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| Team: |
Louisville Cardinals |
| Position: |
Small Forward |
| Grösse: |
208cm |
| Gewicht: |
103kg |
| Geburtstag: |
17.01.1988 |
| Klasse: |
Junior |
| Statistiken: |
13,7 PpG, 9,0 RpG, 3,2 ApG, 1,5 BpG, 43,4% FG |
| Vergleich: |
Danny Granger |
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Von seinem Trainer Rick Pitino als eines der größten Talente der Draftclass 2009 bezeichnet, gilt Earl Clark von den Louisville Cardinals als einer der vielversprechendsten Spieler der Zukunft.
Stärken:
Earl Clark ist ein Allrounder der besten Sorte, welcher 2,06 Meter Körpergröße mit beeindruckender Athletik und weit entwickelten Basketballfähigkeiten verbindet. Von seinen Anlagen her ist der groß gewachsene Clark ein Small Forward. Jedoch besitzt er ebenfalls die Athletik und die Armlänge, um als Power Forward zu spielen und hat das Skillset eines Shooting Guards. Die größte Stärke des Earl Clark ist also definitiv seine Vielseitigkeit.
Offensiv kann er in viele verschiedene Rollen schlüpfen, je nachdem wo sein Team ihn am meisten braucht. Mit langen Armen, aber auch einem schnellen ersten Schritt und überdurchschnittlicher Sprungkraft, kann er an den meisten Gegenspielern vorbeiziehen. Dabei besitzt er das Ballhandling, um den Ball bei der Penetration nicht zu verlieren. Stellt man einen kleineren Verteidiger gegen Clark, so punktet er mit Hilfe seines groß gewachsenen Körpers und seiner langen Arme in Brettnähe. Darüber hinaus sind seine ausgereiften Passfähigkeiten und die überdurchschnittlich gute Spielübersicht zu erwähnen.
Alles in allem ist zu sagen, dass ?E5?, so sein Spitzname, ein großes Talent ist, das alle Anlagen besitzt, in Zukunft ein Star zu werden. Sein Coach Pitino lobt seine Arbeitseinstellung, die sich auch statistisch widerspiegelt. So schaffte Clark nach seiner Freshman-Saison den Sprung in die Starting Five der Cardinals und konnte Minutenanzahl, Punkte-, Rebound-, und Assistwerte teilweise sogar verdoppeln.
Schwächen:
Vorerst bleibt Clark ein Talent, dessen Fähigkeiten in vielen Bereich noch Feinschliff benötigen. Vorrangig sei hier sein Körper genannt. Zwar hat Clark durch seine Athletik und seine langen Arme bereits gute Voraussetzungen, um seinen Körper auf ein Niveau zu hieven, mit dem er ebenfalls in der NBA bestehen kann; jedoch muss er noch an weiterer Muskelmasse hinzugewinnen und sein Spiel physischer gestalten, um auch gegen Profis zu bestehen.
Weiterhin ist festzustellen, dass sein Sprungwurf ebenfalls noch zahlreiche Übungseinheiten in der Trainingshalle benötigt. Das gilt sowohl für Clarks Dreipunktewurf, als auch für seinen Halbdistanz-Wurf. Zwar fallen beide gelegentlich, jedoch noch zu unregelmäßig, was Clark vorübergehend zu einem noch recht limitierten Scorer macht.
Ferner wird Clark seine oftmals nicht existente Defense angekreidet. Obwohl er groß, athletisch und mobil genug ist, schafft er es oftmals nicht, seinen Gegenspielern zu folgen. Teilweise ist dies auf mangelnde Konzentration zurückzuführen; ein weiterer Grund ist jedoch fehlende Erfahrung bei der Verteidigung von abgezockteren Gegenspielern.
NBA-Vergleich:
Optimistischer Vergleich: Danny Granger. Granger ist Indianas Go-to-Guy und dank seiner enormen Vielseitigkeit bereits jetzt auf Allstar-Niveau. Wenn Clark sein Potential ausschöpft, kann auch er zum Franchise-Player und Allstar reifen.
Realistischer Vergleich: Lamar Odom. Clark schöpft sein Talent zwar nicht vollkommen aus, wird aber dennoch ein wertvoller Starter bzw. Sechster Mann mit Point-Forward-Qualitäten.
Pessimistischer Vergleich: Tamar Slay. Größe hin, Vielseitigkeit her ? Erfolg in der NBA will hart erarbeitet werden. Wenn Clarks Entwicklung (wider Erwarten) stagnieren sollte, könnte auch er zum Rollenspieler oder Euro-Export verkommen.
Karriereprognose:
Earl Clark wird seinen Weg gehen. Wenn auch eine gewisse Gefahr vorhanden ist, dass er sein Potential nicht vollends in Können umsetzten wird, so sollte Clark genug Talent haben, um sich spätestens nach zwei, drei Jahren in der NBA durchzusetzen und zu einem Star zu reifen. Zu talentiert scheint Clark zu sein und zu vielseitig sein Spiel, als dass sein Durchbruch ausbleiben könnte.
Besonderheiten:
Als sein sportliches Vorbild gibt Clark Allen Iverson an; als Schauspieler, den er sich selbst aussuchen würde, um sein Leben als Film zu dokumentieren, nennt er Snoop Dogg. Ein Vorgeschmack auf sein Talent gab Clark zum Besten, als ihm in jedem seiner letzten zehn Saisonspiele der letztjährigen NCAA-Saison ein ?Double-Double? gelang. Während seiner High-School-Zeit wurde er in die ?2006 McDonald's All-America selection? berufen, was als große Auszeichnung zu werten ist.
Draftausblick:
Clark ist momentan ein relativ sicherer Lottery-Pick. Je nachdem, ob die Teams in der frühen Lottery einen talentierten Spieler mit viel Entwicklungsspielraum für die Zukunft brauchen oder eher einen gestandenen, fertigen Spieler mit verhältnismäßig wenig ?Upside? picken wollen, wird er den ?Green Room? früher (unter den ersten Fünf) oder später (Pick 6-14) verlassen.
Autor: Jan Karon
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