Magic eliminieren Charlotte Bobcats
Von Johannes Käfer |
27.04.2010 |
Zu wenig offensive Durchschlagskraft und schlechte Partien des startenden Spielmachers, so einfach lässt sich diese ungleiche Serie zusammenfassen. Obwohl keines der vier Spiele zwischen den Orlando Magic und den Charlotte Bobcats totale Blowouts waren, hatten die Mannen von Neu-Besitzer Michael Jordan auch im letzten Spiel (99:90 für die Magic) nicht den Hauch einer Chance.
Auch im letzten Aufeinandertreffen stand der Defensivspieler des Jahres, Dwight Howard (Foto), mit Foulproblemen wieder weniger auf dem Feld als ihm lieb war. 26,5 Minuten pro Spiel in der Serie, nur gute 23 Minuten im vierten Spiel konnte er, der von seinen Mitspielern mittlerweile nicht mehr "Superman", sondern "Foul on you" genannt wird, auf dem Parkett verbringen (sechs Punkte, 13 Rebounds). Dennoch konnten die Bobcats nicht zu einfachen Punkten unter dem Korb kommen und nur sieben Offensiv-Rebounds abgreifen.
Die von Vince Carter (21 Punkte, kein Ballverlust) angeführten Orlando Magic überzeugten mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung, in der fünf Spieler zweistelligen punkteten. Bei den Bobcats stach Tyrus Thomas mit 21 Punkten von der Bank hervor, nachdem er in den drei vorigen Spielen zusammen nur 14 Zähler erzielen konnte.
Die Magic sind das erste Team, das in der zweiten Runde steht und hat somit einige Tage Zeit, Verletzungen auszukurieren und erholt in die nächste Serie gegen die Atlanta Hawks oder Milwaukee Bucks zu gehen.


