Phoenix „sweept“ San Antonio
Von Dennis Klammer |
10.05.2010 |
Die Phoenix Suns stehen nach einem 107:101-Sieg über die San Antonio Spurs im Finale der Western Conference.
Auch im vierten Spiel behielt Phoenix die Oberhand und setzte sich glatt mit 4-0 in der "Best-of-Seven"-Serie gegen die Texaner durch. Es war das erste Mal seit 2003, dass sich die "Sonnen" in fünf Aufeinandertreffen gegen die Spurs durchsetzten. Amare Stoudemire (Foto) war mit 29 Punkten und fünf Rebounds erfolgreichster Akteur auf dem Platz.
Das Spiel verlief lange Zeit auf Augenhöhe. Nachdem die Suns das erste Viertel mit 19:25 abgaben, war es erneut Phoenix' starke Bank, die mit 19 der insgesamt 31 Punkte des zweiten Spielabschnitts die Suns in Führung brachte (50:47 Halbzeitstand).
Nach dem Seitenwechsel traf Tim Duncan (17 P, 8 R) Steve Nash (9 A) unglücklich mit dem Ellenbogen am Auge, der daraufhin mit sechs Stichen genäht werden musste. Im Laufe der Zeit schwoll sein Auge zusehends zu, was ihn jedoch nicht daran hinderte, zehn seiner 20 Punkte gehandicapt zu erzielen.
Die Partie verlief weiterhin eng. Die Spurs kamen immer wieder mit erfolgreichen Aktionen durch Manu Ginobili (15 P, 9 A, 5 S) und Tony Parker (22 P) heran. 29 Sekunden vor Schluss war es letztlich George Hill, der den Rückstand durch ein Vier-Punkte-Spiel auf zwei Zähler verkürzte. Doch Grant Hill (4 P) und Jason Richardson (11 P) brachten den Sieg an der Freiwurflinie nach Hause.
Phoenix wartet nun auf den Gegner im Western Conference Finale, den die Serie zwischen den Los Angeles Lakers und den Utah Jazz hervorbringen wird. Dort steht es gegenwärtig 3-0 für die Kalifornier.


