Nicht den Teufel an die Wand malen
Von Christian Burmeister |
09.12.2007 | |
Der Monat Dezember könnte im Grunde genommen eigentlich so schön sein. Adventszeit, Weihnachten, Silvester - Zeit für Ruhe und Besinnlichkeit, wenn ich jedoch auf die aktuelle Verletztenliste der Hornets schaue, ist es mit der Ruhe und Besinnlichkeit gleich mal wieder vorbei. Pünktlich wie im vergangenen Jahr eskaliert die Situation um die verletzten Spieler in New Orleans. Heute Nacht gehts gegen die Seattle Sonics und das unter folgenden Vorzeichen:
Peja Stojakovic verpasst sein erstes Spiel wegen einer Leistenzerrung, Morris Peterson fällt mit schmerzendem Rücken aus, Rookie Julian Wright wird wohl starten, er verdrehte sich aber beim Sieg gegen Memphis den rechten Fuss. Doch damit nicht genug, Ryan Bowen hat mittlerweile schon sieben Spiele wegen eines kaputten linken Knöchels verpasst, unter gleichem Schicksal leidet Rookie Nr.2 Adam Haluska. Ein verletzungsfreier Dezember wäre bei den Hornets ja auch eigentlich eine riesige Überraschung.
Reisen wir doch mal in der Zeit zurück und analysieren den Monat Dezember des Jahres 2006. Chris Paul verletzte sich am zweiten Weihnachtstag im Spiel gegen Seattle den rechten Knöchel und verpasste anschließend 17 Spiele. Im selben Monat musste Forward David West sich einer Operation am Ellenbogen unterziehen, er fiel 30 Spiele aus. Peja Stojakovic wurde am verletzten Rücken operiert und fiel die komplette letzte Saison aus, Bobby Jackson brach sich fünf Rippen und fehlte anschließend 21 Spiele. Resultat der Verletztenmisere: Playoffplatz verpasst! Man soll ja niemals zu pessimistisch denken, aber bestimmte Dinge werden sich bei den Hornets wohl niemals ändern. Wenn der Dezember schon wieder so beginnt, müssen eigentlich laut Wahrscheinlichkeit die Hiobsbotschaften allerspätestens am 31. Dezember ins Haus schneien.




von Crossover 30.05.2012 um 10:52:19
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