Los Angeles Lakers
Bröckelndes Gold
Chris Paul nicht erhalten, einen aufblühenden Stadtrivalen vor sich, Trade-Gerüchte um Pau Gasol, schwache Leistungen der Rollenspieler. Für die Los Angeles Lakers läuft es in dieser Spielzeit noch nicht richtig rund, sowohl auf als auch abseits des Parketts. Kann dabei nur ein Trade helfen?
Von Manuel Baraniak, Florian Lindemann |
22.02.2012 | |

Von einer Krise bei den Los Angeles Lakers zu sprechen, wäre übertrieben. Dennoch kann die Traditions-Franchise mit der ersten Saison nach Phil Jackson nicht wirklich zufrieden sein. Die derzeitige Bilanz von 19 Siegen bei 13 Niederlagen ist akzeptabel, aber nicht sonderlich herausragendd, vor allem nach den eigenen Ansprüchen gemessen. Besonders die elf Niederlagen auswärts schmerzen. Es scheint, als setzen der gescheiterte Chris Paul-Trade und der plötzliche Abgang von Lamar Odom der Franchise noch immer zu.
Die Großen Drei und der kleine Rest
Nach Kobe Bryant (Foto oben), Andrew Bynum und Pau Gasol fällt die Qualität der Lakers-Spieler rapide ab. Versucht man die restlichen Spieler in eine Reihenfolge zu bringen, offenbart dies auf frappierende Art und Weise die mangelnde Tiefe der Gold-Violetten. Der viertbeste Spieler ist aktuell Matt Barnes (Foto links), der zwar eine recht solide Saison spielt, aber vor allem von jenseits der Drei-Punkte-Linie zu schwach abschließt (25% 3FG). Es folgt Steve Blake, der als einziger Spieler von der Bank wirklich scoren kann. Auf Platz sechs ist Metta World Peace zu setzen, der nur phasenweise eine exzellente Verteidigung spielt, offensiv jedoch fast nichts zu Stande bekommt. Andrew Goudelock ist mittlerweile ein wichtiger X-Faktor von der Bank. Wenn der Rookie mehr als zehn Punkte erzielt hat, haben die Lakers vier von fünf dieser Spiele gewonnen, dennoch ist er kein neuer Shannon Brown.
Derek Fisher ist als Führungspersönlichkeit wichtig, aber offensiv kann er nur noch den offenen Dreier treffen, und in der Verteidigung sieht er oft sehr alt aus. Der 37-Jährige, womöglich von den Verhandlungen während des Lockouts gebeutelt, hat einen der größten Schritte zurück gemacht. Troy Murphy ist noch vor Goudelock (nimmt man Darius Morris und seine 3/5 3FG heraus) der beste Distanzschütze. Bis auf ein paar Rebounds pro Partie gibt er dem Team aber auch nicht viel mehr. Josh McRoberts begann die Saison stark, sieht mittlerweile aber fast keine Minuten mehr und erzielt fast nur durch Putbacks Punkte. Luke Walton, Morris und Devin Ebanks spielen in der Rotation (mittlerweile) keine große Rolle (mehr).
Die drei besten Spieler nach Bryant, Gasol und Bynum sind also Matt Barnes, Steve Blake und Metta World Peace. Zum Vergleich die besten vierten, fünften und sechsten Spieler anderer Contender:
Chicago Bulls: Taj Gibson, Joakim Noah, Richard Hamilton (plus Kyle Korver und Ronnie Brewer)
Dallas Mavericks: Vince Carter, Lamar Odom und Delonte West (plus Jason Kidd)
Los Angeles Clippers: Maurice Williams, DeAndre Jordan und Randy Foye (exklusive des verletzten Chauncey Billups)
Miami Heat: Mario Chalmers, Mike Miller, Udonis Haslem (plus Norris Cole und Shane Battier)
Oklahoma City Thunder: Serge Ibaka, Nick Collison, Thabo Sefolosha
Jeden diesen oben genannten Spieler würde ein General Manager (Mitch Kupchak eingeschlossen) lieber im Kader haben wollen als die drei Lakers-Spieler. Natürlich sind dafür die drei besten Spieler des Meisters von 2010 besser als die meisten anderen Führungstrios anderer NBA-Teams (bis auf Miami), jedoch ist die mangelnde Tiefe ein großer Schwachpunkt, der vor allem in den Playoffs noch schwerer wiegen könnte. Die Reservisten der Kalifornier erzielen derzeit nur 21,5 Zähler pro Partie und stellen damit die schwächste Bank der Liga.
Die Offensive der Lakers ist zu sehr auf seine drei Stars angewiesen. Stottert bei ihnen der Motor, verlieren die Lakers ihre Linie und lassen Gegner trotz großen Vorsprungs wieder heran kommen. So geschehen in der Partie gegen die Toronto Raptors. Die Lakers führten bereits mit 18 Punkten, und es sah alles nach einem ungefährdeten Auswärtserfolg aus. In der zweiten Hälfte verlor das Team aber dann wie bereits so oft in dieser Saison (vor allem auswärts) den roten Faden. Es bedurfte einer heroischen Leistung von Kobe Bryant, um die Partie doch noch zu gewinnen.

Phasenweise spielen die Lakers exzellenten Basketball. Dann nutzen sie die Größenvorteile von Bynum (Foto oben) und Gasol optimal aus, lassen Bryant auch mal abseits des Balles agieren und kommen so oft zu freien Würfen. Dies können sie aber meist nicht durchhalten. Das liegt zum einem an der mangelnden Qualität des gesamten Kaders, da gegnerische Verteidigung auf Grund deren Wurfschwäche absinken und den Raum von Bryant, Bynum und Gasol (im Low Post) einengen können, andererseits aber auch an Kobe Bryant selbst.
Dieser spielt statistisch zwar eine grandiose Saison (29,0 PpG, 5,8 RpG, 5,0 ApG, PER: 24,4 – die besten Werte seit 2006/07), jedoch verfällt die Mannschaft zu oft in eine Art „Kobe-Mode“. Anstatt wie oben beschrieben den Ball laufen zu lassen und die Matchups von Bynum und Gasol auszunutzen, versucht Bryant gegen zwei oder drei Spieler Punkte zu erzwingen. Das passiert vor allem in engen Phasen des Spiels, wenn Kobe das Spiel übernehmen und entscheiden möchte. Natürlich gelingen ihm oft unglaubliche Würfe, aber ist das wirklich die beste Option für die Lakers?
Anstatt wilde Isolations-Situationen zu suchen, sollte Head Coach Mike Brown lieber seine Big Men in Position bringen, die dann, falls sie gedoppelt werden, auf den freien Schützen oder cuttenden Mitspieler passen. Ein „Kobe-Wurf“ kann auch noch mit fünf Sekunden auf der 24-Sekunden-Uhr jederzeit losgelassen werden. Doch es scheint, als könnte das Team, einmal auf „Kobe-Modus“ geschaltet, nicht wieder auf eine „normale“ Offensive umschalten. Sobald Kobe in der Crunchtime den Ball hat, bewegen sich die Mitspieler nicht mehr und sie werden nur noch zum Zuschauer. Und wie „clutch“ agiert Bryant dabei? Betrachtet man sich die Statistiken bei 82games.com, muss man konstatieren, dass der 33-Jährige hierbei deutlich schwächer agiert. In den letzten Jahren bei etwa 50 Punkten liegend, markiert Bryant aktuell nur 33,8 Zähler (28% FG; 20% 3FG), womit er nur auf dem 19. Platz rangiert.
Mike Browns schwerer Stand
Die Offensive der Lakers ist für gegnerische Coaches leicht auszurechnen. Schon in den letztjährigen Playoffs stellte sich Mavs-Coach Rick Carlisle optimal auf die Lakers ein und zerlegte sie anschließend mit 4-0. Damals hatte Phil Jackson sogar noch Lamar Odom in der Hinterhand; dieses Jahr scheint der Erfolg der Lakers von übermenschlichen Leistungen von Kobe Bryant abhängig. Dass dies auf Dauer nicht funktioniert, hat die Vergangenheit gezeigt (siehe die Lakers nach dem O’Neal-Trade bis zum Gasol-Trade). Derzeit markieren die Lakers 93,3 Punkte pro Partie (Platz 22). Noch nie hat eine gold-violette Auswahl seit Einführung der Wurfuhr weniger Zähler markiert. Zwar spielen die Lakers vor allem seit dem Amtsantritt von Mike Brown keinen schnellen Basketball (92,4 Ballbesitze pro Spiel, Platz 21), dennoch agieren zwölf Mannschaften derzeit effizienter in der Offensive.
Dies liegt wie schon angesprochen an der Offensivschwäche der restlichen Lakers; zum anderen muss Mike Brown (Foto links) die Fehler bei sich selbst suchen. Denn Brown scheint selbst nach der ersten Saisonhälfte nicht so recht eine Rotation gefunden zu haben. Man muss sich beispielsweise nur die Situation auf der Position des Small Forwards ansehen: Devin Ebanks startete in den ersten vier Begegnungen (20,5 MpG), stand danach aber nur in acht der 28 Begegnungen auf dem Parkett (8,6 MpG). Danach rutschte Matt Barnes in die Startformation, nur um nach 16 Partien Metta World Peace Platz zu machen – welcher sich dennoch über seine Einsatzzeit moniert und wie Andrew Bynum Browns Entscheidungen in der Öffentlichkeit angezweifelt hat. Browns Stil samt teils harter Hand, vor allem im Gegensatz zu Phil Jackson, scheint bei den Spielern noch nicht angekommen zu sein. Nach dem Sieg über die Portland Trail Blazers am vergangenen Montag riefen Bryant und Fisher zu einem Treffen der Spieler – was aber nicht als Zeichen gegen Brown, sondern eher für eine weitere Zielsetzung gelten soll.
Nicht nur in der Crunchtime offenbart sich außerdem, dass die Lakers unbedingt einen fähigen Aufbauspieler brauchen. Sowohl Derek Fisher als auch Steve Blake scheinen außerhalb der Triangle-Offensive nicht in der Lage zu sein, das Spiel zu ordnen – auch deshalb bekommt Kobe Bryant so oft früh im Angriff den Ball. Ein derartiger, ordnender Point Guard ist jedoch nicht gerade leicht zu finden.
Gilbert Arenas war vor kurzem zum Workout eingeladen, aber auch er ist nicht gerade ein klassischer Aufbauspieler – ebenso wie Allen Iverson, der angeblich ebenfalls kurz im Gespräch war. Beide Akteure haben in der Vergangenheit Scoring-Mentalität bewiesen, aber mental stehen einige Fragezeichen hinter ihnen. Sie dürften eigentlich nicht die Lösung der Lakers sein. Aber zumindest Arenas wäre eventuell, zumindest als Scorer von der Bank, nicht aber unbedingt als startender Aufbau, das Risiko wert.
Pau Gasols Ungewissheit
So bleibt fast nur noch die Möglichkeit mittels eines Trades einen fähigen Point Guard nach Inglewood zu locken. Die Franchise hat aber nicht wirklich viele Bausteine, die General Manager das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen. Sie beschränken sich im Prinzip auf die Trade Exception des Odom-Trades über 8,9 Millionen Dollar, Andrew Goudelock und Matt Barnes. Somit ist eigentlich sicher, dass für einen fähigen Einser Pau Gasol (Foto links) oder Andrew Bynum abgegeben werden müssten. Bekanntlich ist Vize-Präsident Jim Buss ein großer Bynum-Fan und weigerte sich bisher stets, diesen abzugeben, sodass es wohl auf den Spanier Gasol hinauslaufen würde.
Mögliche Trade-Szenarien:
1. Möglichkeit:
Houston Rockets bekommen: Pau Gasol, Darius Morris, zukünftiger Erstrunden-Pick
Los Angeles Lakers bekommen: Kyle Lowry, Luis Scola, Hasheem Thabeet
Die Rockets sind schon lange heiß auf den Spanier. Die Lakers bekämen mit Lowry einen neuen Starter auf der Eins, der auch zum Brett ziehen kann sowie einen adäquaten Gasol-Ersatz in Form von Scola. Zweifelhaft ist nur, ob die Rockets wirklich bereit sind, so viel für Gasol abzugeben. Selbst wenn sie den Vertrag von Hasheem Thabeet entsorgen könnten. Es ist anzunehmen, dass dies nicht der Fall ist und die Texaner stattdessen ihre anderen Point Guards, Goran Dragic und Jonny Flynn, anbieten würde. Für solche Point Guards sollten die Lakers allerdings nicht einen All-Star wie Gasol hergeben. Für oben genanntes Szenario dagegen auf jeden Fall. Damit ein Deal zustande käme, müsste eventuell eine dritte Mannschaft eingebunden werden.
2. Möglichkeit:
Boston Celtics bekommen: Kevin Martin, Luis Scola und Goran Dragic
Houston Rockets bekommen: Pau Gasol und Chris Wilcox
Los Angeles Lakers bekommen: Rajon Rondo und Jermaine O'Neal
Die Lakers bekommen endlich einen echten Playmaker, bräuchten aber sicher noch einen Schützen mehr, um Rondos mangelnden Wurf zu kompensieren. Houston bekäme seinen Wunschspieler Gasol. Boston erhielte nur den dritt- und viert besten Spieler dieses Trades. Danny Ainge bekäme wohl bessere Angebote für seinen Aufbau. Zudem sind Trades zwischen den Erzrivalen Boston und L.A äußerst selten.
Doch wie wahrscheinlich ist es überhaupt, dass Gasol vor der Trading Deadline abgegeben wird? Darüber scheint man sich bei der kalifornischen Franchise selbst nicht genau im Klaren zu sein. Jüngst hatte Bryant gefordert, das Front Office solle sich hinter Gasol stellen und ihm vom Markt nehmen oder endlich einen Deal einfädeln; der ungewisse Zustand eines Verbleibs oder eines Wechsel zähre an Gasols Selbstvertrauen und schwäche damit auch seine Leistung. Doch General Manager Mitch Kupchak betont, dass man öffentlich eine solche Stellungnahme nicht machen könne und sich weiterhin alle Optionen offen halten werde.
Doch wie schwer Kupchaks Worte als General Manager in der Verhandlungsstrategie der Lakers wiegen, ist fraglich. Wie CBSs Ken Berger berichtet, scheint das Front Office der Lakers seit dem Abgang von Phil Jackson alles andere als klar strukturiert zu sein und immer mehr in die Hände der Buss-Familie zu fallen, sodass Kupchak „mit sich alleine auf einer Insel“, wie eine Quelle es nennt, zu sein.
So sehr Gasol derzeit in der Schwebe zu stehen scheint, können und vor allem sollten die Lakers natürlich auch andere Optionen abwägen, ihren Kader zu verstärken, ohne ihre Großen Drei auseinander zu reißen.
So könnten die Lakers versuchen, Jonny Flynn (der seine ordentliche Leistung aus seiner Rookie-Saison aber bisher nicht mehr bestätitgen konnte) oder Andre Miller für ihre Trade Exception zu bekommen. Diese beiden Spieler würden sicher helfen, aber wären auch keine finale Lösung, und vor allem für Miller wäre eine Trade Exception wohl nicht genug. Ein Trade für Steve Nash ist unwahrscheinlich, da Nash zu loyal ist, um wirklich einen Trade zu fordern. Andernfalls wäre er natürlich der perfekte Spieler für die Lakers. Auch Ramon Sessions ist immer noch im Gespräch, der im Zuge der Franchise-Übernahme von Kyrie Irving in Ohio nicht mehr wirklich gebraucht wird.
Sollte es kein Point Guard werden, sollten sich die Lakers immer noch um einen Scorer auf dem Flügel bemühen. So sind jüngst Gerüchte aufgetaucht, die Michael Beasley (Foto links) mit den Lakers in Verbindung bringen. Bei den Minnesota Timberwolves scheint man mit dem Forward nicht mehr viel anfangen zu können. Ein Tausch gegen die Trade Exception und einen Draft-Pick wäre möglich.
Fest steht, dass vor der Trading Deadline am 15. März etwas bei den Lakers passieren muss, wenn sie noch einmal eine Chance auf den Titel haben wollen. Kobe Bryant wird nicht jedes Spiel mit Würfen gegen drei Gegenspieler gewinnen können.






von Eastcoast 22.02.12 um 19:29:07
Super Artikel!! Die Trade-Szenarien sind natürlich großartig für Spekulationen! Bin aber ganz bei euch: Es muss dringend was passieren!
von KB-24 22.02.12 um 19:59:38
nun ja zunächst einmal is der satz über die crunchtime "---weil kobe bryant es entscheiden möchte" so nicht richtig.
es schreibt und sagt sich immer leicht das die big men in pos gebracht werden müssen,ihre matchups nutzen,um dann auf schützen oder cutter abzulegen.FAKT ist jedoch das grade bynum aktuell NICHTS zustande bringt im angriff und grade in clutchsituationen wenn er den ball hat,und das IST oft der fall(vielen fällt seit eig 2008 nicht auf wie extreem kobe sich zurückhält in crunchtime nicht zuviele würfe zu nehmen),völlig ineffektiv agiert,turnover produziert.selbs gilt für gasol.bezieht von selbst keine lowpostpos,mutiert zum jumpshooter.nahm dieses jahr schon mehr dreier als die letzten anderthalb jahre zusammen...
cutter und schützen in engen spielen gibt es nicht.barnes wie angesprochen schwach,kapono wird nicht eingesetzt...
zumal hat KEIN spieler der lakers eier in der offense weshalb kobe regelrecht dazu gezwungen ist den druck und die schweren würfe auf sich zu nehmen.
glaubt iwer ernsthaft daran das das spiel in toronto durch spacing und lowpostgame gedreht worden wäre bei 15 bzw 7 sek rest???wohl kaum.
hat starken seltenheitswert bekommen.
von Frnkmrtns 22.02.12 um 20:17:42
Dass Bynum nichts zu Stande bringt würde ich nicht sagen, er hat jedoch Probleme aus dem Double Team zu passen
von KB-24 22.02.12 um 20:46:29
seine leistungen schwanken gewaltig.selbst innerhalb einer jenen partie ist er äußerst unkonstant.
vergibt sehr sehr viele offene u leichte punkte am brett geg ihm unterlegene center8was eig auf jeden ausser howard zutrifft).spielt die erstne beiden viertel gefährlich und taucht dann prompt ab dem dritten wieder ab.fängt mit 16 punkten und 6 rebounds an,hört mit 18 und 11 auf,das kanns nicht sein.
grade letztes spiel geg portland und davor phx war genau dieses schema nur allzu gegenwärtig...
von KB-24 22.02.12 um 20:47:34
beim knappen erfolg in toronto lies er sich ab der anwesenheit von bencher magloire auf dem feld prompt die butter vom brot nehmen.holte keine 4 rebounds und schoss um die 20%.alarmierend...
von BballPepe 22.02.12 um 22:54:07
Ich würde auch nicht sagen, dass Bynum nichts hinbekommt. Na klar verursacht er Turnovers usw. aber er bringt auch Postmoves, Rebounds, Blocks und vieles anderes. Ich meine, 16 punkte und 12 Rebounds im Schnitt, ohne der Hauptakteur in der Offense zu sein, sind schon aller ehren Wert. Außerdem ist er auch erst 24 und kann noch vieles lernen. und einen besseren bigmen abseits von superman findet man einfach nicht. zum gebe ich KB-24 recht, aber es sind auch nicht alle außer kobe daran schuld, dass es nicht so läuft. Und in Sachen Crunchtime: da muss kobe einfach den Ball bekommen, weil er einfach mal ein großartiger Closer und ein viel besserer als alle anderen Lakers.
von Indiana 23.02.12 um 02:54:29
Sollten die Lakers ihre 7 footer Taandem wirklich sprengen sehe ich schwarz. Kobe ist immer noch in seiner Prime was ich unglaublich finde und das war halt das Rezept der 2 Ringe zwei 7ft und Kobe als Killer. Für die Trade Exeption muss halt ein Pg oder SF her aber erlich JEDER halbwegs Produktive Spieler ist ein upgrade.
Warum wird Capt. Jack nie in solchen Gerüchten erwähnt ?? Er ist wahscheinlich für nix zu haben ein guter Shooter ein halbwegs guter Verteidiger und bei Kobe wirds auch kein Gemucke geben weil die Mamba ihm sonst das Herz rausreißt.
von Hurricane 23.02.12 um 13:04:38
Finde ich auch das ein Gasol oder Buynum trade eher kontraproduktiv audwirken wird. Darum würde ich auch sagen, das jeder halbwegsguter shooter nen upgrade wäre. Ich meine Worldpeace ist nur noch ein schlechte Kopie seiner selbst
von UNDERKANTER 23.02.12 um 16:13:57
hier ist mit etwas aufgefallen:
"Betrachtet man sich die Statistiken bei 82games.com, muss man konstatieren, dass der 33-Jährige hierbei deutlich schwächer agiert. In den letzten Jahren bei etwa 50 Punkten liegend, markiert Bryant aktuell nur 33,8 Zähler (28% FG; 20% 3FG), womit er nur auf dem 19. Platz rangiert."
ganz oben bei dem link steht:
2011-2012 NBA Season Stats
Last update: 4/15/2011
wa das jetzt absicht?
von oxymoron (x-over) 23.02.12 um 16:46:56
UNDERKANTER, die Update-Angabe muss ein Copy&Paste-Fehler sein, da das gleiche Datum bei den Statistiken zur Saison 2010/11 aufgeführt ist: [82games.com]
Unter dem Link im Artikel findest du ja beispielsweise auch Rookies, das sind schon die aktuellen Statistiken.
von oxymoron (x-over) 25.02.12 um 13:34:45
Nun also wohl Rasheed Wallace. Interessant, dass - wenn es soweit kommt - man sich als erstes für einen Big Man entscheidet und nicht für einen Point Guard oder Scorer vom Flügel. Und dass man einen Josh McRoberts hat, der zu Beginn der Saison positiv aufspielte und seitdem eher auf der Bank versauert.
von Hurricane 25.02.12 um 13:55:11
Für meine Augen total unnötig
von Indiana 26.02.12 um 00:17:16
Ich glaub nicht, dass Sheed die art von Schooter ist die man braucht. Ist wohl eher eine Verpflichtung die Gasols abgang irgendwie abfedern soll.
von BballPepe 26.02.12 um 19:25:00
Aber noch ist in Sachen Gasol-Trade doch nichts passiert außer Gerüchte, oder habe ich da was verpasst?