NBA-Wochenrückblick

Zwölf Uhr mittags

Die vergangene Woche stand im Zeichen besonderer und ganz unterschiedlicher Duelle: Ob die Rückkehr zu alter Wirkungsstätte, dem Aufeinandertreffen zweier MVP-Kandidaten oder dem Schlagabtausch zweier Supermänner (Foto, Shaquille O'Neal), es ging hoch her.

Von Manuel Baraniak
 06.03.2009 |

Die Sonne steht im Zenit. Staubwolken schweben knapp über dem Boden, als zwei Duellanten Rücken an Rücken beginnen, mit jedem Schritt sich weiter voneinander zu entfernen. Es ist leise, nur das Geräusch der Sporen ist zu vernehmen.

In den meisten Westernfilmen dürfte sich eine derartige Sequenz abspielen, wenn die Uhr gen „High Noon“ tickt. Zwar beginnen die Begegnungen in der NBA werktags stets am Abend, dennoch lieferten sich einige Teams und Akteure in der vergangenen Woche hitzige und herausragende Duelle.

Gegrillte Hähnchen pflastern seinen Weg

Shaquille O'Neal (Foto) müsste mit seinem Auto nur ein paar Minuten stadtauswärts fahren und er könnte in der Wüste Arizonas eine solche Westernfilmszene leicht nachspielen. Doch der „Big Cactus“ fand auch zuletzt in den Basketballarenen Nordamerikas die Möglichkeit, sich zu duellieren.

Den Auftakt machte dabei die Partie seiner Phoenix Suns bei den Toronto Raptors. Mit letztlich 45 Punkten führte der Diesel seine Mannschaft nicht nur zu einem deutlichen 133:113-Erfolg, er lieferte zudem seine beste Offensivleistung seit fast sechs Jahren ab. O'Neals nicht nur körperlich unterlegener Gegenspieler Chris Bosh sah sich dabei als Opfer der Schiedsrichter. Der Suns-Center solle in der Zone sein Zelt aufgeschlagen haben. Die Antwort Shaqs ließ nicht lange auf sich warten: „Ich habe gehört, was Chris Bosh gesagt hat. Und das ist starker Tobak, der da vom RuPaul [eine US-amerikanische Sängerin, Schauspielerin und Drag-Queen, Anm. d. Red.] der Big Men kommt.“

Die darauffolgende Begegnung gegen die Los Angeles Lakers nutzte Shaquille O'Neal dagegen nicht zum (verbalen) Schlagabtausch – es sollte die Ausnahme bleiben. Stattdessen ließ er Taten auf dem Parket folgen, als er mit 33 Punkten wieder den Topscorer seines Teams stellte. O'Neals ehemaliger Mannschaftskollege Kobe Bryant, mit dem er sich den MVP-Titel beim All-Star Game teilen durfte, überragte Shaq zwar mit 49 Zählern, die Suns entschieden die Partie jedoch für sich.

Solch starke Leistungen sollte O'Neal in den beiden restlichen Spielen der Woche nicht mehr wiederholen können. So setzte es für die Franchise aus Arizona auch zwei Niederlagen. Zunächst mussten sich die Suns den Orlando Magic geschlagen geben. Das Duell der beiden Supermänner zwischen O'Neal (19 Punkte, elf Rebounds, 9/13 FG) und Dwight Howard (21 Zähler, acht Rebounds, 7/14 FG) fand dabei zwar keinen Sieger, die beiden Big Men sollen sich aber einige verbale Schlagabtausche geliefert haben.

Keine netten Worte hatte Shaq dann vor allem für Magic-Coach Stan Van Gundy (Foto), unter dem O'Neal in Miami spielte, übrig. Van Gundy gab zunächst auf der Pressekonferenz folgendes zu Protokoll: „Ich war schockiert, wirklich. Schockiert. Und sehr enttäuscht, denn er weiß, wie es ist [wenn sich ein Gegenspieler theatralisch fallen lässt, Anm. d. Red.]. Man soll einfach aufstehen und wie Männer spielen.“ Van Gundy bezog sich dabei auf eine Aktion, in der sich O'Neal fallen ließ, nachdem er Kontakt zum auf-postenden Howard aufgenommen hatte. O'Neal gab seinen Flop auch zu, jedoch nannte er Van Gundy einen „master of panic“ und ein kaputtes Navigationssystem und sagte, alle Spieler hassen ihn. Und das war nicht einmal alles.

Die Beziehung zwischen O'Neal und Dwyane Wade war auch nach dem Weggang des Diesels aus Florida im Grunde eine gute. Während O'Neals erster Rückkehr nach Miami hatte es eher den Anschein, es würde zwischen den beiden Ex-Team-Kollegen frösteln. So reichte Shaq Wade auch nicht die Hand, als dieser nach einem Foul des Suns-Centers vor den Füßen O'Neals am Boden lag. Nichtsdestotrotz konnte niemand den Heat-Guard stoppen. 19 seiner 35 Punkte (siehe Stat Lines der Woche) erzielte Wade im Anfangsabschnitt, den die Heat mit 40:29 für sich entscheiden konnten. Die 135 Zähler, die Miami letztendlich erzielte, bedeuteten derweil die zweithöchste Punktausbeute der Franchise-Geschichte.

O'Neal arbeitete also an seiner ganz eigenen Triologie. Seinen Status als eines der größten Großmäuler der NBA hat er damit ganz klar untermauert. Um es mit Shaqs eigenen Worten auszudrücken, die er eigentlich für seinen 45-Punkte-Auftritt in Kanada wählte: „Das ist, was ich tue. Ich mache dies seit 1992. Wenn ihr mir nicht glaubt, googelt mich.“

Keine Antwort ist die Antwort

Eine Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte feierte auch Chauncey Billups. Zum ersten Mal, nachdem der Point Guard von Detroit nach Denver wechseln musste bzw. durfte, lief Billups wieder im Palace of Auburn Hills auf und wurde von den Pistons-Fans herzlich willkommen geheißen. Ein Spieler, für den Billups getradet wurde, stand dabei nicht im Aufgebot der Pistons: Auf Grund von Rückenproblemen verpasste Allen Iverson (Foto) nicht nur die drei Spiele der vergangenen Woche, „the Answer“ wird auch mindestens die kommenden zwei Wochen pausieren müssen. Doch dies scheint nicht Fluch, sondern Segen für die Franchise aus Michigan zu sein.

Nicht nur die Partie gegen die Nuggets konnte das Team von Head Coach Michael Curry nämlich für sich entscheiden, auch in den beiden anderen Begegnungen der Woche gingen die Pistons als Sieger vom Platz. Neben den Nuggets schlug Detroit mit den Orlando Magic und Boston Celtics zwei weitere Divisions-Führende. Dabei kehrte Richard Hamilton wieder in die Startformation zurück. Daran wird sich auch nach Iversons Rückkehr nichts ändern. Mit durchschnittlich 25,6 Punkten (54,2% FG, 93,1% FT) und 7,3 Assists zeigte sich Hamilton auch hauptverantwortlich für die drei Erfolge. Nach acht Niederlagen in Serie scheinen sich die Pistons (30-29) also erholt zu haben. Der Kampf um die Playoffs wird dennoch ein harter werden.

Zwei glorreiche Basketballer


Ein Duell, bei dem ganz klar die sportliche Leistung im Mittelpunkt stand, lieferten sich Dwyane Wade und LeBron James (Foto). Beim 107:100-Auswärtssieg der Cleveland Cavaliers in Miami erreichten beide MVP-Kandidaten das 40-Punkte-Plateau. Die sechs (James) bzw. acht Ballverluste (Wade) dürfen hierbei einmal außer Acht gelassen werden. Dennoch war es ein anderer Akteur, der die Partie entschied: Cavs-Guard Maurice Williams markierte 15 seiner 30 Punkte in den letzten gut sieben Minuten und verwandelte in der Schlussphase fünf seiner sechs Freiwurfversuche.

Zu einer Wiederholung eines solchen Scoring-Duells kann es dabei schon am morgigen Samstag kommen, wenn die beiden Teams, diesmal in Ohio, zum vierten Mal in dieser Saison aufeinander treffen werden. Während die Heat noch um ihr Playoff-Ticket kämpfen müssen und dabei sicher auch den Heimvorteil in der ersten Runde im Blick haben – Miami (32-28) rangiert derzeit mit eineinhalb Spielen Rückstand auf die Atlanta Hawks auf dem fünften Platz im Osten –, haben die Cavs ihre Teilnahme an der Postseason schon gesichert. Cleveland entführte in der vergangenen Woche jeweils einen Sieg aus San Antonio und Atlanta und gewann zu Hause gegen die Milwaukee Bucks. Mit 48 Siegen und zwölf Niederlagen thront die Franchise damit auf dem ersten Platz der Eastern Conference.

Nebenschauplätze

In einem brüderlichen Duell standen sich in der vergangenen Woche Marc (Foto) und Pau Gasol gegenüber. Letztgenannter konnte mit seinen Los Angeles Lakers nach zwei Niederlagen in Folge – was den Kalifornier erst zum dritten Mal in dieser Spielzeit widerfuhr – zwar einen Sieg feiern, jedoch war es der Jüngere der beiden, der das Duell für sich entscheiden konnte. Der Grizzly verbuchte letztlich 17 Punkte (5/7 FG, 7/7 FT) und 14 Rebounds, während Pau nur auf 13 Zähler (5/13 FG, 3/6 FT) und acht Rebounds kam. „Marc lief auf, um zu kämpfen. [...] Er kämpfte gegen Pau und verhaute ihn sogar ein wenig“, lobte Memphis-Coach Lionel Hollins seinen Center.

Für die Franchise aus Tennesse bedeutete die Niederlage gegen die Lakers die achte Pleite in Folge. Am Tag danach konnte man aber doch noch einen Sieg aus dem Staples Center entführen: Die Grizzlies bezwangen die Los Angeles Clippers und konnten somit seit über einem Monat wieder ein fremdes Parkett als Gewinner verlassen. Damit machte Memphis gegenüber den Kellerkindern aus Sacramento und Los Angeles ein wenig Boden gut. Auch den Oklahoma City Thunder gelang dies, und das ohne Kevin Durant. Der viertbeste Punktesammler der Liga verpasste die letzten drei Spiele, und dennoch blieben die Thunder jeweils siegreich. Zwei der Erfolge konnten sie zudem ohne die zweite Option Jeff Green einfahren.

Weiter oben in der Tabelle des Westens befinden sich die Utah Jazz. Derzeit auf dem sechsten Platz schielt das Team aus Salt Lake City (38-23) noch weiter nach vorne. Die Jazz sind seit neun Spielen ungeschlagen und bezwangen in der vergangenen Woche die Kings, Golden State Warriors und die direkte Konkurrenz aus Houston. Beim Sieg über die Rockets war vor allem Carlos Boozer, der verletzungsbedingt drei Monate pausieren musste, wieder der Alte: 20 Punkte und 17 Rebounds standen für den 27-Jährigen im Statistikbogen.

Zwei Plätze vor den Jazz liegen momentan die New Orleans Hornets (38-22), welche jede ihrer vier Partien der vergangenen Woche gewinnen konnten. Dabei punkteten stets vier Akteure im zweistelligen Bereich. Verlass war neben Chris Paul vor allem auf David West (Foto), der durchschnittlich 27,3 Punkte und 10,8 Rebounds markierte. Zudem bewiesen die Hornissen Nervenstärke: Während in New Jersey und Philadelphia die Auswärtserfolge an der Freiwurflinie sichergestellt wurden, entschied Tyson Chandler die Partie gegen die Bucks mit einem Tip-in drei Sekunden vor Schluss.

Sowohl die Hornets als auch die Jazz haben in ihren Divisionen starke Konkurrenz: Während die vier besten Mannschaften (San Antonio, New Orleans, Houston, Dallas) im Südwesten nur vier Spiele trennen, sind es in der Northwest Division zwischen den drei besten Teams (Denver, Utah, Portland) nur eineinhalb Partien. Die Blazers gewannen derweil drei ihrer vier Spiele der vergangenen Woche, in der vor allem Brandon Roy (23,8 PpG, 57,8% FG) überzeugte. Neben dem deutlichen 102:84-Erfolg über die San Antonio Spurs war dabei jedoch auch eine Niederlage gegen den direkten Konkurrenten um die Divisionskrone, die Denver Nuggets.

Diese konnten in jener Begegnung wieder auf ihren Topscorer Carmelo Anthony zurückgreifen. Der Small Forward wurde intern für ein Spiel gesperrt, nachdem er sich gegen die Pacers geweigert hatte, ausgewechselt zu werden. Doch Anthony zeigte Besserung: Als Head Coach George Karl ihn diesmal auswechseln wollte, sprintete der 24-Jährige von der anderen Seite Richtung Bank, so dass sich selbst Karl ein Lächeln nicht verkneifen konnte.

Randnotizen

Schlussverkauf:
Für die letzten eineinhalb Monate der regulären Saison und die (hoffentlich) danach folgenden Playoffs haben sich ein paar Mannschaften noch einmal gezielt verstärkt. Dabei griffen die Cavs (Joe Smith, Foto), Heat (Luther Head), Spurs (Drew Gooden) und Suns (Stromile Swift) auf Akteure zurück, die erst kurz zuvor von ihren vorherigen Teams entlassen worden sind.

Hoher Besuch: Die Partie der Washington Wizards und Chicago Bulls konnte nur einige Minuten verspätet angepfiffen werden. Schließlich hatte Barack Obama beschlossen, den Katzensprung vom Weißen Haus zum Verizon Center zu machen. Hatte er tags zuvor die Bulls noch in seinen Amtssitz eingeladen, wurde der aus Chicago stammende US-Präsident am vergangenen Freitag Zeuge, als sich „seine“ Bulls den Wizards geschlagen geben mussten. Obama ließ sich dabei sogar zu ein wenig „Trash-Talk“ mit Wizards-Fan Miles Rawls – dem Commissioner der Farms' Goodman League, einem Sommerturnier, dem schon NBA-Akteure wie Gilbert Arenas oder Kevin Durant einen Besuch abstatteten – hinreißen.

Noche Latina: So heißt das Programm, mit dem die NBA die lateinamerikanischen Fans und Spieler ehren will, und das in sein drittes Jahr geht. Die Teams, die in Städten mit einem hohen Anteil lateinamerikanischer Bevölkerung ansässig sind, tragen dabei leicht veränderte Trikots: „Los Lakers“, „Nueva York“ oder „El Heat“ sind hierbei auf der Vorderseite aufgenäht.

Stat Lines der Woche

Mit 49 Punkten erzielte kein anderer Akteur in der vergangenen Woche mehr Punkte als Kobe Bryant (Foto). Der Shooting Guard markierte dabei ganze 17 Zähler in den ersten fünfeinhalb Minuten des dritten Abschnitts und sammelte insgesamt elf Rebounds. Bryant schaffte es jedoch dennoch nicht, seine Lakers gegen die Suns zum Sieg zu führen. Der 30-Jährige benötigte für seine Ausbeute ganze 38 Feldwurfversuche, von denen er 18 verwandelte.

Shaquille O'Neal teilte in den letzten Tage oft verbal aus, vor allem beim Sieg über die Raptors ließ er aber auch Taten folgen. Ganze 45 Zähler (20/25 FG) und elf Rebounds hatte der Diesel am Ende auf seinem Konto. Eine solch offensive Potenz vollbrachte Shaq zuletzt, als er noch das Trikot der Lakers trug.

Nur ein Spiel des Dwyane Wade (Foto) herauszugreifen, ist im Grunde zu wenig – der Heat-Star zeigte in der vergangenen Woche einfach zu viele Glanzleistungen: 41 Punkte, neun Korbvorlagen, sieben Rebounds und sieben Steals bei der Niederlage gegen die Cavs; 35 Zähler – davon 19 im ersten Viertel –, 16 Assists (Einstellung seines persönlichen Karrierebestwerts) und sechs Rebounds beim Erfolg über die Suns; 46 Punkte (16/29 FG), zehn Assists, acht Rebounds, vier Steals und drei Blocks beim Sieg gegen die Knicks. Glückwunsch an jene Managerspiel-Teilnehmer, die Wade im Team haben.

Wades Leistung in der Partie gegen Cleveland wurde nur von einem übertroffen – und zwar vom König selbst: LeBron James führte mit 42 Zählern (13/21 FG, 12/12 FT), acht Rebounds und vier Assists sein Team zum Auswärtssieg. Das Aufeinandertreffen genoss dabei auch bei NBA TV besonderen Status, wurden doch die Top-5-Aktionen des Spieltages ganz den beiden MVP-Kandidaten gewidmet.

Insgesamt 15 direkte Pässe zum Korberfolg verteilte Jason Kidd beim Sieg über die Raptors. Der Aufbauspieler der Dallas Mavericks verzeichnte dabei den 10000. Assist seiner Karriere. Nur John Stockton, Mark Jackson und Magic Johnson erreichten jenes Plateau ebenso in ihrer Laufbahn und liegen (noch) vor Kidd.

Ohne Kevin Durant und Jeff Green liegt es vor allem an Rookie Russell Westbrook, die Oklahoma City Thunder auf seinen Schultern zu tragen. Der Point Guard markierte beim Erfolg über Dallas das erste Triple-Double seiner noch jungen Karriere. 17 Punkte, zehn Rebounds und zehn Assists hatte Westbrook am Ende im Statistikbogen stehen.

Buzzerbeater der Woche


Die Los Angeles Clippers konnten beim Heimspiel gegen die San Antonio Spurs das erste Viertel noch einigermaßen ausgeglichen gestalten. Zu verdanken hatten die Kalifornier dies unter anderem Fred Jones, der mit der Sirene von hinter der Mittellinie zum 21:26 traf. Der Wurf ist im anschließenden Spielbericht nach etwa 34 Sekunden zu sehen. Am Ende sollte es für die Clippers jedoch eine 78:106-Schlappe setzen, so dass Besitzer Donald Sterling in der Kabine regelrecht ausgerastet sein soll.



Zitat der Woche

„I think I'm the only player who looks at each and every center and says to myself, ,That's barbecued chicken down there'.“ (Shaquille O'Neal nach dem Sieg über die Raptors, als der Suns-Center 45 Punkte markierte) 




Artikel-Funktionen

Bewerte diesen Artikel:
4.78
(9 Bewertungen bisher)
 

Speichere diesen Artikel:


Kommentare

(11 Kommentare bisher)

von xax 06.03.09 um 15:25:13


Fällt mir schwer das sagen, aber Iverson macht Detroit eher schlechter als besser, vielleicht kann er als sixth-man Akzente setzen.
Noche Latina???Kannte ich gar nicht, seit wann gibt es das und wo bekommt man die trikots?
"Am Ende sollte es für die Clippers jedoch eine 78:106-Schlappe setzen, so dass Besitzer Donald Sterling in der Kabine regelrecht ausgerastet sein soll."-->sollte sich doch langsam daran gewöhnt haben, es sind die Clippers...

"... nannte er Van Gundy einen ?master of panic? und ein kaputtes Navigationssystem (???) und sagte, alle Spieler hassen ihn.
Kann kir jemand den Diss erklären???



von Oxymoron 06.03.09 um 18:11:04


Die Triktos sind natürlich im [url][store.nba.com] erhältlich.

Shaqs Antwort auf Van Gundy Kommentars ist wohl nicht wirklich begründet, O'Neal diktierte der Presse eher eine regelrechte Hasstirade, bei der auch Stans Bruder Jeff und Magic-Assistant Pat Ewing ihr Fett weg bekamen.

Van Gundy erinnere Shaq an ein kaputtes Navigationssystem, weil Van Gundy zu allem etwas wisse, aber noch nie wirklich weit gekommen ist - Shaq bezog sich wohl darauf, dass Van Gundy beispielsweise noch nicht in den Finals stand.

Shaq meinte, Van Gundy würde aufgeben, sollte es mal nicht so laufen und panisch werden - deswegen "master of panic".

Wie du siehst, war Shaq einfach nur auf einen persönlichen Rundumschlag aus.



von xax 06.03.09 um 19:10:04


@ Oxymoron
jetzt wird es wieder hell, ich danke dir für die Aufklärung.
Der Shaq, mir wird was fehlen wenn er mal abtritt.
Ich finde er u. Iverson sind noch mit die letzten Spieler die den Mund aufmachen, wenn ihnen was nicht passt.
Solche mündigen Spieler machen -meiner Meinung nach- auch den Reiz der NBA mit aus. Ach ja evt. noch RonRon u. Mr. Jackson aus dem goldenen Staat.



von criscross 06.03.09 um 19:36:02


Iverson wird immer einer meiner favourit players sein, aber Rodney Stuckey wird immer besser und Iverson bald überflüssig sein.



von Hurricane 06.03.09 um 22:41:33


So was ist doch immer lustig, gehört einfach zum Showfaktor der NBA dazu. Könnte glatt denken Shaq will noch mal zum ende hin kräftig auf den Putz hauen und der ally von den Clipers fande ich sehr geil



von all eyez on me 07.03.09 um 00:23:11


Iverson schuld an der schlechten saison der pistons zu geben ist schlichtweg falsch. Es ist ja nicht so, dass A.I. nicht weiß wie man gewinnt. Er hat in seinen 13 NBA Jahren oft genung bewiesen das er spiele gewinnen, und auch denver war letztes jahr mit Iverson ein 50-siege team. Iverson gehört zu den besten Spielern unserer Generation, aber es gibt wohl keinen Spieler von sinem Kaliber der immer wieder so stark gehated wird. Das ist nicht fair.

Das die pistons mit A.I. nicht gerade gut waren, liegt an an der ganzen mannschaft und vorallem am Coach. Ich halte Curry für (noch) keinen guten trainer. Er hat es in 55 Spielen nicht geschafft Iverson auch nur ansatzweise so in das Spiel zu Integrien, wie es sein sollte.

A.I. ist kein Rip Hamilltion und das hat man in Detroit nicht verstanden. Curry hat bis zu letzt versuch Iverson als ein Spieler einzusetzen der hinter screens herrkommt und jumpshots nimmt, so wie rip.
Das ist aber nicht Iverson spiel. Iverson braucht den Ball. Und das heisst nicht das er ein ego spieler ist. Er ist ein drive and kick out Spieler und kein coming off screens Spieler.

Wenn überhaubt kann man sagen, das Iverson einfach nicht ins Detroiter System passt. Das ist aber nicht Iverson schuld. Man hätte sich vor dem trade überlegen sollen was für einen spielertyp man holt und ob man gewillt ist ihn ins System zu integrieren und zwar so, wie er gefährlich ist.



von Hurricane 07.03.09 um 00:35:53


Naja kobe wird aber auch sehr stark gehadet, kann man durch aus vergleichen. ^^



von RedWater 07.03.09 um 00:44:21


Ich finde man darf Bullshit erzählen, wenn man noch was leistet. O'Neal leistet kaum mehr etwas, er spielt in einem veralteten Team, dass noch nicht mal einen Playoffplatz hat. Seine Stats zeugen auch nicht von der Dominanz von früher und so sehr ich seine Schlagfertigkeit schätze, manchmal geht er auch zu weit. Der Mann sollte einfach abtreten, bevor er sich als Bankspieler von der NBA verabschiedet...

Iverson hat ebenfalls seinen Zenit überschritten, er wird in diesem Jahr 34. Sein Vorteil war immer seine Geschwindigkeit, doch mittlerweile holt ihn sein Nachteil ein. Iverson ist kein Teamspieler und in ein Team wie die Pistons passt er nicht rein. Ich denke nicht das die Pistons bereit wären, ihr ganzes System zu gunsten Iverson Scoring-Talent umzustellen. Iverson ist das Problem ohne wirklich etwas dafür zu können. Er ist kein Gestalter, kein klassischer Point Guard wie Billups.
Die Nuggets haben es genau richtig gemacht. Mit Billups einen Spieler geholt der Verteidigen kann und seine Mitspieler in Szene setzen kann.



von Ace Game 07.03.09 um 08:56:17


@RedWater Es ist klar das man im alter von 36
nicht im jeden Spiel 20 oder höher zu scoren können. Für sein Alter ist sein Spiel ok aber nicht gut.

Zu Iverson er hätte lieber in Philly bleiben sollen denn da war die Mannschaft stark auf ihn fixiert und mit Iguodala und Brand ein starkes Trio abgegeben.... In Detroit wird er untergehen und erst recht an speed verlieren wenn er kaum eingesetzt wird.
Außerdem hat all eyez on me recht, wie kann ein Coach ein Spieler nach 55 Spielen nicht richtig intergrieren?! Außerdem wusste er was für ein Spieler er sich ins Team holt! Jeder weiß da A.I. nicht als Teamplayer bekannt geworden ist. Kobe ist auch so ein Spieler, nur das bei ihm das Team zu seinem Gunsten umgekrempelt wird.
Detroit ist auch ein Team mit guter defense was auch nicht zu A.I. passt.
Fazit: Das war einer der schlechtesten für Detroit...



von PPP 07.03.09 um 11:11:31


Vielleicht war Dumars das auch egal und er hat AI vor allem wegen dem auslaufenden Vertrag geholt.



von jordan 07.03.09 um 18:13:57


Erstaunlich wie die Oklahoma City Thunder ohne Durant und Green aufspielen. Respekt gehört da wohl vorallem Russell Westbrook gezollt.

Mal wieder ein super Wochenrückblick! Ich freue mich jedes mal wenn ich den Namen von Manuel über einem Artikel bzw. Blog lesen kann. Prima!



Du benötigst einen myCrossover-Account um Artikel kommentieren zu können!

 Registrieren oder  Einloggen

 





Du bist nicht eingeloggt. Jetzt bei myCrossover registrieren.
  •  
    Passwort vergessen?