NBA-Saisonrückblick
Aller guten Dinge sind drei Jahre
Larry Birds Drei-Jahres-Plan war letztlich erfolgreich: Im dritten Jahr erreichten die Indiana Pacers (Roy Hibbert, Foto) die Endrunde und schlugen sich gegen die topplatzierten Chicago Bulls achtbar. Für die Franchise hat die Offseason, die einige Veränderungen bereit halten könnte, bereits begonnen.
Von Manuel Baraniak |
23.05.2011 | |

Bilanz 2010/11: 37 Siege, 45 Niederlagen (Siegquote: 45,1 Prozent)
2. der Central Division; 8. der Eastern Conference; erste Playoff-Runde
Nach der Saison ist vor der Saison. Das scheint Herb Simon, Besitzer der Indiana Pacers, wirklich zu beherzigen. Nicht einmal zwei Wochen nach dem Playoff-Aus gegen die Chicago Bulls traf er wichtige Entscheidungen im Front Office: Mit Larry Bird (President of Basketball Operations) und David Morway (General Manager) bleiben vakante Managementposten mit ihren bisherigen Amtsinhabern besetzt. In Folge dessen werden auch die weiteren Planungen für die kommende Spielzeit frühzeitig angegangen werden können, wie die Besetzung des Head Coaching-Stuhles.
Für Bird ist die Vertragsverlängerung eine Bestätigung seines Drei-Jahres-Planes, welcher in einem letzten Schritt den Playoff-Einzug beinhaltet hat. Die Teilnahme an der Endrunde, die erste seit fünf Jahren, lösten die Pacers wenige Spieltage vor Schluss. Und auch wenn sie sich den Chicago Bulls in fünf Spielen geschlagen geben mussten, so machte deren einsatzfreudige Leistung gegen das Top-Team des Ostens doch Mut.
Einen entscheidenden Beitrag für jene Vorstellung sowie für den Playoff-Einzug überhaupt hatte Frank Vogel (Foto links). Der 37-Jährige übernahm den Posten des Head Coaches vom entlassenen Jim O'Brien Mitte Februar bei einer Bilanz von 17 Siegen aus 44 Spielen. Unter Vogel wiesen die Pacers also nicht nur eine positive Bilanz auf, er impfte seinen Spieler auch wieder Selbstvertrauen und eine positive Einstellung ein, krempelte die Rotation um, indem er vor allem auf die jungen Spieler setzte und rückte der athletischen Truppe deren Stärke mehr in den Vordergrund.
Trotz dieser positiven Wende, die Vogel eingeläutet hat, ist noch nicht sicher, ob er zur kommenden Spielzeit zurückkehren wird. Zwar gilt er derzeit als aussichtsreichster Kandidat; der Vertrag über lediglich ein Jahr, der ihm Gerüchten zufolge angeboten werden wird, spricht nicht gerade vom größten Vertrauensbeweis.
Vertrauen setzte Vogel bei seinem Amtsantritt in seine jungen Akteure wie Hansbrough – der in die Startformation rückte, in der Bulls-Serie der zweitbeste Punktesammler war und Mitte März in zwei Spielen in Folge gegen die New York Knicks das Scoring-Duell gegen Carmelo Anthony für sich entschied – oder Rookie Paul George, der vor allem defensiv seinen Mann zu stehen wusste. Während Center Roy Hibbert (Foto oben) unter Vogel wieder sein Selbstvertrauen fand, schulterte Danny Granger (Foto links) sein Team als konstantester Akteur in der Endrunde – wie es ein Franchise-Spieler auch tun sollte. In der Hauptrunde machte Granger statistisch hingegen einen Schritt zurück (von 24,1 PpG auf 20,5 PpG; Karrieretiefstwert von 42,5 FG). Und so tauchten schon erste Trade-Gerüchte auf, die ihn mit den Minnesota Timberwolves samt deren Nummer-zwei-Pick in Verbindung bringen.
Veränderungen gab es vor der Saison 2010/11 nur punktuelle. Die wichtigste war dabei die Verpflichtung von Point Guard Darren Collison, der Schnelligkeit in das Spiel Indianas brachte, aber den erhofften Sprung in seinem zweiten Jahr nicht wirklich machen konnte.
Größere Veränderungen stehen in diesem Sommer an. Die Verträge von Mike Dunleavy, T.J. Ford, Jeff Foster, Jamaal Tinsley und Solomon Jones laufen aus und damit gut 30 Millionen Dollar weg. Auch Josh McRoberts wird Free Agent, der Power Forward könnte nach seinem Durchbruch in diesem Jahr aber zurückkehren. Die Pacers haben also die Chance, auf diese gute Saison aufzubauen, ihren Kader weiter zu verstärken und somit auch auf die kommenden drei Jahre mit gutem Gewissen zu blicken.
Team-MVP: Danny Granger (20,5 PpG, 5,4 RpG, 2,6 ApG, 1,1 SpG, 38,6% 3FG)






von Indiana 24.05.11 um 15:00:08
Die Play Offs sind so ziemlich das schlechteste was Indiana passieren konnte.
Man hat zwar keine völlig planlos zusammengestellte Mannschaft aber das Talent reicht vorne und hinten nicht um in den Playoffs was zu reißen.
Man braucht hohe Picks um endlich einen Franchise-Player ala Reggie Miller oder Jermaine O'Neal zu bekommen, sonst sehen wir die nächsten 5 Jahre knappes scheitern an der Playoff Teilnahme oder erstrunden Niederlagen
von Hurricane 24.05.11 um 16:47:06
Könnte man aber auch als Lichtblick nach den Jahren der entäuschung sehen ^^.
von Indiana 24.05.11 um 20:03:56
Naja bei mir ist das glas halb leer seit RonRon das Team zerstört hat wegem einem Bierbecher ist Basketball in Indiana einfach nicht mehr das selbe.
von nicoquanz 24.05.11 um 23:13:01
ich versteh nicht wie du so auf dem team rumhacken kannst als pacers fan die haben seitdem sie den coach gewechselt haben richtig guten basketball gespielt sie haben mit granger einen potenziellen all star im team und der rest des teams ist richtig ausgeglichen collison dunleavy ford foster hansbourogh hibbert dantay jones mc roberts price und rush haben alle nba niveau das ist ne 11 man rotation wo keiner richtig abfällt und was allemal für die playoffs reicht wiem an dieses jahr gesehen hat gegen die bulls war eigentlich mehr drin als das 1:4..... ein sieg nicht aber 2:4 3:4 war durchaus möglich das die pacers es in zukunft selbst mit einem weiteren star weiter schaffen ist trotzdem unwahrscheinlich..... der osten wird die nächsten jahre von miami und chciago dominiert boston wird vielleicht auch noch 1-2 jahre mitspielen und danach sind die knicks sicherlich gut um bostons platz einzunehmen ich sehe eigentlich nur die möglichkeit für die pacers das sie howard kriegen wenn er free agent wird um das team weit nach vorne zu bringen der wäre aber selber schuld wenn er im osten bleibt wo im spitzenfeld mittlerweile so ein krasser wettbewerb ist..... irgednwann müssen stars eifnach nochmal in den westen gehen zurzeit spielen dort doch kaum noch superstars nur noch: bryant nowitzki durant paul schauen wir in den osten da haben wir: rose wade james bosh pierce howard joe johnson anthony stoudemire d. williams und von diesen stars im osten hat nur howard die möglichkeit in den nächsten jahren die conference zu wechseln wäre dämlich wenn er es nicht tut
von Indiana 25.05.11 um 19:10:18
Die Pacers haben seit ewigkeiten keine positive Bilanz mehr gehabt und solange das so bleibt ist das Team halt schlecht sry aber eine PO-Serie lässt mich da nicht vor freude hüpfen und wenn man sich die Zukunft der Pacers ansieht bleibt die aussicht Zappenduster.
KEINER der Starter kann noch einen weltbewegenden schritt nach vorn machen (Hibbert am ehesten noch) und selbst wenn ändert das nichts am Talentlevel in Indi (eine 11 Mann Rotation in den PO ist nutzlos und wenn man 11 gleichtalentierte Spieler sagt das meist alles über die Qualität eines Teams)
Und da man im schlechten Osten immer noch mit bescheidener Bilanz in die PO kommt ist auch keine Hilfe in der Draft zu erwarten.
Von FA die was bringen kann Indiana nicht mal träumen (Besitzer gibt nichts aus, Indiana ist keine Metropole)
Und der Westen ist immer noch die bessere Conference wenn auch das Superstargefüge ausgeglichener is aber im Westen haben wir dieses gefüge über Jahre gehabt entweder warst du ein Laker oder Spur sonst hast du nix gewonnen in der NBA,^^ davor warst du besser in Chicogo ist also nix neues jetzt ist halt Miami dran.
von elchmor 26.05.11 um 11:49:49
@nicoquanz
Sehr interessant wem Du alles Superstarstatus verleihst. Joe Johnson? Chris Bosh? Paul Pierce? Selbst die New York Garde kann man muss man aber nicht dazuzählen. Wenn man schon so freigiebig damit umgeht, dann tu doch auch die Top-Spursspieler, ZBo, Westbrook, Love und VOR ALLEM BLAKE GRIFFIN mit in die Auswahl. Ansonsten sind 5 von 10 und 11 von 20 der Top-Scorer der Liga, 5 von 10 Top-Assist-Geber der Liga und sogar 7 von 10 der besten Rebounder aus dem Westen.
Für Howard würd's mich ürlich auch freuen, wenn er mal nicht mit so einer Gurkentruppe spielen müsste, aber dieses Bürde mussten Dirk und andere auch (Paul, LeBron und dann Garnett, Pierce, Allen bis sie gemeinsam in Boston spielten) ewig schleppen. Miami wird sicher die nächsten Jahre dominieren, Chicago (mal sehen) aber OKC im Westen kann mal ganz groß werden - was n geiles Team. Axo Dallas solltes dieses Jahr schon machen - da spielt ja immerhin der BESTE SPIELER der WELT und dann REPEAT. Und wehe nich.
Sorry hab gar nix zu Indiana gesagt: Mag Hibbert und Collison, Hansborough spielt auch watt besser als erwartet. Denke die PlayOffs sind die nächsten Jahr schon drin, was ja für so ein smallmarket team gar nicht schlecht ist. Kann man mit cleveren Verträgen und guten jungen Spielern schafffen oder man zahl Joe Johnson 100 FANTASTILLIARDEN um immer in der zweiten (ab nächstes Jahr ersten) Playoffrunde zu scheitern.
Der Larry macht das schon...
Go Dirk!