Awards

Die Wahl der Redaktion

Allmählich werden die ersten NBA-Awards der Saison 2008/09 bekannt gegeben. Auch die Crossover-Redaktion hat sich zu den Auszeichnungen Gedanken gemacht und die beste Akteure ernannt.

Von Manuel Baraniak
 21.04.2009 |

Mit Mike Brown als den besten Head Coach des Jahres wurde die erste Auszeichnung der regulären Saison 2008/09 schon bekannt gegeben. Zuvor hatten sich neun Crossover-Redakteure aus insgesamt  fünf Nominierten je NBA-Award ihre Favoriten ausgewählt.


Most Valuable Player: LeBron James
(Cleveland Cavaliers, neun Stimmen)
Statistiken 2008/09: 81 Spiele (jedes von Beginn an), 37,7 MpG, 28,4 PpG, 7,6 RpG, 7,2 ApG, 1,7 SpG, 1,1 BpG, 48,9% FG, 34,4% 3FG

Egal, auf welche US-amerikanische Seite oder auf welche Blogs man surft, wird nach dem wertvollsten Spieler der Saison gefragt, so fällt fast ausschließlich eine Name: LeBron James. So wurde der Swingman der Cleveland Cavaliers auch einstimmig von den Crossover-Redakteuren zum MVP ernannt. Die weiteren Nominierten spielten ebenso überragende Spielzeiten und hätte die Auszeichnung ebenso verdient, doch James überragte sie am Ende doch alle.

Zum einen konnte die Franchise aus Ohio letztlich die beste Bilanz der gesamten Lige aufweisen, ebenso wie die höchste Punktedifferenz, zum anderen überzeugte James mit seinem Spiel und seinen Statistiken am meisten. Betrachtet man beispielsweise John Hollingers „Player Efficiency Rating“, liegt James hier vor Wade und Paul. Seine durchschnittlich 28,4 Zähler, 7,6 Rebounds und 7,2 Assists pro Partie sind herausragende Allround-Statistiken, die man beim 24-Jährigen ja schon für normal befindet. Interessant ist dabei, dass James solche Zahlen auflegt, obwohl er noch nie weniger Minuten auf dem Feld stand, als in dieser Saison. Des Öfteren konnte er das vierte Viertel über auf der Bank die Partie verfolgen, da jene häufig schon nach drei Spielabschnitten entschieden war.

Ein Punkt, bei dem sich der Cav zudem verbessert hat, ist sein Wurf. Seine 48,9 Prozent aus dem Feld und seine 78,0 Prozent von der Linie sind Karrierebestwerte; die 34,4 Prozent von jenseite der Drei-Punkte-Linie immerhin der zweitbeste Wert seiner Karriere. Dabei lieferte James des Öfteren Begegnungen ab, bei denen er vor allem von Downtown heiß lief. Unvergessen ist hierbei wohl seine Vorstellung gegen die Milwaukee Bucks, als der selbst ernannte Auserwählte die Partie praktisch im Alleingang dreht und innerhalb von drei Minuten sechs Dreier verwandelte. Am Ende standen acht Treffer von „Downtown“ und 55 Zähler auf seinem Konto –  einer seiner vielen dominanten Auftritte in dieser Spielzeit.
    
Die weiteren Nominierten:
Kobe Bryant (Los Angeles Lakers)
Dwight Howard (Orlando Magic)
Chris Paul (New Orleans Hornets)
Dwyane Wade (Miami Heat)


Verteidiger des Jahres: Dwight Howard (Orlando Magic, acht Stimmen)
79 Spiele (alle von Beginn an), 35,7 MpG, 13,8 RpG, 2,9 BpG, 1,0 SpG

Zweiter bei den durchschnittlichen Defensiv-Rebounds und Erster bei den geblockten Würfen pro Partie – diese Werte sprechen schon mal für Dwight Howard, sie vermögen aber nicht die defensive Dominanz zu erklären, die der Center während dieser Spielzeit ausstrahlt. Der 23-Jährige vermag durch seine alleinige Präsenz in der Zone Würfe zu erschweren, Züge in die Zone zu verhindern und Gegner einzuschüchtern.

Möchte man Howards hervorragende Verteidigungsleistung doch in Zahlen messen, so liefern die Team-Statistiken einen durchaus ebenso guten Einblick. Mit 98,9 zugelassenen Zähler bei 100 Ballbesitzen weisen die Magic die effizienteste Verteidigung der Liga auf. Hinter den San Antonio Spurs greifen sich die Magic prozentual die zweitmeisten Defensiv-Rebounds ab. Howard selbst weist unter allen Spielern die viertbeste „Defensiv-Rebounds-Rate“ auf; holt er selbst mal nicht den Abpraller vom Brett, so blockt er doch immer die Gegnerspieler aus. Die Franchise aus Florida hat sich in der Defensive gewaltig verbessert. Ein Lob muss man hierbei sicherlich auch Head Coach Stan Van Gundy aussprechen, doch ohne einen Dominator wie Howard wäre dies gar nicht erst möglich.

Die weiteren Nominierten:
LeBron James (Cleveland Cavaliers, eine Stimme)
Shane Battier (Houston Rockets)
Kevin Garnett (Boston Celtics)
Dwyane Wade (Miami Heat)


Most Improved Player: Devin Harris (New Jersey Nets, fünf Stimmen)
69 Spiele (alle von Beginn an), 36,1 MpG, 21,3 PpG, 6,9 ApG, 3,3 RpG, 1,6 SpG, 43,8% FG

Vom Defensivspezialisten bei den Dallas Mavericks zum absoluten Offensivmittelpunkt bei den New Jersey Nets. Dies war der Weg von Devin Harris in den letzten eineinhalb Jahren. Nachdem Mavs-Besitzer Mark Cuban Anfang 2008 Harris gen Osten abgab, um mit Jason Kidd einen erfahrenen, aber auch schon alten Point Guard nach Texas holte, wurde im Laufe der Saison ab und an Stimmen des Unverständnisses laut. Die Nets-Fans ließen es sich beim Heimspiel gegen Dallas auch nicht nehmen, sich bei Cuban für diesen Trade zu bedanken.

Mit 34 Siegen bei 48 Niederlagen weisen die Nets zwar die selbe Bilanz wie vergangenes Jahr auf, doch dies ist weder Gleichstand noch Rückstand. In New Jersey schielt man eher auf den Sommer 2010 und gen Südosten, wo man in den kommenden Jahren nach Brooklyn umsiedeln möchte. Das Gesicht der Franchise scheint dabei Harris zu sein. Head Coach Lawrence Frank baute das Offensivsystem komplett um und legte es in die Hände seines 26-jährigen Aufbauspielers. Der weiß es, vor allem in die Zone zu ziehen, dort selbst abzuschließen oder den freien Mann zu finden. Doch mittlerweile hat sich Haris auch einen verlässlichen Mitteldistanzwurf zugelegt. Sein Distanzwurf hingegen ist weiterhin ausbaufähig. Dennoch: Seine durchschnittlich 21,4 Punkte sind eine deutliche Verbesserung zur Vorsaison und zu Dallas-Zeiten. Vor allem zu Saisonbeginn schien Harris etwas beweisen zu wollen. Im November übertraf er sechsmal die 30-Punkte-Marke. Beim Sieg über die Phoenix Suns am 30. November stellte der Point Guard mit 47 Zählern (14/25 FG, 17/17 FT) ein neues „Career-High“ auf. Mit leichten Verletzungsprobleme zum Jahresanfang zeigte sich Harris einzig im Januar nicht ganz so dominant.

Die weiteren Nominierten:
Danny Granger (Indiana Pacers, vier Stimmen)
Nene Hilario (Denver Nuggets)
David Lee (New York Knicks)
Nate Robinson (New York Knicks)

Mit Kevin Durant verbesserte sich ein Spieler im Vergleich zur Vorsaison ebenso enorm. Doch gerade von Spielern, die ihrem zweiten Jahr stehen, erwartet man einen großen Sprung. Deshalb war Durant für die Auszeichnung erst gar nicht nominiert.


Rookie des Jahres: Derrick Rose (Chicago Bulls, neun Stimmen)
81 Spiele (80 von Beginn an), 37,0 MpG, 16,8 PpG, 6,3 ApG, 3,9 RpG, 47,5% FG, 22,2% 3FG

Auch wenn die reguläre Saison die Grundlage für die Auszeichnung ist, so zeigte doch die Auftaktpartie der Playoffs zwischen den Boston Celtics und Chicago Bulls, dass Derrick Rose der beste Rookie des Jahres ist. Das Ironische dabei: Rose agiert gar nicht wie ein Rookie. In seinem erst Auftritt in der Postseason stellte er den Rekord von Kareem Abdul-Jabbar für die meisten Zähler eines Liganeulings in seinem ersten Playoff-Spiel ein. Nervosität oder ähnliches war dem 20-Jährigen nicht anzumerken. Im Gegenteil: Er übernahm die Partie, wie es für einen erfahrenen Veteranen üblich ist.

Auch Roses beeindruckene Konstanz ist für einen Spieler in seinem ersten Jahr ungewöhnlich. Trifft ein jeder Rookie mal mehr, mal weniger hart auf die „Rookie Wall“, scheint der Point Guard den Begriff gar nicht in seinem Wortschatz zu besitzen. Den Oktober ausgenommen (die Bulls bestritten dort nur zwei Spiele), markierte Rose in keinem Monat weniger als 15,3 Zähler oder 6,1 Assists pro Partie und traf nie weniger als 44,6 Prozent aus dem Feld. Ein Schwachpunkt liegt noch in seinem unterdurchschnittlichen Distanzwurf. Doch in einer solchen Mannschaft, in der es eine Vielzahl von Team-Mitgliedern gibt, die gefährlich von außen sind, ist es eher Roses Aufgabe, dorthin die Bälle zu verteilen – wenn er mal nicht selbt aus der Mitteldistanz oder am Brett abschließt. Doch Rose wird sicherlich auch daran arbeiten.

Die weiteren Nominierten:
Eric Gordon (Los Angeles Clippers)
Brook Lopez (New Jersey Nets)
O.J. Mayo (Memphis Grizzlies)
Russell Westbrook (Oklahoma City Thunder)


6th man of the year: Jason Terry (Dallas Mavericks, acht Stimmen)
74 Spiele (elf von Beginn an), 33,7 MpG, 19,6 PpG, 3,4 ApG, 1,3 SpG, 46,3% FG, 36,6% 3FG

19,6 Punkte pro Partie, und damit zweitbester Scorer des Teams, sind sehr gute Werte. Für einen Bankspieler sind sie hingegen schlicht überragend. So ist es auch nicht überraschend, dass die Crossover-Redakteure Jason Terry als den besten sechsten Mann der Liga ansehen. Man könnte sich darüber streiten, ob jemand ein Bankspieler ist, nur weil er beim Tip-Off nicht auf dem Feld steht, in den entscheidenden Phasen aber stets schon. Nichtsdestotrotz ist es gerade die Fähigkeit, von der Bank ins Spiel zu gehen, jenes zu lesen und dann zu produzieren. Und dies machte in der vergangenen Saison niemand besser als Terry.

Nachdem Josh Howard mit Verletzungsproblemen zu kämpfen hatte und sich weit weg von seiner All-Star-Form von 2007 präsentierte, war es vor allem an Terry gelegen, neben Dirk Nowitzki die Punktelast zu schultern. Seine durchschnittlich 19,6 Zähler liegen sogar nur 0,1 Zähler unter seinem persönlichen Karrierebestwert. Dabei stand der 31-Jährige in sechs von seinen restlichen neun Jahren in der Liga stets häufiger auf dem Parkett. Seine Quoten sind zwar im Vergleich zu den vorherigen vier Jahren leicht rückläufig, dies hat aber auch damit zu tun, dass ihm als zweiter Scorer mehr Aufmerksamkeit zuteil wird. Damit weiß Terry aber umzugehen. Vor allem von jenseits der Drei-Punkte-Linie strahlt er Gefahr aus: In den letzten 22 Partien hat der Guard stets mindestens einen Dreier versenkt. Ganz besonders heiß zeigte er sich dabei Mitte März im Spiel gegen die Los Angeles Lakers. Innerhalb der letzten fünf Minuten des dritten Abschnitts und der Auftaktminute des Schlussviertels versenkte Terry fünf seiner sieben Würfe von „Downtown“. Nicht viele Bankspieler können derart heißen laufen.

Die weiteren Nominierten:
J.R. Smith (Denver Nuggets, eine Stimme)
Ronald Murray (Atlanta Hawks)
Travis Outlaw (Portland Trail Blazers)
Nate Robinson (New York Knicks)


Head Coach des Jahres: Mike Brown (Cleveland Cavaliers, sieben Stimmen)

Mit 66 Siegen haben die Cleveland Cavaliers die beste Bilanz der gesamten Liga eingefahren und sich somit den Heimvorteil über die kompletten Playoffs gesichert. Jene 66 Erfolge bedeuten auch einen neuen Franchise-Rekord. Wäre die Niederlage am letzten Spieltag nicht gewesen, hätte man den Rekord der Boston Celtics von Heimsiegen in einer Saison egalisiert. Dies sind die bloßen Fakten, die für die Cavs sprechen – und somit auch für deren Head Coach Mike Brown.

Sicherlich muss man auch MVP-Kandidat LeBron James einen hohen Anteil an der hervorragen Saison zusprechen, doch die Motivation und Disziplin, jedes Spiel von Beginn an konzentriert anzugehen, die muss vom Übungsleiter seinen Mannen nahegebracht werden. Zudem gewinnt eine Mannschaft nicht mal eben so 21 Spiele mehr als im Vergleich zum Vorjahr. Eine gute Vorbereitung während der Offseason ist hierfür unabdingbar. Der 39-jährige Brown verstand es zum einen sehr gut, die Rollen im Angriff zu verteilen und eine effiziente Offensive (die viertbete der Liga) zu installieren, zum anderen stand auch weiterhin die Verteidigung im Mittelpunkt. Mit gut 99 zugelassenen Punkten bei 100 Ballbesitzen sind die Cavs knapp hinter den Orlando Magic und Boston Celtics das drittbeste Team der Liga.

Die weiteren Nominierten:
Jerry Sloan (Utah Jazz, zwei Stimmen)
Rick Adelman (Houston Rockets)
George Karl (Denever Nuggets)
Stan Van Gundy (Orlando Magic)


Executive des Jahres: Mark Warkentien (Denver Nuggets, vier Stimmen)
   
Blieb der große Blockbuster am Tag der Trading Deadline aus, so war ein Spielerwechsel zu Beginn der Saison der Trade, der Ende der Saison in aller Munde sein würde. Nach nur zwei Spielen verpflichtete Mark Warkentien, General Manager der Denver Nuggets, mit Chauncey Billups einen erfahrenen Point Guard und Spielgestalter und beendete das Projekt Iverson. Die Erwartungen an das Duo um „AI“ und Carmelo Anthony konnten nie erfüllt werden. Mit Billups hat die Franchise aus Colorado nicht nur einen Finals-MVP in ihren Reihen, sondern auch einen Akteur, der sich in den Diensten der Mannschaft stellt. Dieser Trade war ein bedeutender Grund, warum die Nuggets den zweiten Platz nach der Hauptrunde ihr Eigen nennen konnten.

Wurden die Nuggets zu Beginn der Spielzeit noch dafür kritisiert, ihren Edelverteidiger Marcus Camby für praktisch nichts an die Los Angeles Clippers verschenkt zu haben, gelang Warkentien die Verpflichtung von soliden bis überdurchschnittlichen Defensivakteuren: Dahntay Jones und Chris Andersen konnte sogar für das Minimum in die Rocky Mountains gezogen werden, beide sind aber feste Bestandteile der Rotation von Head Coach George Karl. Der während der Saison von New York gekommene Renaldo Balkman ist ein ähnlicher Spielertyp: Athletisch, aggressiv und solide in der Verteidigung. So ist es auch nicht verwunderlich, dass die Nuggets sich defensiv verbessert präsentierten. Denver besitzt sogar die sechst effizienteste Verteidigung der Liga. Warkentien letzter guter Schachzug bestand darin, den von der Bank kommenden und Punkte beisteuerten J.R. Smith zu einem monderaten Preis zu halten (15 Millionen Dollar über drei Jahre).

Die weiteren Nominierten:
Danny Ferry (Cleveland Cavaliers; drei Stimmen)
John Paxson (Chicago Bulls; eine Stimme)
Otis Smith (Orlando Magic; eine Stimme)
Daryl Morey (Houston Rockets)


Puzzleteil des Jahres: Joe Smith (Cleveland Cavaliers, sechs Stimmen)
21 Spiele, 19,6 MpG, 6,5 PpG, 4,8 RpG, 49,6% FG

Mit dem Puzzleteil des Jahres soll jener Spieler geehrt werden, der erst kurz vor Ende der regulären Saison verpflichtet wurde, seinem Team aber im Endspurt und in den Playoffs am meisten wird helfen können.

Eine lange Eingewöhnungszeit benötigte Joe Smith bei den Cleveland Cavaliers nicht. Nachdem der der Power Forward schon in der Saison 2007/08 insgesamt 40 Begegnungen für die Cavs absolviert hatte, wurde er vor der aktuellen Spielzeit nach Oklahoma City verschifft, kam aber Anfang März nach Ohio zurück. Dort kommt der 33-Jährige von der Bank und entlastet die von Beginn an auflaufenden Big Men Anderson Varejao und Zydrunas Ilgauskas. Vor allem gegen Ende der regulären Saison und in den jetzigen Playoffs hat sich und wird sich seine Verpflichtung gelohnt bzw. wird sich lohnen. Smith ist nicht nur ein erfahrener Akteur (13 Jahre Ligaerfahrung, 40 Playoff-Partien), ihm kommt mittlerweile eine größere Bedeutung zu. Zwar ist Ben Wallace einsatzfähig, auf Grund eines angeschlagenen Knies ist Big Ben aber alles andere als fit. Mit Lorenzen Wright und Rookie J.J. Hickson stehen die restlichen zwei großen Leute gar verletzungsbedingt überhaupt nicht zur Verfügung.

Smith wird zwar nicht oft den Ball in der Offensive einnetzen, dies ist auch gar nicht seine Aufgabe. Verteidigung, Rebounds und den ein oder anderen Mitteldistanzwurf – dies sind die Dinge, die die Cavs von Smith benötigen. Holt der Power Forward wie in der Begegnung gegen die Dallas Mavericks Ende März dann auch noch ein Double-Double (zwölf Zähler, 13 Rebounds), übersteigt das sogar die Erwartungen. „Joe hat uns Auftrieb gegeben, seit er ein Cavs-Trikot übergestriffen hat“, brachte es Mannschaftskollege James nach jener Partie auf den Punkt.

Die weiteren Nominierten:
Drew Gooden (San Antonio Spurs, drei Stimmen)
Luther Head (Miami Heat)   
Stephon Marbury (Boston Celtics)
Mikki Moore (Boston Celtics)




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Kommentare

(10 Kommentare bisher)

von M&M 21.04.09 um 14:59:34


kann eurer wahl nur zustimmen habs auch so getippt, nur find ich sollten paul millsap statt david lee und nate mcmillan statt jerry sloan zu den weiteren nominierten gehören



von RedWater 21.04.09 um 22:45:42


sehe ich ähnlich, gerade Paul Millsap der den Boozer-Ausfall fast vergessen machte. Lee und Granger halte ich für fehl am Platz. Granger hatte auch eine sehr gute letzte Saison und Lee mag zwar individuell gute Stats liefern, aber seine Entwicklung war nach dem New Yorker-Umbruch vorhersehbar.



von Junie 22.04.09 um 12:54:11


ÄH Wilson Chandler nicht unter den MIPs dabei? Kann ich nicht nachvollziehen. Letztes Jahr nicht mal in der Rotation, dieses Jahr Starter und viertbester Scorer des Teams! Hat also von allen Knicks die deutlichste Steigerung hinter sich oder liege ich etwa so dermaßen falsch?



von Suck My Diktiergerät 22.04.09 um 16:50:12


@junie
lies mal genauer bei den mip awards. spieler im zweiten jahr wurden nicht berücksichtigt, da der sprung nach vorn eigentlich erwartet wird.


aber ansonsten zwar kein spektakulärer artikel, weil eigentlich jede wahl ziemlich eindeutig ist, trotzdem schön auch mal eure meinung dazu zu lesen ;)



von Oxymoron 22.04.09 um 21:46:01


Richtig, Wilson Chandler wurde als Spieler in seinem zweiten Jahr erst gar nicht berücksichtigt.
Ich halte zwar einige der Awards für nicht so sehr bedeutend bzw. lässt sich bei den Kritertien immer streiten, aber man könnte ja über eine Einführung des besten Sophomores nachdenken.

Paul Millsap fiel knapp aus der Nominiertenliste. Seine Vorstellung während Boozers Ausfall war sicherlich beeindruckend, aber darüber hinaus zeigte er sich nicht ganz so konstant - was als Spieler von der Bank hinter Boozer natürlich auch nicht so leicht ist.



von Commissioner 24.04.09 um 17:23:24


Alljährlich werden am Ende der Regular Season die Besten der Besten der Besten in der besten Basketballliga der Welt ausgezeichnet: die NBA-Awards.
Der MVP-Award ist im Grunde die Oscar-Trohae der NBA.

Bislang jedoch suchte man nach der goldenen Himbeere (Golden Raspberry Award) in der nordamerikanischen Profiliga vergeblich.
Nun wurde allerdings eine Art Gegen-MVP entworfen. Der Goldene Bierbecher (Golden Beer Cup Award ) wird in Zukunft als Negativpreis in verschiedenen Kategorien für die jeweils schlechteste Leistung des Jahres vergeben. Die Namensbezeichnung kommt vom Pacers-Pistons-Brawl, der sich am 19. November 2004 ereignete, und bei dem ein kleiner unschuldiger Bierbecher zur Suspension von 9 Spielern (146 Spiele gesamt) führte.
Folgende Kategorien sind geplant:
-Schlechtester Spieler
-Schlechtester Verteidiger
-Schlechtester Rookie (wird auch Kwame Brown-Award genannt)
-Schlechtester Trade (wird auch Nowe-Tractor-Award genannt)
-Schlechteste Neuverpflichtung
-Schlechtester Coach
-Schlechtestes Management (wird auch Isiah Thomas-Award genannt)

Vorschläge werden gerne berücksichtigt.

Gerüchten zufolge macht Stephon Marbury auf seinem Kamin schon mal Platz.



von M&M 24.04.09 um 20:28:01


respect commissioner geiler post^^ ich mach mir auch schon fleißig gedanken für die nominierungen :-)



von M&M 24.04.09 um 20:49:20


spieler: s. marbury (muss einfach sein^^)
verteidiger: phoenix, golden state, clippers, a. bargnani
rookie: j. alexander
trade: r. artest - d. greene + beiwerk; j. richardson - b. diaw + r. bell; a. iverson - c. billups
neuverpflichtung: j. o'neal, e. brand, tj ford, c. maggette, b. davis bzw die ganzen clippers^^
coach: t. porter, m. curry
management: clippers, detroit



von M&M 24.04.09 um 20:52:18


wie wärs noch mit dem MDP, einem award für den meist verschlechtersten ( Most Degrading) spieler ?^^



von Suck My Diktiergerät 25.04.09 um 23:18:49


haha, geiler post

-Schlechtester Spieler - Stephon Marbury, eindeutig
-Schlechtester Verteidiger - Mike Bibby...
-Schlechtester Rookie (wird auch Kwame Brown-Award genannt) - Robin Lopez
-Schlechtester Trade (wird auch Nowe-Tractor-Award genannt) - iverson nach detroit. auch wenn nach der saison dann viel geld übrig ist, hätte sicher ne bessere lösung gegeben.
-Schlechteste Neuverpflichtung - elton brand in phillie
-Schlechtester Coach - nicht terry porter. nicht michael curry. die hatten beide einen verdammt harten job bekommen.
also: jay triano
-Schlechtestes Management - sacramento



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