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| Team: |
Kansas Jayhawks |
| Position: |
Power Forward |
| Grösse: |
206cm |
| Gewicht: |
108kg |
| Geburtstag: |
18.03.1991 |
| Klasse: |
Junior |
| Statistiken: |
17,8 PpG, 12,0 RpG, 1,2 BpG, 54,8% FG, 31,2 MpG |
| Vergleich: |
Brandon Bass |
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Stärken:
Nach zwei Jahren von der Bank darf Thomas Robinson nun endlich in seinem Junior-Jahr für Coach Bill Self starten. Nachdem er schon 2010/11 sein Potenzial andeuten könnte, glänzt Robinson nun als bester Punktesammler, Rebounder und Verteidiger seiner Mannschaft und gilt als Kandidat für die Auszeichnung zum „National Player of the Year“. Diese Leistungen haben ihm einen Platz weit oben auf den Listen aller NBA-Scouts eingebracht und ihn in die Lottery des Crossover Mockdraft befördert.
Das hat der Power Forward seinen unglaublichen physischen Fähigkeiten zu verdanken. Mit seiner Kraft und Athletik schafft er es, in der Offensive konstant Punkte zu erkämpfen und in der Verteidigung seine Gegenspieler zu stoppen. Besonders in der Defensive ist Robinson überragend, da er trotz seines bulligen Körpers schnelle Füße hat und dank seines guten Timings auch Würfe blocken kann. Sicher sind seine 1,2 Blocks pro Spiel kein Top-Wert, doch Robinson zeichnet sich eher durch seine Härte am Mann als auf der Helpside aus.
Auch seine Arbeit am Brett ist vorbildlich: mit 12 Rebounds pro Spiel führt er nicht nur seine Conference, die Big 12, an, sondern holt die zweitmeisten Abpraller des gesamten Landes – und die meisten aller Major-Conference-Spieler.
Schwächen:
Während Robinson am College noch durch körperliche Überlegenheit am Korb dominiert, wird ihm seine mangelnde Länge in der NBA wehtun. Mit bestenfalls 2,06 Meter verfügt er eben nicht über das Gardemaß für einen NBA-Vierer, sollte aber durch seine Härte die fehlende Größe wieder wettmachen können.
Ähnlich wie viele andere athletische Forwards, die dank ihrer Physis überforderte Gegner beherrschen, wird Robinson ebenfalls Probleme haben, auf dem höchsten Level seine Punkte zu bekommen. Seine Freiwurfquote bleibt ausbaufähig (67,9% FT), sodass auch ein aggressiver Zug zum Korb nicht immer zum Erfolg führen muss – Robinson wird also offensiv von anderen abhängig sein.
NBA-Vergleich:
Optimistischer Vergleich: Seine Athletik und Rebound-Dominanz erinnert nicht nur ein wenig an All-Star Blake Griffin. Zwar ist er nicht ganz so explosiv wie der L.A. Clipper, er ist aber auch ein besserer Verteidiger als Griffin. Robinson wird in zwei Jahren sicher nicht so weit sein wie Griffin es jetzt ist – auch weil er wohl nicht mit Chris Paul zusammenspielen wird –, doch seine Einstellung hart zu spielen und kraftvoll zu vollenden könnte ihn auf den Pfad zum All-Star Game schicken.
Realistischer Vergleich: Zu klein für seine Position ist Boston Celtic Brandon Bass eigentlich auch – doch genau wie Robinson kann Bass dies durch starke Verteidigung und Kraft wettmachen. Bass strahlt nicht übermäßig viel Gefahr auf den gegnerischen Korb aus, darf aber beim Ausboxen in keinem Fall vergessen werden – und beweist sich als wertvoller Starter oder Sechster Mann bei Meisterschaftskandidaten.
Pessimistischer Vergleich: 2006 hoffte Chicago, in Tyrus Thomas einen Rohdiamanten gefunden zu haben, der in Zukunft zum All-Star heranreifen sollte. Sechs Jahre später ist Thomas nicht mehr als Stopper und Shotblocker, der in seiner Karriere nie mehr als 30 Minuten im Schnitt spielte, aber seiner Mannschaft immerhin Verteidigung und Energie von der Bank bringen kann.
Karriereprognose:
Thomas Robinson ist kein sicherer All-Star in fünf Jahren, doch weniger als ein Rollenspieler, der für einen Meisterschaftskandidaten aus der zweiten Reihe für Defense und Härte sorgte – wie etwa Taj Gibson oder Bass – wird Robinson nicht werden. Sein Potenzial ist riesig, sodass er durchaus in Zukunft zu den besten Vierern der Liga gehören könnte. Sicher ist, dass Robinson eine lange NBA-Karriere bevorstehen wird – in welcher Rolle, ist unklar.
Draftprognose:
Seine vorbildliche Herangehensweise an das Spiel wird die Scouts erfreuen, sodass Robinson derzeit hervorragende Chancen auf einen Platz unter den ersten zehn Picks hat.
Autor: Johannes Goedeking |