Golden State Warriors
Wandelnde Warriors
In der Offseason ist sicherlich viel passiert. Doch wohl nicht jeder hat vor lauter Trubel um die Miami Heat mitbekommen, dass sich bei den Golden State Warriors auch viel verändert hat: neue Spieler, ein neuer Besitzer und viel Hoffnung bei den Fans. Die Warriors befinden sich im Wandel.
Von Johannes Hübner |
10.08.2010 | |
Neuer Besitzer
Das Wichtigste zuerst: Die Golden State Warriors haben einen neuen Besitzer. Doch um diesen Wechsel an der Spitze der Franchise richtig einordnen zu können, muss man erst einen Blick in die Vergangenheit werfen und betrachten, was Chris Cohen während seiner Amtszeit „geleistet“ hat.
Die nackten Fakten sehen wie folgt aus: 16 Jahre war Cohen Chef der Organisation, und nur einmal zogen die Warriors in den Playoffs ein. Nämlich 2007 mit dem Team, welches durch die „We believe"-Bewegung weltberühmt wurde. Doch seine Amtszeit wird vor allem durch negatives Management geprägt. Schlecht gewählte Draft-Picks, ein Führung, die mit Isiah Thomas als General Manager mithalten kann, und langjährige Verträge, bei der sich jeder Fan nur gegen den Kopf schlagen kann. Adonal Foyle (42 Millionen Dollar über sechs Jahre), Mike Dunleavy (44 Millionen über fünf Jahre) und Troy Murphy (sechs Jahre und 60 Millionen) seien hier als Beispiele genannt.
1994, als Don Nelson zum ersten Mal das Zepter an der Seitenlinie schwang, gab es großen Ärger zwischen dem Head Coach und Star-Rookie Chris Webber (Foto). Der Forward war ein Talent, um das man die Franchise hätte aufbauen können, doch stattdessen stand Cohen zu Nelson und schickte Webber aus Stadt (nach Washington für Tom Gugliotta). Kurz darauf trennte sich Cohen auch von Don Nelson…
Nachdem die Warriors 2007 endlich in den Playoffs standen, brach unter der Führung von Cohen das Team auseinander. Erst wurde Jason Richardson, um zu sparen, für Brandan Wright abgegeben. Ein Jahr später ließ Cohen Baron Davis ziehen, um danach Corey Maggette einen Vertrag für fünf Jahre und 50 Millionen anzubieten.
Zudem stellte Cohen mit Robert Rowell den wohl unqualifiziertesten Präsidenten der NBA ein. Rowell war es, der mit Cohen den damaligen GM, Chris Mullin, überstimmte und Davis ziehen ließ. Kurz darauf wurde Mullin fallen gelassen und nach internen Streitereien dessen Vertrag nicht verlängert.
Auch im Draft wurde unter Cohen oft der falsche Spieler ausgewählt. Beispielsweise Adonal Foyle an achter Stelle statt einem Tracy McGrady im Jahr 1997. 2002 wählten die Warriors mit dem dritten Pick Mike Dunleavy (Foto) aus; Amare Stoudemire ging an diesem Abend als neunter Spieler zu David Stern, um ihm die Hand zu schütteln.
Nach 16 Jahren des Leidens hat die wohl treueste Fan-Basis der NBA also zwei neue Besitzer. Trotz zwei Spielzeiten in Folge mit unter 30 Siegen kamen in der letzten Saison im Schnitt über 18.000 Zuschauer zu den Spielen. Alle erwarteten eigentlich den Geschäftsführer von Oracle, Larry Ellison, als neuen Besitzer. Ellison, der einer der reichsten Männer der Welt ist, galt als der Retter der Franchise. Doch das letzte Gebot gab der erfolgreiche Manager wohl zu spät ab und bekam so nicht den Zuschlag.
Die zwei neuen Besitzer heißen Joseph Lacob und Peter Guber. Für eine Rekordsumme von 450 Millionen Dollar gingen die Warriors über die Ladentheke. „Ich bin sehr begeistert. Ein Traum wird für mich wahr. Peter und ich werden das tun, was wir am besten machen: Änderungen einführen und etwas aufbauen. Es ist unser Ziel, die Warriors wieder erfolgreich zu machen und eine Organisation aufzubauen, die um die Meisterschaft spielt. Wir wollen die Region stolz machen“, meinte Lacob nach dem Bekanntwerden des Verkaufs. Das wird die Fans, die trotz der Niederlagen immer zu den Spielen kamen, und auch David Stern freuen. Chris Cohen hat 16 Jahre den Markt der Bay Area nicht nutzen können. Wie sehr sich die Region nach Erfolg sehnt, sah man 2007 in den Playoffs.
Was werden die zwei neuen Besitzer jetzt machen können? Seit Jahren gilt das Management der Warriors als eines der schlechtesten der Liga. Die Fans erhoffen sich eine Erneuerung von ganz oben nach ganz unten. Ob Head Coach Don Nelson (Foto), Präsident Robert Rowell und Genaral Manager Larry Riley nächste Saison noch das Sagen haben, ist fraglich. Don Nelson hat noch ein Jahr Vertrag über sechs Millionen Dollar. Hier muss eine Entscheidung getroffen werden, ob Nelson noch jenes Jahr an der Seitenlinie steht, oder ob man ihn gleich entlässt.
Ist das Ziel wirklich eine Meisterschaft, muss ein Head Coach her, der auch auf die Verteidigung Wert legt. Don Nelson ist dafür sicherlich nicht der richtige Mann, zudem „Nellie“ nach einem Jahr seine Karriere als Head Coach beenden wird. „Es wird einen neuen Head Coach geben. Eine neue Ära. Die Frage ist nur, wann diese anfängt. Nach Nellie möchte ich einen jungen Head Coach mit viel Elan“, gab Lacob über das Amt des Übungsleiters zu Protokoll. Da die neuen Besitzer wahrscheinlich erst Ende September offiziell bestätigt werden, stehen die Chancen für Nelson relativ gut, seinen Vertrag zu beenden. Denn schon Wochen vor dem Beginn des Training Camps wird geplant, wie es in die neue Saison geht, und zu diesem Zeitpunkt wird theoretisch noch Chris Cohen das Sagen haben.
Beim General Manager, Larry Riley, ist die Zukunft auch ungewiss. Seit letztem Jahr ist Riley GM der Franchise und er spricht immer ehrlich und frei heraus. Riley hat in diesem und im letzten Jahr Stephen Curry, den großen Hoffnungsträger, gedraftet und die langjährigen und schlechten Verträge von Stephen Jackson und Corey Maggette abgeben können. Dies gibt der Franchise finanziell deutlich mehr Spielraum. Zudem ist Lacob von der Verpflichtung von David Lee begeistert. Insofern sei jetzt ein Blick in die Zukunft und auf die neuen Spieler geworfen.
Neuen Spieler
Larry Riley hat es geschafft. Obwohl die Warriors keinen Platz für einen großen Vertrag hatten, hat der GM einen der Top-Free-Agents in die Bay Area geholt. Mit David Lee (Foto) wird nächste Saison ein All-Star und 20/10-Spieler für die „Krieger“ auf Korbjagd gehen. In dem Sign-and-Trade mit den New York Knicks gab die Franchise Kelenna Azubuike, Ronny Turiaf und Anthony Randolph ab. Wie es in einem Trade sein sollte, indem drei Spieler für einen Akteur getradet werden, haben die Warriors den besten Spieler bekommen. Lee wurde letztes Jahr zum ersten Mal ins All-Star-Team gewählt und hat sich stetig verbessert. Zuletzt nahm der Big Man einen verlässlichen Sprungwurf in sein Repertoire auf. Zudem hilft Lee an Stellen, in denen die Warriors letzte Saison extrem schwach waren: In der vergangenen Spielzeit griffen sich die Mannen von Don Nelson im Schnitt 9,66 Rebounds weniger als der Gegner – der schlechteste Wert der Liga. Lee, der letzte Saison 11,7 Abpraller pro Spiel einsammelte, soll zusammen mit einem fitten Andris Biedrins diesen Wert verbessern.
In der Defensive muss sich Lee in Zukunft nicht mehr mit den Center der Liga herumschlagen, sondern kann auf seine natürliche Position des Power Forwards zurückkehren. In der Offensive wird er die Warriors auch deutlich verbessern. Seit langer Zeit sucht die Franchise einen dominanten Spieler auf der Vier. Mit dem Big Man hat Riley zudem den perfekten „Pick and Roll“-Partner für Stephen Curry verpflichtet. „Ich glaube, er ist ein guter Spieler. Ich freue mich darauf mit ihm zusammen zu spielen. Er hat mich nach dem Trade angerufen und gefragt, ob ich bereit bin, tausende Pick and Rolls zu laufen“, meinte Curry nach der Verpflichtung.
Der Wehrmutstropfen des Spielertausches heißt ganz klar Anthony Randolph (Foto). Mit erst 20 Jahren legte der Forward 11,6 Punkte und 5,6 Rebounds auf, in nur 22 Minuten Spielzeit. Nelson und Randolph hatten nie ein gutes Verhältnis, und der 20-Jähirge war der einzige, der aufgrund schlechter Verteidigung oder fehlender Rebound-Arbeit ausgewechselt wurde. Das Potential, welches Randolph durch seine unglaubliche Athletik besitzt, ist groß. In wenigen Jahren kann er ähnlich gut sein wie Lee, sicher ist das aber nicht. So talentiert der in Deutschland geborene Randolph auch ist, er ist auch unkonstant und es mangelt ihm oft an einer professionellen Einstellung. Während seiner langen Verletzung in der abgelaufenen Saison wurde er öfters in Nachtclubs gesehen als am Spielfeldrand, um seine Mitspieler anzufeuern. „Wir haben auch sein Potential gesehen, doch während seiner Verletzung hat er sich oftmals nicht professionell verhalten. So etwas ist schwer für einen so jungen Spieler, doch auch deshalb haben wir uns von ihm getrennt“, sagte Larry Riley in einem Radio-Interview nach dem Trade.
Doch nicht nur die drei Akteure in dem Tauschgeschäft mit den Knicks haben die Warriors verlassen. Anthony Morrow zog als es Free Agent zu den New Jersey Nets, C.J. Watson wurde per Sign-and-Trade für einen zukünftigen Draft-Pick in der zweiten Runde zu den Chicago Bulls transferiert. Corey Maggette wurde in einem Tausch mit den Milwaukee Bucks für Dan Gadzuric und Charlie Bell aussortiert. Auch Anthony Tolliver verließ die Franchise als Free Agent Richtung Norden zu den Minnesota Timberwolves.
Selbst verstärkten sich die Warriors auf dem Free-Agent-Markt durch Dorell Wright (Foto) von den Miami Heat. Mit Wright und Bell hat die Franchise seit langem auch wieder Akteure an Land gezogen, die sich durch ihre Verteidigung auszeichnen. Zudem gab Reggie Williams während der Summer League folgendes bekannt: „Ich will nächstes Jahr vor allem als guter Verteidiger gesehen werden. Wenn der Coach jemanden auf’s Feld schickt, um den besten Gegner zu stoppen, will ich das sein.“
Ebenfalls neu im Kader ist Jeremy Lin. Der US-Amerikaner mit asiatischen Wurzeln wird in der Bay Area gefeiert wie die größte Neuverpflichtung seit Jahrzehnten. Das besondere an ihm ist zu einem sein asiatischer Hintergrund, zum anderen kommt der Point Guard aus der Region um San Francisco und Oakland und lebt damit den Traum, für das NBA-Team zu spielen, welches er seit der Kindheit bewundert. „Zwei Mal pro Saison war ich auf jeden Fall in der Oracle Arena und habe das Team angefeuert“, meinte die Neuverpflichtung. Lin ist seit 1953 der erste Absolvent der Harvard-Universität, der es in der NBA geschafft hat. Das Medieninteresse an Lin war in der Bay Area so groß, obwohl der Point Guard nur wenige Minuten hinter Curry bekommen wird. Zudem wird er um seine Einsatzzeit mit Jannero Pargo kämpfen müssen, der ebenfalls als Free Agent nach Oakland wechselte.
Nach allen Trades und Wechseln durch Free Agents, könnte die Startformation der Warriors für die Saison 2010/11 wie folgt aussehen:
PG: Stephen Curry
SG: Monta Ellis
SF: Dorell Wright
PF: David Lee
C: Andris Biedrins.
Blick in die Zukunft
Die Warriors haben es geschafft, dem produktivsten Backcourt der letzten Saison, bestehend aus Monta Ellis und Stephen Curry (Foto), einen dominaten Big Man an die Seite zu stellen. In einem Radio-Interview ließ Joe Lacob erstmals kleine Einblicke über seine Philosophie zu: „Ich glaube, ein erfolgreiches Team braucht drei großartige Spieler.“ Im aktuellen Team bezeichnete er Curry und Lee als solche. Ellis und Biedrins setzte Lacob nicht auf diese Stufe. Außerdem gab er zu, dass schon die neuen Besitzer den Lee-Trade absegneten und eventuell sogar ein Veto hätten einlegen können.
„Durch die Art wie unser Kader aufgebaut ist, haben wir vielleicht einige Spieler, die vor der [Trading-] Deadline im Februar interessant sind. Wenn wir nichts machen, haben wir im Sommer einen guten Betrag an Geld, um aktiv zu sein“, meinte Larry Riley im Hinblick auf die Trade Deadline und den kommenden Sommer. Diese interessanten Spieler sind vor allem Akteure, deren Verträge auslaufen. Gadzuric verdient nächste Saison 7,2 Millionen Dollar; zudem werden Vladimir Radmanovic (6,9), Brandan Wright (3,4) und Reggie Williams (0,8). nach der kommenden Saison Free Agents. Mit mehreren dieser Verträge, oder zusammen mit einem Kontrakt von Biedrins oder Ellis, könnte vor der Deadline noch ein wichtiges Puzzle-Teil nach Oakland geholt werden. Falls sich der richtige Deal nicht einfädeln lässt, können die Warriors im Sommer auf dem Free-Agent-Markt zuschlagen.
Diese Ausgangsposition lässt auf einen weiteren Spieler hoffen, der das Team wirklich weiter bringt. Für Spekulationen, wer das sein könnte, ist es sicherlich zu früh. Mit einem neuen Führungsstil unter den neuen Besitzern, mit einem Stephen Curry, der sich noch weiter entwickeln wird, und dem großen Markt der Bay Arean kann sich unter Umständen ein Team entwickeln, welches nicht jedes Jahr in der Bedeutungslosigkeit der Tabelle versinkt. „Wir wollen vor allem gewinnen. Eine Meisterschaft ist langfristig das Ziel. Alles andere regelt sich dann von selbst“, stellt Lacob die Marschrichtung klar. Es muss für die wandelnden Warriors auf jeden Fall Schritt für Schritt gehen. Der wichtigste Schritt ist mit den neuen Besitzern getan.






von chris124 10.08.10 um 22:21:47
Da bin ich mal wirklich gespannt, wie sich das weiter entwickelt. Hört sich nach potential an und wenn Curry und Ellis sich weiter verbessern, sowie Lee an seinen Leistungen anknüpft kann das durchaus was werden:)
platz 9 in der konf und somit knappes scheitern an den Playoffs, der nächste Sommer wird wichtig
von Suck My Diktiergerät 10.08.10 um 22:41:08
mal wieder eine schöne lesenswerte analyse :)
hmmm...und dieser reggie williams, war das nicht so einer dieser d-league absolventen, der jedoch am ende der saison die übelsten fabelstats abgeliefert hat?
von Indiana 11.08.10 um 01:48:18
Sehr schöner Artikel, vor allem den Teil über das Management der Warriors(einen ähnlichen Nachruf würde ich gerne mal über das Management von NY und 76ers lesen)
Allerdings für meinen Geschmack etwas blumig.
Ich kann der neuen Starting Five gar nix abgewinnen und wenn wirklich nach Nelli ein wenig Defense gespielt werden soll wirds gaaaanz finster.
von Mt.Mutombo 11.08.10 um 09:46:22
Hört sich eher so an, als würden die gerne Ellis loswerden wollen. Der ist ja als Diva bekannt und den in einem Radiointerview NICHT auf eine Stufe mit Curry und Lee zu heben, ist für ihn sicher ein Faustschlag. Ich schätze da kommt noch was... vielleicht ein Trade mit Detroit? Die könnten Rip Hamilton los werden wollen, wird ja auch nicht jünger, und mit Ellis tauschen. Würde in Detroits Small Ball Lage vielleicht besser passen als ein Hamilton, der über 10 Blöcke laufen muss um den freien Wurf zu bekommen, GS hätte mit Hamilton ein wenig Locker Room Experience. Oder die holen sich direkt noch Prince dazu... Wäre das was?
von josh9 11.08.10 um 11:38:27
@ Suck My Diktiergerät: Reggie Williams war auch einer aus der D-League. In seinen ersten 24 NBA-Spielen hat er durchschnittlich 15,2 Punkte gemacht.
von nicoquanz 11.08.10 um 23:40:37
ich finde maggette wird unterschätzt der hat gute stats letztes jahr abgeliefert aber lee ist schon besser als pf auch wen nder preis dafür etwas hoch war aber playoffs nächstes jahr wird wohl nix la dallas phoenix denver san antonio memphis new orleans portland sindwohl alle mal stärker als die warriors und teams die danach sind wie houston utah oklahoma sind auch nicht schwächer als golden state sondern eher stärker wenn sie insgesamt 50% siege holen wäre es schon ein riesenerfolg was aber eher unwahrscheinlich ist ich tippe mal so auf 36 siege knapp unter 50% und wie man weiß brauch man im westen weit über 50%( letztes jahr 61% ) um die playoffs zu packen
von LongoPatschongo 12.08.10 um 08:25:10
Gelungener Bericht muss ich sagen.
Ich bin zwar ein Warriors Fan, aber ich seh im nächsten Jahr die Playoffs auch noch in weiter Ferne. Der nächste Sommer wird wichtig, oder aber man schafft es wirklich Ellis+X gegen einen wirklichen "Star" zu traden, dann kann man nach der Trading-Deadline noch schauen was möglich ist. Durch die neuen Besitzer kann man sich aber zumindest mal mehr Hoffnung machen, dass in den nächsten Jahren was geht!
von Raquel 12.08.10 um 10:48:31
Echt guter Artikel! Jetzt weiß ich wie es um die Warriors steht. ;)
Ich finde es echt gut von euch, dass hier nicht nur über die vermeintlichen Titel-Contender geschrieben wird, sondern auch mal über Teams wie eben Golden State oder Toronto. Vorallem weil sonst ja nur überall von Dirk und seinen Mavs in Deutschland geredet wird, wenn´s um B-Ball geht.
Macht mal ruhig noch so ein paar solcher Beiträge.
von Chef 13.08.10 um 04:15:41
Korrekt!
Ich find die S5 gar nicht so uninteressant.Wenn Biedrins fit ist(und Lee die Leistung mindestens hält),könnte das was mit den Playoffs werden.
GS macht es letztlich ähnlich wie die Pacers(auch wenn deren Kader ne Klasse schlechter ist)richtig.Franchises wie die T-Wolves könnten davon mal etwas lernen ;)
von Wolfster 13.08.10 um 17:01:47
Ich kann es mir noch immer nicht vorstellen, dass Nelson auf einmal mit zwei echten Big Man spielen wird. Bevor die Warriors Richtung Playoffs steuern, muss noch einiges passieren! Der Eigentümerwechsel und die Verpflichtung von Lee können nur der Anfang sein. Nelson, Ellis und Biedrins müssen erst noch verabschiedet werden, bevor da was geht. Ganz zu schweigen von irgendwelchen neuen Spielern und ob die einschlagen werden... Steph und David sind solide Jungs, um die man eine Mannschaft aufbauen kann. Auf wen ich allerdings ein Auge werfen würde ist wirklich der Reggie. Der Typ könnte gut zum drittbesten Spieler bei den Warriors werden! Aber wie gesagt, bis da was geht, muss da noch einiges passieren.
von Carneades 06.10.10 um 13:06:14
Ich als Warriors fan freue mich sehr, dass sich endlich mal was bewegt hat. Es ist wahnsinnig welche Fehler in der Vergangenheit gemacht wurden. Wahrscheinlich hätte sogar manch Laie besser entschieden. Der Maggette trade war das einzig richtige. Klar sind seine stats nicht schlecht, aber es ist jetzt wichtig finanziellen Spielraum zu schaffen und ein Team zu Formen das Entwicklungspotential besitzt. Ich denke die wichtigsten Schritte sind jetzt gemacht worden. Gratulation.
von xax 06.10.10 um 15:10:27
Mal abwarten, solche Berichte habe ich schon von einigen Teams gelesen:" Die Zukunft sieht rosig aus, sind auf dem richtigen Weg, Schritt für Schrit nach vorne..."
Die Starting_Five sieht gut aus (offensiv) aber in der Defense eher gar nicht.Das letzte Team von dem ich solche Sätze hörte waren die Hawks (hallo SMD) und die sind eher auf dem absteigenden Ast. (ähnliches hörte ich schon von den Clippers, Raptors...)
Warum halten die Nelson?Jeder Spieler weiß, dass es sein letztes Jahr ist, hören sie auf ihn?Irgendwelche Trade-Entscheidungen kann er auch nicht beinflussen?Sehr merkwürdig. Wenn schon Cut dann aber richtig.
von PPP 06.10.10 um 21:02:08
Nelson noch Coach???
Da ist wohl einer nicht informiert!
Der ist längst weg und der neue
heißt Keith Smart. Kenn ich zwar nicht, aber viell. ist
der Name ja Programm ;-)
von Carneades 07.10.10 um 17:16:00
Richtig, es gibt einen neuen Coach. Ich weiß eigentlich auch nicht wirklich etwas über ihn, außer das er vorher Assistant Coach war. Ein neuer Coach ist finde ich auf jeden Fall wichtig für einen Neuaufbau der Warriors.
Natürlich hat man schon oft was von kommenden rosigen Zeiten gehört, aber man sollte auch positiv an die Sache rangehen. Ich glaube auf jeden Fall daran das es mit den Warriors bergauf geht, denn nach unten ist nicht gerade viel Spielraum ;) Wie schnell und wie erfolgreich das werden wir sehen. Aber der Anfang ist getan und darum geht es. Nach so vielen miesen Jahren! Das ist doch der Punkt.
Auch defensiv wird sich noch einiges tun, da sehe ich allerdings schon potential und ich bin mir sicher das die Defensive eines der Trainingsschwerpunkte sein wird.
von josh9 07.10.10 um 18:33:49
Keith Smart ist schon sehr vielen Jahren bei den Warriors angestellt und weiß nach eigener Aussage alles über die Franchise. Letzte Saison war er Assistant Coach unter Nelson und der Koordinator der Warriors-Verteidigung. Unter Don Nelson sicher eine sehr undankbare Aufgabe.