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Draft-Profil: James McAdoo

?. Pick:

James McAdoo

Pick:
 
 
Team: North Carolina Tar Heels
Position: Small Forward / Power Forward
Grösse: 206cm
Gewicht: 100kg
Geburtstag: 04.01.1993
Klasse: Freshman
Statistiken:
Vergleich: Antawn Jamison
 

Stärken


Fundamentals, Inside-Outside-Skills, Athletik, Rebounding

Schwächen


Kraft, Distanzwurf (für SF), Größe (für PF)

Stärken:

Für seine erst 18 Jahre ist James McAdoo bereits sehr abgezockt – oder smooth, wie die Amerikaner sagen würden. Er ist ein exzellenter Athlet mir sehr guter Sprungkraft, die ihm in der NBA noch mehr als am College helfen werden. Auch sein Körperbau ist für einen 18-Jährigen bereits gut gereift und er wird sich bis zum NBA-Draft 2012 oder 2013 noch weiter Richtung NBA-Niveau entwickeln.

Dank dieser Fertigkeiten ist er innerhalb der Zone nur schwer aufzuhalten. Erfreulicherweise scheint McAdoo trotz seiner Größe eine gute Körperkontrolle zu besitzen. Dies und seine weite Armspannweite sowie breite Schultern helfen ihm auch beim Rebounden und Würfe blocken. Man mag nach den bisherigen Beschreibungen meinen, dass der Wurf von McAdoo unterirdisch ist, jedoch ist dies nicht der Fall. Der Forward hat bis kurz vor der Dreierlinie einen guten Touch. Auch im Post weiß er etwas mit den Bällen anzufangen. Nach seiner Collegezeit wird er ein ansehnliches Arsenal an Post-Moves besitzen, um die ihn so mancher NBA-Forward beneiden wird.

McAdoo hat eine gute Spielintelligenz. Er bewegt sich auch abseits des Balls gut und stellt optimale Blöcke. Charakterprobleme findet man bei ihm auch nicht. Er soll ein harter Arbeiter sein, mit dem Willen seine Mitspieler besser zu machen.

Schwächen:

Bei McAdoo stellt sich die Frage nach der primären Position. Mit nur 2,06 Meter könnte McAdoo ein wenig klein für die Position des Power Forwards in der NBA sein. Zudem sollte er seine Collegezeit dazu nutzen, sein Post-Spiel zu optimieren und die Masse zuzulegen, um in der NBA überhaupt im aufposten zu können.

Für die Small-Forward-Position würde es ihm sicherlich nicht schaden, seine bereits jetzt nicht zu verachtenden Skills am Ball und beim Passen zu verbessern. Falls er in der NBA auf dem Flügel auflaufen möchte, muss er zudem seinen Dreipunktewurf perfektionieren.

NBA Vergleich:

Antawn Jamison. Jamison ist nicht nur ebenfalls ein ehemaliger North Carolina Tar Heels, sondern auch einer der besten Combo-Forwards der vergangenen Dekade und ein NBA All-Star. McAdoo besitzt das Potential eine ähnlich vielseitige Inside-Outside-Waffe zu werden und sollte zudem ein engagierterer Verteidiger werden als Jamison.

Besonderheiten:

Basketball liegt James McAdoo in den Genen. Sein Onkel Bob McAdoo ist ehemaliger NBA-MVP und zweifacher NBA-Champion.

Draftausblick:

Noch ist unsicher, ob James McAdoo ein oder mehrere Jahre am College bleiben wird. In dieser Saison wird er wohl nur von der Bank kommen, da Tyler Zeller, John Henson und Harrison Barnes vor ihm spielen werden. Eine Saison hinter den etablierten Spielern und dann eine Sophomore-Saison mit mehr Verantwortung wäre eine Option. Falls McAdoo seine Stärken weiter ausbaut und am College an körperlicher und geistiger Reife gewinnt, könnte er bereits im Draft 2012 ein hoher Lottery-Pick sein bzw. im Draft 2013 ein Kandidat für den ersten Pick.

Autor: Florian Lindemann

 
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