NBA-Wochenrückblick
Zwischen Wermuts- und edlem Tropfen
In unserem ersten Wochenrückblick blicken wir zwar nur auf drei Nächte NBA-Basketball zurück, doch diese machten Lust auf mehr. Ernüchterung gab es derweil in Portland, wo sich Greg Oden (Foto) bei dessen Ligadebüt verletzte.
Von Manuel Baraniak |
31.10.2008 | |
Wiedersehen mit und ohne Revanche
Ehe das Spiel der Boston Celtics und der Cleveland Cavaliers am vergangenen Dienstag die Saison 2008/09 einläutete, erinnerte man sich in Massachusetts noch einmal an die vergangene Spielzeit. Vor der Partie holten sich die Kelten nämlich ihre Ringe ab und zogen gemeinsam das 17. Meisterschaftsbanner unter die Hallendecke des TD Banknorth Garden. Dabei soll Tony Allen übrigens darauf bestanden haben, dass sein Ring an seinen kleinen, und nicht den Ringfinger, passe. Für Kapitän Paul Pierce waren es derweil 20 emotionale Minuten, als ihm bei der Übergabe der Larry O'Brien Trophy und des Meisterringes Tränen in den Augen standen.
Beim Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften, die sich in der letztjährigen zweiten Playoff-Runde gegenüber standen, ging der Finals-MVP auf dem Parkett dann aber konzentriert zu Werke: Pierce (Foto) führte sein Team mit 27 Punkten an, auch wenn er im Schlussviertel nur zwei Zähler markierte. Jedoch legte der 31-Jährige fünf Sekunden vor dem Ende auf den nach vorne geeilten Leon Powe – der in einer Aktion nicht nur Delonte West auf ein Poster brachte, sondern mit soliden 13 Zählern in 23 Minuten Entlastung von der Bank lieferte – auf, was zur Vorentscheidung für den letztlichen 90:85-Erfolg sorgte.
Celtics-Coach Doc Rivers zeigte sich nach der Partie erleichtert: „Ich habe so viele Horrorgeschichten zu diesem Abend gehört. Die ganze Miami-Geschichte [Die Heat kassierten zum Auftakt der Saison 2006/07 eine 42-Punkte-Schlappe gegen die Chicago Bulls, nachdem sie in der Spielzeit zuvor noch den Titel holten, Anm. d. Red.]. Ich denke, das wird ein Paradebeispiel für jedes Team sein, das [den Titel holt]. ,Vergiss nicht das Miami-Spiel gegen Chicago im nationalen Fernsehen.' Ich glaube, ich habe dies über die letzten zwei Tage 30 Mal von verschiedenen Coaches, Freunden, euch Jungs [gemeint sind die Medien, Anm. d. Red.] gehört. Und so bin ich froh, dass das nicht passiert ist.“
Zwei Tage nach der Niederlage gegen die Celtics kehrten die Cavs auf die Siegerstraße zurück, als sie die Charlotte Bobcats zuhause mit 96:79 schlugen. Dabei konnte Neuzugang Maurice Williams (17 Punkte, sieben Assists, vier Rebounds) einen eher schwachen Saisonauftakt vergessen machen.
Am zweiten Spieltag kam es mit der Begegnung zwischen den San Antonio Spurs und den Phoenix Suns ebenfalls zu einem Wiedersehen letztjähriger Playoff-Gegner. Die beiden West-Teams standen sich in der ersten Runde der Postseason 2008 gegenüber, als die Texaner in engen Spielen dennoch kurzen Prozess machten.
Dabei hätten sich die Zuschauer im AT&T Center diesmal fast an die Playoff-Auftaktpartie zurück erinnern können: Tim Duncan hatte mit einem Dreipunktewurf die Chance, die Begegnung wenige Sekunden vor Schluss ausgleichen zu können. Was ihm vor einem halben Jahr noch gelang – der Big Man schickte mit einem Dreier das Spiel in die zweite Verlängerung –, missglückte diesmal jedoch.
So entführten die Suns einen 103:98-Sieg aus San Antonio, die zuvor elf eigene Saisoneröffnungsspiele in Folge gewinnen konnten. Hätten sie auch diese Partie für sich entschieden, dann hätten die Spurs einen neuen NBA-Rekord aufgestellt. Sowohl Duncan als auch Spurs-Coach Gregg Popovich (Foto) verloren zum ersten mal überhaupt in ihrer NBA-Karriere ein erstes Saisonspiel.
Letztgenannter hatte derweil für Suns-Center Shaquille O'Neal in Form einer Umarmung Michael Finleys ein kleines Geschenk parat. Hatte Shaq noch wenige Wochen zuvor sich dahingehend geäußert, Popovich sei auf Grund der „Hack-a-Shaq“-Taktik – wenn sie bei einem hohen Vorsprung gebraucht wird – ein Feigling und dass er ihn dafür zahlen lassen werde, ließ der Übungsleiter San Antonios Finley nach bereis fünf Sekunden jene Taktik anwenden. Alle nahmen es aber mit Humor:
Nach den Spurs hatten es die Suns mit den New Orleans Hornets einen Tag später wiederum mit einer Topmannschaft des Westens zu tun. Diesmal musste das Team aus Arizona allerdings das Parkett als Verlierer verlassen, als diese kein einziges Mal in Führung gehen konnten. Die Hornissen mussten zu Beginn des Schlussabschnitts auf Peja Stojakovic verzichten, als sich der Serbe den Knöchel verstauchte. Dies war auch der Grund, warum Tyson Chandler nicht mit von der Partie war. Dem Center ereilte tags zuvor gegen die Golden State Warriors das gleiche Schicksal. Doch mit einem Chris Paul in den Reihen, der in beiden Partien ein Double-Double auflegte, fuhren die Hornets nach einer ungeschlagenen Preseason zwei Siege aus ihren beiden Spielen ein.
Ein Hauch von Trübsal
Dies werden alle Anhänger und Verantwortlichen der Portland Trail Blazers nach der Partie gegen die Los Angeles Lakers geblasen haben. Zwang eine Knieverletzung Greg Oden bereits, die komplette letzte Saison auszusetzen, so musste sich der Center ausgerechnet in seinem Ligaeinstand erneut verletzen. Der 20-Jährige knickte um, nachdem er auf Derek Fishers Fuß gestiegen war, und verstauchte sich leicht seinen rechten Mittelfuß. Jedoch hatte der Big Man Glück im Unglück. Die Bänder blieben heil, Oden wird sich nicht operieren lassen müssen und fällt somit „nur“ zwei bis vier Wochen aus.
Dies wird nicht nur das Team aus Oregon ärgern, sondern sicherlich auch die NBA selbst: In den kommenden Wochen sollte es doch zu landesweit übertragenen Aufeinandertreffen mit Shaq, Duncan, Dwight Howard und Yao Ming kommen. Wie dem auch sei: In seinen insgesamt ersten knapp 13 Profi-Minuten sammelte Oden (Foto) fünf Rebounds, davon drei Stück am offensiven Brett, und blockte einen Wurf von Andrew Bynum. Dem gegenüber standen aber vier Fehlversuche aus dem Feld, sowie zwei missglückte Freiwürfe. Auf seinen ersten Zähler muss Oden also noch warten.
Nicht nur der Einstand des Centers, auch das Debüt von Rudy Fernandez wurde herbeigesehnt. Der Spanier sammelte letztendlich die zweitmeisten Punkte für sein Team und konnte wirklich sehr solide Zahlen in den Statistikbogen schreiben (16 Punkte, vier Assists, zwei Steals, kein Ballverlust, 3/5 FG).
Für die Lakers lief derweil alles nach Plan. Bynum (acht Punkte, fünf Rebounds, drei Blocks) – der sich mit dem gold-violetten Management nun auf eine Vertragsverlängerung einigen konnte – kehrte erfolgreich zurück, die Bank um Lamar Odom, Trevor Ariza und Jordan Farmar beeindruckte und die Verteidigung stand schon mehr als solide.
Dies sollte sich auch einen Tag danach im Stadtduell gegen die Los Angeles Clippers fortsetzen: Dem deutlichen 96:76-Erfolg gegen die Blazers ließen die Vorjahresfinalisten einen 117:79-Sieg folgen. In diesen beiden Spielen zusammen gestatteten die Lakers ihren Gegnern eine Feldwurfquote von gerade einmal 36,4 Prozent, während sie sich in der Offensive treffsicher zeigten (49,1% FG, 58,6% 3FG).
Bei einer solchen Überlegenheit kann man schon mal ein wenig die Konzentration verlieren, so geschehen bei Lamar Odom (Foto). Gegen Ende des ersten Viertels gegen Portland zog der vielseitige Forward in die Zone und passte schön auf den außen stehenden Sasha Vujacic. Nur der stand hinter der Seitenlinie und hatte noch seine Trainingsbekleidung an, befand sich also gar nicht im Spiel. Die Aktion von Odom – das Video ist in der NBA Rotation von Thomas Käckenmeister zu sehen – erinnert doch stark an seine „Ich dribble beim Einwurf erst noch aufs Feld“- und „Der Schiedsrichter gehört doch zu uns“-Faux pas.
Neu besetzte Coaching-Stühle
Acht der 30 Franchises gingen und gehen mit einem neuen Head Coach in die Saison. Die meisten Blicke richteten sich dabei wohl auf den Madison Square Garden, wo Mike D'Antoni mit den New York Knicks die Miami Heat mit deren neuem Oberhaupt Erik Spoelstra empfing.
Einige Fragezeichen standen dabei hinter Eddy Curry und Stephon Marbury. Würden die beiden Spieler, die in den Planungen im Big Apple keine (große) Rolle mehr spielen, das Parkett betreten? Trotz „Wir wollen Steph“-Chören aus den Zuschauerrängen ließ der von den Suns neu gekommene Coach sowohl Marbury als auch Curry die ganzen 48 Minuten auf der Bank. Doch das war auch gut so. In einem für Knicks'sche Verhältnisse wahren Offensivfeuerwerk kamen beim 120:115-Erfolg sechs Spieler auf zweistellige Punktewerte. Darunter erzielte Jamal Crawford (Foto) mit 29 Punkten die meisten Zähler; Wilson Chandler steuerte von der Bank starke 17 Punkte und neun Rebounds bei.
Mit ihren 120 erzielten Zählern stellten die Knicks schon in ihrem ersten Saisonspiel ihre Bestlesitung aus der letzten Saison ein. Auf Seiten der Heat ließ Rookie-Coach Spoelstra letztendlich Mario Chalmers, ebenfalls Rookie, von Beginn an ran. Der Point Guard dankte es ihm mit 17 Punkten, acht Assists, sieben Rebounds und nur einem Ballverlust. Somit scheint Chalmers wohl das Rennen gegen Marcus Banks, Shaun Livingston und Chris Quinn für sich zu entscheiden. Nummer-Zwei-Pick Michael Beasley blieb mit neun Punkten (4/14 FG) eher blass.
Ein weiteres Topspiel der kurzen Woche gab es am gestrigen Donnerstag noch in Dallas zu erleben. Und auch hier debütierte mit Rick Carlisle in Reihen der Dallas Mavericks ein Coach bei seinem neuen Team, als die Houston Rockets im American Airlines Center gastierten. Dabei durfte Point Guard Jason Kidd endlich wieder frei und unbefangen losrennen. Vom Ein-Mann-Fastbreak über Assist-beim-Einwurf-nach-gegenerischem-Korberfolg führte der 35-Jährige sein Team zu 30 Zählern nach einem Schnellangriff. Dirk Nowitzki und Josh Howard schulterten mit 61 Zählern die Punktelast.
Dies alles aber nur bis zum letzten Viertel: Im Schlussabschnitt, in dem Houston komplett auf Tracy McGrady verzichten musste, fingen die Rockets endlich an, defensiven Beton anzurühren, so dass das Scoring-Duo der Mavs nur noch drei Pünktchen erzielen sollte. Ein 16:2-Lauf in der Schlussphase, in der Neuverpflichtung Ron Artest (Foto) sieben seiner 29 Punkte markierte, brachte die Entscheidung zu Gunsten der Rockets.
Vor der Partie gab NBA-Commissioner David Stern zusammen mit Mavs-Besitzer Mark Cuban und Jerry Jones, der Eigentümer der NFL-Franchise der Dallas Cowboys, bekannt, dass das All-Star Game 2010 im Football-Stadion ausgetragen werden wird. Dieses kann fast 100.000 Zuschauer fassen.
Auf und neben dem Parkett
Heimpremiere: Eine solche erlebten die Fans der Oklahoma City Thunder. In das Ford Center waren gegen die Milwaukee Bucks 19.136 Besucher geströmt, als diese das erste Spiel ihrer neuen Franchise erleben durften. In der ausverkauften Arena gab es jedoch nichts zu Feiern, verlor die aus Seattle umgesiedelte Franchise doch mit 87:98.
Von Brillen... Nachdem Amare Stoudemire (Foto) in der Saisonvorbereitung den Finger von Teamkollege Boris Diaw ins Auge bekam, lief der Power Forward der Suns mit einer Sportbrille auf, womit man ihn wohl auch längere Zeit, oder sogar für immer, wenn er auf dem Basketballfeld steht, sehen wird. Gestört hat es ihn jedenfalls nicht, verwandelte Stoudemire doch acht seiner elf Feldwürfe für insgesamt 22 Punkte. Keine Brille trug Sam Mitchell bei der Partie in Philadelphia, nachdem sich der Raptors-Coach einer Laser-Operation unterzogen hatte.
...und Bärten: Auch Phil Jackson und Gregg Popovich erstrahlten in neuem Aussehen: Während L.A.s Zen-Meister sich seinen Bart rasierte, ließ Popovich seine Gesichtsbehaarung stehen. Man könnte munkeln, der Spurs-Coach arbeite derzeit an einer Fortsetzung von Castaway.
Shawn Kemp ist zurück: Zumindest auf dem Kopf von Andray Blatche. Mit den Namen des ehemaligen Sonic-Stars umschrieb DeShawn Stevenson den neuen Haarschnitt des Wizards-Spieler, als dieser vor der Partie gegen die New Jersey Nets die Umkleidekabine betrat. Eine neue Frisur hat auch Adam Morrison: Die lange Mähne des Charlotte Bobcat ist – darüber kann sich wohl ein jeder freuen – einem Kurzhaarschnitt gewichen. Der Schnurrbart ist aber geblieben.
Vater und Sohn: Vor dem ersten Tip-Off entließen einige Teams ihre letzten Spieler, die mit nicht-garantierten Verträgen ausgestattet waren. So musste auch Coby Karl seine Koffer packen und die Lakers verlassen. Dessen Vater George, seines Zeichens Head Coach der Denver Nuggets, erwartet nun, dass die Franchise aus Colorado sich um den Shooting Guard im Januar, wenn Spieler Zehn-Tages-Verträge unterschreiben können, bemühen wird, sollte Coby zu dieser Zeit nicht schon bei einer anderen Mannschaft im Kader stehen.
Geschmacklos: In der letzten Woche machten Meldungen den Umlauf, Ex-Knicks-Coach und -General Manager Isiah Thomas sei nach einer Überdosis Schlaftabletten ins Krankenhaus eingeliefert worden. In einer Diskussion über die New York Knicks versuchte Charles Barkley mal wieder, lustig zu sein: „Ich denke, sie haben eben einen besseren Coach. Dieser Coach wird sich wahrscheinlich nicht versuchen, umzubringen.“ Lieber Chuck, geh' besser zum Buffet, am besten in Las Vegas.
Stat Lines der Woche
Der Topscorer der Woche kommt aus Dallas: Dirk Nowitzki (Foto) erzielte gegen die Rockets 36 Zähler – so viele Punkte gelangem dem Würzburger noch nie in einer Auftaktpartie einer neuen Saison. Dazu sammelte Nowitzki sieben Rebounds und verwandelte jeden seiner 14 Freiwürfe. Im Schlussabschnitt markierte er allerdings nur ein Pünktchen.
In der gleichen Partie gab Yao Ming auf Seiten der Rockets den besten Punktesammler: Neben seinen 30 Zählern pflückte der Chinese 13 Rebounds von den Brettern und zeigte sich überaus treffsicher (11/15 FG, 8/8 FT).
Danny Granger erzielte bei der knappen 94:100-Niederlage in Detroit mit 33 Punkten die zweitmeisten Zähler der vergangenen drei Tage. Zudem sammelte der Small Foward in Reihen der Indiana Pacers fünf Rebounds, drei Blocks und zwei Steals. Dazu verwandelte er elf seiner zwölf Freiwurfversuche.
Dass Dwight Howard ein Double-Double auflegt, scheint nichts besonderes mehr. So auch im Spiel gegen die Atlanta Hawks. Seine 22 Punkte, 15 Rebounds, fünf Blocks und fünf Steals (Einstellung einer Karrierebestleistung) konnten die Heimniederlage allerdings nicht verhindern.
Ein Triple-Double gab es hingegen noch nicht zu vermelden; zwei Akteure schnupperten allerdings an einem solchen Kunststück: LeBron James kam beim Sieg gegen die Bobcats auf 22 Punkte, neun Rebounds und ebenso viele Assists, während Chris Paul (Foto) beim Auswärtserfolg in Phoenix 20 Zähler, zehn Vorlagen und acht Rebounds beisteuerte.
64 von 98 Punkten, zwölf von 13 verwandelte Freiwürfe, 26 von 40 getroffene Feldwürfe: Dies war der Anteil von Tony Parker und Tim Duncan bei der Niederlage gegen die Suns. Ohne Manu Ginobili kommt in Texas hinter dem Duo eben sonst nicht viel.
Buzzerbeater der Woche
Die Partie zwischen den Suns und den Spurs versprach Hochspannung. Bis zu den beiden verwandelten Freiwürfen von Leandro Barbosa zu Schluss lag kein Team im letzten Viertel mit mehr als drei Zählern vorn. Dabei gingen die Suns mit einem Vorsprung von einem Punkt in den Schlussabschnitt, als Grant Hill einen Dreier mit Brett mit der Sirene einnetzte. Die Aktion ist bei den unten angefügten Top Ten vom 29. Oktober auf dem siebten Platz (bei der 46-Sekunden-Marke) zu sehen. Erwähnenswert auch der Kommentar des Reporters.
Zitat der Woche
„Das Leben ist zu kurz, um keinen Spaß zu haben.“ (Spurs-Coach Gregg Popovich, nachdem er schon nach fünf Sekunden von der „Hack-a-Shaq“-Taktik Gebrauch machte)






von Joerg86 31.10.08 um 19:38:52
ich versteh nicht, wie man so verletzungsanfällig sein kann, wie oden es leider ist.
okay, er ist schon relativ heftig umgeknickt und es sah auch übel aus, aber 2-4 wochen pause?
ich mein, ich bin auch schon häufiger umgeknickt, hab aber deswegen nicht so lange pausieren müssen.
und die reden dann schon fast wieder von ner op?
abgesehen davon, dass ich es eh nicht verstehe warum sich alle sportler z.b. bei einem kreuzbandriss immer direkt unters messer begeben. mike miller (der fußballer vom ksc) hat sich nicht operieren lassen und stand 6 wochen später wieder auf dem feld (nur so nebenbei)
oder bin ich jetzt der einzige, der das so sieht?
von RUN & GUN 31.10.08 um 21:04:41
tja lieber joerg86, bist du auch 2,13 m groß?
Nein?
Ach ja, deshalb sind deine gelenke auch nicht so belastet wie bei oden!
vielleicht solltest du dann doch lieber beim fussball bleiben (nur so nebenbei)!!!
von MavsFan 31.10.08 um 21:13:42
wenn du fachsimpelst dann fachsimpel richtig^^
Oden ist je nach Angabe 2.15-2.16, beim Draft wurde er als "7-1" tituliert, das entspräche 2.16
Natürlich sind die Gelenke bei einem so großen und schweren (142.5kg oder so) viel stärker belastet, aber sie sollten bei einem Profisportler doch auch wesentlich unempfindlicher sein nicht wahr? Ich denke ausserdem Oden wird sein Potential nie ganz ausschöpfen können und ein Kwame- Brown-Fall werden...
Was ich enttäuschen finde ist Dirk... klar 36 Punkte sind eine ordentliche hausnummer, aber im letzten viertel EINEN einzigen Punkt nach technischem Foul zu erzielen ist nicht wirklich was man eigtl. von einem Franchise Player erwarten sollte, hoffe die nächsten Clutchgames laufen besser... bei JHO genau das selbe...
von xax 31.10.08 um 22:59:40
Trotz ?Wir wollen Steph?-Chören aus den Zuschauerrängen ließ der von den Suns neu gekommene Coach sowohl Marbury als auch Curry die ganzen 48 Minuten auf der Bank.
Richtig so, der Coach muss zeigen das ER der Chef ist!Ich denke aber das beide im Laufe der Saison noch spielen werden... Höchstens Mr. M gibt wieder interviews oder Curry platzt.
Ich finde man muss bei Oden unterscheiden, das mit dem Knie zeigt das er anfällig ist, dass mit dem umknicken nach auf den Fuß latschen kann jedem passieren, Pech.
von 23kingjames 31.10.08 um 23:40:01
Wie lange spielt Kwame jetzt in der Liga?..und im Vergleich dazu Oden?...auch wenns natürlich jetzt scheiße steht um seine Gesundheit, sollte man ihn nicht abschreiben...Sicherheit hat man nie, so lets see.....
von Skateboard_P 01.11.08 um 10:34:29
Joah, die erste Woche war schon irgendwie amüsant. Aber das Oden nochmal bestraft wird, ist schon irgendwie seltsam.
Aber naja, irgendwas ist ja immer. Warten wir mal ab, was er nach der Genesung so für Stats bringt.
von bladez_ 01.11.08 um 11:42:22
@ RUN & GUN / Joerg86: ich hab mir insgesammt 3x die kreuzbänder gerissen und beim letzten mal auch nicht mehr opperiert. es geht durchaus, die muskulatur um das knie muss einfach entsprechend gestärkt sein. das problem bei den pros ist halt das die nicht ganz so langfristig denken. was mit 35 oder 40 ist spielt keine rolle mehr... ganz allgemein das gewisse menschen "bessere" gelenke haben als andere... hoffen wir er kommt bald wieder auf die beine...
von jordan 01.11.08 um 16:16:49
Der Kommentar des Reporters der Top10 ist allerdings erwähnenswert...was ist denn bei dem los?!?
von Chrizzayy 01.11.08 um 19:46:53
der keeper des ksc heißt nicht mike, sondern markus!
von tamarindenpulpe 01.11.08 um 20:04:22
und der war übrigens auch 12 wochen verletzt bzw. konnte nicht spielen...
von RUN & GUN 01.11.08 um 20:04:57
@ mavsfan: in deiner aussage widersprichst du dir prompt selber.
"Oden ist je nach Angabe 2.15-2.16"
und in manchen quellen ist er eben 2,13 m groß. so unterschiedlich die quellen, so unterschiedlich die angaben.
und bist du etwa hellseher? oden steht grad mal in seiner 2. saison, die erste hat er nur auf dem papier absolviert und jetz hat er eine verletzung erlitten, die ihn "nach angaben" 2-4 wochen ausser gefecht setzt. und du sprichst schon vom nächsten kwame brown!?!
ne, is klar...
von rüdi 01.11.08 um 20:11:11
Schön wenn irgendwann der Rollstuhl wartet.
"Ich hab ja bis 90 ganz starke Muskeln ums Knie."
Natürlich helfen starke Muskeln im Knie, aber ein Kreuzbandriss sollte doch nicht auf die leichte Schulter genommen werden.
von M&M 01.11.08 um 20:18:15
ich denke auch dass es zu früh wär oden als soooo verletzungsanfällig zu bezeichnen, umknicken kann immer un sehr schnell passieren (ich zB spiel volleyball und bei uns im team gibt es auch jede saison mind einen der sich nach der landung die bänder verletzt oder reißt) also das war dann einfach nur mal pech un 2-4 wochen is ach nicht die welt
und für alle basketballfans kann ichdann nur sagen dass oden schnell wieder fit weil er uns bestimmt viel freude bereiten
von bladez_ 02.11.08 um 21:23:17
@ doktor rüdi natürlich kann man einen kreuzbandriss nicht auf die leichte schulter nehmen und natürlich hab ich mit 90 wohl keine so starken muskeln mehr. hattest du ein KBR? oder studierst du medizin? wohl kaum, denn dann wüsstest du das man bänder nicht im supermarkt kaufen kann und ich lauf lieber ohne kreuzband rum anstatt an meinem andern knie rum zu schnippeln... und ist ja sowieso klar, alle mit defekten knien sind früher oder später im rollstuhl, genau... aber egal, ist ja nicht das thema und wenn man keine ahnug hat...
von Hurricane 02.11.08 um 22:58:39
Der Kommentator spricht so als ob er irgend was eingenommen hat, aber witzig ist er schon irgend wie