NBA Draft
Die Besserwisser-Börse
Der NBA Draft schwankt jedes Jahr zwischen Glück und Enttäuschung; er produziert große Stars ebenso wie noch größere Versager. Doch egal ob nun Kevin Garnett oder Kwame Brown, Pau Gasol oder Nikoloz Tskitishvili – hinterher ist man immer schlauer.
Von Christian Neumann |
23.06.2009 | |
Wenn es um das Vorhersagen zukünftiger NBA-Drafts geht, werden Experten zu Laien und Laien zu Ahnungslosen. Da wird dann selbst über den wahrscheinlichen Nummer-Eins-Pick höchstens vorsichtig geäußert, er werde vielleicht eventuell möglicherweise in der ersten Draftrunde gewählt werden, doch darüber hinaus zögert und orakelt man, was das Zeug hält – bloß keine konkreten Prognosen abgeben und sich nur nicht endgültig festlegen, denn beim NBA-Draft ist, wie jeder weiß, gar nichts sicher.
Wenn es jedoch um die Beurteilung früherer NBA-Drafts geht, werden Fans zu Experten und Experten zu Göttern, die über jeden Fehler erhaben sind. Sie blicken überlegen lächelnd auf vergangene Draftentscheidungen zurück und korrigieren diese mit traumwandlerischer Sicherheit, als habe nie ein Zweifel daran bestanden, dass die Draftreihenfolge schon damals so gewesen sein sollte, wie wir sie aus heutiger Sicht als richtig empfinden. Dann haben "biggest draft busts"-Listen Hochkonjuktur, und die versammelte Basketballgemeinde klopft sich die Schenkel: Michael Olowokandi als erster Pick? Adam Morrison (Foto) an Position 3? Und vor allem: Sam Bowie vor Michael Jordan?!
Ja, es macht Spaß, rückblickend mit dem Finger auf die vermeintlichen Fehlentscheidungen der Scouts, General Manager und Team-Präsidenten zu zeigen, und es ist ja auch so einfach: Wer wollte bestreiten, dass sich der Draft-Trade von Dirk Nowitzki gegen Robert Traylor allein für die Dallas Mavericks ausgezahlt hat? Und ist es nicht offensichtlich, dass es keine gute Entscheidung der Portland Trail Blazers war, im Jahr 2005 Martell Webster statt Chris Paul zu wählen?
NBA-Draft 2005: die Geschichte vom "kleinen Point Guard"
So sieht es auch Chad Ford, der Draft-Guru von ESPN, der dem Team aus Oregon die damalige Wahl noch heute zum Vorwurf macht:
"Erinnert ihr euch, als die Blazers darauf verzichteten, Chris Paul zu draften, weil sie Sebastian Telfair hatten?", fragte Ford Mitte Mai in einem seiner Chats rhetorisch in die Runde. "Deshalb draftet man nicht aufgrund des [Team-]Bedarfs."
Im Vorfeld des Drafts 2005 sah die Sache natürlich ganz anders aus. "Die Blazers brauchen keinen weiteren kleinen Point Guard", war Ford damals überzeugt und lehnte Chris Paul als Kandidaten für Portland ab.
Auch über die Wahl der Atlanta Hawks im selben Draft äußert Ford sich heute kritisch:
"Die Hawks haben es wiederholt vermasselt, wenn sie im Draft einen Point Guard brauchten. Sie verzichteten auf Chris Paul, um Marvin Williams zu draften."
Im Jahr 2005, freilich, konnte Ford sich in seinem Lob für Williams ("er hat das Zeug zum Superstar") kaum zügeln und legte sich auch dementsprechend fest, wen die Milwaukee Bucks an Position 1 wählen sollten:
"Ich glaube immer noch, dass Marvin Williams der Nummer-Eins-Pick im Draft sein sollte. Während Andrew Bogut ebenfalls helfen könnte, gibt Williams den Bucks die beste Chance, eines Tages um die Meisterschaft zu spielen."
Guckt man heute auf den 2005er Draft zurück, gilt Chris Paul als der alles überragende Spieler; Andrew Bogut ist solide; Marvin Williams spaltet die Meinungen, und Gerald Green (Ford: "neben Marvin Williams der talentierteste Spieler des Drafts") gilt als Riesenenttäuschung.
Geschichten wie diese spielen sich immer wieder ab, und jeder Draft besitzt dabei seine ganz persönliche Note – so wie 1998, als Michael Olowokandi zum ersten Draftpick wurde. Etliche nach ihm gewählte Spieler (v.a. Dirk Nowitzki, Paul Pierce, Vince Carter) haben bessere Karrieren gehabt, während Olowokandi ans Ende der Ersatzbank durchgereicht wurde und seit zwei Jahren komplett aus der NBA verschwunden ist. Deshalb gilt er vielen Fans als einer der größten Versager aller Zeiten, und die Los Angeles Clippers ernten Spott und Hohn für ihre Entscheidung, ihn zum Top-Pick seines Drafts zu machen.
NBA-Draft 1998: das Riesentalent Olowokandi...
Versetzt man sich jedoch in die Zeit zurück, stellt sich die Sache ganz anders dar: Damals hatte Olowokandi (Foto), der erst mit 20 überhaupt ernsthaft Basketball zu spielen begann, eine fulminante Entwicklung hinter sich, deren Ende nicht abzusehen war. Als Senior am College brachte er es auf einen Schnitt von 22 Punkten, 11 Rebounds und 3 Blocks, traf über 60% seiner Würfe, wurde Spielers des Jahres der Big West Conference. Optimistische Vergleiche mit Hakeem Olajuwon, der ebenfalls vom Fußball zum Basketball gewechselt war, wurden angestellt, und jedermann war voll des Lobes für Olowokandi.
"Michaels zweiter Sprung ist so schnell", war Pete Newell, der renommierte Center-Lehrer, beeindruckt. "Die meisten anderen Bigmen müssen sich nach einem Offensivrebound erst sammeln. Michael hingegen schnellt gleich wieder nach oben."
Die NBA-Legende Jerry West, der als General Manager der Los Angeles Lakers Shaquille O'Neal und Kobe Bryant vereint hatte, machte ähnliche Beobachtungen und nannte Olowokandi "einen dieser großen Spieler mit sehr, sehr guten athletischen Fähigkeiten."
An Olowokandis physischen Vorzügen hat es jedoch ohnehin nie gelegen. Zehn Jahre nach dem Draft ist allgemein akzeptiert, dass seine Karriere vielmehr an fehlender Motivation zugrunde gegangen ist. Dabei fiel Olowokandi am College gerade in dieser Hinsicht positiv auf:
"Er war so engagiert im Training, dass ich ihn beruhigen musste, damit er anderen Leuten nicht die Köpfe abriss", erinnerte sich Bob Thomason, der den Nigerianer an der University of the Pacific trainierte.
Pete Gaudet, damals assistant coach bei Vanderbilt, war ebenfalls von Olowokandi überzeugt: "Man braucht den nötigen Biss. Glauben Sie mir. Michael hat ihn."
Auch nach dem Draft gab es keinerlei Zweifel an der Einstellung des "Kandi Man":
"Er hat mit die schnellsten Füße, die ich je gesehen habe", schwärmte der langjährige NBA-Center Andrew Lang, der damals Olowokandis Trainingspartner war. "Und er lernt so schnell. Und mit dem Körper... er wird für eine lange, lange Zeit ein All-Star sein."
Und Olowokandis damaliger Clippers-Kollege Darrick Martin fügte hinzu: "Was ich an ihm mag, ist, dass er so unverwüstlich ist. Wenn sein Wurf geblockt wird, holt er sich den Ball einfach zurück und versucht es noch einmal."
... wurde zur Riesenenttäuschung
Seit der Zeit sind viele von Olowokandis Würfen geblockt worden, und irgendwann muss er die Lust verloren haben, es noch einmal zu versuchen, d.h. sein Potential umzusetzen. Dadurch ist er weit hinter den Erwartungen zurückgeblieben, die eine Menge Leute einst an ihn richteten. Heute finden sich nicht viele Menschen, die bereit sind, zuzugeben, sich in Olowokandi getäuscht zu haben. Die Journalistin Jackie McMullan, die ihn im Sommer 1998 begleitete, gehört dazu:
"Ich dachte irrtümlicherweise, dass er eine große Bedeutung in der NBA haben würde, weil er in jenem Sommer so lernbegierig war. Er war ein ungeschliffenes Talent, das nicht viel Basketball gespielt hatte, und doch war klar, dass er äußerst intelligent war und – zu der Zeit – auch sehr hart arbeitete."
Solche Aufrichtigkeit ist in Medien-Kreisen jedoch ausgesprochen selten. Viel verbreiteter ist es, seine früheren Aussagen stillschweigend unter den Teppich zu kehren und nachträglich alles besser zu wissen. So macht es der "Sports Guy", Bill Simmons, der wie Ford und McMullan beim Branchen-Riesen ESPN angestellt ist.
Simmons und Greg Oden: from hero to zero
Als Greg Oden (Foto) im Jahr 2007 zum ersten Pick wurde, lautete die gängige Sichtweise, dass man sich einen solchen Ausnahme-Center an der Spitze des Drafts nicht entgehen lassen könne. Auch Simmons schloss sich dieser Ansicht an:
"Sehen wir es ein: Kein General Manager ist mutig genug, auf einen potentiellen Superstar-Center zu verzichten. Wer von heute bis 2020 um die Meisterschaft spielen will, nimmt Oden."
Ein knappes Jahr und einen Knorpelschaden für Oden später hatte sich Simmons' Einschätzung komplett gewandelt. Nüchtern stellte er fest, Oden habe "selten wie ein Franchise-Center gewirkt, abgesehen vom Hype". Portland, so Simmons, habe alle Warnzeichen ignoriert und mit Oden im Draft einen riesigen Fehler gemacht.
"Wie lange werden wir noch so tun müssen, als habe Portland im 2007er Draft nicht massiv und total Mist gebaut?", fragte Simmons bissig und behauptete, er habe schon Bedenken wegen Odens Gesundheit gehabt, als jener noch an der High School spielte.
Die Tatsache, dass Odens bisherige Karriere nicht das gehalten hat, was sie versprach, machte es Simmons leicht, sich im Nachhinein als Besserwisser zu präsentieren. Im Jahr 2004 nannte derselbe Simmons allerdings Emeka Okafor einen "zukünftigen All-Star" und "möglichen Franchise-Center" und kommentierte die Draftoptionen der Orlando Magic mit: "Wenn sie klug sind, nehmen sie Emeka Okafor. Wenn sie dumm sind, nehmen sie [Dwight] Howard. So einfach ist das."
Ist es so einfach?
Der absolute Unsinn rückblickender Draftbeurteilungen zeigt sich besonders deutlich im Fall Michael Jordans. Die Tatsache, dass der vielleicht beste Basketballer aller Zeiten im Jahr 1984 hinter Akeem Olajuwon und Sam Bowie nur an Position 3 gewählt wurde, gilt vielen Fans als größter Draft-Fehler der Geschichte. Es sei klar gewesen, dass Bowie keinesfalls der 2. Pick sein durfte, und man habe doch wissen müssen, was aus Jordan werden würde.
Dabei wird vollständig ignoriert, dass im Jahr 1984 niemand in Jordan den kommenden Superstar des Basketballs sah. Noch neun Monate vor dem Draft fragte Sports Illustrated im Rahmen eines Team-Berichts über die North Carolina Tar Heels: "Wer ist besser, Jordan oder Sam Perkins?" – ohne eine Spur von Ironie. Die Chicago Bulls versuchten angeblich sogar erfolglos, den 3. Pick zu traden. Nicht einmal der damalige General Manager Rod Thorn ahnte, welches Talent er seinem Team mit Jordan gesichert hatte:
"Als ich ihn draftete, sagte ich mir 'Okay, wir werden da einen guten Spieler bekommen.'. Ich dachte, er würde zu uns kommen, spielen und uns helfen. Aber dachte ich, dass er das werden würde, wozu er sich entwickelte? Auf keinen Fall."
Thorn hatte Zweifel an Jordan, die aus heutiger Sicht unverständlich erscheinen mögen, im Jahr 1984 aber durchaus Gewicht hatten und die Draft-Entscheidung beeinflussten:
"Als wir ihn uns im Draft ansahen, war er 1,98m und 88 kg, also ziemlich dünn", erklärte Thorn. "Darum war die große Frage: Kann er Würfe treffen? Wir fragten uns, welche Art von Shooter er sein würde."
"The Chicago Bulls pick..."
Am Ende landete Jordan doch in Chicago, und eine einmalige Erfolgsgeschichte nahm ihren Lauf. Portland hingegen entschied sich mit dem zweiten Pick für Sam Bowie, was nicht den erhofften Erfolg brachte. Seitdem werfen viele Fans den Trail Blazers vor, nicht Jordan genommen zu haben, ohne zu bedenken, wie sich der Blazers-Kader damals zusammensetzte:
Portlands Topscorer der Saison 1983/84 – Jim Paxson und Calvin Natt, zusammen 37,5 PpG – waren Flügelspieler, wie Jordan. Paxson war sogar All-Star und stand im All-NBA Second Team. Anderthalb Wochen vor dem Draft tradeten die Blazers Natt u.a. nach Denver für Kiki Vandeweghe (29,4 PpG), der ebenfalls ein Flügelspieler war. Der Natt-Trade schuf außerdem Raum für den jungen Shooting Guard Clyde Drexler, der gerade seine Rookie-Saison beendet hatte. Den Trail Blazers fehlte nun nur noch ein guter Center – einer wie Sam Bowie, der All-American von Kentucky.
Wie man es auch dreht und wendet, war Bowie der richtige Pick. Nicht einmal Jordan selbst war der Ansicht, eigentlich nach Portland zu gehören. "Er passt besser dort hin, als ich es würde", sagte er über Bowie und die Trail Blazers. "Sie haben ein Überangebot an großen Guards und Small Forwards."
Besserwissen leicht gemacht
Dennoch gibt es Leute, die glauben, ein viertel Jahrhundert später besser zu wissen, was damals richtig und was falsch war. Dabei können solche Entscheidungen gar nicht sinnvoll im Nachhinein beurteilt werden. Der Draft ist nur eine Momentaufnahme, ein Fazit all dessen, was zum Zeitpunkt der Wahl geschehen ist, völlig unabhängig davon, was noch geschehen wird. Und vor allem: Es gibt keine Garantien. Wie im richtigen Leben verläuft auch im professionellen Basketball nicht jeder Weg geradlinig, ereignen sich unvorhersehbare Dinge und erscheint manche Situation rückblickend in einem anderen Licht.
Deshalb ist es auch kein Widerspruch, dass Michael Redd (Foto) im Jahr 2000 nur der 43. Pick war, heute aber als bester Spielers seines Drafts gilt. Selbst die Milwaukee Bucks ließen ihn zunächst links liegen, obwohl sie einen Erstrundenpick zur Verfügung hatten. Stattdessen wählten sie ihn erst Mitte der zweiten Runde, denn Redd war noch nicht der wurfstarke Spieler, der 25 Punkte pro Spiel auflegt. Als er bei Ohio State spielte, traf er nur 31% seiner Würfe aus der College-Dreierdistanz, und in den Draftberichten fiel sein Name bloß unter "Ferner liefen". Erst nach dem Draft entwickelte Redd sich zu dem, was er heute ist: Franchise-Spieler, NBA-All-Star und Olympiasieger.
Das ändert nichts daran, dass es im Jahr 2000 richtig war, nur einen Zweitrundenpick auf Redd zu verwenden, denn dies entsprach seinem damaligen Leistungsstand. Auch waren sich die NBA-Teams einig, dass seine Entwicklung bis zum Draft nicht die Leistungsexplosion erwarten ließ, die dann folgte. Kein Spieler wird hoch gedraftet, nur weil die theoretische Chance besteht, er könne sein Spiel grundlegend umstellen. Was im Draft zählt, ist die Wahrscheinlichkeit von Verbesserung und Erfolg, und deshalb war nicht Redd, sondern Kenyon Martin die unangefochtene Nummer Eins seines Jahrgangs.
NBA-Draft 2009: für die Besserwisser von morgen
Auch dieses Jahr gibt es jemanden wie Kenyon Martin im Draft, denn Oklahoma-Forward Blake Griffin gilt als sicherer Top-Pick 2009. Niemand würde derzeit wagen, auf Griffin zu verzichten und stattdessen z.B. DeMar DeRozan als ersten Spieler zu wählen. Erst falls DeRozan in ein paar Jahren All-Star ist, während Griffin als Bankspieler verkommt, werden viele behaupten, "schon damals" gewusst zu haben, dass Griffin versagen, DeRozan hingegen glänzen würde.
Überhaupt könnte sich der Draft 2009 für notorische Besserwisser als wahre Fundgrube herausstellen. Immerhin haben sich mit Hasheem Thabeet, DeJuan Blair, Jeff Teague, Jonny Flynn, Gerald Henderson und Austin Daye gleich ein halbes Dutzend Spieler zum Draft angemeldet, die im schlimmsten Fall keine besseren NBA-Karrieren haben werden als DeSagana Diop, Robert Traylor, William Avery, Will Bynum, Dahntay Jones und Shawne Williams.
Ob es in diesem Draft jemanden wie Michael Redd gibt, wird die Basketballwelt erst im Nachhinein erfahren, sobald einer der niedrig gedrafteten Spieler alle Erwartungen übertrifft. Vielleicht wird es North Carolinas Danny Green sein, der als kommender Zweitrundenpick gilt, vielleicht auch Dionte Christmas (Temple) oder Jerel McNeal (Marquette). Vielleicht wird auch niemand in Redds Fußstapfen treten; keiner kann es zum jetzigen Zeitpunkt sagen – denn beim NBA-Draft ist, wie jeder weiß, gar nichts sicher.






von Spy 23.06.09 um 21:52:57
Eine feine Excoursion in die Draft-Historie!!!
von fredbrowndowntown 23.06.09 um 22:53:37
Mit Abstand das Beste und Ehrlichste, was in letzter Zeit über die Draft geschrieben wurde... das musste mal gesagt werden!
Es ist aber auch verlockend, sich im Nachhinein als Experte hervorzutun, und die Verantwortlichen bloß zu stellen!
von Blackhawk 24.06.09 um 00:16:53
Man darf natürlich auch gilbert arenas nicht vergessen der wurde auch erst an 42 gedraftet und ist/war franchise player...
von lastsamurai 24.06.09 um 11:24:29
Top Artikel mit entsprechendem hintergrundwissen! Ich hätte mir noch 1,2 Details zu Bowies College-Karriere gewünscht, um so einen Eindruck zu bekommen, was ihn zum Nummer-2-Pick gemacht hat, aber auch so spiegelt der Artikel wieder, warum nicht nur die Verlosung der Picks "Draft-LOTTERY" heißen sollte. Daumen hoch!
von xax 24.06.09 um 11:51:23
naja, klar macht jeder mal fehler aber es gibt einfach Teams die nahezu immer daneben liegen. (Atlanta/Clipps...)
also warum sich Portland u. Atlanta gegen Paul entschieden haben wissen die götter, wenn ich einen PG brauche hole ich mir doch den oder trade meinen pick für einen und FERTIG.
von M&M 24.06.09 um 12:03:11
sehr starker artikel
vor allem über die besserwesser von espn^^
von Chris 24.06.09 um 12:12:18
@ xax
Der Artikel sollte eigentlich zeigen, dass es eben NICHT stimmt, dass die Clippers und Hawks schlecht draften. Wie jedes andere Team wählen sie (meistens) den zum Zeitpunkt des Drafts besten Spieler.
@ lastsamurai
"1, 2 Details zu Bowies College-Karriere"? Ist dir der Artikel so noch nicht lang genug? ;)
von xax 24.06.09 um 12:25:50
tja dann schau dir mal die Drafts der letzten 10 Jahre an, du wirst feststellen, dass gewisse Teams immer bei den vorderen Picks auftauchen, also i.d.R. eine schlechte Saison spielten. Daraus folgt: ihre Picks waren schlecht (natürlich gibt es noch andere Faktoren) und sie dürfen es nochmal versuchen und nochmal...
was soll den das heissen "wählten den besten Spieler", ja scheinbar nicht denn es ist wohl nicht zu leugnen das z.B. atlanta mit CP deutlichst besser wäre, oder?
von Chris 24.06.09 um 12:42:42
Hmmm, die Kernaussage des Artikels scheint dich nicht erreicht zu haben...
Dann frage ich dich mal: Blake Griffin ist der beste Spieler dieses Drafts, und die Clippers dürfen an 1 wählen. Wenn sie jetzt Griffin draften, der dann aber aus irgend einem Grund kein Star wird - haben sie dann schlecht gedraftet?
von JuleZ 24.06.09 um 13:05:11
stark wie einige leute so nen aufklärenden artikel lesen , aber hinterher nichts dazugelernt haben ;)
von Paar@Ohrä 24.06.09 um 13:17:24
@ xax
Mit diesem Kommentar gibst du Preis, dass du die Essenz des Artikels offenbar nicht verstanden hast.
Es geht ja genau darum, dass man zwar heute behaupten kann, dass die beiden Teams mit Paul viel besser wären. Aber damals war das halt nicht absehbar, und Atlanta hat den allgemein als "best player available" geltenden Williams gepickt, und Portland hat aus Positionsgründen auf Paul verzichtet.
Beide Entscheidungen machten zu der Zeit durchaus Sinn.
von Treffnix 24.06.09 um 13:33:50
Ein interessanter Draft war auch der 2002er....wenn ich mir überlege das Carlos Boozer als 35. Pick und Tayshaun Prince als 23. Pick noch zu haben waren. Andere gute Beispiele wären z.B. Trevor Ariza und Kevin Martin.
Einen hab ich ja in dem bericht vermisst Darko M. meinen absoluten Favoriten was Busts angeht.Wenn ich mich diese Jahr festlegen müsste wer toppt und wer floppt würde ich sagen :
TOP : Griffin, Hill, Harden, Curry, Maynor
FLOP : Rubio, Holiday
In einem Jahr können dann die "Besserwisser" auf mir rumhacken....:o)
BTW. ich denke immer noch das man Greg Oden noch nicht abschreiben sollte. Vor seiner Verletzung war er ein gerechtfertigter Pick, ich hoffe für ihn, dass er sich aufrappelt und seine Foulprobleme in den Griff bekommt.
von xax 24.06.09 um 16:22:18
@Paar@Ohrä @JuleZ @Chris
Nochmal ganz langsam:
guter Pick= Spieler der auf Jahre gute Leistung bringt und das Team besser macht(!!!)Also i.d.R. die Position spielt auf der ein Loch herrscht
schlechter Pick= Spieler der o.g. nicht tut, egal ob der spieler selber schuld dran ist oder nicht.
Es geht beim Draft NICHT darum den zu wählen der IMMOMENT der beste ist, sondern den der meinem Team auf Jahre hinaus (!) helfen wird.
Warum soll jemand den momentan besten wählen, obwohl er nicht die gesuchte Position spielt und somit dem Team nicht entscheidend helfen kann?
Das meinte ich mit Atlanta u. Paul, auch wenn Paul oder Williams... "nur" ein normal gute PG geworden wäre und keine Top PGs hätte er mehr geholfen als der 27 Forward im Kader, daher PG draften oder traden!
- EIN guter Pick kann reichen um den Umschwung einzuleiten und dafür ist der Draft ja eingerichtet. (Dirk/Duncan/Paul/Deron Williams...)
Das Potenzial eines Spielers zu erkennen ist Aufgabe des GM und seines "Stabes", tut er das nicht hat er eine (!) seiner Aufgaben vermasselt.
Nochmal zum Beispiel Hawks:
Beispiel Atlanta:
2004:Josh Childress (G/F) (6)
2005:Marvin Williams (SF) (2)
2006:Shelden Williams (PF) (5)
2007:Al Horford (PF/C) (3)
die Hawks wählen seit 2004 nur Forwards, warum???die brauchen einen PG und nen Center. , warum wählen die 2005 keinen PG (checkt mal Pick 3-5), warum nicht 2006, nicht 2007, nicht 2008... Bibby kam 2008 und ist ca. 73 jahre alt, also brauchen sie jetzt oder in 1-2 Jahren einen neuen...
In 4 Jahren 4 Picks in den Top 5 ,ok Top 6 :-) u
nd nur Forwards oder große Guards.. ist das richtig gepickt???
keinen spieler der das Team wirklich entscheidend besser macht, ohne Bibby wären die auch diese Saison nur schwer in die Playoffs gekommen!
Die vielen Forwars nehmen sich gegenseitig Zeit und weg, die brauchen sie aber um besser zu werden, klar spielen sie jetzt mit einem Bibby (PG!!!) Playoffs aber mit einem guten PG (Rondo/Paul/Conley..) wären sie entscheidend besser.
Daher schlecht gewählt, wäre ich Besitzer würde ich mit meinem GM mal reden oder jemand anderem picken lassen.
Daher widerspreche ich euch, es war ersichtlich das Paul/Williams/Conley geholfen hätte und es war klar das man mit 6 unerfahren Forwards keinen erfolg hat, dass hat ja wohl auch atlanta verstanden oder warum gaben sie Williams (?) ab für Bibby, dass hätten sie einfacher haben können
das meinte ich:
der Oden Pick v. Portland war gut, niemand kann ahnen das Oden knie aus Plastik hat, ABER der Pick
von xax 24.06.09 um 16:25:46
oh vergesst die letzten 3 Zeilen habe vergessen die zu löschen, Sry :-)
von Jensen 24.06.09 um 17:48:54
zu xax' verteidigung: ich denke auch, dass man das management (unter anderem) daran messen muss, ob es das team durch draft-picks verbessert. dass sich jede entscheidung im nachhinein als fehleinschätzung heraustellen kann, ist klar, immerhin sind sportler keine maschinen, bei denen man weiß, was man erwarten kann.
aber die clippers müssen sich schon fragen lassen, ob es einfach böses karma ist, dass sie im draft so oft daneben liegen. ebenso müssen sich die hawks fragen lassen, warum sie so viele ähnliche spielertypen "gesammelt" haben, wo sie eigentlich nach ihren bedürnissen hätten wählen sollen (nach ähnlichen überlegungen gingen ja die trail blazers mit bowie vor).
ob man nun beim draft nach potential oder teambedarf wählt, ist ja eine ewige diskussion. fehler sind unvermeidlich. was aber genauso unvermeidlich ist, sind die hier wunderbar beschriebenen besserwisser, die ihre meinungen immer so verbiegen, dass sie VOR und NACH dem draft recht haben.
von criscross 24.06.09 um 17:57:30
Die clippers haben ja auch schon ne Menge gute spieler gedraftet, die dort dann fast alle versaut worden sind.Ich glaube nicht die Auswahl der Picks ist das Problem, sondern die Clippers selber.
von Treffnix 24.06.09 um 19:18:59
Ich denke wäre ich GM würde ich bei den ersten 5 Plätzen nach Talent picken, nicht nach Teambedarf. Ich mein wenn Du ein Talent wie LeBron, Paul, Durant oder jetzt Griffin hast, nutzt Du doch die Chance Dir dessen Dienste zu sichern. Den Teambedarf kannst Du dann immernoch über nen Trade decken.
von flashbang 24.06.09 um 19:34:25
@ treffnix
sehe ich auch so. aber hm, griffin passt nun nicht wirklich in deine aufzählung. meine meinung
von Treffnix 24.06.09 um 19:41:03
@ flash : also ich denke schon das Griffin ein 20/10er werden kann und mMn der beste Spieler im aktuellen Draft ist. (Stand heute) Was die Clippers jedoch mit ihm machen (und da liegen meine Befürchtungen) steht in den Sternen.
von Hurricane 24.06.09 um 21:12:22
Ich finde es ist immer sehr schwer heraus zu finden ob der Collage spieler was bringt oder nicht. Es gibt Spiler die Collagesuperstars waren und in NBA praktisch nichts reißen und umgekehrt von daher kann man erst meiner Meinung nach in 2-3 Jahr sagen. ob der Pick gut war oder nicht.
von Chris 24.06.09 um 21:29:42
@ xax
Dann sag uns doch mal, wer dieses Jahr die guten und die schlechten Picks sind und wen z.B. Atlanta draften soll, um es "endlich mal richtig zu machen".
von lastsamurai 24.06.09 um 21:56:26
@ Chris
"Lang genug" gibts nicht bei guten Artikeln! Ich versteh aber deine Misere - wird ja nicht jeder meine Begeisterung für College und Draft aufbringen.
von xax 24.06.09 um 22:08:53
@ chris
ich beschäftige mich nicht mit College-Basketball, daher kenne ich die spieler nicht so gut die zum draft stehen, ich weiß auch nicht welchen pick die hawks haben...
sie sollten aber auf jeden eine PG holen, der soll noch eine saison hinter bibby lernen und dann tauschen sie die rollen und bibby hilft dem team in engen situationen mit seinen erfahrungen
Wenn Atlanta und andere Teams alles richtig gemacht haben beim draft(haben ja die richtigen gewählt), warum mussten sie dann Bibby hertraden um zum erfolg zu kommen
haben sie die chance auf einen brauchbaren center müssen sie abwägen welcher spieler auf dauer dem team hilft (rookies sind ja relativ preiswert)
da dieses Jahr kein überspieler vorhanden ist, (ok, griffin könnte einer werden, aber der geht ja zu den clips...) auf jeden Fall auf position traden-->PG oder Center, oder mit den teams welche hinter ihnen draften reden und VORAB einen trade klarmachen
von Chris 24.06.09 um 22:49:47
Gut, dass du zugibst, dich nicht auszukennen. Allerdings solltest du dich dann vielleicht auch nicht so lautstark zu Dingen äußern, die du nicht beurteilen kannst. Oder weißt du, wie gut die ehemaligen Hawks- und Clippers-Rookies am College waren?
@ alle
Was ich mit dem Artikel zeigen wollte (und was die meisten wohl auch verstanden haben), ist, dass man Drafts nicht rückblickend bewerten kann. Auch die Clippers und die Hawks wählen jedes Jahr die (nach Talent bzw. team need) besten verfügaren Spieler, nur dass diese sich dann meist nicht so gut entwickeln wie anderswo.
Ansonsten gilt, dass beide Franchises gut draften. Nicht ohne Grund hört man zum Zeitpunkt des Drafts nur sehr selten Kritik an der von L.A. bzw. Atlanta getroffenen Wahl. Ich kann mich konkret an einige wenige kritische Stimmen bei Yaroslav Korolev (Clippers) erinnern und an einige mehr bei Shelden Williams (Hawks). Die meisten ihrer Entscheidungen werden aber für gut befunden. Erst im Nachhinein melden sich irgendwelche Leute zu Wort und behaupten, die Picks seien schlecht gewesen (Besserwisser halt).
von xax 24.06.09 um 23:18:43
@ chris
du fängst doch nicht etwa an zu weinen *lachmichweg*
"Oder weißt du, wie gut die ehemaligen Hawks- und Clippers-Rookies am College waren?"-->Nein aber ich weiß das sie ihre Teams nicht voran bringen (Clips) oder andere Spieler fürs Team besser gewesen wären (Hawks)
Ach ja: Ich muss mich ja auch nicht mit den College-Basketball auskennen, ich drafte ja auch nicht *g*
also nochmal: haben die hawks gut gedraftet?NEIN sonst hätten sie bibby nicht holen müssen und die Clips als gute Drafter zu bezeichnen ist einfach super, man sieht es an den beeindruckenden ergebnissen der clips seit... anbeginn der zeitrechnung.
deine schlussfolgerungen im bericht sind schlicht falsch , ach ja, nur weil man nicht deiner meinung ist heisst es nicht das man nicht verstanden hat was du meinst.
wenn du gute draft entscheidung sehen willst schau dir an was don nelson draftet.
Nicht traurig sein, morgen scheint wieder die sonne *g*
von Mt.Mutombo 25.06.09 um 08:41:54
@xax: nicht böse sein, irgendwie erweckst du dennoch nicht den Anschein, als habest du das wirklich verstanden. Ich glaube der Abschnitt über Michael Jordan im Artikel wäre für dich noch mal interessant. Einfach aufmerksam lesen, und nicht persönlich werden und hier rumschreien. Internet Tough Guy ;)
von xax 25.06.09 um 08:59:58
@mt. mutombo
ich schreie nicht rum sondern findes es einfach nur sehr amüsant.
der portland pick für bowie war ok, weil sie einen C/PF brauchten, dass er einen niete ist, dass ist geschenkt und pech. Ebenso bei Odens Wackelknien
doch wenn atlanta in 4 jahren(!) 4(!) top six Picks hat(!) und nur Forwards pickt und einfach nicht besser wird, dann ist es einfach schlecht.
oder warum haben sie 2008(?) bibby geholt?
warum antwortet darauf niemand?Scheinen die Picks wohl nicht gut gewesen zu sein, oder warum gaben sie einen Pick für ihn ab, wäre es nicht schlauer gewesen vorher einen PG zu picken?ES WÄRE.
ihr behauptet man nehme einfach die zum Draft "besten Spieler."
denkt ihr nicht das es etwas schwieriger ist als die Formel: Punkte von Spieler A X Reb X Assists= Wert X
Ist wert X von Spieler A höher als der von Spieler B, nehme ich Spieler A... unabhängig von Bedürfnissen des Teams. Nope
Denke nicht, nochmal: nach Position draften und nur bei absoluten Ausnahmeerscheinungen (LBJ) einen Spieler picken den man von der Position her "nicht braucht", aber dann den KAder durch Drafts auf den neuen Star zuschneiden.
Also sorry aber nochmal erkäre ich es echt nicht.
von JuleZ 25.06.09 um 11:00:53
@ xax
Bei all deinen posts lernst du wirklich nichts dazu.
Es geht doch nur um das Prinzip, dass man Entscheidungen, die zu einem bestimmten Zeitpunkt getroffen wurden, nur in dem Moment bewerten kann, in dem sie auch stattgefunden haben.
Rückblickend, kannst du die Entscheidung nicht mehr bewerten, weil du Rückwirkend mehr Wissen besitzt über die Entscheidung als zu dem Zeitpunkt an dem du die Entscheidung getroffen hast. Du kannst eine Entscheidung rückwirkend nur analysieren, und das muss wertfrei geschehen.
Es geht in dem Artikel nicht um konkrete Fallbeispiele, sondern um ein Prinzip, nämlich dass sich Leute groß aufspielen, im Nachhinein, obwohl sie zum Zeitpunkt der Entscheidung auch nicht mehr Ahnung hatten!
Think about it!
von Joerg86 25.06.09 um 17:08:02
zum glück hats bei mir direkt *klick* gemacht beim lesen ;)
find den artikel sehr gut
von Joerg86 25.06.09 um 17:14:31
HAHA atlanta tradet wohl 2 POINT GUARDS nach golden state für den großgewachsenen SG chrawford.
das passt ja hier wie die faust aufs auge zum thema
von Chefredakteur 25.06.09 um 18:53:02
Nette Diskussion!
Hinterher ist man immer schlauer. Nicht nur beim NBA-Draft, sondern auch in der Schule (Prüfung) oder im Privatleben (siehe Chrystal Taylor).
Klar kann man den Managern nicht immer einen Vorwurf machen, dennoch gab es ein paar krasse Fehlentscheidungen, die schon in der Draft-Nacht bei Journalisten für Stirnrunzeln sorgte, z.B. Kwame Brown als Nr 1 Pick!
Außerdem hängt ja eine positive Entwicklung ja nicht immer nur vom Spieler ab, sondern es liegt auch eine Menge am Team. Beispielsweise John Salmons: versauerte bei Philly wegen Iverson auf der Bank und man hat erst jetzt in Chicago sein großes Potential bemerkt.
Naja, der beste Pick war sowieso 2002, Runde 2, Pick 48
von Ana.Lyzer 01.07.09 um 00:35:23
Klasse Artikel! Vor allem die Einleitung ist super
von 23kingjames 02.07.09 um 08:12:59
Ist das denn zu fassen???Wenn die Clippers Randolph wirklich für Q-Rich abgeben, dann versteh ich die Welt nicht mehr..ich eine Randolph abgeben--->ok, aber da wär sicherlich mehr drin als ein Richardson(es sei denn ich habe mich verlesen)...und wenn Villanueva und Gordon zu den Pistons gehen frage ich ich auch, ob da jetzt neue Philosophien herrschen?oder sind die beiden für ihre Super-Defense bekannt?
von Cabalios 03.07.09 um 12:04:27
klasse Artikel.
:-)
von justuskoch 03.07.09 um 14:34:33
@ xax
1tens die clippers haben nicht schlecht gedraftet!
(eric gordon al thornton) sie wären locker ein playoff team wenn alle verletzt wären und der coach nicht so ein sturkopf wäre.
2tens hast du nicht gelesen das die (fast) ganze welt gemeint hat das z.B marvin williams ein LBJ oder so etwas in der art hätte werden können? er hat sich einfach nicht entwickelt.
und hast du auch nicht verstanden das die blazers mit telfair ein damals mega talent hatten? sie dachten er würde gut werden im nachhinein kann man sagen tjoa fail aber damals konnte keiner wissen das telfair so schlecht wird...
beschäftige dich mit dem draft oder dem college oder allgemein der vorNBA befor du hier postest und erstmal den sinn des artikels nicht verstehst und dich wie du selbst sagst nicht auskennst im college.
mfg
von justuskoch 04.07.09 um 00:29:41
(wenn nicht alle verletzt wären)
von De Dreier 06.07.09 um 18:17:02
Wenn man die Kommentare hier so liest, fragt ich mich schon, wer die wirklichen Besserwisser sind. Aber Hauptsache jeder hier ist ein College-Experte und "darf" hier kommentieren.
Schöner und interessanter Artikel. Viele "Busts" waren mit Sinn gepickt, aber man kann nun mal nicht alles vorherbestimmen. Das Atlanta mies gedraftet hat, ist aber so dermaßen offensichtlich, dass das Gebashe hier schon witzig ist. Meinetwegen kann man den Williams-Pick schon noch irgendwie rechtfertigen, aber nicht die Anzahl der Picks die auf F's verwand wurden. Das ist unterm Strich mieses draften eines miesen Managements und muss jetzt nicht nachträglich als sinnvoll schöngeredet werden.
Übrigens kann ich mich schon noch dran erinnern, dass damals eine "Atlanta braucht einen PG"-Stimmung herrschte.
Und die Landlord-auswahl ist damals allgemein als ziemlich bescheuert dargestellt worden.
von Hurricane 06.07.09 um 18:35:44
Wie gesagt jeder hat seine Meinung, du beschwärst dich über das was hier gesagt wirst von wegen man hält sich für einen Experten abet im etefekt reist du dich doch hier gut ein, in die Reihe von Collage experten ^^. Wie gesagt wozu gibts ihr nen comments rubrik, wenn man nicht seine Meinung kunt tun kann.
von Chris 06.07.09 um 20:27:15
Auch eine eigene Meinung muss begründet sein und berechtigt nicht dazu, reinen Unsinn zu schreiben.
@ De Dreier
Marvin Williams wurde von einigen Experten als BPA betrachtet, wie es dieses Jahr bei Blake Griffin der Fall ist, und niemand macht den Clippers Vorwürfe, den zu ihrem bereits überladenen Frontcourt hinzugedraftet zu haben.
Übrigens gehen viele der von den Hawks gedrafteten Forwards auf das Konto des ehemaligen GM Billy Knight, der mal seinen Traum-Basketballer als zwei Meter großen Flügelspieler beschrieb und solche deshalb auch gar nicht genug im Team haben konnte.
von Hurricane 06.07.09 um 21:56:56
Geil, nette Anekdote :)
Das mann hier nicht rum spamt davon bin ich ausgegangen, deshalb auch nicht erwähnt
von wintermute19 07.07.09 um 10:13:33
Moin allerseits!
Um mich in die Hawks-Debatte einzumischen:
Es gibt beim Draft zwei grundsätzliche Strategien:
a) Man wählt nach dem Bedarf des Clubs, d. h. nach der Position des Spielers, aus.
b) Man wählt den Spieler aufgrund seines Talents.
Man kann dem Management der Hawks meines Erachtens nach keinen Vorwurf machen, weil es nach Strategie b) vorgegangen ist. Der Vorwurf, den es sich aber gefallen lassen muss, ist, dass nicht (rechtzeitig) erkannt wurde, dass sich die Talente sich gegenseitig auf den Zehen stehen und in ihrer Entwicklung hemmen, und/oder man es versäumt wurde, hieraus die Konsequenz in Gestalt eines Trades zu ziehen.
von Suck My Diktiergerät 07.07.09 um 10:36:59
und trotzdem kann hier keiner bestreiten, dass shelden williams ein guter draft war. egal ob man strategie a oder b vertritt, das wr ein griff ins klo, bei dem brandon roy verloren ging :(
von Chris 07.07.09 um 10:38:48
Stimmt vollkommen. Es gibt sogar Experten, die grundsätzlich auf Talent draften (würden), ganz egal was der Kader hergibt. Das ist auch das, was Chad Ford fordert - nach dem Draft, nur um vor dem nächsten Draft wieder kleinlaut zu den team needs zurückzukehren, um sich an irgend etwas klammern zu können.
Shelden Williams war ein Pick auf team needs, und zwar kein guter. Schon zum Zeitpunkt des Drafts war er entweder ein zu kleiner Center oder ein Forward ohne jegliche Fähigkeiten für diese Position. Außerdem hatten die Hawks an Platz 5 praktisch keine Konkurrenz; erst bei Seattle an 10 war Williams wieder im Gespräch. Atlanta draftete also schlecht und über Wert - einer der seltenen Fälle, in denen das klar erkennbar ist.
von Chris 07.07.09 um 10:43:27
Das eben Geschriebene bezog sich natürlich auf den Beitrag von wintermute19.
@ Suck...
Roy war zu keinem Zeitpunkt ein Kandidat für die Hawks. Es bringt nichts, im Nachhinein den besten Spieler an eine beliebige Position zu verschieben.
von Suck My Diktiergerät 07.07.09 um 12:35:18
dass roy kein kandidat für die hawks war, ist und war mir klar...aber ich heule nur einem potentiellen mvp hinterher den ich trotzalledem liebend gern im dress der hawks gesehen hätte ;)