Playoff-Fieber Teil Eins
Von Mario Kyriasoglou |
25.04.2005 | |
Wahnsinn, was für eine Nacht!
Nachdem die Miami Heat nur einen eher kurzen Gastauftritt von Shaq benötigten, um eins der heißesten Teams der Liga in die Schranken zu verweisen, zeigten die Bulls, dass ein starkes Kollektiv einem Trio von Stars durchaus überlegen ist. Ben Gordon spielte Gilbert Arenas an die Wand, Andres Nocioni dominierte Antawn Jamison und Kirk Hinrich brachte seine übliche, unauffällige Top-Leistung. Die Bulls sind deshalb so schwer auszurechnen, weil in der entscheidenden Phase keiner Angst hat, Verantwortung zu übernehmen. Die Routiniers Antonio Davis und Othella Harrington zeigten solide Leistungen und ließen den Ausfall von Eddy Curry vergessen. All das ist sicher kein Grund, euphorisch zu werden, aber in der Verfassung können die Bulls so manche Top-Mannschaft ganz gehörig ärgern.
Danach nutzen die Nuggets eiskalt den schlechten Tag von Tim Duncan aus und stahlen, angeführt von den bärenstarken Andre Miller und Marcus Camby, das Heimrecht. Spiel Zwei wird wegweisend sein für diese Serie, denn noch eine derart inkonstante Leistung könnte das Ende aller Titelträume für San Antonio bedeuten.
Wie erwartet keine Probleme hatte Phoenix mit den Grizzlies. Steve Nash konnte einmal mehr beweisen, warum er der wertvollste Spieler der Liga ist. Fakt ist: Ohne Nash sind die Suns in etwa auf Memphis' Niveau, mit ihm sind sie das beste Team der Regular Season.




von Crossover 30.05.2012 um 10:52:25
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