Kobe Bryant
Gefallene Helden
Für viele Menschen ist Kobe Bryant ein Held. Patrick Graber jedoch hält den MVP für einen Verbrecher und erhebt in seinem Buch "Dead Women Tell no Tales" schwere Vorwürfe. Wir baten um Stellungnahme.
Von Nikolaus Raab |
09.05.2008 | |
Es war ein bewegendes Bild. Kobe Bryant stand auf dem Parkett des Staples Center in Los Angeles und genoss den Beifall seiner Fans. In seinen Händen hielt er die Auszeichnung zum wertvollsten Spieler der Liga. Von den ausverkauften Rängen schallte es ?MVP! MVP!?. Seine Frau Vanessa überreichte ihm Blumen und brachte die gemeinsamen Töchter Natalia Diamante und Giana Maria-Onore mit auf das Parkett, das ihrem Vater die Welt bedeutet. Der Anblick dieser Familienidylle unter den wohlwollenden Augen des NBA-Comissioners David Stern, umjubelt von 19.000 Fans, lässt viele von uns hoffen, dass Kobe Bryant endlich am Ende einer langen Reise angekommen ist, die im Sommer 2003 mit einem tiefen Fall ihren Anfang nahm. Es ist der Stoff aus dem Träume sind. Der Aufstieg des Helden aus den Wirren eines Vergewaltigungsdramas wie der Phoenix aus der Asche; vom Ehebrecher zum Familienmenschen, vom Egomanen zu einem Spieler, der seine Mannschaft besser macht und sie in den Kampf um den Titel führt.
Der begeisterte Fan erinnert sich nur ungern an den Anfang dieses Weges. Im Juli 2003 erhob die Hotelangestellte Katelyn Kristin Faber schwere Vorwürfe gegen den Superstar der Lakers. Die 19-Jährige behauptete von Bryant, in dessen Hotelzimmer zu sexuellen Handlungen gezwungen worden zu sein, nachdem dieser sich Ende Juni für eine Knieoperation nach Colorado begeben hatte. In der folgenden Schlammschlacht zwischen Bryants Armee von Rechtsanwälten und der Seite der Klägerin erfuhr die Öffentlichkeit, dank der ausufernden Berichterstattung in den Medien, zahlreiche Details zum Geschehen an jenem Abend, aber auch zum Privatleben der beiden Protagonisten. Bis zum Ende des Gerichtsverfahrens im September 2004 wurde eine solche Unmenge schmutziger Wäsche gewaschen, dass man sich ernsthaft fragen konnte, ob wenigstens eine der beiden Seiten jemals wieder ein normales Leben führen konnte.
Katelyn Fabers Leben war definitiv zerstört worden. Seit ihr Name in die Öffentlichkeit gedrungen war, wurde ihr jegliche Privatsphäre genommen. Am Ende des Verfahrens gab sie schließlich auf und ließ die Anklage fallen. Später einigten sich beide Parteien auf eine finanzielle Entschädigung für Faber durch Bryant. Auf der anderen Seite schien die NBA einen ihrer größten Stars zu verlieren. Zwar gab es Widersprüchlichkeiten in den Vorwürfen gegenüber Bryant und letztlich keine Verurteilung, doch der Imageschaden war gewaltig. Immerhin hatte der frischgebackene Vater einer damals fünf Monate alten Tochter Ehebruch begangen. Außerdem blieben Zweifel an seiner Version vom freiwilligen Sex mit Faber, da diese in einer medizinischen Untersuchung in der Zeit nach ihrer Begegnung deutliche Spuren von körperlicher Gewalt aufwies. Dass diese von Bryant stammten, bestritten seine Anwälte vehement. Stattdessen war man bemüht, der Klägerin häufigen sexuellen Kontakt mit weiteren Männern im fraglichen Zeitraum nachzuweisen. Auch ihre psychische Stabilität wurde in Zweifel gezogen. Kobe Bryant befand sich trotzdem im freien Fall. Wichtige Werbepartner sagten sich von ihm los und sein Saubermann-Image in der Liga hatte irreparablen Schaden genommen.
Der November 2003 markierte den Aufbruch Bryants zurück zur Sonnenseite der NBA, zurück in die Herzen der Fans. Diese staunten nicht schlecht, als er plötzlich mit Tätowierungen auf dem Oberarm erschien. Engelsflügel, Krone und Heiligenschein zeugten zwar nicht unbedingt von Geschmack, aber vom festen Willen, den Bildern des noch andauernden Prozesses in den Medien ein neues Image entgegen zu stellen. Neben der neu entdeckten religiösen Seite versuchte er auch seine Ergebenheit gegenüber seiner Frau zu demonstrieren. Auch ihr Name prunkte nun auf seinem Arm. Bereits im Juli 2003 hatte er sich ihrer Liebe mit einem Ring versichern wollen, der rund vier Millionen Dollar wert war. Auf dem Feld konnte der Basketballstar nur gewinnen. Dank seines unglaublichen Talents spielte er sich allmählich zurück in die Gunst der Zuschauer. Spätestens mit seiner historischen Leistung von 81 Punkten in einer Partie gegen die Toronto Raptors vom 22. Januar 2006 war die Liga wieder bereit, ihn in die Arme zu schließen. Nach der Einstellung des Verfahrens kamen allmählich auch die Sponsoren zurück. So erneuerte beispielsweise Nike schon 2005 sein Engagement. Und nun endlich, am 7. Mai 2008, war er wieder ganz oben. David Stern überreichte ihm die MVP-Trophäe, und nicht wenige Fans sehen in Bryant wieder den strahlenden Siegertypen. Wir sympathisieren eben gerne mit der Auferstehung eines gefallenen Helden.
Doch es gibt Menschen, die werden sich nie überzeugen lassen, dass Kobe Bryant auf der guten Seite der Macht steht. Einer von ihnen ist Patrick Graber. Und damit auch andere Menschen vom Glauben abfallen, hat er ein Buch geschrieben. ?Dead Women Tell no Tales? bohrt sich tief in das Herz jedes Kobe-Anhängers, denn sein Inhalt ist nur äußerst schwer zu verdauen. Graber behauptet, von Kobe Bryant den Auftrag erhalten zu haben, Katelyn Faber zu töten. Zudem stellt er die Frage, ob Bryant nicht doch ein Vergewaltiger ist. Eine Antwort dazu findet sich zwar nicht im Buch, aber dafür ziert folgende Web-Adresse den Einband: www.kobe-rape.com. Noch Fragen?
Patrick Graber ist Staatsbürger der Schweiz und arbeitete zur Zeit der Vergewaltigungsvorwürfe als Bodyguard für Kobe Bryant. Seine Ausbildung im
Militär und der Dienst in den "Special Forces" der Republik der Seychellen, unter anderem in der Leibgarde des Präsidenten, waren ideale Voraussetzungen für seinen Job. Bryant war dabei einer von mehreren Kunden und griff nach Aussage Grabers gerne in Situationen auf ihn zurück, von denen die Familie oder Öffentlichkeit nichts mitbekommen sollte. So wurde Graber angeblich Zeuge mehrerer Eskapaden des Lakers-Stars mit den verschiedensten Frauen. Gelegentlich diente er dabei als Chauffeur der Damen oder hatte ihnen mit gewissem ?Nachdruck? verstehen zu geben, dass Bryant sie nie mehr sehen wollte.
Im Buch finden sich viele solcher Episoden aus seinem Alltag mit Bryant. Sie zeugen davon, wie sehr der Autor bemüht ist, seinen ehemaligen Auftraggeber als absoluten Egomanen
darzustellen, der in einer gefährlichen Mischung aus Narzismus, Arroganz, Unreife und kalter Brutalität seine Ziele verfolgt, wobei er die Menschen seiner Umgebung rücksichtslos ausnutzt. Demgegenüber berichtet Graber auch ausführlich von seiner eigenen Zeit beim Militär, vor allem in den "Special Forces". Der Leser lernt dabei einen zielstrebigen, durchsetzungsfähigen Soldaten kennen, der feste Charakter- und Moralvorstellungen hat. Die ?Seychelles Peoples Defence Forces? werden schon auf den ersten Seiten zitiert. ?He is an unusually fine man.? Ja, auch hier wird eine Heldenfigur geschmiedet.
Doch sowohl die Geschichten aus der Zeit bei Kobe Bryant, als auch seine Abenteuer in Afrika und Russland lesen sich durchaus spannend und unterhaltsam. Letztere erinnern oft an Romane von Tom Clancy oder Filme, in denen der Held, angemalt mit dunkler Tarnfarbe, durch den Dschungel robbt und die Bösewichte ausschaltet. Nur dass Graber hier reale Erlebnisse schildert. Manche Passagen leiden unter einem etwas schwülstigen Ton oder wirken deplaziert, wie zum Beispiel das Stelldichein des Autors mit einer attraktiven Agentin unter der Hoteldusche. Aber wer keine literarische Meisterleistung erwartet und sich von den gelegentlich arg platten Floskeln über Männlichkeit und Ehre nicht abschrecken lässt, für den wäre das Buch eine nette Lektüre, egal ob man ihm nun glaubt oder nicht.
Aber da ist eben auch noch der zweite Teil des ?Exposés?. Und der meint es ernst. Graber schildert, wie Kobe Bryant ihm persönlich den Auftrag gibt, Katelyn Faber umzubringen und ihn zwingt, sein Komplize zu werden, indem er die Familie des Bodyguards bedroht. In die Enge getrieben entscheidet sich Graber zum Schein zu kooperieren. In der Folge entwickelt sich ein kompliziertes Katz- und Mausspiel, das schließlich am 18. September 2003 mit der Verhaftung eines russischen Hitman namens Yuri auf einem Parkplatz in Los Angeles endet. Yuri war das Pseudonym, hinter dem sich Graber versteckte. Was dann folgt, ist eine ausführliche Schilderung von zwei
Gerichtsverfahren. Zum einen beschreibt der Autor, wie er unerbittlich durch die Mühlen der amerikanischen Justiz geschleift wurde. Zum anderen zählt er jede Menge Details zum Verlauf des Verfahrens um Kobe Bryant auf, die allesamt eher gegen dessen Unschuld sprechen. Die Vorwürfe, die Graber gegen das amerikanische Justizsystem und den Strafvollzug in den USA erhebt, sind schwerwiegend. Das Recht scheint demjenigen zu gehören, der das Geld hat, es zu kaufen. Ungläubig liest man, wie der Held den übelsten Torturen während seiner Zeit in der Untersuchungshaft und im Gefängnis ausgesetzt ist. Am Ende ist man geneigt, den Leibwächter und Katelyn Faber als Opfer eines übermächtigen, bösen Gegenspielers zu sehen, der über die Zerstörung ihrer Existenzen hinweg geht, um sich seinen Ruhm und seinen Reichtum zu erhalten. Man wünscht sich die Chance zur Revanche für Graber. Wir sympathisieren nun mal gerne mit gefallenen Helden.
Doch letztlich bleibt das Buch selbst wohl seine Revanche. Vor Gericht blieb Kobe Bryant unschuldig, während Graber zu einer Freiheitsstrafe verurteilt wurde. Und es ist fraglich, ob der Schweizer selbst zur Heldenfigur taugt. Immerhin hat er kein generelles Problem mit dem Töten von Menschen. Eine Episode in seinem Buch zeigt das besonders deutlich: Detailliert schildert er eine verdeckte Operation in Russland, in der er als Scharfschütze einen Staatsbürger der Seychellen erschießt. Natürlich geschieht dies aus der Sicht des Soldaten, der zwischen militärischen Zielen, wie zum Beispiel einem Landesverräter oder einem Drogenbaron, und zivilen Opfern unterscheidet. Deshalb war der Auftrag von Bryant für ihn auch inakzeptabel. Doch es ist zweifelhaft, ob jeder, der das Buch liest, diese feine Linie zwischen dem Wert zweier Menschenleben nachvollziehen kann, die Graber aus seiner Soldatenmoral schöpft.






von Clodewich 09.05.08 um 12:49:33
Wow! Die ganze Sache hört sich abenteuerlich an. Scharfschützen, Vergewaltigung, Mord...das verkauft sich sicher gut. Ob auch ein Fünkchen Wahrheit dran ist, kann man wohl kaum sagen. Sicher ist, dass Kobe genauso wenig ein Gutmensch ist, wie Graber ein ehrenhafter Soldat (mit Hang zur Extrovertiertheit). Komisch auch, dass die Seite kobe-rape.com jetzt nicht mehr zu erreichen ist. Am besten man glaubt keiner der beiden Parteien - Die Wahrheit wird irgend wo in der Mitte liegen!
von peterbieg 09.05.08 um 13:06:06
Interessante Story.
von LeMarc21 09.05.08 um 13:10:33
Die Wahrheit liegt irgendwo dort draußen...
von Sheed 09.05.08 um 13:24:19
klarer Fall für die X Akten^^
von tico 09.05.08 um 13:44:03
naja www.kobe-rape.com ist auf jeden dwon ;)
MVP!
von TimmyDuncan1990 09.05.08 um 15:17:44
Also ich find, dass die Geschichte von Patrick Graber schon sehr abstrus klingt!Sicherlich ist Kobe Bryant nicht der Unschuldsengel auf Erden,aber dieses Buch klingt schon sehr,dass Graber Kobe bewusst schlechter machen will, als er wahrscheinlich ist.
von Sevent 09.05.08 um 15:22:48
fraglich, ob da irgendwas dran ist.
von Zahnbürste 09.05.08 um 15:40:03
Mal weg vom Inhalt des Buches und der ganzen Geschichte - Lob für die Artikelidee und Umsetzung, auch dafür, dass du Graber erreicht hast und dieses Interview geführt hast.
War auf jeden Fall interessant zu lesen.
von Clodewich 09.05.08 um 16:45:23
Das Interview wurde doch mit einem Verlags-Vertreter geführt, oder?
von dalla13 09.05.08 um 17:32:03
Für mich braucht da nur jemand etwas Aufmerksamkeit. Warum werden nicht die Namen der anderen sogenannten Celebrities, die auf Grabers seyuelle Dienste scharf waren genannt? Damit könnte man doch sicherlich auch noch die ein oder andere Auflagensteigerung erreichen. Zudem scheint es diesen Verlag noch nicht lange zu geben (--> [vicipublishers.com]), kein Wunder, dass die Zeit für ne ausführliche Stellungnahme haben, um so ihren Bestseller zu landen.
Alles sehr fragwürdig, bin aber gespannt, wie das weitergeht.
von PimpMyConni 10.05.08 um 00:33:37
Dass Bryant das Mädchen vergewaltigt hat kann ich mir gut vorstellen, es gab jedenfalls viel Belastendes Material und Aussagen. Das Bryant aus der Sache rausgekommen ist wundert mich auch nicht. In den USA gibt es eben diesen Promi Bonus, kann man anhand vieler Fälle aufzeigen.
Leider ist Bryant ein unglaublich guter Basketballer. Menschlich jedoch eine Katstrophe, dass er einen Mordauftrag gibt kann ich mir aber noch nicht mal bei ihm vorstellen.
Wie auch immer die Realität nun ausgesehen hat, ist auf jeden Fall eine interessante Geschichte.
Gott hätte Talent besser verteilen sollen, dann könnte sich ein Kobe Bryant solche Skandale nicht erlauben!
von Sokratix 10.05.08 um 10:03:00
@tico: Die Seite ist inzwischen wieder online.
@Clodewich: Herr Graber hat gegenüber seinem Verlag telefonisch zu unseren Fragen Stellung genommen.
von RedWater 10.05.08 um 13:49:06
Seien wir ehrlich, keiner von uns kennt Bryant gut genug, um zu wissen wozu er in der Lage ist.
Der Mann steht seit seinem 18ten Lebensjahr im Hollywoodrampenlicht. Seine Karriere lief stetig Bergauf. NBA Champioships, All-Star-Auszeichnungen, Rekorde und dann die Lakers ganz allein für ihn und das mit nicht mal 25. Da muss doch irgendwann etwas passiert sein.
Zugegeben ich mag Bryant nicht und die Geschichte des Soldaten klingt nach einem James-Bond-Abklatsch dritter Klasse (ob auch dies wahr sein soll, sei mal dahingestellt) .
Aber wer von uns kann sich schon in die Situation Bryants versetzen?
In ein Leben, wo Mensch unendlich Geld, Ruhm und Macht besitzt, dass jedem schnell der Blick für das Wesentliche abhanden kommt und nur noch der Standart zählt indem man lebt und man Mittel und Wege kennt diesen zu verteidigen.
Ich weiss nicht, ob ich "menschlich" reagiert hätte, wenn ich in sowas reingeraten wäre.
Für mich ist Bryant nicht die Personifizierung des unreifen und geldgeblendeten Basketballers, ich denke da gibt und gab es in der Liga schlimmere Beispiele. Er ist ein ausgezeichneter Basketballer, aber eben halt keine Person mit der man sich identifzieren sollte.
von Quassy 10.05.08 um 15:12:29
"Keith Quillin ist Autor von mehreren Romanen und Kurzgeschichten." Jaaa, dieser hoechstrenomierte Autor hat der Geschichte dann einfach noch die noetige Spannung verliehen... "Letztere erinnern oft an Romane von Tom Clancy[...]" Seeehr glaubwuerdig die ganze Geschichte und ziemlich schade, dass Crossover sich mit sowas beschaeftigt...
von LeMarc21 10.05.08 um 18:32:50
Hy Leude wo bekomme ich das Buch her? Es soll ja in zwischen auch schon auf deutsch erschienen sein?!
von Cabalios 10.05.08 um 22:31:49
finds sehr gut von euch, dass ihr das Thema mit diesem interessanten artikel aufgreift. vielen dank
von CS7 10.05.08 um 22:57:09
mal zu einem anderen thema
ich denke kobe hat mit diesem mvp award den er jetzt erhalten hat endlich das gekriegt was er schon lange verdient hatte
die letzten beiden jahre hat er unglaubliche leistungen vollbracht und hatte einfach nur nich das team um den erfolg zu haben
ein lamar odom und der auch nur auf sparflamme reicht nicht um in den playoffs weit zu kommen...ich denke er hat es einfach verdient den award zu gewinnen
von Jagger 12.05.08 um 02:46:10
Sehr guter Artikel!!! Die Wahrheit über Kobe liegt wahrscheinlich irgendwo dazwischen. Ich zweifle keinesfalls daran dass er einer der besten in der Liga ist aber den MVP-Titel hat er meiner Meinung nach nicht verdient. Für mich hatte er sich mit seinen Aussagen vor der Saison schon disqualifiziert. Chris Paul hätte MVP werden sollen da er Topstats auflegte und auch ein Vorbild in Sachen Verhalten sowohl auf und abseits des Courts ist. Dies hätte man bei der Wahl berüchsichtigen sollen. Superstars die über schwache Mitspieler klagen und einen Trade fordern sollten doch einfach auf einen Teil ihrer Kohle verzichten dass der GM bessere Spieler verpflichten kann. Dies wollen sie aber auch nicht also müssen sie damit leben.
von Goat 12.05.08 um 14:44:26
Ich finde es absolut bodenlos, dass so etwas hier Platz findet. Wie schon angesprochen sollten für alle Menschen die gleichen Rechtsgrundsätze gelten, dazu gehört auch die Unschuldsvermutung solange jemand nicht verurteilt wurde. Was diese Leute sich dabei denken solche Sachen über einen anderen Menschen zu verbreiten, nur um damit Geld zu machen, frage ich mich auch. Das ist wirklich das Letzte und niemand sollte so etwas lesen.
von Sokratix 12.05.08 um 17:18:09
@goat: Vergiss bitte nicht, dass die freie Meinungsäußerung eines der wichtigsten Grundrechte ist.
von Kaufmannsen 12.05.08 um 19:20:39
@Sokratix: Aber nur solange sie nicht zu Lasten einer anderen Person geht. Verleumdungen dieser Art sind kein Grundrecht^^
Kobe ist zurecht MVP und es wäre ein Unding ihm diese Auszeichnung (für sportliche Verdienst) nicht anzuerkennen. Das ist ja schließlich kein Community-Award oder ein Beliebtheitspreis.
von CS7 12.05.08 um 21:14:37
er ist momentan einfach einer der drei besten basketballer dieses planeten...
von TheManice 13.05.08 um 10:54:31
CP3 ist jetzt schon wichtiger für die H´nets als es der Möchtegernjordan jemals für die Lakers war. Er braucht kein Diesel, keinen Euroshooter und ganz besonders keinen Mitleid. Denn das ist es was alle die für Kobe gestimmt haben; Mitleid!! Cris ist für mich der einzig wahre MVP. Sie werden hoffentlich die Dynastie der Spurs und die des Kobes beenden.
von xax 13.05.08 um 11:46:29
Sehr guter Artikel!
"Viele Celebrities, mit denen Graber zusammengearbeitet hat, werden von ihm beschrieben, dass sie durch Ruhm und Vermögen den Bezug zur Realität völlig verloren hätten. Sie denken, dass ihre Position ihnen alles ermöglicht, und dass sie vor illegalen und unmoralischen Aktivitäten gefeit sind."
Das ist ein wahrer Satz, unabhängig von Kobe ist es für einen 19- 20 jährigen kaum handelbar auf einmal Millionär zu sein, von jedem gesagt zu bekommen wie toll man ist, Villa,Porsche... und viele Frauen bekommen zu können, dass verdreht bestimmt übelst die Perspektive.
@ Sokratix
" Herr Graber hat gegenüber seinem Verlag telefonisch zu unseren Fragen Stellung genommen. "
Wie kann man gegenüber seinem Verlag Stellung nehmen?
@ TheManice
da mag wohl jemand kobe nicht :-)
kobe ist einer der besten spieler des planeten und sein Team ist sehr erfolgreich, daher wurde er MVP. cp3 ist für charlotte wichtig aber kobe für LA ebenso.
von Sokratix 13.05.08 um 12:02:53
@xax: ;-) Er hat unsere Fragen vom Verlag am Telefon gestellt bekommen und dem Verlag am Telefon geantwortet. Deshalb können wir nicht einfach behaupten, er hätte sich direkt unseren Fragen gestellt. Der Verlag hat uns seine Antorten übermittelt.
@Kaufmannsen: Der MVP-Award und Grabers Anschuldigungen sind doch verschiedene Dinge. Der Artikel bleibt außerdem ausdrücklich neutral. Der "fade Beigeschmack" bezieht sich nicht auf seine Trophäe sondern auf die Idealisierung von NBA-Spielern.
von CS7 13.05.08 um 17:56:46
also kobe ist für lA unglaublich wichtig...jeder spieler braucht hilfe für große taten und für teamerfolg...oder glaubt jemand jordan hätte 6 titel geholt ohne pippen, kukoc rodman und wie sie alle heißen?
man gucke sich mal die letzten mvps an hatten die keine hilfe im team? now hatte howard terry harris und diop
nash hatte stat und marion und barbosa
duncan hatte ginobili und parker
garnett hatte sprewell und cassel
genug gesagt...
von tight 13.05.08 um 18:15:25
Hmm..da hat der gute Graber wohl ein bisserl zu viel GTA gezockt oder ?Erinnert mich irgendwie an uns Jan (Ulrich) und das Buch von seinem Masseur :)
von Goat 14.05.08 um 12:46:03
@ The Manice : Ich würde auch aus Mitleid für jemanden stimmen der pro spiel ca 28 6 5 auflegt und 20 millionen doller pro jahr verdient ;-)
von all eyez on me 15.05.08 um 21:34:34
kein mensch ausser kobe und das betroffene mädchen wissen, was wirklich zwischen ihnen war...es kann gut sein das er sie wirklich vergewaltigt hat, kann aber auch sehr gut sein das sie sich mit der angklage nur bisschen was dazu verdienen kann....das selbe gilt für garber, ob die geschichten über kobe in seinem buch wirklich wahr sind kein auch keiner ausser er sagen...
wie kobe menschlich ist weiß also keiner von uns...was man aber sicher sagen kann ist, dass kobe ein begandeter basketballer ist und das er nach 12 jahren nba basketball auf allerhöchstem niveau auch den mvp-titel verdient hat...
von spurs 20.05.08 um 13:21:59
@ xax : ich glaube CP3 spielt nicht bei den bobcats....
was kobe getan hat weiß nur er und die frau....