team, dagegen kommt mit Jason Richardson ein Guard, der eher für seine Offensive bekannt ist.

Ein Trade, mit dem keiner rechnete

Schon während der Niederlagenserie Ende November muss Steve Kerr sich bei seinen GM-Kollegen umgehört haben. Zu groß war die Enttäuschung, dass der eigene Plan nicht fruchtete. Amare Stoudemire beschwerte sich öffentlich über zu wenig Unterstützung, Steve Nash gab zu, Probleme mit dem neuen Spielsystem zu haben, einzig Shaquille O?Neal fand zu alter Stärke zurück.

jason_richardson.jpg jared_dudley.jpg raja_bell.jpg boris_diaw.jpg sean_singletary.jpg

Als Kerr hörte, dass Jason Richardson (Foto links), Go-to-Guy der Charlotte Bobcats zu haben sei, machte er Nägel mit Köpfen. Für den ehemaligen Slam-Dunk-Champion und Jared Dudley (2.v.l.) gab Kerr Raja Bell (mitte), Boris Diaw (2.v.r.) und Sean Singletary (rechts) ab - gemessen an den bisherigen Saisonleistungen ein Schnäppchen.

Richardson war in seinen 96 Spielen als Bobcat die einzig echte Angriffsoption. In der Saison 2007/08 nahm er mehr als sieben Dreier pro Partie und startete in allen 82 Saisonspielen. Beeinflusst durch eine Verletzung absolvierte er in dieser Saison nur 14 Spiele, in denen aber konstant traf. Jetzt hat J-Rich die Chance, um zu beweisen, dass er auch in einem guten Team ein entscheidender Faktor sein kann. Kerr hat den Tausch aber auch aus einem anderen Grund getätigt: ?Wenn man auf das Alter schaut, dann hat Jason Richardson noch die Zukunft vor sich. Er ist jetzt im besten Basketballalter. Unser Team besteht aus vielen Veteranen, die älter werden und daher mussten wir reagieren.?

Raja Bell dagegen erlebte die erfolgreiche Suns-Zeit mit. Seit Jahren war er das defensive Herz in Arizonas NBA-Club. Legendär sind seine Auseinandersetzungen mit beispielsweise Kobe Bryant. Vermissen werden die Fans nicht nur diese Duelle, sondern auch das regelmäßige Glockenläuten, wenn der Shooting Guard traf. In Phoenix erlebte er seine erfolgreichste Zeit, doch schon im letzten Jahr ging Bells Punktausbeute zurück. Erstmals seit der Saison 2002/03 punktete Bell in diesem Jahr nicht mehr zweistellig (9,6), und auch von seiner defensiven Intensität war nur zeitweise etwas zu spüren. In Charlotte wird er nun wieder mit Larry Brown (Foto) arbeiten. Brown war es, der Bell 2001 in die NBA holte und ihm nach einem Zehn-Tages-Vertrag einen Kontrakt über zwei Jahre gab. Gemeinsam mit Bell, der damals bei 15 Playoff-Spielen mit dabei war, erreichte Philadelphia die NBA Finals. Jetzt schließt sich also der Kreis: Bell kehrt zu seinem einstigen Entdecker zurück. Doch von den Playoffs - geschweige denn den Finals - ist der mittlerweile 32-Jährige in North Carolina weit entfernt.

Boris Diaw dagegen dürfte froh sein, Arizona verlassen zu haben. Zwar zeigte der Franzose immer mal wieder sein starkes Allround-Game, doch dann gab es auch wieder Phasen, in denen sich Diaw versteckte, zu passiv agierte oder nicht motiviert schien. Nach seiner Vertragsverlängerung konnte sich Diaw nicht nennenswert steigern ? im Gegenteil. Vielleicht ? und das erhoffen sich wohl auch die Bobcats ? hilft der Tapetenwechsel. Diaw verfügt über sehr viel Basketballintelligenz. Nicht umsonst bekam er von den Suns 2006 einen Fünf-Jahres-Vertrag über 45 Millionen Dollar. Doch ob er in North Carolina die Konstanz entdeckt, bleibt abzuwarten. Daher ist es fraglich, was genau die Bobcats von ihm erwarten können.

Noch ein Scorer für die Suns?

Die Verpflichtung von Richardson und der gleichzeitige Abgang von Bell als Verteidigungsexperte deuten daraufhin, dass die Suns wieder mehr rennen wollen. Der ehemalige Warrior ist im Vergleich zu Bell der wesentlich bessere Offensivspieler und kann eine ähnliche Rolle wie Joe Johnson anno 2005 spielen. Der jetzige Hawk übernahm zeitweise den Spielaufbau und netzte vor allem von draußen ein. Ähnliches wird auch von Richardson erwartet. Dabei muss er allerdings auch aggressiver werden. Nur vier Freiwürfe pro Spiel bekommt Richardson im bisherigen Verlauf seiner Karriere. Für einen Spieler seiner Athletik ist das viel zu wenig. Defensiv kann er nicht in die Fußstapfen Bells treten, doch immerhin bemüht er sich.

Es bleibt aber abzuwarten, wie sehr Head Coach Terry Porter (Foto) weiterhin auf die Abwehr bauen wird. Fraglich ist auch, ob Richardson sich als guter Rollenspieler in das Suns-System einfügen kann. Das Team gehört Amare Stoudemire. Er ist der erklärte Franchise-Player. Dann kommen Shaquille O?Neal und Steve Nash, erst danach ist Platz für die weiteren Offensivoptionen (Richardson, Grant Hill, Matt Barnes, Leandro Barbosa). Wenn allerdings einer das Problem der zu vielen Angriffsmöglichkeiten lösen kann, dann Nash ? jedoch nur, wenn Porter ihn lässt.

Steve Kerr ist trotzdem glücklich: ?Jason wird uns auf jeden Fall weiterbringen. In dieser Liga gibt es momentan drei Teams, die an der Spitze ihre Kreise ziehen. Wir messen uns mit Teams dahinter. Letztlich müssen wir aber besser spielen als bis jetzt. Daher auch der Trade.? Den durch den Trade frei gewordenen Platz im Kader will Kerr in den nächsten Tagen durch einen Backup-Point Guard auffüllen. Die Lücke, die durch den Diaw-Abgang entstand, soll intern (Louis Amundson, Robin Lopez) gelöst werden. Auffallend war aber auch, wie sehr Kerr von Jared Dudley schwärmte, den Kerr schon seit dessen College-Zeit im Blickfeld hatte.

Was haben die Bobcats vor?

Es ist absolut fraglich, welchen Weg die Charlotte Bobcats gehen wollen. Zu Beginn der Saison schien die Franchise aus North Carolina viele richtige Puzzleteile zu besitzen, doch Head Coach Larry Brown konnte diese nicht entscheidend zusammensetzen. Schon seit Saisonbeginn gab es daher immer wieder Gerüchte um mögliche Trades. Nie war jedoch Jason Richardson in diesen Gerüchten involviert.

Warum die Bobcats ihren bekanntesten Spieler und ihre einzige Angriffsoption abgaben, lässt vermuten, dass da noch etwas kommen wird. Michael Jordan (Foto), Strippenzieher im Hintergrund, hielt sich über Monate zurück und ließ die Franchise sich entwickeln. Jetzt zuckte Jordans Finger am Trade-Abzug.

Erst letzte Woche machte ein möglicher Trade von Gerald Wallace für Rashard McCants und Jason Collins (Minnesota) die Runde. NBA-Experte David Aldridge ist sich sogar sicher, dass Wallace noch innerhalb der nächsten Woche das Team verlassen wird.

Auch hinter Starter Raymond Felton steht ein großes Fragezeichen. Immerhin kann sich die Defense der Bobcats (noch) sehen lassen: Emeka Okafor, Gerald Wallace und Bell sind als Verteidigungsexperten bekannt, doch wer soll die Punkte machen? Es kristallisiert sich kein Go-to-Guy heraus. Gerald Wallace mag noch so nette Zahlen auflegen, doch den Status des Alphatiers hat er nicht. Auch Center Emeka Okafor ist solide, mehr aber auch nicht, und das restliche Team besteht nur aus weiteren Rollenspielern.

Larry Brown flüchtete sich in einer ersten Reaktion in Floskeln: ?Trades sind immer schwer und hart. Es machte Spaß, mit Jason und Jared (Dudley) zu arbeiten. Jetzt spielen sie bei einem echten Titelfavoriten mit. Für die beiden ist es mit Sicherheit aufregend. Auf der Gegenseite waren Raja, Boris und Sean (Singletary) wahrscheinlich geschockt, Phoenix verlassen zu müssen. Ich bin aber zuversichtlich, dass beide Teams den richtigen Weg gegangen sind.? Larry Browns Gesichtsausdruck lässt aber eine andere Gefühlslage vermuten.

Fazit

Es ist also schwer zu sagen, warum die Bobcats ihren Star-Spieler abgegeben haben, zumal nicht einmal ein finanzieller Vorteil aus dem Trade entsteht. Im Gegenteil: Raja Bells Vertrag ist zwar NBA-Durchschnitt (fünf Millionen Dollar im Jahr) und läuft 2010 aus, doch Boris Diaw wird mindestens bis 2011 auf der Gehaltsliste stehen. Zusätzlich besitzt der Franzose eine Spieleroption auf ein weiteres Jahr für neun Millionen Dollar. Jason Richardsons Vertrag ist zwar dagegen in der Gesamtsumme größer (noch knapp 40 Millionen Dollar), endet aber bereits 2011.

Eine konkrete Einschätzung scheint wohl erst möglich zu sein, wenn die Bobcats weitere Trades tätigen werden, denn nach dem jetzigen Stand ist ihr Roster nicht NBA-tauglich. Solange zählen ganz klar die Suns als Gewinner dieses Trades. Vor allem, wenn Terry Porter über seinen eigenen Schatten springt und auch mal den ein oder anderen Fastbreak anordnet. Denn dort kann Jason Richardson am besten eingesetzt werden.




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Kommentare

(15 Kommentare bisher)

von Äneas 12.12.08 um 00:55:28


Perfekte Analyse.



von basketballfan 12.12.08 um 09:17:41


man kann aber im internet auf anderen Seiten lesen, dass Larry Brown eigentlich ein großer Fan von Bell und Diaw sein soll.

J-Rich war zwar bei den Bobcats der Go-To-Guy, doch bezweifel ich, dass er bei den Suns nicht über die 4.te Option hinauskommt. Shaq und Amare saugen in der Zone die Bälle an, und meiner Meinung nach wäre ein Kapono der ideale Spot-Up-Shooter gewesen.

Viel interessanter finde ich aber die Tatsache, dass die Suns Shaq holten und ihren alten Coach ziehen ließen um Defense zu spielen. Nun tauschen sie aber ihren besten Guard-Verteidiger gegen einen No-Defense-Spieler.
Wer soll denn in den POs Kobe, Manu, Paul und Williams verteidigen?

Bei den Bobcats ist es ja noch viel krasser. Die haben / hatten die schlechteste Offense der Liga als J-Rich verletzt war. Wer soll jetzt scoren. Von Augustin sollte man noch keine Wunder erwarten. Bell ist kein scorer, und Diaw ist kein Boozer.....



von xax 12.12.08 um 12:02:40


Die Analyse ist 100%ig gelungen.

Meine Einschätzung:

Gut für die Suns, sie werden sehr ausgeglichen sein und haben mit Nash DEN perfekten Organisator.

Qui vadis Bobcats?



von KingCrunch 12.12.08 um 12:31:55


@basketballfan (hehe, damit könnt man ja jeden meinen...):

Wie kommst du darauf, dass J-Rich ein No-Defense-Spieler wäre? Ich glaub, der ist auf beiden Seiten des Feldes athletisch. Er ist zwar kein Raja Bell oder Bruce Bowen (die beide auch nicht jünger werden), aber sicherlich kein übertrieben schlechter Verteidiger!

Warum die Bobcats den Trade gemacht haben, steht natürlich in den Sternen und auch. Zudem hätten die Suns auch gleich Joe Johnson vor ein paar Jahren behalten können...



von hrrr;) 12.12.08 um 14:01:48


ich muss hier KingCrunch definitiv kein no-defense spieler ist.. er zeigt ansätze eines excellenten verteidigers!.. und kann definitiv (zwar vllt nicht so gut wie bell) auch einen kobe bei um die 20(!) punkte halten.. was ja auch schonb eine leistung ist;)
auch die bobcats haben keinen schlechten trade gmacht...sie sind zwar das mitabstand offensiv limitierteste team aber haben durch den trade wenigstens einen zweiten echten nba spieler auf den großen positionen bekommen, denn was vorher imj bobcats frontcourt neben okafor und wallace auflief hatte alles andere als nba-niveau
entweder zu fett oder nicht einmal in der lage einen ball zu fangen;)
um um sich nochmal auf den artikel zu beziehen denke ich, dass er, mit einer kleinen ausnahme bei der vor allem defensiven unterschätzung von j-rich, eigentlich recht gelungen ist



von 10jan 12.12.08 um 14:27:47


Ich dneke auch, dass viele die defensiv Qualitäten des JRich unterschätzen.

Artikel ansonsten sehr gelungen, schön zu lesen!



von Suck My Diktiergerät 12.12.08 um 17:25:08


wieviel defensive fähigkeiten er hat oder nicht wird sich zeigen...ich habe das gefühl, dass er sich defensiv weitaus mehr motivieren kann als bei früheren teams. nun kann er endlich um die meisterschaft mitspielen. und zusätzlich muss er vorn nicht mehr so viel richten, und hat hinten mehr energie...ergo: guter trade für phoenix

ergo2: guter trade für charlotte...würde ich sagen wenn sie noch einen weiteren starspieler gehabt hätten...so sehe ich aber bei denen noch nix gutes am trade.



von Calimero1 12.12.08 um 17:56:57


Klasse Analyse !!!



von Rookie01 12.12.08 um 19:39:19


Keine Ahnung was der Trade soll.Für mich macht er auf beiden Seiten wenig Sinn.J-Rich und die 4.Option?Das dürfte hart für ihn werden.Was Jordan mit den Bobcats vorhat?Man weiss es nicht.Felton kann nicht mit der Klasse eines Pauls und D.Williams mithalten,bekommt dazu Konkurenz durch Augustine.Auf den Flügeln sind die Bobs lahm und am Brett ist ausser Okafor auch nichts.Ich denke der Kader wird bis auf Augustine und Okafor noch mächtig durcheinander gewirbelt werden.
Was aber mich mal interessieren würde,wäre wie man die Dudley und Singeltary beurteilt!?Spielen die ne Rolle und wenn ja,welche?Ich denke so nen Dudley hat ne Zeit lang keine schlechten Stats für die Bobs aufgelegt.
Was sagt der Rest?



von hrrr;) 12.12.08 um 20:01:46


die zwei waren nur fürs salary cap dabei...;)
und der trade ist n eingeständnis des bobcats frontoffice.. sie merken langsam das es einfach zu lange dauert um auf playoffniveau zu kommen. also musste sich iwas ändern. und es wird sich ganz bestimmt auch noch mehr bei den cats tun;) also bleibt abzuwarten ob charlotte doch noch die kurve kriegt oder als ewiges looserteam in die geschichte eingeht, denn mitlerweile ist der anfänger kridit verspielt...



von Bonzo 13.12.08 um 00:06:34


Mal ganz abgesehen davon, ob sich der Spielertausch für eines der Teams oder sogar beide Franchises gelohnt hat, kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass beide Backoffices etwas orientierungslos agieren.

Bei den Rotluchsen habe ich dafür ja immer noch Verständnis. Aber für das, was Kerr in Phoenix fabriziert hat, seitdem er am Zug ist, sollte man ihm mindestens einen seiner Ringe wieder wegnehmen.

Dass man nur mit run-and-gun wohl so leicht keinen Titel holt haben die Suns der letzten paar Jahre "eindrucksvoll" bewiesen, aber das sieht jetz mehr und mehr nach "nix halbes und nix ganzes" aus...



von Elli-Hoop 16.12.08 um 13:03:14


jo



von ccm9 16.12.08 um 17:28:41


die suns haben mit dem trade absolut gewonnen...



von 10jan 16.12.08 um 17:29:38


Wieso das?

Man war auch total überbesetzt. JRich vereinigt das, was beide zusammen nicht konnten: Scoren. Und zwar sogar auch ohne Steve Nash. Für die Suns macht der Trade insofern auch sehr viel Sinn, dass Barnes Bell als "Hauptverteidiger" abgelöst hat und Diaw doch nicht mal mehr auf 20 mpg kam.

Ausserdem wird JRich seine Würfe schon bekommen, da macht euch mal keine Sorge...



von CoolHandLuke 18.12.08 um 19:20:21


Es ist auffällig, dass Okafor seit J-Rich´s Abgang regelrecht aufblüht. Trotzdem sind die Bobcats eine B-Truppe und Phoenix im starken Westen eine eher mittelmäßige Mannschaft mit Playoff-Chancen, mehr aber nicht. Die Lakers, Jazz, Rockets (falls sich nicht wieder die halbe Mannschaft verletzt) und Hornets sehe ich auf einen guten Weg.



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