Ben Gordon und das liebe Geld

Von Christian Guse
 06.07.2009 |

Vor einem Jahr boten die Chicago Bulls ihrem Shooting Guard Ben Gordon 58 Millionen US-Dollar für einen Vertrag über sechs Jahre an. Für Gordon war diese Summe nicht ausreichend, er lehnte ab um dann kurz vor Saisonstart für die Qualifying Offer von 6,4 Millionen für ein Jahr zu unterschreiben. Gordon sah darin seine Chance, in diesem Jahr eben einen höher dotierten Vertrag zu unterzeichnen.

Gemunkelt wurde, dass die Bulls erneut "nur" eben jene 58 Millionen  aufriefen, andere Gerüchte besagen gar, dass sie Gordon überhaupt kein Angebot unterbreiteten. Stattdessen wurden die Detroit Pistons aktiv, und nun zieht Chicagos bester Scorer nach Osten mit 55 Millionen über fünf Jahre im Gepäck. Schnell fällt in dem Zusammenhang das Wort "überbezahlt". Aber was bedeutet dies?

Meist wird von "überbezahlt" gesprochen, wenn der Eindruck entsteht, dass ein Team dieselbe Leistung auch für ein geringeres Gehalt bekommen könnte. Allerdings beruht das zumeist dann mehr auf ein Bauchgefühl. Eine objektive Basis für das Gehalt eines Spielers ist dabei auch schwer einzuführen. Hierbei können nicht nur sportliche Gründe berücksichtigt werden, sondern es muss auch die finanzielle Seite, sprich das Marketing, einbezogen werden. Beispielsweise war Allen Iverson sportlich gesehen sein Maximalvertrag nie wert, dennoch füllte er die Halle in Philadelphia, er ist mit Sicherheit einer der größten Marketing-Phänomene der NBA in den letzten 13 Jahren. Allein darüber hat er sich seinen Maximalvertrag verdient. Es ist aber schwierig, das für jeden Spieler objektiv einzuschätzen, daher beschränke ich mich auf die sportliche Seite, und gehe dabei der Frage nach, ob Ben Gordon tatsächlich "überbezahlt" ist.

Als Fan der Chicago Bulls weine ich seinem Abgang nicht unbedingt eine Träne nach, dennoch lohnt sich ein Blick zurück. Insgesamt 398 Spiele in der regulären Saison und 29 Playoff-Partien bestritt Gordon für die Bulls. Dabei machte er im Schnitt beachtliche 18.6 Punkte je Spiel. Mit 770 erfolgreichen Dreiern führt er die All-Time Liste der Franchise an. Die 41.5% Trefferquote von "Downtown" sind exzellent. Damit sind auch die wesentlichen Stärken Gordons auf dem Spielfeld genannt, er ist ein guter Scorer mit einem starken Dreier. Gedraftet hatten die Bulls ihn 2004 aber auch, weil John Paxson (damaliger GM der Bulls) glaubte, Gordon sei ein Combo-Guard, ein Spieler, der eben auch auf der Position des Point Guards spielen könnte. Während das in der Defensive ganz gut funktioniert, fehlen Gordon dafür aber in der Offensive jene wichtigen Merkmale eines Spielmachers. Sein Ball Handling ist eher unterdurchschnittlich, seine Passfähigkeiten mager und seine Courtvision kaum existent. Mit 1,90 m Körpergröße fehlt es ihm aber eben doch an Länge, um dauerhaft auf der Zwei aufzulaufen.

Ben Gordon noch im Trikot der Chicago Bulls (Photo by Keith Allison (License: Attribution-Share Alike 2.0 Generic))

Aufgrund der Querelen um die Vertragsverlängerung in Chicago könnte der Eindruck entstanden sein, dass Gordon menschlich vielleicht ein Problem darstellen könnte. Dies ist aber mitnichten so. Ben Gordon verfügt über eine vorzügliche Arbeitseinstellung, er verhielt sich trotz der Vertragsstreitigkeiten absolut professionell. Einzig ein paar angebliche Streitigkeiten mit Luol Deng bezüglich der Anzahl der Würfe sind bekannt geworden. Natürlich war Gordon auf sein eigenes Wohl bedacht, hatte dabei aber nie vergessen, dass er in einem Team Basketball spielt. Es gab nie Beschwerden von ihm, wenn er von der Bank aus das Spiel beginnen musste (nebenbei sei angemerkt, dass er in seiner Rookie-Saison gar zum besten sechsten Mann der NBA ernannt wurde!), auch forderte er nicht mehr Spielzeit oder eben jetzt im Vertragsjahr mehr Würfe, zumeist hat er eher emotionslos seinen Job erledigt. Das muss ihm auf jeden Fall zu Gute gehalten werden.

Nun stellte ich mir aber die Frage, ob sich 55 Millionen für fünf Jahre sportlich begründen lassen. Dabei fiel mein Blick auf eine Statistik namens Win Shares. Eingeführt von Justin Kubatko (Gründer der Webseite basketball-reference.com) bietet diese Statistik einen Anhaltspunkt dafür, wie groß der Anteil eines einzelnen Spielers am Teamerfolg ist. Die sich ergebene Zahl kann dabei als Maß dafür interpretiert werden, wie viele Siege ein Spieler generierte. Ben Gordon kam dabei in der letzten Saison auf exakt sieben. Das bedeutet nun, dass er für 17,1% aller Siege verantwortlich war. Das nun auf die gesamte Gehaltsliste der Bulls angewandt (immerhin 67,7 Millionen), ergibt nun fast 11,6 Millionen. Davon ausgehend, dass Ben Gordon dieselbe Anzahl von Win Shares erneut erreicht, wäre also Ben Gordon auf keinen Fall „überbezahlt“. Da aber jedes Team eine andere Payroll hat, ist das vielleicht nicht die bestmögliche Variante, den finanziellen Wert über diesen Weg zu berechnen. Als Gegenbeispiel sei mal David Lee genannt, der aufgrund der mit 96,6 Millionen völlig überfüllten Gehaltsliste der New York Knicks mal eben schlappe 28,7 Millionen wert gewesen wäre.

Eine bessere Möglichkeit wäre, das über den Betrag des Salary Caps abzuschätzen. Jener betrug in der abgelaufenen Saison immerhin 58,7 Millionen, was dann im Falle Ben Gordons ziemlich genau zehn Millionen bedeuten würde. Das wäre zwar unterhalb der genannten elf Millionen im Durchschnitt (55 Millionen über fünf Jahre), allerdings muss dabei auch bedacht werden, dass eine Steigerung um 8% jährlich möglich ist. Startet der Vertrag also nun bei zehn Millionen, dann ergeben sich nach Ablauf der fünf Jahre insgesamt 58,7 Millionen als angemessenes Gehalt. Auch hierbei ergibt sich nun, dass Ben Gordon keineswegs "überbezahlt" wäre.

Als letzter Weg wäre noch der Vergleich zu einem imaginären Durchschnittsspieler möglich, also einem Spieler, der 4.1 Win Shares generiert (50% Spielzeit bei einem Team mit 41 Siegen) und dabei exakt das Durchschnittsgehalt eines NBA-Spielers (Mid-Level Exception, MLE) bezahlt bekäme. Gordon erreichte demnach 1,71-mal mehr Win Shares, was sich in Multiplikation zu den ungefähr 5,6 Millionen der MLE zu ca. 9,5 Millionen Einstiegsgehalt ergeben würde. Dies wären dann 55,7 Millionen über die besagten fünf Jahre und erneut der Hinweis, dass Ben Gordon nicht in die Kategorie "überbezahlt" fiele.

All das beruht aber nun auf der Annahme, dass Ben Gordon in der nächsten Saison wieder ebenso eine große Rolle spielen kann, wie in der Spielzeit 2008/09. Das darf aber für die Chicago Bulls bezweifelt werden. Warum dies so ist, lässt sich bei einem Blick auf den Kader verdeutlichen.

Der wichtigste Faktor ist dabei Derrick Rose. Jener soll in der nächsten Saison eine noch größere Rolle einnehmen, wofür er nun auch den Ball in seinen Händen benötigt. Gerade da würde aber dazu führen, dass Ben Gordon häufiger auch abseits des Balles in der Offensive agieren müsste, was nicht zu seinen Stärken zählt. Gordon ist keineswegs ein Spotup-Shooter, was einige meinen könnten, sondern primär ein Scorer, ein Spieler, der für sich selbst Scoring-Möglichkeiten kreiert. Dabei ist er aus dem Dribbling heraus wesentlich stärker, als ein Spieler, der immer nur um Blöcke rennt. Letzteres kann beispielsweise Kirk Hinrich deutlich besser, der zudem auch noch die Position des Backups für Rose übernehmen kann. Hierbei spielt auch die Defensive eine Rolle, da weder Rose noch Gordon über die Größe verfügen, um dauerhaft Shooting Guards zu verteidigen, ergibt sich mit beiden zusammen ein Problem. Hinrich dagegen ist in der Lage, eben auch größere Spieler effektiv zu verteidigen.

Derrick Rose im Spiel gegen die Washington Wizards (Photo by Keith Allison (License: Attribution-Share Alike 2.0 Generic))

Des Weiteren haben die Bulls mit John Salmons einen Spieler im Kader, der sowohl offensiv wie auch defensiv sehr gut als Shooting Guard agiert. Salmons war immerhin in der Lage 18 PpG beizusteuern, einen Wert, den er auch in der kommenden Saison erreichen sollte. Als Small Forward wird ein gesunder Luol Deng zurückerwartet, der ebenso in der Lage ist, um die 18 PpG einzustreuen. Wichtig wäre es, dass Deng deutlich konstanter von jenseits der Dreierlinie treffen kann. Das würde dann mehr Platz für Derrick Rose für den Zug zum Korb geben. Damit hätten die Bulls dann neben Hinrich und Salmons einen weiteren konstanten Dreierschützen, was das Loch durch Gordons Abgang auffüllen sollte.

Hinrich kostet für die nächsten drei Jahre 26,5 Millionen, und er ist somit günstiger als Ben Gordon. Die knapp 21 PpG, die Ben Gordon erzielte, können insgesamt durch Rose, Deng, Salmons und Hinrich aufgefangen werden. Sowohl Salmons als auch Hinrich sind dabei sogar in der Lage, effizienter zu punkten als Ben Gordon. Auch Deng ist bezüglich der Effizienz kein Rückschritt. Einzig Derrick Rose ist mit einem Fragezeichen versehen, wobei seine Scoring-Effizienz wohl auch davon abhängen wird, ob er entsprechende Fouls diesmal auch gepfiffen bekommt. Eine Verbesserung des Wurfes ist allerdings auch ein Muss für Rose.

Insgesamt bleibt als Vorschau für die Bulls anzunehmen, dass Ben Gordon in einer kleineren Rolle tatsächlich dann mit 55/5 überbezahlt wäre. Es ist aber zu beachten, dass dafür die gesamte Kaderstruktur eher verantwortlich ist als Ben Gordon selbst. Bei den Detroit Pistons sieht das nun etwas anders aus. Rodney Stuckey verfügt als ihr zukünftiger Point Guard über die Größe, sodass Ben Gordon neben ihm dann auch die Point Guards des Gegners verteidigen kann. Auch fehlt es den Pistons an konstantem Scoring und mit Tayshaun Prince wäre ein Flügelspieler vorhanden, der die Spielmacherrolle stärker ausüben könnte, sollte Ben Gordon und Richard Hamilton mal gleichzeitig im Backcourt auflaufen. Da Gordon im Gegensatz zu Iverson oder eben Hamilton keinerlei Probleme hat, seine Leistungen abzurufen, wenn er nicht Starter ist, sollte das auch bezüglich der Teamchemie wieder besser funktionieren. Bei den Pistons traue ich Gordon auf jeden Fall eine Rolle zu, die sein Gehalt dann sportlich auch wieder rechtfertigt. Ich verbleibe also bei der Ansicht, dass Ben Gordon nicht überbezahlt ist, und so wie ich ihn die letzten Jahre im Trikot der Bulls erlebte, wird er alles daran setzen, seinen Kritikern zu beweisen, dass er jeden Penny wert ist.

Nebenbei sei noch angemerkt: 2004 gewann Ben Gordon mit den Connecticut Huskies die College-Meisterschaft. Mit im Team dabei war übrigens ein gewisser Charlie Villanueva. Jetzt fehlt nur noch Emeka Okafor, dann sind die drei Spieler, des 2004er Huskie-Kaders, die am besten in der NBA bisher agierten, bei den Pistons unter Vertrag.

 



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Kommentare

(15 Kommentare bisher)

von De Dreier 06.07.09 um 17:56:26


First!

;)

Schöner Artikel und auch ziemlich überzeugend. Allerdings darf man die abstrusen Win Shares ruhig noch kritischer sehen, aber du setzt dich damit schon sehr differenziert auseinander.

Unterm Strich sehe ich das wie du: Gordon weg aus Chicago ist kein Unglück und sein neuer Vertrag ok.



von justuskoch 06.07.09 um 18:50:06


die artikel bei crossover werden immer besser :-)
weiter so



von SamSemiLia 06.07.09 um 22:42:25


Sehr starker Artikel. Selten sooo interessiert einen Artikel gelesen :D



von flashbang 07.07.09 um 00:04:20


ja finde ich auch. nice!



von ynnoc23 07.07.09 um 00:25:23


ich fand den artikel auch sehr gut...bis auf eine sache...allen iverson war sportlich gesehen seinen maximalvertrag nie wert??? Naja...vielleicht nicht bei den pistons...aber in philly? Ich bin kein iverson fan aber zu philly zeiten war er sein geld definitiv wert.



von Teflon_Don 07.07.09 um 00:57:41


das würde mich allerdings auch interessieren! in philly war er zu topzeiten einer der besten fünf spieler der liga! er hat eine durchschnittliche mannschaft in die finals geführt und wurde zurecht mvp! was wäre philly ohne ai gewesen?! natürlich kann man sagen, dass er keinen ring hat respektive sein team nie zum ultimativen erfolg führen konnte. aber dann wären doch beinahe alle topstars der liga sportlich gesehen keinen maximal-vertrag wert. oder sehe ich das falsch?



von Jan118 07.07.09 um 07:24:47


Das AI sportlich seinen Vertrag nicht wert war, bezog sich doch ausschließlich auf die letzte Saison in Detroit.



von Jan118 07.07.09 um 07:25:53


uuuppps...sorry, da habe ich mich verlesen. Vergesst was ich gerade geschrieben habe.



von Junie 07.07.09 um 11:14:51


Klasse Artikel, vor allem sehen wir hier mal einen ganz anderen Blickwinkel hinsichtlich der Verträge. Allerdings bleibe ich bei der Meinung, dass die Gehälter im Allgemeinen in der NBA zu hoch sind. Die Teambesitzer und Manager sollten sich mal alle zusammen setzen und sich überlegen, ob es wirklich Sinn macht, mittelmäßigen Spielern die Millionen in den A.... zu blasen. Denkt mal an Spieler wie Brian Scalabrini, Austin Croshere, Jared Jeffries, Brian Cardinal, Jerome James und wie sie nicht alle heißen. Gab da erst neulich ein Interview mit Keith Glass. Der Mann hat mit den meisten seiner Aussagen sowas von Recht



von BerlinAir 07.07.09 um 12:43:21


Artikel aus Sicht eines Piston-Fans geschrieben. Vernachlässigt die größte Schwäche der Pistons, die sie auch die letzte Saison gekostet hat: trotz der blue-collar-"Arbeiter"-Attitüde, mit der sie sich gern geben, sind die Egos von Tay, Rip und Co. bis zum Platzen aufgeblasen. Es geht gar nicht darum, wer startet, sondern Rip kommt einfach nicht mit nem besseren Spieler auf seiner Position klar, und Tay ist einer, der Seilschaften über den Teamerfolg stellt. A.I. trägt die geringste Schuld am Scheitern des Experiments, wer die Spiele gesehen hat (und ich habe sie ALLE gesehen), weiß das. Ähnliches befürchte ich auch für Ben Gordon, den ich als Spieler klasse finde. Einzige Hoffnung: dieses Jahr sitzt ein echter Coach auf der Bank und keine Lachnummer mit weniger Rückgrat als eine Moluske.



von mkay 07.07.09 um 13:57:27


dann viel spaß mit avery johnson :D



von Hurricane 07.07.09 um 14:22:15


@BerilinAir und deine Meinung aus der sicht eines AI fans :D
Naja wer weiß wie die nächste Spielzeit wird. Aber eine Center brauchen die Pistons aber noch, oder haben die den schon? Ich meine nicht Kwame ^^



von mystic 07.07.09 um 16:10:03


Erstmal Danke für das Lob.

@De Dreier

Natürlich hätte ich mich kritischer mit Win Shares befassen können, allerdings ist der Artikel jetzt schon ziemlich lang geworden. Sollte ich Zeit finden, werde ich mich aber dem wahrscheinlich mal widmen.


Zu Allen Iverson:

Ich habe das wohl etwas missverständlich geschrieben, denn es gab auf jeden Fall Jahre, in denen Iverson auch sportlich in Philadelphia den Max-Vertrag wert war. Allerdings war es in vielen Jahren so, dass Iverson schlichtweg zu ineffizient punktete. Dabei ist es dann so, dass in sieben der zehn Jahre, die Iverson komplett für die 76ers auflief, die Offensive zu den neun schlechtesten in der NBA gehörte, dagegen war die Defensive in sieben Jahren unter den Top10. Lag das nun daran, dass Iverson so ein guter Defender war? Oder war es eher das Team, was eben so zusammengestellt war, um Iversons Schwächen zu kaschieren? Am erfolgreichsten waren die 76ers mit dem DPOY, dem besten sechsten Mann, Eric Snow, der ein hervorragender Defender war und einem Coach Brown, der eben auch viel Wert auf die Defense legte. Ich werde mal versuchen, einen Vergleich zwischen den drei Spielern, die die meisten Punkte in den letzten zehn Jahren erzielten, zu verfassen. Mal schauen, wie Iverson im Vergleich zu Kobe Bryant und Dirk Nowitzki abschneidet.

@Junie

Die neue CBA wird wahrscheinlich 2011 kommen. Da stehen die Maximalverträge und die Länge der Verträge zur Debatte. Es wird vermutet, dass dies auch einer der Gründe ist, warum Wade, Bosh und James in diesem Sommer keine Extension unterschreiben. Möglicherweise wird 2010 das letzte Jahr sein, in dem Verträge über 6 Jahre mit 10.5% Steigerung möglich sind. Das macht dann für die Spieler schon einen Unterschied.

@BerlinAir

Richtig, es war nicht nur Iverson, der daran Schuld trug. Speziell Hamilton hat sich dort extrem quer gestellt und sich nachweislich mit Curry überworfen. Der Trainer ist nun ausgetauscht, ob Avery Johnson allerdings da die bessere Wahl darstellt, bleibt zu bezweifeln. Er kann Spieler motivieren, das Maximale aus sich herauszuholen, aber Detroit ist momentan nicht in der Verfassung, dass dies sonderlich viel Wirkung haben sollte.

@Hurricane

Ja, ein Center wäre nicht schlecht. Aber wen will man da nehmen? Chandler? Kaman dürfte aufgrund des Randolph-Trades nicht mehr verfügbar sein.



von Mars 07.07.09 um 18:09:34


Klasse Artikel!

Als Bulls-Fan war ich erst traurig, als ich gelesen hab, dass Gordon wechselt... aber dein Artikel stellt doch heraus, dass dies nicht unbedingt das größte Problem sein wird, wenn alles gut läuft (Deng?!).

Der Artikel macht aber Hoffnung :)



von oliver95 10.07.09 um 22:13:19


Danke, sehr interessanter Artikel.
Als riesieger Bulls-Fan (über 20 Jahre) sauge ich alle Infos und Meinungen zum Team gierig auf.
Bin durchaus ein Fan von Ben, aber das ganze Theater und sein offensichtliches Gezocke nervte sehr.
Glaube auch, das durch Verlagerung des Scoring und der Offense auf Rose, Hinrich und hoffentlich wieder Deng(!!!) den Abgang kompensieren kann. Freu mich auf die neue Saison, hoffentlich sind für die Bulls wieder die Play-Offs und vielleicht die 2. Runde drin.
GO BULLS GO!



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