Dirk Nowitzki
Die Qual der Vertragswahl
Es verdichten sich Meldungen, dass Dirk Nowitzki kurz vor dem Vertragsausstieg steht. Welche Optionen hat Deutschlands Ausnahmebasketballer als Free Agent? Wie steht um die Vertragslage des großen Blonden? Ein Blick hinter die Zahlen verrät, dass die Zukunft in Dallas durchaus möglich scheint.
Von Dennis Spillmann |
26.05.2010 | |

Die Dallas Mavericks sind seit dem 29. April offiziell in der Offseason, nachdem sie sich in der ersten Runde den San Antonio Spurs mit 2-4 geschlagen geben mussten (Crossover berichtete). Nachdem Mark Cuban versicherte, dass Rick Carlisle auch in der nächsten Saison weiterhin Coach der Mavs bleiben würde, berichtet nun ESPN darüber, dass die Offseason-Planungen um einen weiteren Punkt erweitert werden müssen: Dirk Nowitzki wird in dieser Saison doch „Unrestricted Free Agent“.
Dass Nowitzki seine Option zieht, ist für viele Fans unverständlich, da er sich selbst sehr stark mit Dallas identifiziert und es so zuvorderst keinen Grund gäbe, die Franchise zu verlassen. Crossover-Online analysiert jedoch die sich ergebenden Vorteile und Konsequenzen, warum Deutschland Basketballexport Nummer eins seine Option zieht. Dabei hilft zuerst einmal der Blick auf Nowitzkis bestehenden Vertrag.
Der bestehende Vertrag: die „Early Termination Option“
Dirk Nowitzki schloss nach seinem Rookie-Vertrag im Oktober 2001 einen Vertrag mit den Mavericks ab, der ihm 90 Millionen Dollar in den nächsten sechs Jahren einbringen würde. Ein Jahr vor dem Ablauf dieses Vertrags trafen sich die Verantwortlichen der Mavericks mit dem Deutschen, um eine dreijährige Vertragsverlängerung auszuhandeln, die Dirk in den Folgespielzeiten weitere 60 Millionen Dollar garantierten. Diese Vertragsverlängerung enthielt die so genannte „Early Termination Option“.
Mit dieser Regelung ist es dem Spieler gestattet, im letzten Vertragsjahr aus dem Kontrakt auszusteigen. Diese Option möchte der Würzburger nun ziehen und damit zum ersten Mal in seiner Karriere Free Agent werden. Trotzdem schätzt die Presse es als unwahrscheinlich ein, dass „Dirkules“ die Mavericks verlässt. Warum hat er dann nicht einfach eine weitere Vertragsverlängerung unterschrieben?
Die Möglichkeiten als Free Agent
Was sind nun also die Vorteile, ein „Unrestricted Free Agent“ zu werden? Ungeachtet des Offensichtlichen (Nowitzki verlässt Dallas und unterschreibt bei einer anderen Franchise) ergeben sich weitere Optionen, die für Nowitzki dafür sprechen, von seiner Option Gebrauch zu machen.
Vertragsverlängerung oder neuer Vertrag?
Das CBA („Collective Bargaining Agreement“; ein Rahmenvertrag zwischen der Liga und der Spielervertretung, der die Vertragsmodalitäten regelt) unterscheidet zwischen Vertragsverlängerungen („Contract Extensions“) und einem neuen Vertrag in der Weise, dass eine „Extension“ sich den späteren Veränderungen anpasst.
Das Problem entsteht dadurch, dass 2010 (wo die „Extension“ entschieden wird) unklar ist, wie groß der Maximalvertrag zur Saison 2011 sein darf. Da sich der „Salary Cap“ (Gehaltsspielraum der Franchises) jährlich ändert, ändert sich damit auch der Maximalverdienst. Das heißt im Fall von Nowitzki, dass er finanziell schlechter dastehen kann, wenn er jetzt eine Vertragsverlängerung unterschreibt, unter der Annahme, dass der „Salary Cap“ für die Saison 2011/2012 fällt. Bei einem neuen Vertrag wird die Summe festgeschrieben, da dieser dann unmittelbar beginnt.
Hält Nowitzki es also für wahrscheinlich, dass er nach dieser Saison einen besseren Vertrag abschließen kann als einen Anschlussvertrag zum Jahr 2011, sollte er einen neuen Vertrag unterschreiben.
Ein neuer Maximalvertrag
Entscheidet der große Blonde sich also für den Ausstieg aus dem bestehenden Vertrag, kann er bei den Dallas Mavericks einen neuen Vertrag in Höhe des Maximums unterschreiben, da die Mavs die „Full Bird Rights“ an ihm besitzen und ihm auch über die Grenzen des „Salary Caps“ alles zahlen dürfen.
Allerdings ist zu beachten, dass der gebürtige Würzburger – bedingt durch sein Alter – keinen Vertrag unterschreiben kann, der ihm mehr als das volle Gehalt von vier Saisons einbringen kann. Dies verhindert die „Over 36“-Regel. Sie setzt ein, wenn ein Spieler in einem langfristigen Vertrag die Altersgrenze von 36 Lebensjahren überschreitet. Die „Over 36“-Regel wurde eingeführt, damit man Veteranen nicht mit einem weiteren Vertragsjahr einen höheren Vertrag anbieten konnte, um den Spieler zusätzlich zu locken.
Hatte beispielweise ein Spieler vor, nur noch vier Jahre Basketball zu spielen, hält das Angebot der Franchise aber für zu gering, konnte man vor der Einführung der „Over 36“-Regel einfach ein weiteres Vertragsjahr anhängen, wobei der Spieler aber beabsichtigte, nach vier Saisons zurückzutreten und das letzte Jahr niemals in Anspruch zu nehmen. Er erhielt faktisch einen höher dotierten Vertrag, da er für das letzte Jahr bezahlt würde, aber nicht mehr für die Franchise auflief.
Nowitzki würde also dasselbe in einem Sechs-Jahres-Vertrag verdienen wie in einem Vier-Jahres-Vertrag. Konkret sieht das so aus, dass er bei den Mavericks für vier Jahre 96,1 Millionen Dollar verdienen kann, bei allen anderen Franchises wären es 93 Millionen Dollar. Der Gehaltsunterschied liegt darin begründet, dass die Mavericks Nowitzki einen Vertrag mit 10,5 Prozent Gehaltssteigung anbieten können, alle anderen Franchises haben nur die Möglichkeit, 8 Prozent Steigung anzubieten.
Sollte Nowitzki wirklich überlegen, bei einer neuen Franchise zu unterschreiben, würde ihn das finanziell nicht so massiv schaden wie den anderen Free Agents der jetzigen Offseason, bei denen es 31 Millionen Dollar weniger pro Vertrag wären. Bei Dirk Nowitzki sind dies gerade einmal drei Millionen.
Neue Optionen im Maximalvertrag
Ein neuer Vertrag bietet auch immer Raum für Veränderungen. So können Spieler und Agent – bedingt durch die Position in den Verhandlungen – zusätzlich zum Gehalt weitere Optionen aushandeln, die verschiedene Auswirkungen auf den Spieler haben können.
Die häufigste Option, die durch die Medien wandert, ist die Möglichkeit Nowitzkis, eine „No Trade Clause“ in den Vertrag einzusetzen. Die „No Trade Clause“ gibt Nowitzki die Möglichkeit, jeden Trade zu blockieren, in den er involviert sein soll.
Vorstellbar wäre zumindest, dass ein abbauender, 36-jähriger Nowitzki im letzten Vertragsjahr als Trade-Masse genutzt wird, um die Mavericks zu verstärken. Mit einer „No Trade Clause“ kann Nowitzki sein Veto einlegen und den Trade verhindern. Für eine „No Trade Clause“ muss man acht Jahre in der Liga und mindestens die letzten vier Jahre bei der Franchise gespielt haben, bei der man die Klausel in den Vertrag einsetzen möchte.
Die Option würde Nowitzki sehr viel Macht zuspielen. Bezeichnend ist es, dass momentan nur ein Spieler in der NBA die Klausel in seinem Vertrag hat: Kobe Bryant von den Los Angeles Lakers. Nowitzkis Chancen, diese Klausel zu seinem neuen Vertrag hinzuzufügen – und nur bei einem neuen Vertrag ist es möglich, die Option einzubauen, bei einer Vertragsverlängerung wäre dies nicht möglich –, sind verhältnismäßig gut. Die Mavericks müssen ihn um jeden Preis halten, da der Kader ohne ihn nicht konkurrenzfähig wäre und trotzdem so teuer, dass man selbst durch Nowitzkis Abgang keinen Gehaltsspielraum hätte, um sich einen Ersatz zu suchen.
Der Vertragsausstieg als neuer Anfang in Dallas
Es ist noch nicht offiziell, dass Dirk Nowitzki seine Option ziehen wird und Free Agent im Sommer 2010 wird. Dabei geht es jedoch nicht primär darum, dass der Deutsche seine Franchise verlassen will, sondern um mögliche Vorteile pokert, die sowohl finanziell als auch in seinem Verhandlungsstatus zu finden sind.
Aus welchem Grund Dirk seine Option ziehen will, ist abschließend nicht zu beurteilen, dafür müsste er sich selbst dazu äußern. Aus pragmatischer Sicht ist die Entscheidung allerdings zu begrüßen und nachvollziehbar.
Dirk Nowitzki kann sich seinen Status in Dallas entsprechend durch die „No Trade Clause“ absichern, dass er seinen Basketball-Lebensabend da verbringt, wo er es möchte. Zudem kann er finanziell planen, da er konkrete Zahlen vorgelegt bekommt. Dabei ist bisher völlig außer Acht gelassen worden, dass Nowitzki auch aussteigen könnte, um keinen Max-Vertrag zu unterschreiben, sondern auf Gehalt verzichtet.
Dies könnte Mark Cuban dazu bewegen, jede zur Verfügung stehende Ausnahme einzusetzen, um die Mavericks gezielt zu verstärken und noch mal aufzurüsten, um das einzige Ziel anzugehen, das Nowitzki in der NBA noch erreichen will: einen Meisterschaftsring nach Dallas zu holen.






von eightch 26.05.10 um 12:01:52
sehr gut aufgeschlüsselt...
ich denke allerdings auch das es dirk hier hauptsächlich darum geht einen optimalen "rentenvertrag" abzuschließen (was höhe - vor allem im blick auf die anstehenden verhandlungen - und klauseln betrifft)
von Bob!!! 26.05.10 um 12:46:38
was dirk wohl am meisten interessieren wird ist, was nelson & cuban für moves machen damit dallas endlich meister wird. dass er FA ist und von anderen vereinen angebote bekommt, erhöht den druck zusätzlich auf das management. ich denke letztendlich wird dirk einen neuen 4-jahres-vertrag bekommen und nach 2 meisterschaften mit 36 wieder zurück in die bbl kommen ;)
von KingCrunch 26.05.10 um 12:47:47
Hm, das weiß ich nicht. Wenn er nochmal einen Ring möchte und die Möglichkeit offfen halten will, auch mal getradet zu werden bzw. für eine andere Franchise zu spielen, sollte er sich finanziell ja auch nicht zu unattraktiv für die anderen machen...
Ich bin gespannt, ob er auf ein paar Euro verzichten wird, wirklich nen dicken Max-Vertrag haben möchte für 4-5 Jahre oder tatsächlich die Franchise wechselt, wenn kein Bombentrade passiert. Alles ist möglich.
Denke definitiv, dass der mögliche Ausstieg ein gutes Druckmittel gegenüber Nelson/Cuban ist.
von LilShaq34 26.05.10 um 14:14:43
Nowitzki war bisher nicht bekannt dafür das es ihm immer unbedingt um Geld geht, auch wenn es menschlich ist eher den großen Scheck zu nehmen als den kleinen für die selbe Leistung. Geld schadet nie, aber fürs Gewinnen...ob da Dallas die Lösung ist. Seit Jahren schiebt Cuban den Kader hin und her, und die Besetzung liest sich ja auch gut: Kidd, Marion, Nowitzki, Butler. Namen die sich sehen lassen können. Leider nicht mehr so auf dem Spielfeld, da sieht man vergleichsweise wenig. Aber eines wird im Moment sehr vergessen: Der kommende Free-Agent Markt ist voller Hochkarätler, aber gibt es wirklich genug Geld für all diese Talente? Welches Team kann sich 3 Stars mit Max-Verträgen ans Bein binden und dann auch noch mit guten Rollenspielern mithalten? Dieses Jahr werden viele Stars verärgert sein, weil ein anderer Star ihm Dollars stielt und damit die Konkurrenzfähigkeit des Teams vernichtet. Wie beschrieben, selbst in Dallas sind die Konten voll, nur der Titel fehlt mal wieder, leider.
von oermserjung 26.05.10 um 14:30:51
Also ich bin auch der Meinung, dass Dirk in Dallas bleiben wird. Wie gesagt, er ist bekannt dafür sehr Loyal Dallas gegenüber zu sein... Und ich denke er wäre einer der wenigen Superstars, die auch für den Erfolg auf ein wenig Geld verzichten würden, wie es MJ in Chicago auch getan hat.
Nur muss dann auch wirklich was passieren in Dallas in der Offseason. Mit Marc Cuban hat man auf jedenfall den richtigen Besitzer, der auch bereit ist weitere Millionen zu bezahlen!!!
Ich hoffe für Dirk, dass sich ein großer Freeagent per sign and trade für Dallas entscheidet und Dallas kann ja Damp, Carroll und noch was anderes anbieten damit der Tradepartner wenigstens etwas als Gegenwert erhält.
Und meinte LBJ nicht nach Olympia, wie schön es ist mit Jason Kidd zusammen zu spielen? ;)
von almaen 26.05.10 um 17:45:52
Erstmal Kritik: Diese 31 Millionen Differenz für die anderen Free Agents... Da ist der Vertrag aber auch ein Jahr kürzer! Also wenn die nach fünf Jahren noch NBA-tauglich sind, dann verkleinern die die Lücke mit dem Anschlussvertrag noch erheblich. Letztlich geht es da um eine Handvoll Millionen, aber nicht mehr.
Um Dirks Option wird zu viel Wind gemacht. Die Gründe sind alle im Artikel drin:
- Ein neuer Vertrag wird nicht vom CBA kaputt gemacht.
- Er kann sich eine No-Trade-Klausel reinschreiben.
- Und ein bisschen Druck ausüben. Aber nur ein bisschen.
Das ganze Gequatsche von wegen "auf Geld verzichten" um dem Team zu helfen ist Blödsinn. Dallas kriegt keinen einzigen Cent Caproom, wenn Dirk verzichtet. Die liegen jetzt schon viel zu hoch. Mark Cuban ist verrückt genug, und er will den Titel um jeden Preis. Also wird er jeden Dollar ausgeben, von dem er glaubt, er bringt ihn ans Ziel. Kriegt er es hin, auf legalem Weg drei Spieler mit Max-Verträgen zu haben, dann bezahlt er das auch, wenn es Dallas die Championship bringen kann.
Und nicht zuletzt: Dirk verdient einen Max-Deal. Also soll er auch einen kriegen.
Was dann Dallas Wechselchancen angeht, wenn sein Vertrag zu teuer ist, also darum sollte er sich jetzt keinen Kopf machen. Wenn es drauf ankommt, kann er sich immer noch zu Dumpingpreisen aus seinem Vertrag rauskaufen lassen.
von D-One 26.05.10 um 18:18:00
@almaen: die 31 Millionen Differenz ergibt sich natürlich aus dem weiteren Vertragsjahr, völlig richtig. Aber Dallas kann dieses zusätzliche Jahr durch die "Over 36"-Regel eben nicht bieten. Dirk kann als einer von wenigen Akteuren fast ohne Gehaltsverlust (immerhin eine Million pro Jahr) die Franchise wecheln.
Sollte Dirk auf Geld verzichten, hat Dallas natürlich erstmal keinen Gehaltsspielraum mehr gewonnen, aber jeder Trade wird Dallas Geld kosten (es kommt mehr Gehalt rein als rausgeht) und irgendwann ist auch mal Mark Cubans Geldbeutel an einem Punkt angelangt, wo er zumindest überlegt, was er noch ausgeben soll. Ein Verzicht hätte schon seinen Sinn, auch wenn Dirk Max natürlich verdient.
von LilShaq34 26.05.10 um 19:59:26
Bitte immer bedenken das Dirk im Moment im besten Basketballalter ist, aber auch nicht jünger wird. Die Vergangenheit hat gezeigt in Form von Shaquille O'Neal und Kevin Garnett das mit dem Alter, wie soll es auch anderst sein, die Kräfte nachlassen. Mit 34 ist man nunmal nicht mehr so schnell und gut drauf wie mit 22. Die Frage ist immer wieweit ist noch die Perspektive für einen so dicken Vertrag. Wenn Nowitzki den unterschreibt, wird es definitiv der letzte sein.
P.S.: Ist schon immer wieder lustig wenn man bei Millionen von geringen Verlusten spricht XD
von oermserjung 26.05.10 um 20:20:39
@ LilShag34
Das mit dem Alter von Dirk stimmt natürlich. Er ist im Besten Basketballalter, aber den Vergleich mit Shaq anzustellen finde ich ein wenig schwer, bzw. mit vielen alternden Stars der Liga, da Dirk hauptsächlich von seinem Sprungwurf und seiner Finesse lebt und nicht durch pure Kraft und Athletik dominiert...
Ich bin gespannt was passieren wird.
von LilShaq34 27.05.10 um 01:37:53
Das Beispiel Shaq sollte nur verdeutlichen dass das Leistungsniveau sehr schnell fallen kann. Wer sich erinnert: Dr. Jerry Buss hat sich damals 2004 geweigert Shaq den Maximalvertrag zu geben. Das hat L.A. vermutlich einen weiteren Titel gekostet, im Nachhinein aber verständlich wenn man bedenkt wie sehr Shaq danach abgebaut hatte. Leider geht es im Basketball immer schneller als man denkt.
Aber stimmt, Kobe z.B. lebt fast nurnoch vom Sprungwurf, das kann noch über Jahre viele Punkte bringen. Wenn man an Abdul-Jabbar denkt der bis 40 seinen Hakenwurf auspackte...
P.S.: Kennt noch jemand den ehemaligen Nets-Center Jayson Williams? Obwohl der nie mehr spielte war er mit einem mit ca. 100 Millionen Dollar teuren Vertrag über Jahre der bestbezahlteste Spieler im Team. ;-)
von Mt.Mutombo 27.05.10 um 06:57:54
Ich habe auf hoopshype gelesen, dass es nach einhelliger Meinung der meistens Manager und Spieler 2011/12 zu einem Lock-Out kommt. Das wäre auch wichtig für Lebrons entscheidung, ,da alle Spieler ja 1 Jahr verlieren KÖNNTEN, um Meister zu werden. Dasselbe würde ja dann auch für Dirk gelten, der 1 Jahr im besten Alter verliert.
Was seine Spielfinesse betrifft, klar, der lebt vom Sprungwurf. Aber wenn mit 2.12m (2.16?) deine Knie schlapp machen vom hoch und runter laufen, dann holst du kaum rebounds, verteidigst weniger gut und somit sinkt auch deine Spielzeit. Was nutzt es wenn Nowe alles trifft und der Gegner im Gegenzug munter schalten und walten kann. Es geht ja nicht nur um seine Offense, wobei seine Defense zugegeben immer schon ein paar Jahre "älter" war als seine Offense :-)
Ich bin mal gespannt, Garnett hatte ja uach schon gesagt dass man oftmals seine besten Jahre wegen Treue verschenkt. Vielleicht geht Nowitzki, der ja finanziell sicher auch dicke saniert ist, dahin, wo Phil Jackson und Lebron James sich zusammen raufen ;-)
von bondré 27.05.10 um 22:40:44
warum sollte dirk einen großen vertrag anstreben? ich hab das gefühl, dirk hat gebetsmühlenartig in interviews wiederholt, er habe bereits genug geld in dieser liga verdient. für wenig geld zu einem titelanwärter wechseln, wie es payton und malone gemacht haben, ist doch auch für dirk eine gute option. so kann er doch zu jedem team wechseln, oder ist mir hier etwas entgangen?
von KingCrunch 28.05.10 um 09:04:35
Nee kann er theoretisch. Aber er ist definitiv für Payton/Malone-Moves noch zu jung. Die kann er immer noch mit 36 machen, NICHT mit 31 Jahren!
von Mt.Mutombo 28.05.10 um 09:42:30
Naja, Nowitzki, Bosh, Johnson, Wade und Lebron. Aua, das will ich nicht verteidigen... :-)
von Hurricane 28.05.10 um 13:47:30
Kann man aber auch sagen, wo bleibt dort dann die Defense.
von ca$hmoney 28.05.10 um 23:28:06
@Mutombo: Und Donald Trump bezahlt's;)...
von schlund 29.05.10 um 06:29:22
@ mutombo und woher die restlichen 4 bälle nehmen...oh man
von chasen 01.06.10 um 14:16:56
geil wärs auch falls amare phoenix verlassen sollte, wenn dirk sich dort nochmal mit nash vereint ;DD
von Mt.Mutombo 01.06.10 um 15:22:01
Ich glaub manche nehmen hier meine Kommentare auch ZU ernst, oder? :)
von oxymoron (x-over) 28.06.10 um 19:46:03
Nachdem sich die Mavs zunächst zuversichtlich gezeigt hatten, eine vorzeitige Vertragsverlängerung mit Nowitzki abzuschließen, berichtet die Dallas Morning News nun, dass Nowitzki doch aus seinem Vertrag aussteigen und zum Unrestricted Free Agent wird. [dallasnews.com]