Jul
07
1. Amorbacher Basketball Challenge
12:00 Uhr Parzival Sporthalle, Amorbach




Kobe Bryant

Vom Ehrgeiz getrieben

Zwei Wochen vor Saisonbeginn stoppte die NBA in aller letzter Sekunde einen Deal, der die derzeitige Situation beider Teams aus Los Angeles dramatisch verändert hätte. Um ein Haar hätten Chris Paul und Kobe Bryant einen der talentiertesten Backcourts aller Zeiten gebildet. Doch neben seiner spielerischen Klasse hätte Paul eine Qualität ins Team der Lakers gebracht, die man an der Seite von Bryant bisher noch nicht gesehen hat.

Von Andreas Franz
 28.01.2012 |

Chris Paul ist, außer Derrick Rose, der einzige Spieler der Liga mit der gleichen kompetitiven Einstellung wie ich“, sprach Kobe Bryant nach dem ersten regulären Aufeinandertreffen der beiden Teams aus Los Angeles in der laufenden Saison in die Mikrofone der Journalisten. Glaubt man Basketballforen, Blogs oder großen Teilen der Basketballwelt, ist dies ein weiteres, fast typisches, Statement eines Spielers, der nicht selten als „arrogant“, „selbstverliebt“ oder „egoistisch“ bezeichnet wird. Obwohl man auch als Lakers-Fan die Argumentation dieser Anschuldigungen durchaus nachvollziehen können sollte, sind Art und Inhalt der Aussage von Kobe dennoch alles andere als typisch für ihn.

Kommentare vom Kaliber „Ich glaube nicht, dass Kobe der beste Spieler ist. Ich bin der beste Spieler“ (Paul Pierce, Foto), „Jeder möchte immer den Titel des besten Spielers der Liga haben. Ich besitze diesen Titel. Und ich besitze ihn bis heute.“ (Shaquille O'Neal) oder „Überall, wo ich bisher war, bin ich der beste Spieler gewesen“ (LeBron James) hat man von Bryant bisher nicht gehört. Quantitative Aussagen über seinen Platz in den unterschiedlichsten Debatten und Ranglisten sucht man vergebens. Dagegen gibt es einen Haufen Zitate vom besten Punktesammler der Lakers-Geschichte, in denen er sich qualitativ über Herausforderungen, Streben, Ziele oder Motivation äußert.

Natürlich wäre es blauäugig davon auszugehen, dass Bryant sich nicht seine eigenen, wahrscheinlich sehr selbstbewussten Gedanken macht, wenn es um Fragen der Art „bester Spieler“, „bester Spielentscheider“ oder „bester Was-auch-immer“ geht. Viel interessanter ist jedoch, dass er sich nun ausgerechnet zu diesem Thema äußert und dies auch nicht unbedingt auf bescheidene Art und Weise tut. In Sachen Wettbewerbseifer betrachtet Bryant sich als Non plus ultra und sieht von den restlichen 450 Spielern nur zwei auf seiner Stufe.

Die Korrektheit der Aussage ist schwer zu überprüfen. Es gibt keine messbaren Indikatoren für Wettbewerbseifer oder die Fragen, welcher Spieler wie weit für den Erfolg gehen würde, wie sehr jemand den Sieg will oder was jemand tun würde, um nicht zu verlieren. Einig ist man sich jedoch, dass es Rose, Paul und Bryant nicht daran mangelt. Ob dies nun die Top 3 der Liga sind, sei dahingestellt, und in Miami, Oklahoma City, Boston oder anderen Orten sieht man die Sache ohnehin komplett anders.

Der geplatzte Deal

Erinnert man sich nun eineinhalb Monate zurück und betrachtet den potentiellen Blockbuster-Trade zwischen den L.A. Lakers, Houston Rockets und New Orleans Hornets in Bezug auf Kobes Aussage, fällt auf, dass zwei der wohl besessensten Spielern nicht nur in derselben Stadt, sondern sogar im selben Team hätten spielen können. Zwar gibt es aus Sicht der Lakers rein sportlich durchaus Argumente gegen diesen Tausch (wie das ungeschriebenes Gesetz „Tausche keine großen gegen kleine Spieler.“; Pau Gasol und Lamar Odom (Foto) für Paul hätte dieses Gesetz gebrochen), jedoch wären mit diesem Deal auf einmal zwei Umstände außer Kraft getreten, mit denen sich Lakers-Fans lange abgefunden haben und denen sich viele Basketballfans nicht bewusst sind: Angesichts Bryants Alter (er wird dieses Jahr 34 Jahre) kann man nun davon ausgehen, dass er seine Karriere beenden wird, ohne a) jemals einen überdurchschnittlichen Spielmacher an seiner Seite gehabt zu haben und b) niemals einen (Co-) Star neben sich gehabt zu haben, der auch nur annähernd die Einstellung zum Spiel hatte, wie er.

Nach fünf Meisterschaften und insgesamt sieben Finalteilnahmen ist dies natürlich „Meckern“ auf sehr hohem Niveau. Die Tatsache, dass Bryant mit beiden dieser Nicht-Gegebenheiten Rekorde und Erfolge feiern konnte, die ihn nach Beendigung seiner Karriere wahrscheinlich in die All-Time Top 10 bringt, ist nicht unbedingt erstaunlich, aber dennoch wert, näher betrachtet zu werden.

Um Missverständnisse direkt aus dem Weg zu räumen, muss erwähnt werden, dass Bryant enormes Glück hat(te), 16 Jahre bei einer der erfolgreichsten Franchises zu spielen, die ihm größtenteils sehr talentierte Mitspieler an seine Seite gestellt hat.

Chris Pauls Spielmacherfähigkeiten stehen außer Frage. Schaut man sich diverse relevante Statistiken der letzten Jahre an, stechen Chris Pauls Zahlen ins Auge, die folgende Punkte vereinen: Effektivität, Konstanz und Erfolg. Er ist einer der fünf (diese Tiefstapelei lässt keine Gegenargumente zu) besten Point Guards der Liga und somit in jedem Fall überdurchschnittlich.

In Kobes Laufbahn seit 1996 hießen dessen Partner im Backcourt der Lakers Nick van Exel, Derek Harper, Derek Fisher, Brian Shaw, Lindsey Hunter, Ron Harper (Foto), Gary Payton, Chucky Atkins, Smush Parker und Steve Blake (natürlich gab es mehr Point Guards, jedoch spielte der Rest nur wenige Minuten). Auch wenn der ein oder andere Name durchaus glanzvoll erscheint, kann man keinen zur jeweiligen Zeit als wirklich guten Point Guard bezeichnen. Die großen Namen waren alle von ihrer Blüte entfernt (Payton, D. Harper, R. Harper). Einige hatten Talent, galten jedoch als Stinkstiefel (van Exel, Parker). Andere hatten durchaus die richtige Einstellung, waren aber wiederum limitiert (Shaw, Fisher, Blake).

Ein direkter Vergleich zwischen Paul und den eben Genannten benötigt keiner Analyse. Spannender wäre die Frage, ob Kobes Spiel denn überhaupt einen balldominiernden Guard neben sich zulässt, geschweige denn braucht. Dies zu beantworten ist schwer, zumal Kobe elf seiner 16 Spielzeiten in einem System spielte, welches balldominiernde Guards nicht zwingend benötigt, sondern eher auf geschickten Ball- und Spielerbewegungen basiert. Obwohl Bryant ein sehr komplettes Spiel besitzt und seine Spielmacherfähigkeiten nicht abzustreiten sind, ist er ein natürlicher Scorer.

Gibt man Kobe Bryant den Ball innerhalb von fünf Metern Korbentfernung, und er wird nicht gedoppelt, weiß jeder, was folgen wird. In Bryants jüngstem 40 Punkte-Lauf (bei über 50% aus dem Feld), sah man ihn vermehrt, fast ungewohnt oft, abseits des Balles und hauptsächlich aus der Mitteldistanz agieren. Zudem beteiligte er sich nicht am Ballvortrag, was mit dem merkwürdigen Abgang von Lamar Odom eine noch größere Baustelle im Team geworden ist.

Gerade ein alternder Kobe, der seine Gegenspieler immer weniger aus dem Dribbling heraus schlägt, hätte sich mit weniger Ballhandling und mehr Freiheiten im Scoring angefreundet. Letzteres erscheint merkwürdig, jedoch ist er neben seiner Rolle als Scorer und Go-to-Guy in diesem Team auch schon seit Jahren der Hauptspielmacher, was für viel berechtigte Diskussionen sorgt. Jeder, der im letzten Jahrzehnt mehr als 20 Spiele der Lakers gesehen hat, wird sich mindestens einmal über Kobes sehr einseitige Fokussierung auf entweder Punkten oder Passen gewundert haben. Mit einem Chris Paul oder auch nur einem annähernd ähnlich gutem Point Guard an seiner Seite wäre die Anzahl dieser extremen Phasen in Kobes Spiel stark gesunken.

Kobes langjähriger Backcourt-Partner Derek Fisher (Foto), der trotz seiner (extremen) Limitierungen wichtiger Bestandteil in vielen erfolgreichen Lakers-Teams war, funktionierte neben einem stark balldominierenden Spieler wie Kobe. Obwohl Fisher bei weitem nicht das Talent hat, ist er der Laker, zu dem Kobe über die 13 gemeinsamen Jahre wohl das meiste Vertrauen und blindes Verständnis aufbauen konnte.

Eine der Gründe hierfür mag Derek Fishers Einstellung zum Spiel sein. Auch wenn es unwahrscheinlich ist, dass er dieselbe Anzahl an Stunden in die Verbesserung seiner Basketballfähigkeiten investiert hat, steht er Bryant in Sachen Verbissenheit, Ehrgeiz und Ernsthaftigkeit gegenüber dem Sport in wenig nach.

Nimmt man Kobes Worte nun für bare Münze, hätte er mit der Ankunft Chris Pauls nicht nur einen erstklassigen Point Guard an seiner Seite gehabt, sondern auch einen Athleten, der Kobes extremen Ehrgeiz teilt. Paul gehört zu der Art Sportler, die unter Druck noch einen Gang höher schalten können und mit der Rolle des Franchise-Spielers und Alphatieres absolut zu Recht kommen.

„The Big Lazy“ und „White Swan“

Vergleicht man dies mit den anderen Superstars, die im Lakers-Trikot mit Kobe um einen Ring gekämpft haben, fällt auf, dass diese gänzlich andere Spieltypen sind als Bryant und Paul. Dies schmälert nicht deren Talent oder ihre Leistungen in L.A., doch schaut man sich beide Spieler näher an, fallen klare Unterschiede zu den beiden Guards auf.

Shaquille O'Neal (Foto), immerhin acht Jahre größtenteils sehr erfolgreich an Bryants Seite, bestach auch durch seine schlechte Arbeitseinstellung. O'Neal war sicherlich der weniger austauschbare Teil des Kobe-Shaq-Duos und ein Top 5-Center aller Zeiten, dennoch waren seine mangelnde Form und fehlende Fitness zu Beginn jeder Saison so sicher wie Streitereien zwischen den Beiden. Es ist unbestritten, dass Shaq nicht das Optimum aus seinem Talent herausgeholt hat und die Liga noch weitaus mehr hätte dominieren können. Das Rampenlicht genoss er auf ähnliche Art und Weise wie Bryant, auch konnte O'Neal in der Postseason konstant dem Druck standhalten und seine Leistungen aus der regulären Saison toppen. Seine oftmals nicht herausragenden Statistiken im vierten Viertel eines Spiels sind sowohl fehlender Kondition, seinem Skillset, aber auch der Spielweise der Lakers (Shaq dominiert in der ersten Halbzeit, Kobe in der Zweiten) geschuldet.

O’Neal und Bryant sind legitime Franchise-Spieler, die mit dem dazu gehörigen Druck, der Verantwortung und der Rolle als Nummer eins im Team klarkommen. Während O'Neals gottgegebenes Talent ihn niemals veranlasste, einen übermäßigen Trainingseifer zu entwickeln, ist dies eine von Bryants Hauptqualitäten. Bryant ist der klassische, oftmals unbeliebte Streber, während O'Neal als Klassenclown die Mitschüler auf seiner Seite hat. Natürlich trug viel zum unschönen Ende dieser Ära bei; die früh erkennbare unterschiedliche Haltung zum Spiel spielte dabei sicherlich eine große Rolle, dass beide sich nur selten annäherten. Bryants Verbissenheit steht im absoluten Gegensatz zu O'Neals lässiger Haltung abseits, aber teilweise auch auf dem Spielfeld. Bezüglich O'Neals Neigung, kleine Verletzungen abzusitzen und diese während, und nicht nach der Saison, auszukurieren, sprach er in einem fast legendären Interview im Oktober 2003: „Ich verpasse keine 15 Spiele aufgrund einer Zehverletzung, die, wie jeder weiß, von Anfang an nicht so schlimm war.“

Der zweite absolute Superstar, Pau Gasol (Foto), spielt seit nunmehr vier Jahren in L.A. und verwandelte ein damals aufstrebendes Team unmittelbar in einen Contender. Während er bei den Memphis Grizzlies noch Gesicht und Go-to-Guy der Franchise war, fügte er sich bei den Lakers schnell und reibungslos als Nummer zwei ins Kollektiv ein. Schnell entstand der Eindruck, dass Gasol als zweite Option befreiter aufspielen kann und sein Spiel durch die von Bryant gezogene Aufmerksamkeit floriert. Gasols Allround-Fähigkeiten bestechen ebenso wie sein herausragender Basketball-IQ. Im Gegensatz zu O'Neal dominiert er ein Spiel nicht mit Power und Größe, sondern viel mehr mit Intelligenz und einer Varietät an Bewegungen.

„Soft“ ist im Basketball ein oft diskutierter Begriff. Ohne darauf näher einzugehen, ist unstrittig, dass es ein negatives Attribut ist, als Schwäche angesehen wird und dass fehlende Härte (körperlich und/ oder mental) suggeriert wird. Nicht erst seit Kendrick Perkins’ Kommentar „Pau ist ,soft'. Kobe versucht zwar, Härte aus ihm herauszukitzeln, aber er ist immer noch ,soft'.“ begleitet dieser Begriff Gasols Karriere wie Bryant der des Egozockers. Gasols konstant wirklich gute Leistungen in mehreren Playoff-Läufen (z.B. in Spiel sieben der Finals 2010 gegen Boston: 19 Pkt, 18 Reb, 4 Ast, 2 Blk) lassen eine ernste Diskussion um das Stigma schnell abkühlen Zudem muss beachtet werden, dass er über weite Strecken nicht auf seiner angestammten Position gespielt (C statt PF) und als Alphatier in Memphis wenig physische Big Men, sprich Entlastung, an seiner Seite hatte.

Bryants Aussage „Selbst zu seiner Zeit in Memphis, als er die erste Option war, war er immer sehr nett. Ein sehr Weißer Schwan. Ich brauche ihn als Schwarzen Schwan. Manchmal muss man ein (…) sein.“ (Anm.: Bryants Vergleich ist eine Anspielung auf den Film „Black Swan“) bringt es wohl besser auf den Punkt. Eine der großen Stärken Bryants – seine natürliche und unermüdliche Aggressivität auf dem Platz (in manchen Situationen ist das durchaus eine Schwäche) – ist eine Eigenschaft, die Gasol nicht immer an den Tag legt. Obwohl Gasols teilweise zurückhaltende Spielweise sich gut mit Bryants dominierender Art vereinbaren lässt, bringt fehlende Aggressivität und fehlende Intensität leider auch ein Weniger an Leistung mit. Gasols Vorliebe für eine balancierte Wurfverteilung und seine Neigung zum Extrapass ist hier nicht mit der angesprochenen, teilweise zu laschen Intensität zu verwechseln.

Neben seinen unglaublichen Fähigkeiten ist Gasols absolute Professionalität auf und neben dem Platz ein Hauptgrund, dass die Verbindung Bryant/ Gasol ohne dramatische Geschichten abseits des Parketts drei Finalteilnahmen zu Buche stehen hat. So sehr O'Neals Einstellung Zweifel an seiner Professionalität entstehen lies, ist mangelnde Aggressivität (zumindest offensiv) kein haltbarer Vorwurf. Umgekehrt sorgt Gasols „nette“ und besonnene Art nicht für jahrelangen Rosenkrieg und die ständige Frage, wer denn nun der Chef des Teams ist.

Der Hall of Fame-Backcourt



Chris Paul (Foto oben) ist diese Art von Vorwürfen bisher erspart geblieben. Zwar ähnelt seine Karriere bisher die eines Gasols vor seiner Lakers-Zeit, doch befand sich Gasol weder in ernsthaften MVP-Diskussionen, noch in Debatten um den besten Spieler auf seiner Position. Das Talent Pauls ist unbestritten; so hielt Bryant sich während dem direkten Aufeinandertreffen beider Teams in den Playoffs auch nicht mit anerkennenden Worten zurück: „Wir reden von einem der besten Point Guards der Liga. Und wenn alles vorüber ist, wird er einer der Gößten sein, die sich je die Schnürsenkel zugebunden haben.“

Ein Team um Bryant, Gasol, Andrew Bynum und Lamar Odom ist mit der gerade zu imponierenden Größe ein fast automatischer Contender und stellt jeden Gegner vor große Probleme. Mit der Ankunft Pauls wären diese Größenvorteile auf einen Schlag Vergangenheit, doch Bynums Entwicklung in Richtung erste Option im Post, die Ausgebranntheit des nun über Jahre zusammenspielenden Kerns (0-4 gegen die Dallas Mavericks in der letztjährigen zweiten Playoff-Runde) und die Entlastung Bryants als primärer Ballhandler und einzige Waffe am Flügel hätten diesem Team eine sehr interessante neue Dynamik gegeben.

Auch wenn Bryants körperliche Höchstzeit nun schon ein paar Jährchen zurückliegt, und auch Paul schon mit Verletzungen zu kämpfen hatte, würde dieser Backcourt in der Geschichte lange nach einem derartigen Kaliber suchen. Die ähnlichen Persönlichkeiten beider Spieler hätten zwar keine erfolgreiche und harmonische Zusammenarbeit garantiert, doch die unterschiedlichen Spielweisen (Pass First vs. Shoot First) und das Basketballverständnis beider hätten das Projekt auf einen fruchtbaren Boden gestellt. Der alte Vorwurf, Bryant würde einen starken Point Guard an seiner Seite nicht zulassen, hätte zum Ende seiner Karriere entkräftet werden können. Die Bereitschaft Bryants, das Team bzw. in den ersten Jahren zunächst nur den Ball, in Pauls Hände zu geben, hätte möglicherweise nicht nur positive Auswirkungen auf die Effizienz der Lakers-Offensive, sondern auch auf die Haltbarkeit von Bryants Karriere gehabt.

Auch wenn dieses Szenario nicht eingetreten ist und der Erfolg keinesfalls sicher gewesen wäre, hätte das Duo Bryant und Paul eine gemeinsame Basis gehabt, die Bryant in den bisherigen Beziehungen zu seinen Co-Stars nicht hatte. Selbstverständlich soll dies nicht als absolute Notwendigkeit für eine erfolgreiche Zusammenarbeit dargestellt werden, doch schenkt man dem Gerede über Bryants Intensität und krankhafte Liebe zum Spiel ein bisschen Glaube, ist der Gedanke, ihn mit einem Spieler aus ähnlichem Holz zu paaren, zumindest für ein Lakers-Fan kein abwegiger.




Artikel-Funktionen

Bewerte diesen Artikel:
4.86
(7 Bewertungen bisher)
 

Speichere diesen Artikel:


Kommentare

(36 Kommentare bisher)

von KB-24 29.01.12 um 00:28:50


guter blog.

mal sehen was mit deron williams passiert.



von B-Real 29.01.12 um 07:46:31


oder Howard



von jordan12345 29.01.12 um 12:11:00


Alter- du weißt, wie man mit Worten umgeht. Top Artikel.



von The Human Highlight Film 29.01.12 um 12:12:46


aber ob D-Will zu Kobe passt???
Ich denke eher nicht...



von KB-24 29.01.12 um 13:05:08


denke schon.man sucht ja händeringend nicht nur nach einem einser der den ball bringt sondern auch mal entlastung durch punkte sorgt.williams is neben paul genau der richtige und sowieso in der PG diskussion seitdem er ein Net ist völlig zu unrecht unter radar mittlerweile...

son drei team trade mit houston stell ich mir äußerst realistisch vor.
die rockets wollten doch nen pick,dragic,scola und martin nach NOLA schicken.das können sie doch jetz mit jersey machen und die lakers bekommen deron.
tausche dann meinetwegen martin aus mit lowry und die nets haben mit scola und humphries 2 PF die es sich zu traden lohnt)für einen neuen PG oder guten SF),die rockets bekommen den seit dem paultrade versprochenen spanier und L.A. löst sein pg problem.



von oida 29.01.12 um 16:28:29


starker artikel..
p.s. pau gasol mit paar cm weniger = die hälfte seiner rebounds



von Raquel 29.01.12 um 22:39:47


Aber jetzt mal ernsthaft: "Es ist unbestritten, dass Shaq nicht das Optimum aus seinem Talent herausgeholt hat und die Liga noch weitaus mehr hätte dominieren können."
Shaq legte im Schnitt in LA ca. 28 Punkte und 13 Bretter auf! Und 2-3 Blocks! Neben dem schießwütigen Kobe Bryant! Und alleine schon die Präsenz unterm Korb. Was sollte er denn noch machen?! Wie sollte er denn bitteschön die Liga noch mehr dominieren? Fragt doch mal die Spieler in Shaqs Prime, was die von Shaqs Dominanz halten! ;)
Kobe ist 2 Jahre oder 3 in der Liga und holt seinen ersten Titel, dank Shaq. Hätte Shaq am Anfang seiner Karriere ein Team gehabt, wie Kobe es seine ganze Karriere hatte, hätte Kobe nicht mehr Ringe als er.

Und wir sind heute ganz aus dem Häuschen, wenn Dwight Howard 20/12 im Schnitt auflegt. Gegen Center wie Diop, Mullens, Mozgov, Hawes, Joel Anthony und solche...



von mrand 30.01.12 um 01:57:37


@Raquel:
Naja, ich schreibe, dass Shaq der wichtigere Teil des Shaq/Kobe Duos war und ein Top 5 Center aller Zeiten war/ist. Es ist nicht so, dass ich seine Karriere schmälern will.

Schaust du dir aber über seine Karriere den Fettgehalt seines Körpers an, vergleichst mal seine Statistiken in seiner Rookiesaison mit den anderen Saisons oder liest Bücher/Zitate (die von seiner Zeit in LA handeln) könntest du verstehen, dass Shaqs unglaubliche Dominanz noch größer hätte ausfallen können.



von Indiana 30.01.12 um 04:54:47


@ Sehr guter Artikel

Aber ich denke nicht das Shaq noch dominanter hätte spielen können, eher hätte er seine Leistungskurve länger hoch halten können.

Ich denke nicht das Houston noch sehr interessiert ist an einem Trade, mit Lowry schon gar nicht.
Ich dachte ja als der Trade um Paul bekannt wurde das der Rockets Plan war für Paul zu Traden und Mark zu signen am besten dann irgendwie noch Fernandes und Rubio zu holen und einen auf spanische Natio machen



von Raquel 30.01.12 um 11:19:19


@ mrand: Ja, dass der dumme Sprüche losgelassen hat und alles stimmt. Aber im Spiel war er immer 100%ig da, wenn es drauf ankam. Und wie sollte er denn bitteschön noch dominanter sein? Das ist einfach nicht möglich.
Offensiv: Er hat alles weggemacht was er bekommen hat.
Defensiv: Wie gesagt, eine Präsenz, die heute nur noch Dwight Howard erreicht.

Also echt guter Artikel oder so, aber immer noch dieses Hack-a-Shaq nervt ein bisschen, weil es einfach Unsinn ist.

Und nochmal dazu: Was macht denn der zweitbeste Center in der NBA Andrew Bynum neben Kobe?



von TheGlide 30.01.12 um 12:32:04


ähm entschuldigung, aber der momentan zweitbeste center ist ja wohl eindeutig greg oden ;-)



von Hurricane 30.01.12 um 12:42:58


Super Artikel und zu Greg Oden, der ist nicht verletzt? :D



von The Human Highlight Film 30.01.12 um 14:30:54


@ Raquel

was fürn Schwachsinn, Shaq hatte zu seiner besten Zeit was für Gegener?
Jim McIlvaine, Greg Ostertag und Bill Wennington...
Hört sich nach ner Menge Klasse an.
Zu Beginn von Shaqs Karriere hat er noch Konkurenz aber ab ende der 90er war doch maximal noch Duncan (obwohl der für mich kein C ist) und später Ming Konkurenz.



von MavsFan 30.01.12 um 17:10:20


Dikembe Mutombo, Ben Wallace hast vergessen! Und die waren defensiv durchaus Konkurenz!



von Raquel 30.01.12 um 17:44:22


Patrick Ewing, Robinson, Mutombo, Wallace, Alonzo Mourning, Ming. Alles Legenden. Zu Recht.

Heute? Dwight. Bogut ist ok, Bynum. Aber nicht annähernd so Tiere wie die oben Genannten!



von KB-24 30.01.12 um 18:48:18


also ohne mist das ein kobe bryant heute mehr nba titel gewonnen hat als ein O´neal ist für mich keineswegs verwerflich oder eben überraschend.

ich weiß einfach nich wie sich manche denken können shaq hätte NOCH MEHR RINGE gesammelt wenn er achso gutes team an seiner seite gehabt hätte wie kobe es "angelbich" dauernd hatte...was is das fürn hohler fundamentloser kommentar??
als ob kobe bryant in JEDEM jahr seiner karriere ein titelfähigen kader um sich herum hatte,jungs jetz macht mal halblang.diesen möchtegernkommentar findet man auch schon fälschlicherweise in jeder diskussion die mit lebron james zutun hat,wasn witz.

welche roleplayer gabs denn schon in der zeit von 1999-2004 in L.A.??da sind ausser rick fox,robert horry,shaw und harper nich wirklich namen mitbei an die man sich zwangsläufig erinnern sollte um dann auch noch rauszublasen "mit SOLCH EINER ART SPIELER" hätte shaq jahrelang die krone visiert.lächerlich!

kobe hatte teams die misarabler kaum sein konnten.genau deshalb wurde seine leistung einfach jahrelang geschmälert und nicht geschätzt.ich kann nicht oft genug betonen wie sehr ihm mind ZWEI mvp trophys geklaut wurden.

wir reden hier von einer "supporting cast"(wenn man das überhaupt so nennen darf...) mit namen wie jumaine jones,TIERRE BROWN(ja genau who the fuck?!),arrogenter ego smush parker,radmanovic,brian cook,sheldon williams oder KWAME BROWN!und das von einer spanne von 2004 bis 2008.was gleichzeitig die prime time eines kobes war,und die war TITELLOS.wer sone typen in die playoffs führt und gleichzeitig den kompletten angriff auf seinen schultern trägt hat kein titelfähiges team,sondern ist lediglich max ALLEINE titelfähig.wer mir erzählt kobe hatte nach shaqs abwesenheit einen ringkader nach dem anderen in den arsch geschoben bekommen labert blödsinn und schätzt nicht shaqs möglichen titelchancen ein.

kobes titelteams kamen ab 2009,und selbst dort kam lediglich gasol per witztrade(da odom bereits länger schon dort war) und seit jeher hat sich der kader sogut wie GARNICHT verändert.sieht man mal von der addition v Ron 2010 ab.(der hat pierce und durant nat klasse gestört ok)


fakt ist doch das shaq erstens ohne kobe,und zweitens ohne wade nichtmal annährend soviele ringe hätte wie kobe jetzt.
shaquille Oneal brauchte schon IMMER überdurchschnittliche SG an seiner seite.egal wie dominant er auch gewesen sein mag.ein typ schaffts nie alleine und da grade auch geschichten wie hack a shaq in der crunchtime dazu führten spielweisen wie seine komplett wegzuschalten waren es IMMER die flügelspieler die in engen phasen einer partie die siege "closden".
(wade geg miami,kobe spiel 7 geg portland 03,die playoffserie auswärts geg indiana mit shaq ausgefoult auf der bank)

er hats gar mit einem anderson,dennis scott und penny hardaway in orl NICHT gerissen und brauchte einfach die 2 SG der neuen era und dessen teams die defensiv zu jenem zeitpunkt zu den besten zählten die die liga zu bieten hatte.(threepeatkader der lakers und miami mit posey und haslem und mourning)

nat lebt ein team mit einem dominierenden center wie shaq von dem dauraus wachsendem respekt und der ehrfuchrt.zahlen und präsenz kann man nicht bezahlen die er damals oder heute howard ausstrahlen.aber dieser ewige falsche gedanke das solche center nur einen PG und nen dreierschützen brauchen um titel zu holen is echt sehr naiv imo.
und wie erwähnt der punkt shaq hätte mit all den teams die kobe hatte um den titel gespielt is nich mehr als blauäugiges gewasch.mit diesen nasen hätte er nichmal die 2. runde geholt.



von Odin 30.01.12 um 19:45:55


ich erinnere mich noch gut an die zeit, und damals hieß es, du kannst nur meister werden wenn du shaq stoppen kannst, und nicht du musst kobe stoppen
und damals konnten dies defensiv nur 4 leute: wallace, mutombo und die twin-towers, und eigentlich ein unding wie shaq in seiner karriere nur 1! MVP titel holen konnte
nach der ära von jordan olajuwon ewing barkley etc. war er DER spieler der nba und kobe konnte sich glücklich schätzen mit ihm in einem team zu spielen und auch von ihm zu lernen, was ihm ja später in seiner karriere auch geholfen hat



von The Human Highlight Film 30.01.12 um 20:39:41


@ Raquel:
Wie alt bist du 12?
Wir reden hier von Shaqs besten Zeiten!
Also nehmen wir mal seiner erste Meistersaison.
Ming - war noch nicht dran zu denken
Wallace - 25 min, 8 boards, 5 Pts
Ewing, Robinson weit über ihren Zenit hinaus.
Mourning eventuell in seiner letzten guten Saison.
Mutombo 11 Pts, 14 boards, 3 SB > das gleiche bringen DeAndre Jordan und McGee jetzt auch...

Und außer gegen Robinson und Ewing hat Howard gegen all deine genanten auch gespielt hinzu kommt noch das er gegen shaq gespielt hat, somit meiner Meinung nach den härtesten Kontrahenten gehabt...

Shaq hatte weit mehr drauf und das trotz einer großartigen Karriere!
Mit Karem wollt er ja irgendwann auch nicht mehr trainieren...



von KB-24 30.01.12 um 21:14:29


das spiel an sich hat sich auch sehr verändert.ich glaube viele center(shaq in der neuzeit und grade auch howard) würden völlig anders agieren gäbe es sachen wie die zone nicht.pures man to man.

um gottes willen ich pers will shaqs leistung oder seine präsenz und bedeutung und seine meilensteinsetzung als center überhaupt nicht schmälern.

aber man muss auch mal anbringen das nicht alles gold ist was glänzt.das kobe zb von ihm profitiert hat ist nat richtig und gilt genauso für wade.ohne shaq wär miami wohl schon vor dem ECF gescheitert.aber eine symbiose zwischen team und spieler bzw flügel und big men bleibt eine symbiose.



von Raquel 30.01.12 um 22:34:33


@ KB: Stimme dir eig in allem überein, ziemlich sinnvolle Argumentation. Ich habe auhc wirklich nie versucht Kobes Leistung zu schmälern und das Shaq oder auch jeder andere gute C einen überdurchschnittlichen Spieler an seiner Seite braucht ist auch klar. Wie gesagt, alleine kann man es nicht mehr schaffen, außer man heißt Dirk. ;)

Und wie du selbst erwähnt hast, hat Kobe dann auch erst seine weiteren Ringe geholt, als er einen ordentlichen Supporting-Cast hatte: einen guten C (Bynum), einen Top-PF, einen gereiften Odom, Firepower die ihn entlastet (Shannon Brown) und auch D-Fish, der als Anführer dem Team gerade in seinen späten Jahren viel gebracht hat und so den ein oder anderen wichtigen Wurf getroffen hat (wenn auch nicht mehr).

Also alles in allem hast du ziemlich Recht, habe ich aber auch nie gesagt.

Mir geht es einfach nur gegen den Strich, dass Shaq so schlecht geredet wird und es heißt er hätte noch soooo viel erreichen können und besser werden können. Der Mann hat das Spiel gemacht. Und im Gegensatz zu Kobe hat er z.B. auch nicht einfach nur den Ball gefordert und draufgeschossen, sondern auch seine Mitspieler besser gemacht. Das musste Kobe erst noch lernen.

@ Human Highlight Film:
Dich wird es wundern, ich bin nicht 12. Und einen Mutombo mit Deandre Jordan und McGee vergleichen? Was meinen denn die anderen dazu?
Außerdem drehst du alles um. Habe ich je ein Wort von seiner ersten Meistersaison geredet? Eben nicht! Es geht um Shaqs Karriere. Und als der Junge angefangen hat waren zB Ewing und Mutombo auf ihrem Höhepunkt bzw. kurz davor. Und er war in dem gleichen Rookiejahrgang wie Mourning, also hat er jahrelang gegen diesen gespielt. Die Twin Towers?
Shaq wurde in seinem Rookie Jahr ins All Star Team gewählt! Wie soll man das steigern? Klar, er hätte auch noch MVP werden können. Voll schlecht von ihm. Jetzt wo ich darüber nachdenke, du hast Recht. Shaq ist so schlecht.



von ca$hmoney 30.01.12 um 23:22:36


Shaq und Kobe aka Yin&Yang ist ein Duo für die Ewigkeit. Good ol' times. Comin' from a Detroit Fan. One Love
[youtube.com]
[youtube.com]



von King Obi 30.01.12 um 23:35:06


Also zu Shaqs besten Zeiten fällt mir noch der Spanier ein. Der zu dieser Zeit noch Center gespielt hat. Und das auch gut. Und auch Mourning war noch sehr sehr stark (1 "letzte starke Saison" ist doch sehr übertrieben).
Werfe noch einen Namen in die Runde: Vlade Divac! Meiner Meinung auch ein richtig guter Center! Eventuell noch Ilgauskas. Der hatte da auch seine Höhepunkte. In der Defensive und in der Offensive.

Heute haben wir wieder bessere Center: Natürlich kein Kaliber so wie Dwight Howard, aber doch bessere Gegner als Shaq sie damals hatte: Bogut, Okafur, M.Gasol, Noah, Chandler, Nene, Hawes.

Zu Shaqs besten Zeiten fallen mir sonst tatsächlich nur die alternden Stars wie Ewing, Olajuwon, Sabonis und Mutombo ein. Bin mal im Gedanken die Liste durchgegangen. Ron Seikaly, Eric Montross, Ostertag, Muresan, Olowokandi. Mehr war da tatsächlich nicht!
Was hätte Dwight da wohl gerissen? Der hätte wohl schon 3 Titel mit seinem jetzigen Team in dieser Zeit!



von Raquel 30.01.12 um 23:56:44


???
Du hältst also Dwight für stärker als Shaq?! Krass. Wenn man bedenkt, dass er offensiv nur Punkte mit Dunks macht und erst diese Saison einen vernünftigen Running-hook entwickelt hat.
Ehrlich, ich halte Howard für ne Maschine. Aber der ist offensiv einfach nicht so dominant wie Shaq es war. Wenn es auch ohnehin nicht zu vergleichen ist. Genauso wie Shaq mit wilt Die Center wie Shaq einer war sind am aussterben.



von Raquel 30.01.12 um 23:58:04


???
Du hältst also Dwight für stärker als Shaq?! Krass. Wenn man bedenkt, dass er offensiv nur Punkte mit Dunks macht und erst diese Saison einen vernünftigen Running-hook entwickelt hat.
Ehrlich, ich halte Howard für ne Maschine. Aber der ist offensiv einfach nicht so dominant wie Shaq es war. Wenn es auch ohnehin nicht zu vergleichen ist. Genauso wie Shaq mit wilt *, dass sind einfach unterschiedliche Zeiten und Spielweisen. * Die Center wie Shaq einer war sind am aussterben.



von The Human Highlight Film 31.01.12 um 10:39:41


@ Raquel
jetzt fängst du an dich lächerlich zu machen!

Deine Aussage womit die Diskussion angefangen hat:

"Aber jetzt mal ernsthaft: "Es ist unbestritten, dass Shaq nicht das Optimum aus seinem Talent herausgeholt hat und die Liga noch weitaus mehr hätte dominieren können."
Shaq legte im Schnitt in LA ca. 28 Punkte und 13 Bretter auf! Und 2-3 Blocks! Neben dem schießwütigen Kobe Bryant!"


Also meiner Meinung nach ist Shaq erst mit den Lakers Meister geworden und nicht in seiner Rookiesaison. Oder was sagen die anderen dazu???

Niemand bestreitet das Shaq einer der besten war, es geht darum das er sowas von Dominat war und mit seinen Fähigkeiten mehr erreichen hätte können!

Nochmal langsam für dich, wie du selber sagst war Shaq überragend, aber:
20 Saisons
1 x MVP
4 x Meister
und als Support James, Bryant, Garrnet, Nash, Malone (und das sind nur die Mitspieler mit MVP-Status)

Und du meinst ernsthaft das da nicht mehr drin gewesen wäre???
Dann frag ich mich wie das andere schaffen monnten mit weit aus schlechterem Support...



von mrand 31.01.12 um 11:11:20


Um das nochmal klarzustellen:
Mir ging es nie darum, Shaqs Leistungen herunterzuspielen. Habe an mehreren Stellen seine Bedeutung und Leistung hervorgehoben.

"Um Missverständnisse direkt aus dem Weg zu räumen, muss erwähnt werden, dass Bryant enormes Glück hat(te), 16 Jahre bei einer der erfolgreichsten Franchises zu spielen, die ihm größtenteils sehr talentierte Mitspieler an seine Seite gestellt hat."

"O'Neal war sicherlich der weniger austauschbare Teil des Kobe-Shaq-Duos und ein Top 5-Center aller Zeiten"

"Vergleicht man dies mit den anderen Superstars, die im Lakers-Trikot mit Kobe um einen Ring gekämpft haben, fällt auf, dass diese gänzlich andere Spieltypen sind als Bryant und Paul. Dies schmälert nicht deren Talent oder ihre Leistungen in L.A., doch schaut man sich beide Spieler näher an, fallen klare Unterschiede zu den beiden Guards auf."

Es ging mir nie darum, das Talent oder die Skills von Gasol/Shaq runterzumachen. Es ging um die Einstellung der beiden zum Spiel bzw. im Kontrast zu Kobe. Es ging darum, dass Shaq das Spiel in allen Aspekten aufgesogen hat, 6 Stunden in der Offseason trainiert hat, jede freie Minute im Auto/Flieger Film BBall-Film geschaut hat etc etc. Das ist auch ok so, muss nicht jeder tun. Es steht aber trotzdem im Kontrast!

Und wer behauptet, Shaq hätte eine gute Arbeitseinstellung, hat die letzten 15 Jahre die NBA nur sehr oberflächlich verfolgt.



von Raquel 31.01.12 um 12:46:06


@mrand: hast in allem recht.

@ Human Highlight Film: ich mache mich lächerlich? Du nennst jetzt garnett, der weit über seinem Zenit war, Nash und bron. Zu dieser zeit war Shaq weit über 30. Dass er da nichts mehr gerissen hat war klar. Und bei Boston war er ohnehin schon ein wandelndes Lazarett.

Ich denke wir sollten diese Diskussion mal langsam beenden, wir kommen eh nicht auf einen grünen Zweig. Denke mal es nervt die anderen ohnehin so langsam. Außerdem ging es in diesem Artikel sowieso um Kobe. Und das der ein Monster ist sollte unbestritten sein. Ob Ego-zocker hin oder her. Der junge ist selbst in diesem alter noch mega gut und der Erfolg gibt ihm recht. (genauso wie Adam Morrison)



von KB-24 31.01.12 um 17:21:30


das is auch son synonym was eig seit 2006-2007 hätte ruhig mal abgelegt werden dürfen.von fans WELTWEIT.ich bestreite ja nich das kobe gerne mal einen wurf mehr nahm anstatt zu passen um gottes willen.

aber nen karrierewert von 5 vorlagen bei seiner ausgeprägten veranlagung als scorer kommt ja nun nich von ungefähr...

davon ab war kobe an sich generell schon immer ein sehr guter passer.was das oldschooltape von cash beweist.

es besteht immernoch ein unterschied darin 25-30 würfe zu nehmen und 100%iger ballstopper zu sein(aktuell melo) oder potentielle assist zu spielen die vom team nich verwertet werden.

ich mein mal nur,du kannst als nba pro 60 punkte und 10 potentielle vorlagen servieren,wenn deine kameraden die alle versauen stehst du halt als ego da.kobe spieltn haufen guter pässe die einfach liegn gelassen werden.das sieht man dann im boxscore nat nich und fängt an drauf loszutrampeln.


aber gut das is hier voll off topic u tut nichts zur sache.wollts bloß loswerden da hier eh schon abgeschweift wurde^^ in diesem sinne..



von Indiana 31.01.12 um 19:50:16


Ähm sry aber der einzige grund warum Melo und Kobe nicht im gleichen Satz erwähnt werden wenns um Ballstopper geht ist dass Kobe gewonnen hat und in einem System spielt das unkonventionell ist und viele gut passing lanes hat.



von KB-24 31.01.12 um 20:00:20


ich denke es geht nicht um das spielsystem was der coach aufzeichnet oder prädigt.wenn der scorer werfen will wirft er.egal ob triangle oder traditionel offense.

die triangle hat über 3000(!!) verschieden mögliche ausstiege.und die sind nicht alle für einen SG konzipiert...



von Indiana 01.02.12 um 00:41:21


Das ist ja schön ändert aber nix.
Kobe ist ein besserer passer als Anthony aber nicht so viel besser wenns um Ballstopping geht.



von KB-24 01.02.12 um 16:16:17


kommt drauf an wie man "besser" in dem fall definiert.
ich glaub wir stehen kurz davor iwie aneinander vorbeizureden^^



von Oxymoron 24.03.12 um 11:51:36


Nach fünf Spielen und noch keiner Playoff-Serie ist es natürlich zu früh, darüber zu urteilen, aber hat Ramon Sessions das Zeug, der beste Point Guard an Kobe Bryants Seite zu werden? Was denkt ihr?



von Indiana 24.03.12 um 12:18:56


Fish war auch mal jung ist zwar eeeeewig her aber das sollte man nicht vergessen.



von The Human Highlight Film 24.03.12 um 12:26:36


@Indiana:
er war jung und? aber immer schlecht...



von KB-24 24.03.12 um 18:48:23


bullshit



Du benötigst einen myCrossover-Account um Artikel kommentieren zu können!

 Registrieren oder  Einloggen

 





Du bist nicht eingeloggt. Jetzt bei myCrossover registrieren.
  •  
    Passwort vergessen?