Rookie Watch
Regisseure rocken
Natürlich ist es nach zwei absolvierten Spielen noch viel zu früh, um ernsthafte Urteile über die Rookies fällen zu können. Ein Trend scheint sich jedoch abzuzeichnen: Die jungen Point Guards sehen viele Minuten.
Von Björn Lehmkühler |
01.11.2009 | |
Dies gilt zum Beispiel für den am frühesten gezogenen Regisseur, Tyreke Evans (Sacramento, Pick #4). Der 1,98 Meter große Combo-Guard stand in seinem Debüt direkt 35 Minuten auf dem Parkett und erzielte immerhin zehn Punkte und vier Rebounds. Im zweiten Spiel gelang ihm sogar noch eine deutliche Steigerung. So erzielte Evans in 33 Minuten Einsatzzeit ganze 22 Zähler.
Auch der neue Leitwolf Jonny Flynn (Minnesota, #6) konnte in den ersten beiden Spielen auf sich aufmerksam machen. Mit 18 Punkten gegen New Jersey und 17 Zählern gegen Cleveland ließ er die Aufbauhoffnung der Wolves, den in Spanien spielenden Ricky Rubio, erst einmal vergessen.
Die meiste Einsatzzeit aller Rookies, nämlich 75 Minuten in zwei Partien (37,5 MpG), erhielt Scharfschütze Stephen Curry (Golden State, #7). Dieses Vertrauen zahlte er mit 14 Punkten, sieben Assists und vier Steals im ersten sowie zwölf Zählern und vier Vorlagen im zweiten Spiel zurück.
Einen Einstand nach Maß feierte auch Brandon Jennings (Milwaukee, #10). Mit 17 Punkten, neun Rebounds und neun Assists lieferte der selbstbewusste aber umstrittene Playmaker in seinem bisher einzigen Spiel die wohl spektakulärste „Statline“ aller Rookies. Über die fünf Ballverluste schauen wir an dieser Stelle einfach mal hinweg…
Die Handvoll an überzeugenden Spielmacher-Neulingen komplettiert ein College-Champion von 2009: Tywon Lawson (Denver, #18). In seinem Debüt konnte der 1,83 Meter kleine Wirbelwind gleich 17 Punkte, sechs Assists und vier Rebounds zum Sieg gegen die Utah Jazz beitragen. Auch in der zweiten Partie überzeugte Lawson mit sieben Zählern.
Andere Point-Guard-Talente – sprich Jrue Holiday (Philadelphia, #17), Jeff Teague (Atlanta, #19), Eric Maynor (Utah, #20), Darren Collison (New Orleans, #21) und Rodrique Beaubois (Dallas, #25) – kamen zu Saisonbeginn noch nicht über Kurzeinsätze hinaus. Sie alle könnten in den kommenden Wochen jedoch durchaus in die Sphären der oben Genannten vorstoßen.
Übersehene überzeugen
Sie galten zeitweilig als Lottery-Picks, mindestens jedoch als Erstrunden-Talente – und landeten schließlich in der zweiten Runde: DeJuan Blair (San Antonio, #37) und Chase Budinger (Houston, #44). Und nun haben sie die Chance, es allen Zweiflern zu beweisen.
So ließ Blair sein Können direkt in der Preseason aufblitzen und knüpfte in seinem NBA-Debüt nahtlos an die dort gezeigten Leistungen an: Mit 14 Punkten und elf Rebounds gelang dem Kraftpaket gegen New Orleans ein lupenreines Double-Double. Auch im zweiten Spiel nutze er seine kurze Spielzeit für effektive sechs Punkte (3-3 FG) und vier „Boards“.
Von einem Double-Double ist Budinger bisher noch etwas entfernt (erst drei Rebounds in zwei Spielen). Offensiv konnte das Sprungwunder jedoch auf sich aufmerksam machen, indem er sechs (3-7 FG) bzw. elf (4-8 FG, 3-6 3FG) Zähler verbuchte.
Warten auf Griffin
Während die Regisseure rocken und die Übersehenen überzeugen, wird der vermeintliche Top-Favorit auf den „Rookie of the Year“-Titel noch einige Wochen auf sein Debüt warten müssen: Blake Griffin. Stressfraktur in der linken Kniescheibe – so die bittere Diagnose der Ärzte.
Die Verletzung ereignete sich im abschließenden Vorbereitungsspiel der Los Angeles Clippers gegen die New Orleans Hornets, als Griffin Ende des dritten Viertels nach einem Dunk unglücklich landete. Bereits zu Beginn des Trainingscamps war Griffin aufgrund von Knieproblemen zwei Wochen ausgefallen.
Ein Sprecher der Clippers kündigte an, bei der Erstellung des Reha-Zeitplans konservativ herangehen zu wollen – das NBA-Debüt des Forwards solle demnach nicht übereilt werden. Somit könnte Griffin durchaus bis Ende Dezember ausfallen und bis zu zwanzig Spiele verpassen.
Eine bittere Situation also für alle Beteiligten. Es bleibt zu hoffen, dass Griffin die Verletzung vollständig überwinden kann und im neuen Jahr auf „RotY“-Jagd geht.






von nachtmuffel 01.11.09 um 13:53:59
im moment seh ich allerdings gallinari im ROY-rennen vorne ^^
nach 2 spielen kann mna nich viel sagen aber ich trau mich :D
von Suck My Diktiergerät 01.11.09 um 13:57:01
öhm, gallinari ist kein rookie.
von TheGlide 01.11.09 um 14:20:05
nicht wirklich...
von Gee-Man 01.11.09 um 18:07:01
...nicht wirklich richtig nee^^..
von xax 01.11.09 um 18:35:10
auf keinsten richtig
von ryannelly 01.11.09 um 20:49:40
Gallinari, Rookie? Wo häste jespielt, nachtmuffel? 2. Kreisliga?
von chn7rocket 01.11.09 um 21:07:52
Gallinari wird most improved player, gewinner des 3er-kontests und kommender all-star :) so und jetzt hör ich auf mitm hochjubeln, das is net gut für die jungen, ham wir beim Rensing gesehen..
von Cabalios 02.11.09 um 00:10:37
au man, auch wenn´s schon oft geschrieben wurde in diesem zusammenhang: wie oft wurde das eigentlich in der Off Season beschworen: "Nr. 1 Picks bei den Clips..." Das Unheil wurde quasi herbeigeschrieben.
von nachtmuffel 02.11.09 um 09:04:48
hab den letzten jahr irgendwie nie gesehn von daher war er für mich rookie :D:D:D
von SamSi 03.11.09 um 14:44:15
lasst Gallinari ersteinmal bis zum all-star break gut spielen bevor er irgendwann mal all-star wird. ^^
wen seht ihr denn als nächsten Roty?
von Suck My Diktiergerät 03.11.09 um 18:56:45
mein favorit: brandon jennings