Draft 2006
Toronto gewinnt die Draft-Lottery
Platz 1 im Draft 2006 wird an die Toronto Raptors gehen, die letzte Nacht die Lottery gewannen. Wir erklären das System und die Entwicklung der Lottery und passen den Mockdraft ihren Ergebnissen an.
Von Christian Neumann |
24.05.2006 | |
Die Schlagzeile liest sich reichlich simpel: Die Toronto Raptors haben die Draft-Lottery gewonnen und damit das Recht, Ende Juni als erstes Team einen Rookie ihrer Wahl zu bestimmen. Doch wie kam es dazu? Was steht hinter dem Lottery-Prozess?
Das System der Lottery
Über die Jahrzehnte hat der NBA-Draft eine beachtliche Entwicklung durchlaufen: Vom ?territorial pick? der ersten zwei NBA-Dekaden, der es Teams erlaubte, Spieler aus ihrer Region für sich zu beanspruchen (wie im Falle der Philadelphia 76ers und Wilt Chamberlains), über den ?coin toss?, bei dem ein banaler Münzwurf zwischen den beiden Divisions-Letzten u.a. das Schicksal Magic Johnsons entschied (Los Angeles statt Chicago) und das 1985er Lottery-System mit gleichberechtigten Chancen für alle Nicht-Playoff-Teams ging es mit verschiedenen Modifikationen hin zum heutigen System, bei dem nur die ersten drei Draft-Plätze ausgelost werden und ansonsten in umgedrehter Saisonbilanz gedraftet wird. Doch lassen wir dazu die NBA selbst zu Wort kommen:
?Im derzeitigen System werden 14 Ping-Pong-Bälle [einer für jedes der 14 Nicht-Playoff-Teams, Anm. d. A.], die mit den Zahlen 1 bis 14 versehen sind, in eine Lostrommel getan. Es gibt 1001 mögliche Kombinationen, wenn vier der 14 Bälle gezogen werden, unabhängig von der Reihenfolge, in der sie gezogen werden. Vor der Lottery werden den Lottery-Teams gemäß ihrer Tabellenposition während der regulären Saison 1000 Kombinationen zugeordnet. Vier Bälle werden gezogen, um eine vierstellige Kombination zu bestimmen. Das Team, dem diese Kombination zugeteilt wurde, erhält den ersten Draftpick. Die vier Bälle werden wieder in die Lostrommel zurückgetan, und der Vorgang wird wiederholt, um den zweiten und dritten Draftpick zu ermitteln.? (Quelle: NBA.com)
Bei der Lottery hat das Team mit der schlechtesten Bilanz die größten (25%) und das siegreichste Nicht-Playoff-Team die geringsten Chancen auf den ersten Pick (0,5%). Doch selbst 250 der 1000 vergebenen Zahlenkombinationen garantieren noch lange keinen Erfolg: In den vergangenen 17 Jahren (seit 1990) hat nur dreimal das Team mit den besten Chancen den ersten Draftpick bekommen. Stattdessen gab es Überraschungsergebnisse zugunsten der New Jersey Nets (2000, 4,4% Chance auf Platz 1), Milwaukee Bucks (2005, 6,3%) und Houston Rockets (2002, 8,9%). Auch der diesjährige Sieger ? die Toronto Raptors ? hatte nur eine Chance von 8,8%.
Doch auch das Ligaschlusslicht stürzt nicht ins Bodenlose, wenn es einen der ersten drei Picks verpasst: Da nur die ersten drei Picks ausgelost werden, wird außerhalb der Top-3 von den verbleibenden Teams in umgedrehter Bilanzreihenfolge gedraftet. Das heißt, dass die schlechteste Franchise der NBA nicht tiefer als an Position 4 fallen kann, die zweitschlechteste nicht tiefer als Platz 5 und die drittschlechteste nicht tiefer als Platz 6. Umgekehrt kann das Lottery-Team mit der besten Saisonbilanz nur an den Plätzen 1, 2, 3 oder 14 wählen. Jedes Team kann somit höchstens von drei anderen Teams überholt werden, im Gegenzug dafür aber bis zu 13 Plätze klettern (das 14. Team).
Warum ist mit Chicago ein Playoff-Team in der Lottery?
Wenn wir den Sprung von der Theorie zur Praxis machen, fällt auf, dass sich unter den 14 Lottery-Teams ein Playoff-Team befindet: Chicago, das sogar die zweitbesten Chancen auf den Top-Pick hatte, damit nicht niedriger als an Position 5 landen konnte und am Ende auf Position 2 kam, was auch seinen Draftchancen entsprach. Doch wie gelangten die Bulls zu diesem Pick? Ganz einfach: Draftrechte sind handelbar, und in diesem Fall werden die Bulls mit dem Pick wählen, der den New York Knicks gehörte ? dem Team mit der zweitschlechtesten Bilanz der NBA.
Es war New Yorks Teampräsident Isiah Thomas, der im Herbst letzten Jahres einwilligte, für Chicagos Eddy Curry ein Paket abzugeben, das neben Spielern etliche Draftpicks beinhaltete, darunter den Erstrundenpick der Knicks im Jahr 2006. Seine Strategie war einfach, aber genial: Der Draftpick würde nur soviel wert sein, wie die Knicks es zuließen. Je mehr Spiele sie gewinnen würden, um so niedriger würden die Chancen sein, dass Chicago hoch draften dürfte. Doch leider liegen Genie und Wahnsinn dicht beieinander, und mit jeder New Yorker Niederlage stieg die Vorfreude in Chicago, der eigenen guten Bilanz zum Trotz einen erstklassigen Draftpick erhalten zu können.
So hat sich Chicagos Strategie ausgezahlt, und ein talentierter Rookie wird zum ohnehin talentierten Bulls-Kader hinzustoßen. Bei den Knicks hingegen wird man hoffentlich einsehen, dass das Wegschenken von ungeschützten Draftpicks ein unkalkulierbares Risiko darstellt, das sich in den wenigsten Fällen auszahlt. Übrigens: Teil des Curry-Trades war auch das Recht, im Jahr 2007 die Draftplätze zu tauschen, und nach aktuellem Stand der Dinge dürften die Bulls auch im kommenden Jahr erfolgreicher sein als die Knicks, vor allem wenn Chicago durch einen weiteren Top-Rookie verstärkt wird. Isiah Thomas sei Dank.
Die Ergebnisse der Draft-Lottery
Der Sieger des Drafts sind aber die Toronto Raptors, die sich trotz einer Wahrscheinlichkeit von lediglich 8,8% (zum Vergleich: Portland 25%, Chicago 19,9%, Charlotte 13,8%, Atlanta 13,7%) den Top-Pick des Drafts 2006 sichern konnten. Damit gelang dem neuen General Manager Bryan Colangelo, der erst vor kurzem aus Phoenix nach Kanada kam, ein Novum, denn in ihrer zehnjährigen Geschichte haben die Raptors nie höher gedraftet als an Position 2 (1996, Marcus Camby). Auf den Plätzen 2 und 3 folgen Chicago und Charlotte, was auch ihren Draftchancen entspricht. Der große Verlierer sind damit die Portland Trail Blazers, die trotz den größten Draftchancen aus den Top-3 gefallen sind. Durch den überraschenden Sprung der Toronto Raptors rutschen auch die Atlanta Hawks eine Position nach unten (von 4 auf 5). Ab Platz 6 (Minnesota) sind die Teams wieder gemäß ihrer Draftwahrscheinlichkeit angeordnet.
Welche Auswirkungen hat die Draftreihenfolge auf den Mockdraft?
Auch wenn es schon etliche Male gesagt worden ist: Es fehlt diesem Draft an einem überragenden Talent, das den 1. Platz sicher hat. So streiten sich fünf aussichtsreiche Kandidaten um das Recht, der Top-Pick 2006 zu sein: LaMarcus Aldridge, Tyrus Thomas, Andrea Bargnani, Rudy Gay und Adam Morrison. Dass jemand außerhalb dieser Fünfergruppe den ersten Platz belegen wird, kann praktisch ausgeschlossen werden.
Jede der 1001 möglichen Draftkombinationen würfelt die Draftreihenfolge durcheinander, da jedes Team unterschiedliche Schwerpunkte setzt: Die einen brauchen einen Power Forward, die anderen einen Flügelspieler, andere draften auf Talent und wieder andere suchen einen Rookie, der sofort etwas beitragen kann, selbst wenn sein Potenzial nicht das größte ist. So ändert der Draft sein Gesicht, da jede Wahl eines Teams die nachfolgende Konkurrenz zum Umdenken zwingt, je nachdem wer schon gewählt worden ist. Der Draft könnte sich nach der Lottery wie folgt darstellen:
Der neue Crossover-Mockdraft
1. Toronto Raptors: LaMarcus Aldridge (Power Forward, Texas)
Die Toronto Raptors werden sich für den Eigenbedarf sehr wahrscheinlich zwischen Bargnani, Thomas und Aldridge entscheiden, der im Moment der wahrscheinlichste Kandidat ist, zumal er Chris Bosh schon aus gemeinsamen Texas-Zeiten kennt. Gerüchten zufolge soll auch der Italiener Bargnani bei den Raptors sehr hoch im Kurs stehen und könnte zum ersten europäischen Nummer-1-Pick werden.
2. Chicago Bulls: Andrea Bargnani (Power Forward, Treviso)
Die Bulls werden wahrscheinlich einen Center/Forward an die Seite von Tyson Chandler draften, und da dürfte ihre Wahl auf einen derselben drei Spieler fallen, die auch für die Toronto Raptors in Frage kommen. Gerade bei den Bulls ist die Trade-Wahrscheinlichkeit aber sehr hoch, da es dem Team an Veteranen fehlt. Ein Paket aus Bargnani, Gordon (oder Deng) und einem zukünftigen Draftpick könnte ihnen Kevin Garnett einbringen. Hier sind Dutzende verschiedene Lösungen denkbar.
3. Charlotte Bobcats: Adam Morrison (Small Forward, Gonzaga)
Charlotte ist der erste Kandidat, einen Flügelspieler zu draften, und da sind Adam Morrison und Rudy Gay die Favoriten. Gerade ?Stache? Morrison mit seinem starken Offensivspiel würde diesem Team sehr gut tun, während Rudy Gay dem Bobcats-Forward Gerald Wallace vielleicht zu ähnlich ist. Doch Charlotte wird von Bernie Bickerstaff geleitet, und dem ist (im positiven Sinne) alles zuzutrauen. Die Wahl von Morrison oder Gay ist demnach nur eine von vielen Varianten, zu denen auch ein Trade, noch ein Bigman (Thomas oder Aldridge) oder gar ein Überraschungspick (Brandon Roy) zählt.
4. Portland Trail Blazers: Tyrus Thomas (Power Forward, LSU)
Die Blazers haben Glück im Unglück: Nur zwei der drei Teams vor ihnen sind auf einen Power Forward aus, was Portlands Chancen auf Bargnani, Thomas oder Aldridge erhöht. Doch der Blazers-Kader ist jung, voll von tradebaren Talenten und immens erfolglos. Eine Tradewelle könnte das derzeitige Team auseinanderreißen, was wiederum zu unkonventionellen Draftpicks führen könnte. Dennoch engt sich Portlands Kandidatenkreis auf Aldridge, Thomas, Bargnani, Morrison und evtl. Roy ein.
5. Atlanta Hawks: Marcus Williams (Point Guard, Connecticut)
Billy Knight hat es bereits angedroht: Der für ihn beste Basketballer ist ein vielseitiger 2-Meter-Spieler, und davon könne man nicht genug im Kader haben. Was die Hawks mit ihrem fünften Pick anstellen werden, ist das reinste Rätselraten, aber die wahrscheinlichste Lösung ist, dass sie den Power Forward draften werden, der ihnen von den ersten vier Teams übrig gelassen wird: Aldridge, Thomas oder Bargnani. Ansonsten wird ein Point Guard wie Marcus Williams oder Randy Foye den Sprung in die Top-5 schaffen; auch ein Trade ist denkbar.
6. Minnesota Timberwolves: Rudy Gay (Small Forward, Connecticut)
Gay könnte der ?Odd man out" dieser Draftkonstellation sein und würde in die dankbaren Hände der Minnesota Timberwolves fallen.
7. Boston Celtics: Brandon Roy (Shooting Guard, Washington)
Boston sucht einen vielseitigen Guard, der Paul Pierce unterstützt, und findet ihn in Brandon Roy.
8. Houston Rockets: Randy Foye (Point Guard, Villanova)
Houston braucht Backcourt-Hilfe, und Foye bietet den Rockets das gesamte Paket: ein wenig was vom Spielmacher, gute Verteidigung, Siegermentalität und viel Offensive. Einziges Problem: Ist er Luther Head zu ähnlich?
9. Golden State Warriors: Rodney Carney (Small Forward, Memphis)
Die Warriors suchen einen Flügelspieler, der sich in Sachen Athletik mit Jason Richardson verträgt. Rodney Carney wird das Team aus Oakland noch spektakulärer machen. Dunk-Gefahr!
10. Seattle Supersonics: Shelden Williams (Center, Duke)
Seattles Frontcourt ist jung, unerfahren und benötigt einen ruhenden Pol. Williams Defensive ergänzt sich bestens mit der Offensive von Chris Wilcox und erlaubt den jungen Sonics-Centern (Johan Petro, Robert Swift) eine allmähliche Entwicklung.
11. Orlando Magic: Ronnie Brewer (Shooting Guard, Arkansas)
Grant Hills Zeit in Orlando und der NBA läuft ab, und sein Team braucht einen kreativen, vielseitigen Flügelspieler, der den Altstar ersetzt.Voilà Ronnie Brewer, der alle drei kleinen Positionen spielen kann.
12. New Orleans Hornets: Patrick O'Bryant (Center, Bradley)
Die Zeit von PJ Brown bei den Hornets läuft ab, und Chris Paul braucht eine Anspielstation neben Power Forward David West. O'Bryant ist einer der wenigen echten Center im Draft und erfüllt alle Kriterien.
13. Philadelphia 76ers: Mardy Collins (Point Guard, Temple)
Es gibt ihn doch noch, den ?territorial pick?: Mardy Collins ist sowohl Point Guard als auch Shooting Guard, sollte sich bestens mit Allen Iverson und Andre Iguodala verstehen, und das Schönste: Er kommt so sehr aus der Region, wie es nur geht. Problem: Besteht bei ihm Reece-Gaines-Gefahr?
14. Utah Jazz: JJ Redick (Shooting Guard, Duke)
Die Jazz bauchen einen Dreierschützen. Matt Harpring, Gordan Giricek und sogar der High-Schooler CJ Miles wurden unter dieser Prämisse geholt bzw. gehalten. An der Seite von Deron Williams, Andrei Kirilenko und Carlos Boozer wird es für Redick viele offene Dreier geben ? Jeff Hornacek, die Zweite.
15. New Orleans Hornets: Cedric Simmons (Center, North Carolina State)
Und noch ein Center für die Hornets, deren Frontcourt nicht zuletzt durch den unfreiwilligen Abgang von Chris Andersen geschwächt wurde. Aaron Williams ist keine Zukunftslösung, und der Trade für Steven Hunter platzte in letzter Sekunde. Simmons dürfte alle drei ersetzen können.
16. Chicago Bulls: Richard Roby (Shooting Guard, Colorado)
Beim zweiten Bulls-Pick sind einige Varianten denkbar, und viel wird davon abhalten, wer zu Platz 16 durchrutschen wird. Doch die Bulls brauchen noch einen gut werfenden Guard, und Roby erfüllt diese Voraussetzung.
17. Indiana Pacers: Shawne Williams (Small Forward, Memphis)
Ein Jahr später, doch dieselbe Draftposition: Wie schon 2005, als ihnen Danny Granger in den Schoß fiel, dürfen die Indiana Pacers an Position 17 draften. In diesem Jahr besteht die Chance, auf Talent zu draften: einen Center (Saer Sene), einen Point Guard (Rajon Rondo) oder einen vielseitigen Guard/Forward (Shawne Williams).
18. Washington Wizards: Rajon Rondo (Point Guard, Kentucky)
Die Wizards können einen Point Guard gebrauchen und werden nehmen, was der Draft (noch) hergibt: Rajon Rondo und Jordan Farmar würden alle sehr gut ins Konzept passen.
19. Sacramento Kings: Hilton Armstrong (Center, Connecticut)
Den Kings fehlt es an einem guten Shotblocker; keiner ihrer Spieler wehrt auch nur einen Wurf pro Spiel ab. Armstrong kann dieses Manko beheben und Sacramento noch defensivstärker machen.
20. New York Knicks: Josh Boone (Center, Connecticut)
Wo soll man anfangen? Die Knicks haben so viele Löcher in ihrem Kader, dass man das Drumherum kaum noch erkennt. Es fehlt ihnen an vielem, besonders aber an einem hartarbeitenden Shotblocker, und das macht Boone interessant.
21. Phoenix Suns: Saer Sene (Center, Pepinster)
Die aktuelle Saison zeigt, wie dünn Phoenix' Frontcourt besetzt ist. Ein athletischer, talentierter Shotblocker wie Sene passt da gut ins Konzept und kann über die kommenden Jahre entwickelt werden.
22. New Jersey Nets: Jordan Farmar (Point Guard, UCLA)
Farmar erinnert an Steve Nash, und wie der Kanadier könnte auch er bei Jason Kidd in die Lehre gehen ? New Jerseys Point Guard der Zukunft?
23. New Jersey Nets: Paul Millsap (Power Forward, Louisiana Tech)
Rebounds, Rebounds, nochmals Rebounds, und ein paar harterarbeitete Punkte: Paul Millsap könnte dem Nets-Frontcourt als Rollenspieler weiterhelfen.
24. Memphis Grizzlies: Rudy Fernandez (Shooting Guard, Badalona)
Ein vielseitiger Shooting Guard für die Zeit nach Eddie Jones, der noch für ein Jahr oder zwei in Spanien geparkt werden könnte und in seinem Landsmann Pau Gasol schon einen passenden Mitspieler haben würde, der ihm die Übergangszeit erleichtert.
25. Cleveland Cavaliers: Aaron Gray (Center, Pittsburgh)
Die Cavaliers brauchen noch einen großen, kräftigen Körper in der Mitte; Zydrunas Ilgauskas und Anderson Varejao können die nicht allein bearbeiten. Gray bringt die nötige Physis, aber auch die Spielweise und Mentalität mit, um ein guter Mitspieler für LeBron James zu sein.
26. Los Angeles Lakers: Maurice Ager (Shooting Guard, Michigan State)
Die Los Angeles Lakers brauchen jemanden, der die Rolle einnehmen kann, die dem enttäuschenden Aaron McKie zugedacht war. Maurice Ager ist einer der führenden Kandidaten, die zu diesem Zeitpunkt des Drafts noch zu haben sind.
27. Phoenix Suns: Hassan Adams (Shooting Guard, Arizona)
Es wird an diesem Draftplatz noch einige Spieler geben, die ins Suns-System passen ? die großen Schützen Marcus Vinicius, Nick Fazekas und Steve Novak, stark werfende Guards wie Quincy Douby und Daniel Gibson, aber auch Hassan Adams. Seine Athletik, seine Verteidigung und sein Arizona-Heimbonus machen ihn zum besten Kandidaten für Steve Nash und Co.
28. Dallas Mavericks: PJ Tucker (Small Forward, Texas)
Die Mavericks haben eigentlich alles, was sie brauchen. Ein junger Point Guard würde sicher nicht schaden, ebenso wenig ein weiterer Dreierschütze, doch am ehesten hat Dallas Verwendung für jemanden, der hart arbeitet und charakterlich in die neugefundene Defensivmentalität von Coach Avery Johnson passt. Tucker bietet genau das und hat zudem noch den Texas-Bonus für die Fans.
29. New York Knicks: Oleksiy Pecherov (Power Forward, Paris)
Nochmal New York, und immer noch viele Lücken. Im Endeffekt werden die Knicks wohl wählen, was immer ihnen in den Schoß fällt, und Pecherov, den man noch in Europa parken könnte, ist ein möglicher Kandidat.
30. Portland Trailblazers: Quincy Douby (Point Guard, Rutgers)
Auch Portland wird wohl nehmen, was noch zu haben ist, und ein starker Schütze wie Douby könnte zumindest dazu beitragen, die Distanzmisere der Blazers zu beheben. Bei diesem Pick ist vieles möglich.
Weitere Spieler, die für die erste Runde in Frage kommen, diese aber wohl nicht erreichen bzw. sich aus dem Draft zurückziehen werden:
Kyle Lowry, Marcus Vinicius, Mike Gansey, Kevin Pittsnogle, Tiago Splitter, Sergio Rodriguez, Daniel Gibson, Paul Davis, Nick Fazekas, Taj Gray, Thabo Sefolosha, Darius Washington, Leon Powe, Steve Novak, Craig Smith, Darius Washington, Guillermo Diaz, James White, Aaron Afflalo, Bobby Brown, Alexander Johnson, Mustafa Shakur, Marcus Slaughter, Steven Smith, Curtis Stinson, Will Blalock, Damir Markota



von Crossover 30.05.2012 um 11:01:36
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