Mullin und Rodman in die Hall of Fame
Von Manuel Baraniak |
04.04.2011 |
Dennis Rodman, Chris Mullin und Artis Gilmore sind die prominentesten Vertreter der Hall of Fame-Klasse von 2011. Die mehrmaligen All-Stars werden zusammen mit den Coaches Tex Winter, Tara VanDerveer und Herb Magee sowie Arvydas Sabonis, Teresa Edwards, Reece Tatum und Tom Sanders in die Ruhmeshalle in Springfield aufgenommen. Die Akteure werden im August offiziell in die Hall of Fame einziehen.
Rodman gilt als einer der extravagantesten Spieler der Ligageschichte und machte sich spielerisch durch seine Verteidigung (sieben Mal im All-Defensive First Team) und Rebound-Arbeit (sieben Mal bester Rebounder) einen Namen. Mit den Detroit Pistons, die seine Nummer zehn nicht mehr vergeben, und Chicago Bulls gewann der Power Forward insgesamt fünf Meistertitel.
Ein Meistertitel blieb Mullin zwar verwehrt, der Swingman gewann aber zwei olympische Goldmedaillen mit der US-amerikanischen Nationalmannschaft. Mullin lief die meiste Zeit seiner Karriere für die Golden State Warriors auf und erzielte über seine Laufbahn 18,2 Punkte (50,9% FG) im Schnitt.
Gilmore lief sowohl in der ABA als auch in der NBA auf und markierte über seine Karriere ein Double-Double (17,1 PpG und RpG). Mit einer Feldwurfquote von 59,9 Prozent führt der Big Man alle Spieler in der NBA-Geschichte an.


