Chicago Bulls
Plan B wie Boozer
Auch wenn die Offseason nur mittelmäßig verlaufen ist, hat man in Chicago wieder Grund sich auf die bevorstehende NBA-Saison 2010/2011 zu freuen. Gute, wenn auch nicht unbedingt die erhofften Verpflichtungen sind über die Bühne gegangen. Was können die Bulls mit diesem Kader erreichen?
Von Julian Barsch |
23.08.2010 | |
Vergangenheit und Offseason
Seitdem Michael Jordan für die Bulls aufgelaufen ist, zählen diese zu den beliebtesten Teams der Liga. Auch heute noch werden sie fast ausschließlich mit dem besten Spieler aller Zeiten in Verbindung gebracht. Durch die sechs errungenen Meisterschaften hat er die Messlatte für die nachfolgende Spielergeneration enorm hoch gelegt. Das Scheitern war somit schon so gut wie vorprogrammiert. Bis zur Saison 2004/05 versuchte die Franchise aus Illinois vergeblich einen Neuaufbau.
Doch in jener Spielzeit wiesen die Bulls das erste Mal wieder eine positive Bilanz auf, und es kehrte Hoffnung zurück nach Illinois. Mit Ben Gordon (Foto) und Luol Deng kamen zwei Hoffnungsträger per Draft ins Team und die Playoffs konnten wieder in Angriff genommen werden. Die wichtigste Verstärkung folgte dann aber einige Jahre später in Person von Derrick Rose. Dem Point Guard und Nummer-Eins-Pick von 2008 wurde eine große Zukunft vorausgesagt. Er zeigte auch gleich in seiner ersten Saison, zu was er fähig ist und erhielt völlig zu recht die Auszeichnung zum besten Rookie des Jahres. Als Lokalmatador gefeiert, brachte er neuen Schwung und eine gehörige Portion Talent in das Team. Man konnte wieder echten Playoff-Basketball genießen. Die Erstrundenserie zwischen den Bulls und den Boston Celtics ging als eine der besten (Auftakt-)Serien aller Zeiten in die Annalen ein.
In der letzten Saison legte die Franchise das Hauptaugenmerk darauf, genug Platz unter dem Salary Cap für die Top-Free Agents im Sommer zu schaffen. Der sportliche Aspekt trat hierbei oft in den Hintergrund, wobei dieser nicht so sehr vernachlässigt wurde, wie zum Beispiel in New York. Positiv war vor allem, dass mit Derrick Rose das erste Mal seit Michael Jordan wieder ein Spieler der Chicago Bulls beim All-Star Game vertreten war. Auch der Einzug in die Playoffs gelang noch kurz vor Ende der regulären Saison.
Nach der erwarteten Niederlage in der ersten Runde gegen die Cleveland Cavaliers sollte dann der nächste Schritt vollzogen werden und entweder Dwyane Wade, Chris Bosh und/oder LeBron James in der Offseason verpflichtet werden.
Durch einen Trade in der Draft-Nacht, der Kirk Hinrich (Foto) und den einzigen Pick (Nr.17) nach Washington verschiffte, schuf Chicago noch mehr Platz unter dem Salary Cap. Zwar würde dies nicht reichen zwei, zwei Free Agents mit Maximalverträgen auszustatten. Jedoch bestand beim Management die Hoffnung, der ein oder andere Star würde bei der Aussicht auf einen ambitionierten Kader auf ein wenig Geld verzichten.
Doch all diese Pläne konnten schnell wieder beseitigt werden. Auch wenn die Bulls lange als Topfavorit auf den „King“ galten, entschied sich LeBron James letztendlich zusammen mit Dwyane Wade und Chris Bosh für die Miami Heat. Somit musste ein Plan B her.
Mit Carlos Boozer verpflichteten die Bulls schließlich einen Spieler, der in der Zone punkten kann und dort die nötige Präsenz mitbringt. Des Weiteren wurde noch Kyle Korver mit einem Vertrag über drei Jahre und insgesamt 15 Millionen Dollar ausgestattet. Mit Ronnie Brewer nahmen sie noch einen weiteren Shooting Guard unter Vertrag. Zuletzt konnten C.J. Watson als Backup von Derrick Rose und Kurt Thomas als Verstärkung des Frontcourts verpflichtet werden.
Die bedeutendsten Abgänge des Teams sind der angesprochene Kirk Hinrich (per Trade nach Washington), Brad Miller (Houston Rockets) und Hakim Warrick (Phoenix Suns).
Die potentielle Starting Five
PG: Derrick Rose
SG: Ronnie Brewer
SF: Luol Deng
PF: Carlos Boozer
C: Joakim Noah
Head Coach
Die wichtigste Verpflichtung war aber eine andere: Als neuen Head Coach konnten die Bulls Tom Thibodeau (Foto) für sich gewinnen. In den letzten Jahren war er als Assistant Coach für die Boston Celtics tätig. Dort war Thibodeau für die Installation der herausragenden Verteidigung verantwortlich. Durch seinen extremen Einsatz und die Arbeit, die er leistet, kann er die Bulls mit seiner Philosophie zurück zum Erfolg bringen.
Allerdings war er bis jetzt erst einmal in seiner Karriere als Head Coach tätig, und dies nicht einmal in der NBA: im Jahr 1984 an seiner Alter Mater, dem Salem State College. Seitdem assistierte er bei sieben verschiedenen NBA-Teams. Ob seine Erfahrung für den Posten des Head Coaches der Chicago Bulls genügt, ist nicht sicher, aber der 52-Jährige ist schon lange im Geschäft. Mit entscheidend wird sein, wie er die Bulls in der Offensive agieren lassen wird, da dort unter Del Negro nicht immer alles so strukturiert abzulaufen schien. In Boston hat Thibodeau am Beispiel Doc Rivers erlebt, dass es sehr erfolgreich sein kann, einen Assistant Coach einen Job erledigen zu lassen, der sich dort besser auskennt.
Point Guard
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| Photo by Keith Allison (License: Attribution-Share Alike 2.0 Generic) |
Rose hat immer noch große Probleme mit seinem Distanzwurf (24,2% 3FG über seine zweijährige Karriere), aber genau daran hat er über den Sommer gearbeitet und wird auch weiterhin viel Zeit investieren. Seine Wurfquote aus dem Feld ist dagegen vorbildlich (48,9 %). Roses weitere Entwicklung wird mit entscheidend für die Zukunft der Bulls sein.
Für Entlastung wird hier C.J. Watson sorgen. In seiner NBA-Karriere spielte er bis jetzt ausschließlich für die Golden State Warriors und erzielte einen Durchschnitt von 8,7 Punkten. Der 26-Jährige unterzeichnete einen Vertrag über zwei Jahre und 6,5 Millionen Dollar. In der letzten Spielzeit gelang ihm mit 40 Punkten gegen die Sacramento Kings eine persönliche Karrierebestleistung. Mit seiner Schnelligkeit und Fähigkeit zu punkten soll er Energie von der Bank bringen. Ein klassischer Aufbau ist er also nicht.
Shooting Guard
Nach dem Abgang von Kirk Hinrich fand eine komplette „Renovierung“ auf der Zwei statt. Mit Ronnie Brewer (Foto) und Kyle Korver verpflichteten die Bulls zwei völlig neue Spielertypen. Brewer bekommt bei den Bulls einen Vertrag über drei Jahre und 12,5 Millionen Dollar. Allerdings ist das letzte Vertragsjahr nicht garantiert. Gerade defensiv erhofft sich der Coaching-Stab eine Menge vom 25-Jährigen. Seine Spielweise dürfte sehr gut in das Konzept von Head Coach Tom Thibodeau passen. In der Offense kann er das Team mit Athletik und Durchsetzungsvermögen verstärken.
Im Gegensatz dazu steht Kyle Korver. Der Distanzwurfspezialist wird dem Team eine Gefahr von jenseits der Dreierlinie geben, jedoch auch nicht viel mehr. Seine Quote aus dem letzten Jahr zeigt aber, dass er die 15 Millionen Dollar über drei Jahre durchaus wert ist. 53,6 Prozent von „Downtown“ schaffte vor ihm noch kein Spieler in der gesamten NBA-Historie.
Als ergänzender zwölfer Spieler kam Unrestricted Free Agent Keith Bogans, der vorige Saison bei den San Antonio Spurs gespielt hat. Der Veteran wird die Bulls 2.5 Millionen Dollar für eine Vertragslaufzeit über zwei Jahre kosten.
Small Forward
Wäre der Traum war geworden, würde hier jetzt LeBron James als Starting Small Forward genannt werden. So können die Bulls „nur“ Luol Deng (Foto) aufweisen. Aber auch das ist weit mehr als eine Notlösung. Auch wenn der Brite mit sudanesischen Wurzeln nicht die von ihm erhoffte Leistung über die letzten Saisons zeigen konnte, kann man mit dieser Besetzung doch zufrieden sein.
Aufgrund seiner Größe von 2,06 Meter und der Vielseitigkeit in der Offensive ist er hinter Derrick Rose und Carlos Boozer die wichtige dritte Scoring-Option. Er besticht mit einem sicheren Sprungwurf aus der Mitteldistanz und einem guten Inside-Game. Wie es von Absolventen der Duke University gewohnt ist, besitzt Deng gute Grundfertigkeiten und eine gute Arbeitseinstellung. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Defense: Genau wie Ronnie Brewer kann Deng mit einer langen Spannweite und guter Fußarbeit überzeugen. Mit diesen beiden Spielern haben die Bulls ein sehr starkes Duo für die Verteidigung auf dem Flügel, was, wie schon erwähnt, in der Philosophie von Head Coach Thibodeau einen sehr hohen Stellenwert hat.
Als Zweitbesetzung tritt James Johnson an, der in seine zweite Saison in der Liga geht. Von ihm wird eine Menge erwartet. Er gilt als Spieler mit Zukunft und soll an die erste Fünf herangeführt werden. Als zweiter Small Forward hinter Deng ist er die ideale Lösung, da er bereits gezeigt hat, dass er Potential hat. Durch ihn bekommt das Team einen athletischen Spieler, der sich für keine Arbeit auf dem Feld zu schade ist und jede Sekunde alles gibt.
Power Forward
Auf der Vier gab es die größte und wichtigste Transaktion in dieser Offseason. Carlos Boozer (Foto), ehemalige Spieler der Utah Jazz, verstärkt den Frontcourt der Bulls. Seit Jahren schon wird in Illinois ein Spieler vermisst, der die Punktelast auf den großen Positionen schultern und die nötige Präsenz unter dem Korb mitbringen kann. Durch die Verpflichtung von Boozer sollte diese Baustelle vorerst behoben sein. Wenn der Zweitrunden-Pick von 2002 weiter auf dem Level spielt, das er in Utah an den Tag gelegt hat, kann er die Bulls wieder in die oberen Regionen der Eastern Conference hieven. Doch ob sie dadurch zu einem Titelanwärter werden, ist fragwürdig.
Auch wenn seine Statistiken in der Postseason (fast) immer herausragend waren (Karriereschnitt: 20,3 PpG und 12,5 RpG), versagte er des Öfteren in den entscheidenden Spielen. Doch gerade eine konstante Leistung, auch in der wichtigen Phase der Saison, wird jetzt von ihm erwartet. Von NBA-Experten, wie zum Beispiel EPSNs David Thorpe, wird er als einer der besten Spieler angesehen, wenn es um das Punkten im Post und das Abschließen in Korbnähe mit beiden Händen geht.
Für Taj Gibson (Foto) war die Situation in der vergangenen Saison optimal, da er sehr viel Spielzeit bekam und sich entwickeln konnte. Allerdings zahlte er das Vertrauen auch mit guten Zahlen und Leistungen zurück. Mit Boozer wird ihm jetzt einer der besten Spieler der Liga auf dieser Position vor die Nase gesetzt. Wie viele Minuten er dort noch abgreifen wird, ist ungewiss. Klar ist aber, dass der 25-Jährige die erste Option von der Bank für die großen Positionen ist. Und im Falle einer Verletzung von Boozer sind die Bulls gewappnet und haben noch ein Ass in der Hinterhand.
Für die Entwicklung der jungen Spieler wie zum Beispiel Gibson kann es nur von Vorteil sein, dass Kurt Thomas als weiterer Big Man ebenfalls noch im Kader steht. Die „jungen Wilden“ werden von seiner Erfahrung aus 15 Jahren NBA profitieren. Zwar wird er der Mannschaft spielerisch nicht mehr so viel geben können, dafür aber in der Kabine umso mehr.
Center
Joakim Noah (Foto) hat sich in den letzten Jahren entgegen der Meinung einiger Experten zu einem der besten Center in der Eastern Conference entwickelt. Zwar ist er in der Offensive recht limitiert (10,7 PpG in der regulären Spielzeit), kann dafür aber defensiv und beim Rebound den Unterschied machen. Mit durchschnittlich 11 gefangenen Bällen von den Brettern war er einer der Top-Rebounder der ganzen Liga. In den Playoffs konnte er sich noch einmal steigern und war mit 13,2 Rebounds nur schlechter als sein jetziger Teamkamerad Carlos Boozer.
Von ihren Stärken und Schwächen ergänzen sich die beiden gut und werden eines der besten Frontcourt-Duos in der Liga stellen.
Hinter Noah ist mit Omer Asik noch ein türkisches Center-Projekt unter Vertrag. Allerdings ist es sehr unwahrscheinlich, dass er schon in dieser Saison viel Spielzeit bekommen wird. Es bleibt abzuwarten, wie sich der Zweitrunden-Pick von 2008 entwickelt.
Die Zukunft
Am Ende war es nicht die erhoffte Superstarverstärkung, aber trotzdem kann man die Chicago Bulls als eine der Gewinner dieser Offseason betrachten. Gerade die Rollenspieler ergeben mit ihren Stärken eine Menge Sinn. Zwar hat das Management das angestrebte Ziel verpasst, einen der drei Hauptpreise für sich zu gewinnen, doch jetzt gilt es, diese in der Saison zu schlagen.
Wenn sich Derrick Rose weiter verbessern kann, ist für dieses Team viel drin. Seine Entwicklung wird das Team maßgeblich beeinflussen. Einen weiteren wichtigen Baustein bildet natürlich auch Carlos Boozer. Schafft er es, sich gut einzufinden und das Team so zu verstärken wie es sich alle von ihm erhoffen? Wenn ja, kann er die Bulls in neue Sphären hieven, jedoch kann bei seinem Scheitern auch der Absturz folgen.
Prognose
Optimum
Carlos Boozer schlägt ein wie eine Bombe und legt 25 Zähler und zwölf Rebounds auf. Derrick Rose schafft es seinen Dreier konstant zu treffen und hebt damit sein Spiel auf ein neues Level. Die Bulls erreichen souverän als Zweiter die Playoffs und scheitern in den Conference Finals in sieben Spielen am späteren Meister, den Miami Heat. In den folgenden Jahren erreichen sie aber noch mehrmals die Finals und können auch eine Meisterschaft davontragen.
Realistisch
In einer überzeugenden Saison kommen die Bulls auf den dritten Rang der Eastern Conference. Derrick Rose verbessert sich stetig und wächst zum echten Star. Die drei ehemaligen Jazz-Spieler Boozer, Korver und Brewer bringen das Team aufgrund ihrer individuellen Stärken enorm weiter. In der zweiten Runde der Playoffs scheitert man jedoch an den Magic und Dwight Howard. In den nächsten Jahren wächst das Team immer weiter zusammen und es entsteht ein harter Kampf um die Spitze im Osten mit den Miami Heat.
Floptimum
Nach einem schwachen Saisonstart fällt Hoffnungsträger Boozer für den Rest der Saison verletzungsbedingt aus. Aufgrund dessen muss Derrick Rose die offensive Last (fast) alleine tragen. Genau wie in der vergangenen Saison können die Playoffs knapp erreicht werden. Allerdings ist dort schon in Runde eins gegen die Heat Schluss. Die Enttäuschung in der Windy City ist riesengroß und die Zukunft ungewiss.







von Dickson 24.08.10 um 11:59:36
toller artikel, bitte auch in dieser form über die rockets...
zu den bulls?
noah und boozer starten und dann kommen von der bank gibson und? thomas oder asik?
mutig...
von Clodewich 24.08.10 um 15:17:05
Asik zeigt gerade bei der Nationalmannschaft, dass er das Potenzial besitzt, mindestens ein solider NBA-Backup zu werden. Noah schätze ich eh nicht so dominant ein, dass keiner der anderen großen Jungs Einsatzzeit bekommen würde. Von Ronnie Brewer auf der Zwei muss ich mich erst überzeugen lassen, das ist für mich noch die Wackelposition im Team.
von KingKolibri 24.08.10 um 15:20:12
Boozer 25 und 12? Das wäre kein Optimum, das wäre unrealistisch! Und wenn das passiert, verpassen die Bulls die Playoffs! Optimal wäre, ihn und Deng schnellstmöglich in einem Multiteamtrade los zu werden und sich Melo und Beiwerk im Lowpost zu holen! Die Bulls brauchen jemanden der aus jeder Lage scoren kann...
(und nicht 1,05 groß ist & Ben Gordon heißt) ;)
Die Verpflichtungen außer Boozer sind stark, aber vielleicht überrascht uns Mr.Brusthaar ja, und hat doch woanders unterschrieben, hat es aber nur vergessen ;)
von KingKolibri 24.08.10 um 15:21:47
Sorry, es heißt Optimum! ;)
von The Answer #3 25.08.10 um 18:06:50
Dass Boozer 25/12 abliefert ist echt unrealistisch. Wenn er das nicht mal unter einem Aufbau wie D-Will geschafft hat...
Rose ist ein scorender PG der knapp 4 Assists weniger liefert und den Ball eher braucht. Aber 18/10 sollten für Boozer wohl drin sein.
von nicoquanz 25.08.10 um 20:52:25
ich finde die analyse gut allerdings bei den möglichkeiten vom ausgang der saison schwachsinnig....... der autor ist wohl ein verkappter bulls fanatiker früherer tage..... optimal: die bulls scheitern im conference finale an den celtics heat oder magic... normal: 2 runden aus gegen eines der 3 top teams ( 4:2) wenns ganz dumm läuft werden die playoffs verpasst aber ich denke fall 2 wird eintreffen aber das man im optmum in der lage ist einen titel zu holen sorry.... schwachsinn........ man müsste dann ja 2 top teams aus dem osten schlagen unddie lakers in dne finals NIEEEEEMALS
von nicoquanz 25.08.10 um 20:53:21
ich finde die analyse gut allerdings bei den möglichkeiten vom ausgang der saison schwachsinnig....... der autor ist wohl ein verkappter bulls fanatiker früherer tage..... optimal: die bulls scheitern im conference finale an den celtics heat oder magic... normal: 2 runden aus gegen eines der 3 top teams ( 4:2) wenns ganz dumm läuft werden die playoffs verpasst aber ich denke fall 2 wird eintreffen aber das man im optmum in der lage ist einen titel zu holen sorry.... schwachsinn........ man müsste dann ja 2 top teams aus dem osten schlagen unddie lakers in dne finals NIEEEEEMALS und zur zukunft werden die bulls nicht um die spitze im osten mitspielen eher ein team das regelmäßig kanonenfutter in runde 2 ist
von Mt.Mutombo 27.08.10 um 07:34:36
Also meiner Meinung nach hat sich Chicago im Osten mit am Besten verstärkt. Brewer, Korver, Watson, das sind alles Leute, die in anderen Teams 6th Man wären. Eine gute Bank ist nicht zu unterschätzen und ich denke, dass das Team es sehr weit bringen kann. Einzig ein dominanter Center könnte fehlen. Wieviel Boozer jetzt statistisch auflegen kann ist doch unerheblich, er ist aber auf jeden Fall eine Verstärkung.
von Raquel 27.08.10 um 10:26:41
Naja, dominanter Center ist relativ. Defensiv ist Noah schon ziemlich dominant. Und ob die Offensiv jetzt unbedingt noch einen Zonenspieler mit 20 PpG brauchen ist so eine Frage, die Würfe sind ohnehin schon so ziemlich verteilt. Außerdem hat Noah letztes Jahr schon gezeigt, dass er auch mal in der Offense aus dem Schatten treten kann, wenn man ihn braucht.
Sonst sehe ich das ähnlich wie "Dino". Bin auf die Bulls gespannt.
von Mt.Mutombo 28.08.10 um 06:52:37
Wenn dem so ist, hab ich nix gesagt - ich habe nur 2-3 Spiele der Bulls übers TV gesehen und fand, das Noah durch die fehlende Masse und nicht wirklich geniales Positionspiel in der Defense aufmerksamkeit erregte. Kann aber gut sein dass sich das ja geändert hat. Auf jeden Fall ist der Typ ein Energizer und wirft seinen Körper schonungslos überall hin.
Würde es eigtl. theoretisch chancen geben, dass die Bulls sich Carmelo Anthony holen? Ich glaub nicht dran, aber wenn der von Denver wechseln sollte, dann doch wohl im Moment zu einem Team wo er direkt um einen Titel mitzockt, oder?
von D-HOW 29.08.10 um 00:20:08
Ersteinmal ein toller Artikel !
So, warum sollte es denn so unrealistisch sein, dass Boozer 25 und 12 auflegt?
Hat er denn nicht oft genug gezeigt, dass er das drauf hat ? hier spricht jetzt kein Boozer, Jazz, oder Bulls - Fanatiker, ich halte dennoch einiges von ihm !
Auch wenn ihm jetzt ein PG zur Seite gestellt wird, der in erster Linie scort, und weniger Assists gibt als D-Will. Trotzdem kann ein Boozer sich Würfe etc selbst verschaffen !
Wie Brewer sich einbringen wird, bin ich auch gespannt. Fands sehr schade, dass Hinrich nach Washington gehen musste, zumal das letzte Saison ja sehr gut mit Rose und ihm geklappt hat !
Aber warten wir es ab.....
2.Runde oder Conference Finals ist drin !
von Treffnix 29.08.10 um 01:16:55
Also an 25/12 für Boozer glaube ich jetzt nicht wirklich, aber ich denke Boozer wird durch seine Präsenz im Frontcourt Noah die Möglichkeit geben, seinen offensiven Output zu steigern. Noah hat den nötigen Ehrgeiz nochmal eine Schippe draufzupacken.
von Milo$ 29.08.10 um 10:38:11
Ich muss sagen das ich 25/12 für C.Boozer als gutes Ziel sehe, aber ich sehe es viel wichtiger ob ein D.Rose gutes Pick&Roll spielt mit Boozer wie Delron W. denn nur durch gute pässe kann ein C.Boozer solche Stats erreichen.
Der Beste Power.F der Saison 2010/11 wird mit Sicherheit Amare Stoudemire ! D.Antoni wird fast alles über Ihn spielen.
von Raquel 29.08.10 um 11:09:38
Wo wir grad von den besten Spielern reden: Ich bin mal gespannt, wie 20-Millionen-Darko einschlagen wird! :D
von KingKolibri 29.08.10 um 11:40:18
Also icke denk ja auch, dass der Boozer Freiräum,e schaffen wird, aber nicht für Noah, sondern für den Korver (von außen) und für Rose´s neuen Midrange-Jumper...
Aber er war/ist dennoch nicht im Entferntesten was die Bulls brauchten. Dem Mann wird in Utah nicht nachgeweint...
Wenn Korver annähernd seine 3ptQuote hält und C.J. Watson Energie von der Bank bringt, Noah ohne Verletzung das tut, was er immer tut und der Kern Normallleistung erreicht (obwohl, was ist bei Deng Normalleistung;) ?)
dann ist alles drin, außer der Titel...
Boston macht sich durch diese ganzen Oldie FA´s schwächer. Mehr Minutenverteilung und ein stressender Shaq... Ich freu mich schon... Und ach ja, Ich glaub auch, dass Stoudemire ne gute Saison spielen wird, aber der beste PF der Liga wird dieses Jahr wie eigentlich jedes Jahr Tim Duncan. Denk mal nach @Milo$... Der muss ziemlich angepisst sein, nachdem seine Kameraden ihm schon wieder die Chance auf seinen nächsten Titel verwehrt haben... Da bin ich echt gespannt drauf... Wenn der 5 Minuten pro Spiel länger ran darf, liefert er ne 20-13-5 Saison ab... plus 2,5 Blocks... Und er hat bewiesen, dass er das könnte...
von Carlos Boozer 29.08.10 um 21:34:08
noah und boozer unter dem korb - ein ganz ganz ganz starkes duo! hinzu kommt derrick rose, der boozer mit unglaublichen pässen füttern wird! ich freue mich auf tollen basketball aus windy city!
von Magic-Marco8 31.08.10 um 22:13:02
fein das auch mal der tim star hier genannt wird!amare wird mega stats pumpen, aber diese sagen nicht unbedingt alles über seinenwert für ein team aus. ich sage es seit etwas mehr als zehn jahren: pack duncan in ein team und die rollenspieler werden alle um welten besser. einfach: er ist ein winner, amare noch nicht. ohne nen 2ten star wird sich dies auch mal erst nicht ändern. bosh z.b. hat áuch gezeigt, dass er alleine kein team zum sieger- team machen kann. zu den heat zu gehen zeigt, dass er keine eier hat und mit 15pkt im schnitt und ohne gute defense versucht an der seite von den andern beiden seinen ring einzupacken. er ist auch nie im leben einer der besten 15 spieler der liga. darum nicht big 3 sondern big, big two.
boozer wird betimmt einige minuten an gibson abdrücken müssen, aber das kennt boozer ja von den jazz.
die bulls werden viel von rose jumper leben und hoffentlich von den beiden neuen 2ern.