Robert Horry

Der stille Held

Mit sieben Meisterschaftsringen ist Robert Horry einer der erfolgreichsten Spieler aller Zeiten. Dennoch kommt ihm vergleichsweise nur wenig Aufmerksamkeit zu. CROSSOVER-Leser Thomas Palmetshofer blickt auf die Karriere von „Big Shot Rob“ zurück.

Von Thomas Palmetshofer
 20.01.2009 |

Es gab Spieler, deren Karrieren eine nachhaltige Wirkung auf die NBA ausübten und es gibt Spieler, die gerade im Begriff sind, das Niveau der NBA auf ein ungeahntes, nie da gewesenes Level zu heben. Diese Ausnahmeerscheinungen, die die Bühne der Liga für die Zuschaustellung ihrer außergewöhnlichen Fähigkeiten auserkoren haben, zeichnen sich neben ihrem unvergleichlichen Talent vor allem durch ihre enorme Präsenz im öffentlichen Raum aus. Presse und Werbebranche gierten gleichermaßen nach dem Glanz und Glamour von Spielern wie Kareem Abdul-Jabbar, Bill Russell, Earvin „Magic“ Johnson und Michael Jordan. Heutzutage sind LeBron James, Kobe Bryant, Chris Paul und Dwyane Wade die populärsten Stars im Rampenlicht.

Abseits des ganzen Medienrummels gibt es noch eine andere Gruppe: Die stillen Helden. Robert Horry (Foto), genannt „Big Shot Rob“, ist einer von ihnen.

Wo Legenden geboren werden

Die Fähigkeit, das Optimum an Leistungsvermögen in Drucksituationen hervorzurufen, unterscheidet großartige von außergewöhnlichen Spielern. Crunchtime- oder Clutch-Player, Held oder Legende – Robert Horry können alle diese Bezeichnungen zuteil werden. In den vergangenen Jahren gab es in den NBA Playoffs nur bedingt Spieler, die mit dieser unheimlichen Konstanz in alles entscheidenden Momenten nicht versagten. Diese Ansammlung an spielentscheidenden Aktionen von Horry – ohne öffentliches Interesse in großem Ausmaß zu erregen – verdient es, honoriert und geehrt zu werden.

Wie kam es also dazu, dass „Big Shot Rob“ mit drei verschiedenen Teams insgesamt sieben Titel erringen konnte und dabei weder mit dem naturgegebenen Übertalent eines Michael Jordan, noch mit einem an Selbstzerstörung grenzenden Ehrgeiz eines Kobe Bryant gesegnet wurde? Woher kamen dieser „Killer-Instinkt“ und diese schiere Unfehlbarkeit in Situationen, in welchen der Druck am größten und erdrückendsten war? Wie wurde Robert Horry der X-Faktor für jedes Team, zu dem er und die Meisterschaft in einer unnachahmlichen Regelmäßigkeit wechselten?

Ein Blick auf die Karriere eines, im Vergleich zu seinen dargebrachten Leistungen und der medialen Aufmerksamkeit, der am meist unterschätzten Spielern bringt Licht ins Dunkel.


Von der University of Alabama zu den Houston Rockets


Robert Horry wurde am 24. Juni 1992 im Draft an elfter Stelle von Carroll Dawson, dem damaligen Verantwortlichen der Houston Rockets, gezogen. Überraschenderweise, wenn man dem damaligen Grundtenor Glauben schenken mag, vor Harold Minor und 13 Draft-Positionen vor Latrell Sprewell, mit dem Horry zusammen an der University of Alabama die Grundfähigkeiten erlernte. Horrys 282 Blocks über seine vierjährige College-Laufbahn ? so viel wie kein Student an der University of Alabama zuvor ? sowie solide zwölf Punkte und sieben Rebounds im Schnitt blieben größtenteils unbeachtet und der breiten Öffentlichkeit verborgen.

Dawson erklärte die Entscheidung der Rockets wie folgt: „Wir draften Spieler, über die wir denken, dass sie am besten in unser System passen.“ Ein Scouting-Bericht zur damaligen Zeit zweifelte dagegen an Horry: „Ein wirkliches Risiko auf Grund seiner fraglichen Einstellung. Fraglich, ob er das Mannschaftsspiel versteht. Hat großartige athletische Fähigkeiten. Schnell, kann mitlaufen, guter Shot-Blocker. Hat die Fähigkeiten, aber könnte in der NBA scheitern. Wird man im Lauf der Zeit sehen.“

Vor allem an der fragwürdigen Einstellung Horrys stößt sich der Verfasser dieses Scouting-Berichts, doch gerade dieses spezielle Verhalten verhalf ihm zu unnachahmlichen Fähigkeiten und zu einer außergewöhnlichen Karriere. Diesem essenziellen Unterschied wird im Laufe des Artikels noch konkret und ausführlich Beachtung gewidmet.

In insgesamt vier Spielzeiten bei den Rockets und unter Head Coach Rudy Tomjanovich gelangen dem Mann mit der Trikotnummer 25 auf der Position des Small Forwards durchschnittlich 10,6 Punkte, 5,3 Rebounds, 3,2 Assists, 1,4 Steals und 1,2 Blocks pro Partie. In insgesamt 65 Playoff-Begegnungen für die Rockets stand Robert Horry ebenso oft in der Startformation und konnte seine Zahlen im Vergleich zu seinen regulären Saisonwerten noch einmal steigern. 12,1 Zähler, 6,4 Rebounds, 3,3 Korbvorlagen, 1,8 Ballgewinne und 1,3 Blocks deuten das Steigerungspotenzial in den entscheidenden Momenten einer Saison bereits früh in seinen jungen Jahren an.

Die Rockets konnten sich letztendlich glücklich schätzen, dass ein angedachter Spielertausch von Horry im Paket mit Matt Bullard zu den Detroit Pistons im Februar 1994 an der gesundheitlichen Verfassung von Sean Elliott scheiterte (Elliott sollte im gleichen Jahr in einem Trade, der andere Spieler umfasste, dennoch noch nach Texas wechseln.). Dieser Umstand war für die weitere Karriere von Robert Horry definitiv ein entscheidender Punkt. Ihm wurde vorgeworfen, dass er zu wenige Würfe nehmen würde, weswegen er abgegeben werden sollte. Horry reagierte darauf ungewohnt emotional, und das folgende Zitat ist ein Beleg dafür, dass durchaus ab diesem Zeitpunkt der Weg zum „Clutch Player“ geebnet wurde. Ohne wechseln zu wollen, trachteten die Rockets danach, ihren Rohdiamanten nach Detroit zu verschiffen und diese wertvolle Erfahrung für Horry über die NBA als Geschäft sollte nicht außer Acht gelassen werden: „Du bist wie ein Sklave. Gekauft und verkauft. [...] Frei heraus gesagt bin ich mit der Einstellung zurückgekehrt, dass es mir egal ist. [...] Ich meine, sie haben gesagt, der Grund für den Trade sei, dass ich nicht genug werfen würde. Der Grund, dass ich nicht so viel geworfen habe, ist, dass ich mir Sorgen gemacht habe, was passiert, wenn ich nicht treffe. Also bin ich zurückgekommen und habe verstanden, dass ich werfen würde. Ich meine, was kann dabei schon passieren?“


Zwei Ringe mit den Houston Rockets (1994, 1995)


In der Finalserie 1994 gegen die New York Knicks, welche die Rockets mit 4-3 für sich entschieden, wurde nicht nur für Hakeem „The Dream“ Olajuwon ein Traum wahr. Es war die erste Meisterschaft für die Houston Rockets, nachdem sie 1981 und 1986 jeweils in den Final den Boston Celtics unterlegen waren. In einer von grandioser Verteidigung und vom Duell zwischen Olajuwon und Patrick Ewing geprägten Serie konnte keines der beiden Teams jemals dreistellig punkten. Mit einem 90:84-Sieg in Spiel sieben errang Horry seinen ersten Ring. Sechs weitere sollten noch folgen.

Auf dem Weg zum zweiten Titel hatte Robert Horry seinen großen Auftritt im ersten Spiel der Western Conference Finals gegen die San Antonio Spurs. Hauptsächlich damit beschäftigt, Dennis Rodman von den Brettern fern zu halten, litt Horrys Spiel unter seinen defensiven Verpflichtungen. 6,5 Sekunden vor Schluss traf er mit einem Sprungwurf jedoch zum 94:93 – sein einziger getroffener Feldwurf überhaupt – und sicherte so den Rockets den Auftaktsieg. „Ich habe Robert ganz frei gesehen und ihm den Ball gegeben. Er war unser Held im ersten Spiel“, so Olajuwon nach dem Spiel.

Als sich die Houston Rockets in den Finals 1995 mit dem jungen Team der Orlando Magic konfrontiert sahen, konnten wohl auch die größten Experten nicht diesen letztlichen „Sweep“ erahnen, der für Penny Hardaway, Shaquille O'Neal und Co. einer demütigenden Schmach gleichkam. In Spiel zwei stellte Horry dabei mit sieben Steals einen Finals-Rekord auf. „Ich habe mich derart gefühlt, als hätte ich einen Magneten an meinen Händen“, so Horry mit einem Lächeln.

Mit  einem späten Dreipunktewurf verhalf Horry seinem Team in der dritten Partie zu einem 106:103-Erfolg. So ließ er auch die Kritiker verstummen, die Horry vor der Serie als Schwachstelle in Reihen der Rockets ausgemacht hatten und Orlandos Horace Grant weit über sein Niveau stellten. Nach diesem berühmten Wurf – der im angefügten Spielbericht ab etwa der Vier-Minuten-Marke zu sehen ist – und seiner großartigen Leistungen in den Playoffs überschlugen sich die Medien mit Huldigungen seiner Person:

„Unbesunger Held: Aber Robert Horry [...] war eindeutig der Rocket, der einem während der Playoffs am stärksten die Augen öffnete. Horrys verblüffende Vielseitigkeit erinnerte wahrhaftig an Scottie Pippen. Er ist sowohl ein gefährlicher Dreipunktschütze als auch ein exzellenter ,Slasher' und weiß, am Korb abzuschließen. Wenn nicht die schonungslos und atemberaubende Leistung Olajuwons gewesen wäre, wäre Horry ernsthaft als Finals-MVP in Betracht gezogen worden.“



Im darauffolgenden Jahr spielte Robert Horry zwar die statistisch gesehen beste Saison seiner Karriere – zudem stellte er einen Franchise-Rekord mit neun verwandelten Dreipunktewürfen in einem Spiel auf, sowie mit 142 getroffenen Dreiern während der regulären Spielzeit eine persönliche Karrierebestleistung –, dennoch wurde er nach Ablauf der Saison zusammen mit Sam Cassell und zwei weiteren Spielern für Charles Barkley zu den Phoenix Suns verschifft. Horry absolvierte aber nur die Hälfte der Saison in Arizona, wurde der unzufriedene Horry doch gemeinsam mit Joe Kleine nach Los Angeles zu den Lakers abgegeben. Im Gegenzug wechselten Cedric Ceballos und Rumeal Robinson in den Wüstenstaat. Horry begann anschließend exzessiv an seiner körperlichen Verfassung zu feilen. Zwischen den Lakers und dem jetzt als Power Forward spielenden Horry entstand in den folgenden Jahren eine glorreiche, symbiotische Beziehung. In seiner ersten Playoff-Serie mit der Franchise aus Kalifornien scheiterte man zwar an den Utah Jazz, seine sieben verwandelten Würfe von jenseits der Dreierlinie ohne Fehlwurf sind aber immer noch unangefochten ein NBA-Playoff-Rekord.


Drei Ringe mit den Los Angeles Lakers (2000, 2001, 2002)


Zu seinem ersten Ring im Dress der Lakers kam Robert Horry in der Saison 1999/ 2000, als das an Nummer eins gesetzte Team aus L.A. in den Finals die Indiana Pacers mit 4-2 in die Knie zwingen konnte. Rund um Head-Coach-Guru Phil Jackson scharte der Besitzer Jerry Buss ein Ensemble, das mit Namen wie Shaquille O'Neal, Kobe Bryant, Glen Rice, Rick Fox, Ron Harper, Derek Fisher und eben Robert Horry gespickt war. Zum Auswärtssieg in Indiana und dem damit verbundenen vorentscheidenden 3-1 trug Horry 17 Punkte, sechs Rebounds und zwei Steals in 37 Minuten bei.

Nur ein Jahr darauf setzten die Lakers ihre Dominanz fort und besiegten mit den Philadelphia 76ers das beste Team des Ostens letztendlich leicht und locker 4-1, nachdem die Sixers überraschenderweise die Auftaktpartie in L.A. gewinnen konnte. In Spiel drei der Finals brach Horry 47 Sekunden vor Schluss den Mannen um Superstar Allen Iverson das Genick, als er nach einem Pass von Brian Shaw über den heraneilenden Aaron McKie einen wichtigen Dreier versenken konnte. In dieser Partie erzielte „Big Shot Rob“ am Ende 15 Punkte, wobei er 80 Prozent aus dem Feld traf und perfekt von der Dreipunkt- sowie Freiwurflinie abschloss. Seinen vierten Ring feierte Horry dabei zum ersten Mal in fremder Halle, was ihn zu folgendem Kommentar nach Spielende verleitete: „Ich hab das noch nie vollbracht. Das ist eines der Dinge, die ich einmal tun wollte. Man möchte es vor seinen eigenen Fans schaffen, aber das ist etwas, das ich schon immer tun wollte. [...] Ein wahrer Champion ist man dann, wenn man den Repeat schafft.“

„Ein wahrer Champion verteidigt seinen Titel“ besagt eine alte Weisheit, ein „Threepeat“ macht ein Team nahezu unsterblich. In den Playoffs der Saison 2001/2002 schafften die Los Angeles Lakers das, was dem legendären Team um Magic Johnson und James „Big Game“ Worthy verwehrt blieb. Drei Titel in Folge waren ein Meilenstein der Geschichte. Auf Horrys Fingern einer Hand glitzerten ab diesem Zeitpunkt jeweils fünf Ringe um die Wette.

Doch bevor es dazu kam, avancierte Horry erneut zum Helden für die Lakers in den Playoffs – selbstlos wie gewohnt. In der ersten Runde schickte er die Portland Trail Blazers in Spiel drei mit einem Wurf von „Downtown“ nach Hause, um in den Conference Finals endgültig zur Legende zu werden. Die Szene ist immer noch ein Klassiker, woraufhin die Sacramento Kings den Namen Horry vermutlich aus ihrem Wortschatz gestrichen haben.

In Spiel vier – die Kings führten in der Serie mit 2-1 – verblieben knapp zwölf Sekunden. Die Lakers lagen mit zwei Punkten zurück und suchten ihren Go-to-Guy Kobe Bryant. Dieser zog zum Korb, legte den Ball aber vorbei. Auch Shaq konnte im Nachfassen nicht vollenden. Valde Divac beförderte die Kugel unkonventionell aus der Zone – direkt in die Hände von „Big Shot Rob“. Horrys Dreier war noch auf dem Weg zum Ziel, da hatte Kobe längst die Arme siegessicher in die Höhe gerissen.



Horry wurde von seinen Teamkameraden gefeiert und von Reportern euphorisch bedrängt. Sein lapidarer Kommentar zu – Michael Jordan möge es verzeihen – „The Shot“: „Oh, schaut euch das mal an. Vielleicht sollte ich einfach werfen und das Spiel gewinnen. [...] Es ist nur ein Spiel. Es ist nur Basketball.“

Ein Schicksalsschlag in der Familie Horry ließ ihm diese nie gesehene Gelassenheit zuteil werden. Eines seiner Kinder ist schwer behindert. Horry weiß, dass der Druck des Versagens im Profisport mit den Prüfungen des wahren Lebens nicht vergleichbar ist und privat täglich weit mehr auf dem Spiel steht.


Zwei Ringe mit den San Antonio Spurs (2005, 2007)


Nach sechseinhalb Jahren in L.A. unterschrieb Robert Horry im Juli 2004 als Free Agent bei den San Antonio Spurs, wo mit Tim Duncan ein ähnlich dominanter Big Man die Hauptrolle spielte, wie es Olajuwon bei den Rockets und O'Neal bei den Lakers taten. Das ideale Umfeld für Robert Horry, der zwar sichtlich in die Jahre gekommen war, aber immer noch die perfekte Option für zehn bis 15 Minuten in den Playoffs blieb. Horrys Statistiken in den Playoffs nahmen aufgrund limitierter Einsatzzeiten zwar sichtlich ab, mit Spiel fünf in den Finals 2005 setzte sich Robert Horry jedoch nachhaltig die Krone auf.

San Antonio verspielte eine 2-0-Führung, um sich in der fünften Partie mit dem drohenden Rückstand in der Serie konfrontiert zu sehen. Horry hielt die Spurs mit fünf erfolgreichen Dreiern und insgesamt 21 Punkten in Reichweite. Sein Dunk über Richard Hamilton in der Verlängerung war der Anfang vom Ende für die Pistons. Neun Sekunden vor Ende der Begegnung lagen die Spurs mit zwei Zählern zurück, Head Coach Gregg Popovich entschied sich für einen Spielzug über Manu Ginobili. Der Argentinier sah sich in der Ecke nach dem Doppeln durch Rasheed Wallace in schweren Nöten und konnte den Ball irgendwie zu Horry befördern.



Mit diesem Sieg feierten die Spurs den ersten Auswärtserfolg der Final-Serie. Im darauffolgenden Spiel sechs sollten sie zuhause zwar noch nicht den Sack zu machen, dies vollbrachten die Texaner dann aber im alles entscheidenden siebten Spiel.

Seine bislang letzte und die insgesamt siebte Meisterschaft gewann Robert Horry in der Saison 2006/2007, als er mit den San Antonio Spurs die „LeBron Cavaliers“ mit 4-0 nach Hause fegte. Seine durchschnittlich vier Punkte und vier Rebounds bei 17 Minuten Einsatzzeit im Schnitt waren vom Papier her kein Indiz mehr für konkreten Beitrag zum Erreichen des Ziels, seine Führungs-Qualitäten und seine charismatische Präsenz trugen aber immer noch ihren Teil dazu bei, sein Team mit einer gehörigen Portion Gewinnermentalität zu versorgen.


Die Zukunft des Robert Horry


In den letzten Wochen und Monaten wurde immer wieder gemunkelt, Robert Horry könnte auch in dieser Saison noch einmal zurückkehren und für einen Meisterschaftsanwärter auf Korb- und Ringjagd gehen. Vor allem die Boston Celtics waren dabei immer wieder im Gespräch, welche im vergangenen Jahr mit P.J. Brown schon einen erfahrenen Forward im Nachhinein verpflichteten. Im vergangenen November auf ein Engagement in Boston angesprochen, meinte Horry nur: „Aber wer ist der General Manager in Boston? Ich denke nicht, dass das passieren wird.“ Gemeint ist Danny Ainge, der Horry einst bei den Phoenix Suns coachte und nach einer Auseinandersetzung während eines Spiels sogar das Handtuch von Horry ins Gesicht bekam. Nach Boston wird es Horry also nicht verschlagen. Und es scheint auch sonst so, als ob „Big Shot Rob“ seinen Namen nicht mehr aller Ehren wert machen wird. In Erinnerung sollten einem jeden Fan aber genügend Heldentaten bleiben.




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Kommentare

(16 Kommentare bisher)

von xax 20.01.09 um 12:43:09


"Die Fähigkeit, das Optimum an Leistungsvermögen in Drucksituationen hervorzurufen, unterscheidet großartige von außergewöhnlichen Spielern"-->mehr kann man dazu nicht sagen.
Unfassbar wie viele wichtige Dinger der Typ reingehauen hat!!!
Der 3er gegen die Kings ist aber natürlich super bitter gewesen- für die Kings :-) .
Das war einer der besten Artikel die ich bisher hier lesen durfte, WEITERMACHEN!



von 10jan 20.01.09 um 13:49:22


Schöner Artikel, aber die Kings wurden so verpfiffen gegen die Lakers, das war nicht mehr schön...



von wowa81nrw 20.01.09 um 16:30:10


Robert Horry war einfach unglaublich schade das er nicht mehr spielt



von Gnarf 20.01.09 um 18:00:30


Unglaublich wie leicht die Buzzer Beater bei ihm aussehen. Ein wahrer Ausnahmecrunchtimeplayer.



von Iskador 20.01.09 um 19:53:25


cooler Artikel, auch die Verlinkungen dazu sind Klasse

Danke



von jordan 20.01.09 um 20:12:21


Exzellenter Artikel! Wirklich super und obwohl du (Thomas) wohl nicht sehr oft Artikel für Crossover schreibst!? Hab bisher noch nichts von dir gelesen. Nach dem Artikel hoffe ich jedoch dass man in Zukunft mehr von dir lesen kann. Mach weiter so!!!
_ _ _

Einfach unglaublich was Horry für wichtige Schüsse in den krassesten Augenblicken verwandelt hat. Er macht seinem Spitznamen alle Ehre. Respekt!!!
_ _ _

In dem Artikel wird auch das Verhalten von Horry angesprochen. Was war an diesem denn so fehlerhaft?



von RUN & GUN 20.01.09 um 22:17:06


einfach nur beeindruckend!

auch wenn es in diesem artikel eigentlich nichts verloren hat, aber wenn man bedenkt, dass dieser mann schon seit jahren große private probleme hat (schwerkranke tochter) ist es umso beachtlicher, was er vollbracht hat.

he´s just clutch!!



von GoldenBoi 20.01.09 um 23:16:00


danke..hat spaß gemacht zu lesen.

horry war echt krass



von tduncan 21.01.09 um 09:07:30


wahnsinn,
außerordentlich gelungener artikel!
er hat die einzigartigkeit von robert horry für mich persönlich nochmals unterstrichen, vor allem seine einstellung aufgrund seiner privaten erfahrungen!
weiter so!!



von sitte 21.01.09 um 12:43:27


Sehr guter Artikel! Das Lesen hat Spaß gemacht.
Big Shot Rob hatte eine sagenhafte Karriere, er war so verdammt clutch. Er hätte mehr Respekt verdient gehabt.



von Mr. Rejector 22.01.09 um 20:36:06


ich kann mich den kommentaren nur anschliessen....ein super artikel, liest sich sehr flüssig und ich fühle mich um jahre zurückversetzt. bitte mehr davon! einfach super.



von TheUnkraut 23.01.09 um 09:42:14


Robert Horry Classic`s Hits still continues :)



von Magic-Marco8 25.01.09 um 09:39:36


bomben artikel! ich muss mich an dieser stelle dazu bekennen, dass ich big shot bobby liebe! spiel 5 gegen die pistons werde ich nie vergessen! aber auch seine finals-games mit den rockets und mario elie zusammen waren schon ganz groß!



von Cabalios 26.01.09 um 20:22:03


klasse artikel, wünsche mir mehr von dir als schreiber



von JJohnson 29.01.09 um 12:32:49


Okay Leute, sorry wenn ich hier mal den "partypooper" spielen muss, aber bei dem Feedback wird aus dem Jungen kein großer Schreiberling. Recherche war auf jeden Fall ne glatte 1, da habe ich als Horry-Fan nicht alles gewusst. Flüssig geschrieben, auch wenn viele Sätze noch etwas hölzern wirken. Aber wieso steht Horry nicht im Medieninteresse. ESPN schrieb letztes Jahr einen Artikel, dass er in die Hall of Fame gehöre, was angesichts seiner Stats aberwitzig wäre. Die Vielseitigkeit à la Pippen könnte man durchaus statistisch belegen, siehe die 100-Saison. 3er, Pkt, Reb, Ass, Stl, Bls >100. Was sagte Horry zum Vergleich mit Pippen? 2007 letzte Meisterschaft... gegen Denver Clutchshots in der ersten Runde. Und wo ist der in-and-out-Dreier, der die Karriere bei L.A. beendete und der übrigens gegen die Spurs war. Wäre eine Superüberleitung gewesen. Insgesamt sehr gut für einen Leser, aber noch viel Arbeit, um zum Schreiberling aufzusteigen. Keep up the work.



von jordan 29.01.09 um 18:45:58


@ JJohnson

Ich weiß ja nicht ob du ein wirklicher "Profi" auf dem Gebiet bist, aber es kommt doch wohl drauf an wie der Artikel hier auf der Seite wahrgenommen wird, du da gibt es wohl ein positives Echo. Auch ich finde den Artikel super, weder am Inhalt noch am Schreibstil gibt es meiner Meinung nach nichts groß zu meckern.
Also weiter so Thomas :) !



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