NBA Draft

Analyse der ersten Runde

Gestern fand der alljährliche Draft statt. Crossover wirft einen Blick auf die Picks der Teams und liefert eine Einschätzung der gezogenen Spieler. Wir präsentieren euch die Rookies in der tatsächlichen Draft-Reihenfolge.

Von Dennis Spillmann
 25.06.2010 |

Der Name in Klammern bezeichnet den Spieler, den wir auf dieser Position erwartet hatten.

 

# 1 Washington Wizards, John Wall (John Wall)
Ohne große Überraschung ziehen die Washington Wizards ihren Point Guard der Zukunft. Wall galt vorher als unumstrittener Nummer-eins-Pick. Die Wizards entschieden sich folgerichtig für den Spielmacher aus Kentucky.

#2 Philadelphia 76ers, Evan Turner (Evan Turner)
Die 76ers draften Evan Turner, der vor dem Draft auch genau dort gehandelt wurde. Nach dem Trade von Samuel Dalembert für Spencer Hawes und Andres Nocioni war spekuliert worden, ob die Sixers nicht doch einen Big Man draften. Dies bewahrheitete sich nicht. Ob dies die richtige Entscheidung war, wird sich zeigen. Turner ist schon 21 Jahre alt und hat nicht das "Upside" von Derrick Favors oder DeMarcus Cousins, allerdings ist er auch weiter in seiner Entwicklung.

# 3 New Jersey Nets, Derrick Favors (Derrick Favors)
Die New Jersey Nets, mit den besten Chancen auf den Nummer-eins-Pick in die Lottery gegangen, wählten Derrick Favors, nachdem die beiden Ballhandler Wall und Turner schon gezogen worden waren. Kurzzeitig wurden auch Wes Johnson und DeMarcus Cousins hier gehandelt. Man entschied sich wohl für Favors, weil dieser definitiv zu Brook Lopez passt und Favors dasselbe Potential wie Cousins hat.

# 4 Minnesota Timberwolves, Wesley Johnson (Wesley Johnson)
Die Minnesota Timberwolves draften an der vierten Stelle nach "Team-Need" und ziehen Wes Johnson von Syracuse. Johnson füllt das größte Loch auf dem Flügel der Timberwolves und kann sofort produzieren. Allerdings war an #4 auch noch DeMarcus Cousins verfügbar. Nimmt man die Gerüchte hinzu, dass man Al Jeffersons Vertrag traden wollte, ist es noch unverständlicher, dass man nicht den Nachfolger in Cousins draftet. Wes Johnson wird mit Shawn Marion verglichen, mehr als ein perfekter Rollenspieler wird er wohl nicht.

# 5 Sacramento Kings, DeMarcus Cousins (DeMarcus Cousins)
DeMarcus Cousins landet bei den Kings, die den "Best Player Available" ziehen und damit ihrem Frontcourt kombiniert mit Sam Dalembert eine ganz neue Dimension geben. Cousins ist in gewisser Hinsicht ein Risiko-Pick, weil hinter seiner Arbeitseinstellung und der charakterlichen Entwicklung Fragezeichen stehen. Bekommt er diese jedoch in den Griff, ist Cousins an #5 fast schon ein Steal, da er rein vom Talent her mindestens ein Nummer-zwei-Pick in diesem Draft-Jahrgang gewesen wäre.

#6 Golden State Warriors, Ekpe Udoh (Ekpe Udoh)
Warum die Warriors Ekpe Udoh so hoch gedraftet haben, bleibt wohl ihr Geheimnis. Udoh galt als Lottery-Kandidat, an #6 scheint er aber zu hoch gewählt worden zu sein. Zum einen gab es Alternativen mit beispielsweise Greg Monroe, zum anderen hätten die Warriors, wenn sie so überzeugt von Udoh sind, auch nach unten traden können. So bleibt der Pick zu diesem Zeitpunkt des Drafts unverständlich.

#7 Detroit Pistons, Greg Monroe (Greg Monroe)
Die Pistons erwerben mit Greg Monroe genau den Spieler, den sie gebrauchen können. Ihr Wunschspieler DeMarcus Cousins war nicht mehr verfügbar, aber Greg Monroe ist ein solider Big Body, der den Pistons in der letzten Saison so sehr fehlte. Zu diesem Draft-Zeitpunkt war Monroe der "Best Player Available", der auch noch den "Team-Need" Detroits bedient. Ein logischer Pick.

#8 Los Angeles Clippers, Al-Farouq Aminu (Al-Farouq Aminu)
Aminu bringt die Voraussetzungen mit, die die Clippers zur neuen Saison gesucht haben. Im Gegensatz zu Al Thornton, der nach Washington getradet wurde, kann Aminu verteidigen und findet ein Team vor, in das er hineinwachsen kann, da der Spot des startenden Small Forwards vakant ist. Ob Travis Outlaw weiterverpflichtet wird, steht noch nicht fest und selbst dann könnte Outlaws Energie von der Bank eher Aminu ergänzen als ihn verdrängen.

#9 Utah Jazz, Gordon Hayward (Luke Babbitt)
Hayward an #9 ist eine Überraschung im Draft und sprengt zudem den Crossover Mock Draft, der Gordon Hayward erst an #14 sah. Allerdings ist die Situation für die Utah Jazz auch ein wenig anders gelagert als für die meisten Lottery Teams: Sie erhielten den Pick von den New York Knicks und haben Hayward aufgrund des "Team-Needs" gedraftet. Sie brauchen eventuell einen Ersatz für Kyle Korver, der Free Agent wird. Ohne Korver brauchen die Jazz Outside-Shooting und genau das kann Gordon Hayward bieten.

#10 Indiana Pacers, Paul George (Ed Davis)
Pick #10 war wohl am schwersten in der Lottery vorherzusagen, denn die Indiana Pacers benötigten eigentlich einen Point Guard. Bis auf John Wall hielt dieser Draft-Jahrgang aber kaum Spielermaterial bereit, das die Eins bekleiden könnte. Am Draft-Abend gab es dann noch das Gerücht, dass die Pacers den Nets Danny Granger und #10 für Devin Harris und den dritten Pick angeboten haben sollen. Der Deal kam nicht zustande. So entschied man sich in Indianapolis für Paul George, der seit einigen Tagen und Wochen die Draftboards hochgeklettert ist. George hat eine Menge "Upside", wird jetzt aber daran gemessen, dass er an Position zehn ausgewählt wurde.

#11 New Orleans Hornets, Cole Aldrich (Patrick Patterson)
Dieser Pick wurde noch in der Draft-Nacht nach Oklahoma City getradet. Weiterer Bestandteil des Trades war es, dass Oklahoma City Morris Peterson erhält und dafür die Picks #21 und #28 nach New Orleans schickt. Die Thunder schaffen es also, ohne Spieler aus der Rotation zu traden, einen Lottery-Center zu bekommen. Aldrich könnte die defensive Präsenz sein, die die Thunder benötigen, und es dem Team ermöglichen, gar die zweite Runde in den Playoffs anzustreben.

#12 Memphis Grizzlies, Xavier Henry (Paul George)
Die Grizzlies fügen ihrem Backcourt mit Xavier Henry einen talentierten Shooting Guard hinzu, der den Grizzlies eine Dreier-Rotation auf den Positionen eins und zwei ermöglicht: Mike Conley, O. J. Mayo und Xavier Henry sollen die Grizzlies den letzten Schritt machen lassen, um die Playoffs zu erreichen. Mitverantwortlich für den Pick ist sicherlich auch die Aussage von OJ Mayo, der verlauten ließ, sein Ballhandling zu verbessern, um auch vermehrt auf der Position des Point Guards agieren zu können. Henrys Outside-Game dürfte den Grizzlies sofort helfen.

#13 Toronto Raptors, Ed Davis (Cole Aldrich)
Die Raptors waren im Draft auf der Suche nach einem Big Man als Ergänzung zu Andrea Bargnani. Da noch nicht ersichtlich ist, ob Chris Bosh die Franchise verlässt, sollte ein Big Man gefunden werden, der neben dem Italiener agieren kann. Offensiv wird dies Ed Davis erfüllen können. Er hat das Inside-Game, das Bargnani fehlt. Hier ergänzen sich beide Spieler sehr gut. Kritisch wird es erst defensiv, da Davis wohl auch aufgrund seiner Größe von knapp 2,05 Metern zu klein für einen Center galt und einige Draft-Positionen verlor. Ob Davis NBA-Center verteidigen kann, ist die große Frage für die Raptors.

#14 Houston Rockets, Patrick Patterson (Gordon Hayward)
Bei den Rockets wurde Xavier Henry im Vorfeld gehandelt, Crossover hatte mit Gordon Hayward ebenfalls auf einen Schützen spekuliert. Allerdings war Patrick Patterson in vielen Szenarien an #14 auch nicht mehr verfügbar. Die Rockets erwarben die Rechte an einem Big Man, der sich in der letzten Saison zudem einen soliden Jumper angeeignet hat, und die Rockets schon in der Offseason zu Teilen entlastet: Die Verhandlungsposition mit Luis Scola wurde verbessert, da Patterson auch in der NBA ein solider Power Forward werden dürfte.

#15 Milwaukee Bucks, Larry Sanders (Xavier Henry)
Larry Sanders ist an #15 definitiv eine Überraschung. Sanders bringt jedoch das Potential mit, ein guter Verteidiger mit einer Post-Präsenz zu werden und könnte den Bucks hier Kurt Thomas ersetzen. Andere Möglichkeiten hätten sich für die Bucks jedoch beispielsweise mit Luke Babbitt geboten, der schon aus der Lottery gerutscht war, allerdings hatte man gerade für Corey Maggette getradet und wollte allem Anschein nach sein Loch auf der Fünf ausgleichen.

#16 Minnesota Timberwolves, Luke Babbitt (Eric Bledsoe)
Die Timberwolves stimmen einem Trade mit den Portland Trail Blazers zu, die Martell Webster nach Minneapolis schicken und dafür Luke Babbitt und Ryan Gomes zurückerhalten. Gomes ist wegen seines fast vollständig ungarantierten Vertrags interessant, Luke Babbitt wird mit Nicolas Batum die Position des Small Forwards bei den Blazers bekleiden. Babbitt hat die Anlagen, ein richtig solider Flügelspieler in der NBA zu werden und fügt dem eh schon hochtalentierten Kader der Blazers eine weitere Facette hinzu.

#17 Washington Wizards, Kevin Seraphin (Damion James)
Dieser Pick gehörte eigentlich den Chicago Bulls, die diesen jedoch zusammen mit Kirk Hinrich für einen zukünftigen Zweitrundenpick nach Washington verschifften. Seraphin ist ein Center-Projekt, das wohl noch weiter in Frankreich verweilen und in der nahen Zukunft der Wizards keine Rolle spielen wird.

#18 Oklahoma City Thunder, Eric Bledsoe (Solomon Alabi)
Die Thunder schicken Eric Bledsoe für einen zukünftigen First Rounder zu den LA Clippers. Die Clippers benötigen einen Backup Point Guard hinter Baron Davis und hoffen diesen in Bledsoe gefunden zu haben. Dies könnte auch darauf hindeuten, dass man mit Steve Blake zu keiner Vertragsverlängerung kommen wird. Bledsoe hat seine Position für die NBA schon gefunden und wird nun langsam an die Liga herangeführt. Bledsoe hat in Kentucky eine solide Saison gespielt und ist an #18 erst der zweite Point Guard, der in diesem Draft gezogen wurde.

#19 Boston Celtics, Avery Bradley (Avery Bradley)
Die Celtics verpflichten einen Combo-Guard, der sich in Zukunft noch als wichtige Ergänzung des Teams entpuppen könnte. Da man generell noch nicht weiß, in welche Richtung das Team steuert, pickten sie an #19 den "Best Player Available".

#20 San Antonio Spurs, James Anderson (James Anderson)
Anderson ist ein Spot-Up-Shooter und guter Verteidiger auf dem Flügel und kann direkt produzieren. Dies ist etwas, was tendenziell jedes Team gebrauchen kann. Die Spurs fügen ihrem Kader also einen Spieler hinzu, der die Rotation knacken kann und dem Team hilft.

# 21 Oklahoma City Thunder, Craig Brackins (Kevin Seraphin)
Aus dem Cole Aldrich-Deal geht Craig Brackins zu den Hornets. Brackins wurde zwischen dem Ende der ersten und dem Anfang/der Mitte der zweiten Runde erwartet. Er ist als Junior sicherlich nicht mehr mit viel "Upside" gesegnet und lieferte auch eine - im Vergleich zur zweiten - schlechtere dritte Saison am College ab. Bei den Hornets soll er jedoch die Backup-Rolle für David West übernehmen, was genau im Rahmen seiner Möglichkeiten liegen sollte.

#22 Portland Trail Blazers, Elliot Williams (Larry Sanders)
Elliot Williams ist ein Shooting Guard, der vor allem die Fähigkeit besitzt, Fouls zu ziehen, die Freiwürfe dann gut, aber auch noch nicht überragend trifft, in der letzten Saison waren dies 75 Prozent von der Linie. Was die Blazers allerdings mit Williams anfangen wollen, hängt auch davon ab, wie die Situation mit Rudy Fernandez gelöst wird.

# 23 Minnesota Timberwolves, Trevor Booker (Hassan Whiteside)
Trevor Booker wurde zusammen mit #56 (Hamady Ndiaye) für die Picks #30 und #35 nach Washington getauscht. Was die Wizards mit Booker vorhaben, ist noch nicht festzustellen, da er zu klein für die Power Forward-Position ist und eigentlich auch nicht das Talentlevel hat, um ihn an #23 zu picken oder gar für ihn zu traden.

#24 Atlanta Hawks, Damion James (Daniel Orton)
New Jersey erwirbt für die Picks #27 und #31 Damion James. James ist ein guter All-Rounder, der nichts hervorragend, aber vieles gut beherrscht. Da die Nets in eine heiße Offseason gehen, kann James auch ein "Trade-Asset" sein.

#25 Memphis Grizzlies, Dominique Jones (Jordan Crawford)
Die Dallas Mavericks kauften diesen Pick und erhoffen sich vom Shooting Guard vielleicht ähnliches wie von Rodrigue Beaubois. Jones hat die Anlagen zu einem guten Guard in der NBA, ob er jedoch im Kader der Mavericks eine Facette findet, die ihm konstant Minuten in seiner Rookie-Saison bringt, darf bezweifelt werden.

#26 Oklahoma City Thunder, Quincy Pondexter (Tibor Pleiß)
Aus dem Aldrich-Deal fällt den Hornets auch Quincy Pondexter zu. Pondexter ist ein Flügelspieler, den die Hornets direkt gebrauchen können, da hier ihr größtes "Team-Need" liegt. Zusammen mit Craig Brackins haben die Hornets wohl zwei Rotationsspieler für Cole Aldrich erhalten.

#27 New Jersey Nets, Jordan Crawford (Elliot Williams)
Im schon angesprochenen Deal erhalten die Hawks also mit Jordan Crawford nicht nur einen Spieler, der den gleichen Namen wie Jamal Crawford führt, sondern auch als dessen Kopie bezeichnet wird. Auch Jordan Crawford gilt als "Tweener", der seine Position zwischen der Eins und Zwei noch nicht gefunden hat.

#28 Memphis Grizzlies, Greivis Vasquez (Craig Brackins)
Mit Greivis Vasquez stößt ein weiterer Backcourt-Spieler zu den Grizzlies hinzu. Schien die Rotation Conley/Mayo/Henry noch vertretbar zu sein, ist Vasquez nun der vierte Spieler, der sich Hoffnungen auf Minuten macht. Interessant ist in diesem Zusammenhang auch, dass die Grizzlies keinen Small Forward pickten und wohl davon ausgehen, dass Rudy Gay doch gehalten werden kann.

#29 Orlando Magic, Daniel Orton (Quincy Pondexter)
Von einem Steal ist noch nicht zu sprechen, allerdings sichern sich die Magic die Rechte an einem Spieler, der ein guter NBA Big Man werden kann. Sieht man darüber hinaus noch, dass die Flexibilität erhöht wird, indem Orton ein gutes "Trade-Asset" ist oder Marcin Gortat gegen Qualität getradet werden kann, ist dies ein guter Pick.

#30 Washington Wizards, Lazar Hayward (Devin Ebanks)
Der Pick geht an die Timberwolves, die abermals einen Small Forward ziehen, der bei vielen eher gegen Ende der zweiten Runde erwartet wurde.




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Kommentare

(5 Kommentare bisher)

von TheGlide 25.06.10 um 19:33:09


ich raff nicht warum ihr so überrascht seid, dass Ekpe Udoh an #6 von GS gedraftet wurde. ihr hattet es doch auch so erwartet. naja egal...



von D-One 25.06.10 um 21:19:50


Wenn man einen Mockdraft anlegt, versucht man ja zu erahnen, was die Franchises machen. Es verdichteten sich die Anzeichen, dass die Warriors wohl Ekpe Udoh auswählen. Ein Mockdraft versucht, so nah wie möglich am tatsächlichen Ergebnis zu sein. Deshalb hatten wir Udoh auch auf der #6.
Allerdings halten wir dies nicht für zwangsläufig richtig für die jeweilige Franchise. Deshalb fällt die Analyse dementsprechend aus. Wir hätten beispielsweise an Stelle der Warriors nicht Ekpe Udoh gezogen.



von Fel!x 25.06.10 um 23:09:33


"Wall galt vorher als unumstrittener Nummer-eins-Pick."
.
.
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"Cousins an #5 fast schon ein Steal, da er rein vom Talent her MINDESTENS ein Nummer-zwei-Pick in diesem Draft-Jahrgang gewesen wäre."

wiederspricht sich das nicht??
ansonsten gute zusammenfassung ;)



von D-One 26.06.10 um 09:58:39


Beim Draft geht es ja nicht immer nur um das pure Talent. John Wall bietet eben das komplette Paket aus Talent, Arbeitseinstellung und Führungsqualitäten. Er gilt als einziger, einigermaßen sicherer Franchise Player, obwohl man so etwas eigentlich nicht voraussagen kann.
DeMarcus Cousins ist Wall eben nur vom Talent her ebenbürtig, hinter allem anderen stehen Fragezeichen. Deshalb ist Cousins auch bis auf #5 durchgerutscht.



von Mohnwa 28.06.10 um 13:52:22


Ich würde gerne zu Pick 23 (Trevor Booker) eine Anmerkung machen: Ich persönlich denke, dass Booker den Wizards schon helfen kann, da er physisch einfach ein "Monster" ist. Er ist ein guter Springer, stärker als die meisten 2,08 Meter Forwards und außerdem rennt er diesen sowieso davon. Dieses ganze "undersized" Thema ist sowieso nicht mehr ganz aktuell, wenn man sieht wie viele Teams inzwischen small spielen.



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