Jazz-Sieg nach Verlängerung

Von Manuel Baraniak
 12.05.2008

Durch einen 123:115-Sieg nach Verlängerung konnten die Utah Jazz in der Serie gegen die Los Angeles Lakers zum 2-2 ausgleichen.

Die Jazz nutzten einen 8:0-Lauf, während dem Deron Williams (Foto) sechs seiner ingesamt 19 Punkte der ersten Hälfte erzielte, um das erste Viertel mit 31:21 für sich zu entscheiden. Bis zur Halbzeit glichen die Kalifornier die Partie jedoch wieder aus. Kurz nach Beginn des zweiten Viertels wurde Ronny Turiaf nach einem Flagrant-2-Foul an Ronnie Price des Feldes verwiesen. Mit einem Vier-Punkte-Vorsprung ging das Team aus Salt Lake City dann in den Schlussabschnitt, in dem die Jazz knapp vier Minuten vor Schluss schon mit zwölf Punkten in Führung lagen. Allen voran drei erfolgreiche Dreipunktewürfe von Derek Fisher brachten die Lakers wieder heran. Lamar Odom erzielte per Tip-In den Ausgleich, während Williams' letzter Wurf von Fisher geblockt wurde. In der Verlängerung gelang den Lakers in den ersten viereinhalb Minuten nur ein einziger Feldkorb, so dass sich die Jazz auf sieben Punkte absetzen konnten und an der Freiwurflinie den Heimsieg sicherten.

Kobe Bryant (10 Ast, 8 Reb) war mit 33 Punkten der Topscorer der Partie, hatte die gesamte Begegnung aber mit Rückenschmerzen zu kämpfen (13/33 FG). Nach Bryant punkteten bei den Lakers Odom (26 Pkt, 13 Reb) und Pau Gasol (22 Pkt, 10 Reb) am häufigsten. Die Jazz hatten in Williams (29 Pkt, 14 Ast) den erfolgreichsten Punktesammler. Fünf weitere Spieler kamen am Ende auf eine zweistellige Punkteausbeute. Vor allem die deutlich bessere Freiwurfquote kam der Heimmannschaft letztendlich zu Gute (Jazz: 37/45 FT; Lakers: 14/25 FT).

Am kommenden Mittwoch kommt es in Los Angeles zu Spiel fünf.

[nba.com]


 
 





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