Gani Lawal lebt vor allem von seiner enormen Athletik und seinem idealen körperlichen Voraussetzungen für einen Power Forward. Seine etwas geringe Größe macht er dabei durch seine Athletik und langen Arme wett. Hinzu kommt noch einer großer Einsatzwille. Diese Kombination lässt ihn oft zu einfachen Punkte von oberhalb des Ringes kommen.
Auch beim Rebound profitiert er von den oben genannten Eigenschaften. Sein Timing ist exzellent, was ihm auch noch beim Blocken eines Wurfes zu Gute kommt. Im Lowpost ist er auf dem College nur schwer aufzuhalten. Dank seiner Explosivität kann leicht an seinen Gegner vorbei ziehen und dann krachend abschließen. Durch diese sehr physische Spielweise zieht er viele Fouls.
Schwächen:
Lawals Potential ist groß, jedoch ist er viel mehr noch ein roher Diamant. Seine Bewegungen in der Offensive sind noch sehr limitiert. Er beherrscht nur sehr wenige Lowpost-Moves und verlässt sich zu oft auf seine Physis.
Er ist nicht besonders ballsicher und verliert, wenn er mit Dribbling zum Korb zieht des Öfteren den Ball oder begeht Schrittfehler. Dies zeigen die 2,5 Turnovers, die Lawal letzte Saison pro Spiel produzierte. Sein Wurf von außen sowie von der Freiwurflinie (54,1 %) ist stark ausbaufähig. Zudem merkt man dem jungen Talent oft seine Unerfahrenheit an. Er begeht zu viele dumme Fouls.
NBA-Vergleich:
Chris Wilcox. Auch Lawal dürfte dank seiner Athletik ein überdurchschnittlicher Power Forward in der NBA werden, der in einigen Teams startet. Wie bei Wilcox könnten jedoch spielerische Defizite den Unterschied zur Spitzenklasse ausmachen.
Karriereprognose:
Für eine Karriere als Starspieler fehlen ihm die Anlagen. Als Energizer von der Bank oder solider Starter kann er aber sicherlich vielen Teams helfen.
Draftausblick:
Für die Lottery ist Lawal vor allem offensiv zu limitiert. Ab Mitte der ersten Runde dürfte er aber für viele Teams interessant sein.