Miami Heat

Zeit, sich zu beweisen

Nachdem die Miami Heat in der vergangenen Spielzeit mit 67 Niederlagen so oft verloren hatten wie in ihrem ersten Jahr in der NBA, bewegt sich das Team um Dwyane Wade (Foto) in dieser Saison wieder auf Playoff-Kurs. Was hat sich im Sonnenstaat Florida verändert?

Von Conrad Ziesch
 25.01.2009 |

So richtig Dampf ablassen, das wollte Dwyane Wade nach der letzten Saison. 67 Niederlagen seiner Miami Heat musste er den versammelten Pressevertretern erklären, die ihm vor dem Beginn der neuen Saison die Aufnahmegeräte unter die Nase hielten. Allen Zweiflern und Pessimisten zum Trotz diktierte der 27-Jährige, was zum Motto seines Teams werden sollte: ?Wir haben etwas zu beweisen!?

?Something 2 Prove?: Auch wenn der markige Slogan nur als Teil einer groß angelegten Werbekampagne gedacht war, brachte er die Stimmungslage in Miami auf den Punkt. Die Heat hatten einiges unter Beweis zu stellen. Dwyane Wade wollte zeigen, dass er auch ohne den Geleitsschutz Shaquille O'Neals zu Höchstleistungen fähig sein würde. Michael Beasley wollte es all denen beweisen, die ihn bereits vor dem Draft als phlegmatisch dreinblickenden Egomanen abgestempelt hatten. Und Erik Spoelstra hatte nicht vergessen, dass ihn seine Kritiker vor der Saison als jungen Emporkömmling beäugt hatten, der noch vor wenigen Jahren als Kameramann der Franchise-eigenen Weihnachtsfeier seinen großen Auftritt gehabt hatte. Spoelstra wollte zeigen, dass er auch als Head Coach nicht ins Wackeln kommen würde.

Goldener Sommer

Nicht nur Dwyane Wades Ruf stand auf dem Spiel, als sich die Heat vor der Saison erst von ihren sportlichen Altlasten Ricky Davis und Jason Williams getrennt und dann das Projekt ?Jugend forscht? mit ihren Rookies Michael Beasley und Mario Chalmers ins Leben gerufen hatten. Auf dem Coaching-Stuhl nahm mit Erik Spoelstra ebenfalls ein Ligafrischling Platz, dem die undankbare Aufgabe zukam, Altmeister Pat Riley zu beerben. Mit Lokalmatador James Jones, Knochenbrecher Jamaal Magloire und Defensivspezialist Yakhouba Diawara wurden zudem drei vermeintlich solide Bankspieler nach Florida gelotst. Als Rückkehrer besonderer Art wurde derweil Dwyane Wade empfangen. Von den Olympischen Spielen in Peking brachte er nicht nur eine funkelnde Goldmedaille mit nach Hause, sondern auch die Gewissheit, Kobe Bryant und LeBron James in den fernöstlichen Schatten gestellt zu haben.

?Redeem-Team? hatten sich die US-Amerikaner bei den Olympischen Spielen selbst genannt. Zurück in Miami setzte Wade seine persönliche Wiedergutmachungs-Tour auch in der NBA fort. Am 19. Dezember führte ?Flash? seine Heat erst zum Sieg gegen Kobes Los Angeles Lakers, um wenig später auch LeBrons Cleveland Cavaliers, zumindest einmal, die Grenzen aufzuzeigen. Unerwartet fanden sich die Miami Heat auf dem sechsten Platz der Eastern Conference, wo sie auch derzeit rangieren, mit Tuchfühlung nach oben wieder. Zwar sind die ersten drei Ränge mittlerweile außer Reichweite, der vierte Platz, und damit der Heimvorteil in den Playoffs, ist aber immer noch realistisch. Was war geschehen?

Das Alpha-Prinzip

Wo anfangen, wenn nicht bei Dwyane Wade (Foto)? Mit durchschnittlich 28,7 Punkten pro Spiel ist der 27-Jährige nicht nur Topwerfer der Liga, sondern auch das uneingeschränkte Alphatierchen seines noch jungen Teams. Seine 7,3 Korbvorlagen und 4,9 Rebounds im Schnitt lesen sich wie der weihnachtliche Wunschzettel eines jeden Fantasy-Managers. Bemerkenswert sind jedoch vor allem Wades Qualitäten in der Verteidigung, die er sich im Sommer im Kreise der Nationalmannschaft erworben hat. Anders als in den Vorjahren hatte das Coaching-Gespann um Mike Krzyzewski die Parole ausgegeben, bei Olympia auch in der Verteidigung goldwürdig aufzutrumpfen. Wade scheint diese Einstellung verinnerlicht zu haben. Dies zeigen auch die 1,5 Schüsse, die er durschnittlich blockt. Das schafft kein anderer Guard der Liga und befördet Wade in dieser Kategorie in die Region seines Alter Egos Shaquille O'Neal.

Wade profitiert nicht nur vom Umstand, dass er erstmals seit Jahren verletzungsfrei in die Saison gehen konnte. Seit den Abgängen von Jason Kapono, James Posey und Antoine Walker, die Teil der Meisterschaftmannschaft von 2006 waren, stehen ihm zum ersten Mal wieder solide Dreipunktschützen zur Seite, die mit Wades Vorlagen umzugehen wissen, wenn er zum Korb penetriert. Neben Yakhouba Diawara (34,7% 3FG), Mario Chalmers (35,6% 3FG), Chris Quinn (42,2% 3FG) und auch Michael Beasley (38,1% 3FG) hat sich besonders Daequan Cook in diesm Bereich in den ersten Monaten der Saison zum Leistungsträger entwickelt.

Gegen die Milwaukee Bucks streute der 21-Jährige sechs Dreier ein und bezeichnete sich anschließend selbstbewusst als Wades ?Bail-Out Man?. Mit seinen 42,3 Prozent aus dem Dreipunktland übertrifft Cook (Foto) erstaunlicher Weise seine eigene Feldwurfquote, die allerdings bei lausigen 39,1 Prozent liegt. Mit Dorell Wright stünde, gemessen an seiner Quote aus der letzten Saison, noch ein weiterer Distanzschütze parat, aufgrund einer Knieoperation stand der 23-Jährige in dieser Spielzeit insgesamt jedoch nur für sechs Minuten auf dem Feld. Seine Rückkehr auf das Parkett ist weiter ungewiss.

Während Cook im Januar zum Leistungsträger der Heat avancierte, schien Mario Chalmers nach gutem Start an der berüchtigten Rookie Wall zu straucheln. Nachdem die Minnesota Timberwolves Chalmers mit dem 34. Pick gedraftet hatten, wurde er wenig später zu den Heat verschifft. Im fernen Alaska geboren, schien sich Chalmers schon nach wenigen Spielen im sonnigen Floria akklimatisiert zu haben. Im vierten Saisonspiel taute er endgültig auf, angelte sich neun Steals und brach damit den alten Franchise-Rekord, gehalten von Tim Hardaway. Trotz anfänglicher Zweifel an seinem Spiel setzte sich der 22-Jährige gegen seine Konkurrenten Chris Quinn und Marcus Banks im Rennen um den Posten des ersten Aufbauspielers durch. Auch wenn Wade ihn beim Ballvortrag und Spielaufbau des Öfteren zur Seite steht, Chalmers verliert pro Spiel nur knapp zweimal den Ball und deutet damit ein Markenzeichen Miamis im bisherigen Saisonverlauf an: Die Heat verlieren durchschnittlich pro Ballbesitz in nur 21,6% der Fälle den Ball und liegen damit knapp hinter den San Antonio Spurs und Detroit Pistons ligaweit auf dem dritten Rang.

Während Chris Quinn den Rookie-Point-Guard Chalmers den Rücken frei hält, bleiben für Banks nur die Ersatzbank und für Shaun Livingston die Reha. Für einen Draft-Pick verließ Livingston nach nur vier Spielen die Heat in Richtung Memphis, von denen er aber postwendend entlassen wurde. Nun bereitet sich der vierte Draft-Pick von 2004 in der Sonne Miamis auf sein Comeback vor.

Verschollen in der Matrix

Nach dreimonatiger Verletzungspause gab James Jones, der vor der Saison von den Portland Trail Blazers in seine Heimat gewechselt war, erst Anfang des Monats sein Saisondebüt. Bis sich der 28-Jährige wieder an der NBA-Alltag gewöhnt hat, kann es noch ein wenig dauern. An seiner Rückkehr in das Mannschaftsgefüge könnte sich derweil auch die Zukunft von Shawn Marion entscheiden. Sollte Jones an die Form des Vorjahres anknüpfen können, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass ?The Matrix? die Heat nach einem kurzem Intermezzo wieder verlassen wird.

Seit dem Trade, der Shaquille O'Neal nach Phoenix und Shawn Marion nach Miami brachte, beschwert sich Marion (Foto) über das für ihn ungewohnt langsame Offensivsystem der Heat. Nach eigenem Bekunden kommt er zu selten zum Abschluss. Tatsächlich präsentiert der Forward seine unkonventionelle Wurftechnik in dieser Saison nur etwa elf Mal pro Spiel. Seine Punktausbeute (12,0 PpG) liegt sechs Zähler unter seinem Karriereschnitt. Auch körperlich zeigt sich Marion ramponiert: Zu Beginn der Saison brach er sich bei der Niederlage gegen die Charlotte Bobcats die Nase, während der Forward im Januar einige Spiele aufgrund einer Leistenverletzung verpasste. Auf der Internetseite der Heat verriet Marion bereits, in welche Städte er gerne reise: Atlanta, New York, Washington. Nichts scheint im Fall Marion momentan ausgeschlossen. Gerüchte kursierten bereits über einen Trade zwischen Miami und Sacramento, Dallas und Toronto. Gegen einen Wechsel Marions bis zum Ende der Trade-Phase am 19. Februar spricht, dass viele General Manager befürchten, der bald 30-Jährige könne nach der Saison auf eine kostspielige Verlängerung seines Vertrages pochen. Jedoch macht ihn auf der anderen Seite sein auslaufender Vetrag und damit einhergend Gehaltseinsparungen für wiederum andere Mannschaft interessant.

Vergebliches Warten auf Alonzo

Ganz andere Sorgen hat der zweite Pick des Drafts Michael Beasley (Foto), der wie Mario Chalmers in dieser Spielzeit bereits sportliche Höhen und Tiefen durchlebt hat. Obwohl Beasley (13,5 PpG) hinter Wade zweitbester Scorer der Heat ist, setzte ihn Erik Spoelstra nach wenigen Spielen auf die Bank. Trotz seiner limitierten Einsatzzeit, scheint sich Beasley aber gut mit seiner Reservistenrolle abzufinden. Im Januar schenkte er den Lakers 23 (10/16 FG) und zwei Tage später den Bucks 21 Punkte (8/11 FG) ein.

Während Beasley als Edeljoker von der Bank kommt, hat Head Coach Spoelstra unter dem Korb eher die Qual als die Wahl. Udonis Haslem verrichtet wie in den Jahren zuvor Dienst nach Vorschrift und gilt zudem als Liebling der Fans, die seine Leistung aus dem Meisterjahr nicht vergessen haben. Als Center ist Haslem mit seinen 2,03 Metern jedoch nicht prädestiniert. Nachdem Mark Blount bereits zu Beginn der Saison aus der Rotation flog, rückte Joel Anthony in die Starting Five der Heat. Dass Anthony ungedraftet in die Liga kam, aus dem Kader seines College-Teams gestrichen wurde und zudem Kanadier ist, muss nichts heißen, kann aber. Wie Anthony gilt auch Jamaal Magloire als Spieler für die ?besonderen? Aufgaben in der Defensive. Lange bestand die Hoffnung auf eine baldige Genesung Alonzo Mournings. Dieser gab aber kürzlich doch sein Karriereende bekannt. Ein Rückblick auf Mournings Karriere wird an diesem Dienstag erscheinen.

Agenda 2010


Erik Spoelstra (Foto) denkt angeblich bereits darüber nach, neben Haslem auch Michael Beasley als Center auszuprobieren. Für den 38-jährigen Spoelstra ist es die erste Saison als Head Coach der Heat. Gegen die Sacramento King vergaß er in der Endphase des Spiels Shawn Marion auf der Ersatzbank, versehentlich wie er beteuert. Solche Fehler sind jedoch Ausnahmen im Coaching-Alltag Spoelstras, der sich ansonsten betont professionell gibt und den richtigen Umgangston mit seinem jungen Team gefunden zu haben scheint.

Nach dem Rückzug Rileys in das Präsidium der Franchise und dem Neuanfang unter Spoelstra scheint also nun die lang ersehnte Agenda 2010 anzulaufen. Wie fast jedes Team der Liga spekulieren die Miami Heat auf die Verpflichtung eines Topstars à la Chris Bosh, LeBron James oder Dirk Nowitzki, die alle 2010 auf den Free-Agent-Markt drängen (können). Einziges Problem: Auch Dwyane Wade kann sich im nächsten Jahr die Millionen unter die Nase reiben lassen und Florida den Rücken kehren. Um dieses Schreckensszenario zu verhindern und möglicherweise einen zweiten Hochkaräter mit einem Maximalvertrag zu ködern, müssen die Heat momentan auf teure Neuverpflichtungen verzichten, deren Verträge über 2010 hinausgehen.

So zukunftsbezogen die Pläne der Heat auch sein mögen, so groß sind auch die Hoffnungen im Hier und Jetzt, an den guten Saisonstart anzuknüpfen. Eine mögliche Playoff-Teilnahme und der Titel des NBA-Topscorers sollen Dwyane Wade eine Vertragsverlängerung in Miami schmackhaft machen. Ob die Miami Heat ihre Ziele erreichen werden, werden sie nun beweisen müssen. 




Artikel-Funktionen

Bewerte diesen Artikel:
4.20
(10 Bewertungen bisher)
 

Speichere diesen Artikel:


Kommentare

(10 Kommentare bisher)

von Suck My Diktiergerät 25.01.09 um 20:00:26


schöner artikel. den haben sich die heat aber auch verdient, nach der doch mehr als nur überraschenden saison!!

aber 4 dinge find ich merkwürdig...vielleicht auch nur merkwürdig formuliert...
1. wade stellte kobe und lebron in den schatten --> das finde ich nicht. er punktete zwar (von der bank kommend) am meisten, aber kobes (defensive), melos (europäische) und lebrons (allround) leistung ist damit bei weitem noch nicht in den schatten gestellt...überbewertet. natürlich grandioses comeback, aber auch nicht so überragend...
2. "Mit durchschnittlich 28,7 Punkten pro Spiel ist der 27-Jährige nicht nur Topwerfer der Liga, sondern auch das uneingeschränkte Alphatierchen seines noch jungen Teams."
eher andersrum ;) nicht nur alphatierchen (was er eigentlich seit seiner zweiten saison (inoffiziell) schon war, sondern auch topwerfer der liga. klingt besser ;)
3. "wades alter ego shaq"
naja...alter ego ist meiner meinung nach in dem zusammenhang fehl am platz ;)
4. spoelstras gute coachingleistung....natürlich, er macht nen guten job (siehe heats platzierung zurzeit)...aber beasley als center auflaufen lassen??? xD doch wohl nur gegen die hawks, wenn horford verletzt, pachulia in foultrouble ist und somit solomon jones center macht ;)

aber das sind so kleine kritikpunkte, weswegen es trotzdem immer noch ein 5 sterne artikel bleibt :D



von Mr. Rejector 25.01.09 um 20:35:29


interessanter aritkel, 4 punkte muss ich kommentieren.

1. ich finde shawn marion ist ein clown, der hat sich in phoenix schon beschwert er würde zu wenig würfe bekommen, wenn er franchiseplayer sein will, dann soller er halt zu den clippers oder thunder gehen.

2. beasly als center? kann ich mir nicht vorstellen, den möchte ich mal im lowpost gegen shaq oder dwight sehen.

3. ich freue mich auf den bericht von alonzo. wenn der auch so klasse wird wie der bericht von robert horry..... kanns kaum erwarten.

4. nowitzki 2010 free agent und evtl. zu den heat!?! galub die erfahrungen mit miami und mr. wade stecken zu tief in dirk!

ansonsten hoffe ich dass wade die saison über unverletzt bleibt, er ist zweifellos einer der spektakulärsten player in er nba und er bedeutet volles entertainment mit seinen moves und explosiven drives zum korb!



von Sevent 25.01.09 um 21:25:12


@ Mr.Rejector: Zo's Artikel kommt in der kommenden Woche. ;)



von markus90 25.01.09 um 23:57:58


Sehr schöner Artikel!
Wade spielt echt eine Monstersaison und auch bei den (meisten) anderen Spielern im kader geht es bergauf. Wäre jedenfalls sehr geil, wenn die sich 2010 z.B. Chris Bosh holen würden.
Würde denk ich mal super passen.

PS.: Ich wusste, dass Wade eine suoper Saison spielt und hab ihn von Anfang an beim Managerspiel! ;)



von jeans270 26.01.09 um 13:27:24


hatte wade auch von anfang an:-) aber ehrlich gesagt finde ich wades leistung nicht so überraschend wie die vom rest des teams... allerdings so schlecht wie sie am anfang gerankt wurden (25. oder so), hab ich sie auch nie gesehen



von golden 7 26.01.09 um 15:42:08


@erster commi: gut dass du das mit dem "alter ego" ansprichst....das ist nicht nur "fehl am platz"..sonder schlichtweg -falsch(!)....ein alter ego ist eine zweite, sich in einem selbst befindende persönlichkeit, so wie zum beispiel beyoncé mit sasha fierce oder Dr. Jackell und Mr. Hyde ;)
aber nichts für ungut...alles in allem ein wirklich gelungener artikel ;)



von golden 7 26.01.09 um 15:46:58


weiter alter egos: superman & clark kent, peter parker & spiderman, bruce wayne & batman uvm.



von Suck My Diktiergerät 26.01.09 um 17:48:25


oder auch dwight howard & superman :D



von RUN & GUN 26.01.09 um 21:05:10


1. super artikel

2. beasly als center? no way, der wird verprügelt und kann am schluss vor lauter frakturen seinen doch relativ ansehnlichen dreier nicht mehr schiessen

3. wade spielt ne hammer saison!

4. chalmers ebenso.



von Clodewich 26.01.09 um 22:45:33


Sicher sind Beasley und Haslem keine wirklichen Alternativen auf der Centerposition. Um das Spiel für kurze Zeit schnell zu machen, können sie aber immer mal wieder auf die Fünf wechseln. Gleiches haben etwa die Suns vor einiger Zeit mit Boris Diaw versucht. Sicher kein Allheilmittel, aber eine Möglichkeit, um das System umzustellen!



Du benötigst einen myCrossover-Account um Artikel kommentieren zu können!

 Registrieren oder  Einloggen

 





Du bist nicht eingeloggt. Jetzt bei myCrossover registrieren.
  •  
    Passwort vergessen?