Atlanta Hawks

Aufstrebende Raubvögel

Noch vor der Saison hatten nur die wenigsten auf die Atlanta Hawks gesetzt. Rund einen Monat vor Ende der regulären Saison sind die Habichte dennoch mittendrin im Playoff-Rennen. Was macht die Franchise aus Georgia so gut ? und wohin geht es in dieser Spielzeit noch?

Von Joshua Wiedmann
 12.03.2009 |

?Wir sind zweifelsohne sehr zufrieden damit, wie die Dinge bisher gelaufen sind?, meint Rick Sund, und macht keinen Hehl daraus, dass er im Augenblick äußerst beschwingt ist. Der General Manager (GM) der Atlanta Hawks hat schließlich auch allen Grund, glücklich aus der Wäsche zu schauen: Seine Franchise ist Mitte März mit einer Bilanz von 36-28 voll auf Playoff-Kurs, belegt einen hervorragenden vierten Rang in der Eastern Conference und könnte die Spielzeit mit einer solch guten Bilanz wie zuletzt 1998/99 abschließen.

Eine derart gute Ausgangssituation beim Kampf um die Endrunde war nach gerade einmal 37 gewonnen Partien in der vergangenen Saison nicht unbedingt zu erwarten. Während die Konkurrenz aus der Eastern Conference im Sommer ihren Kadern nämlich entweder erstklassige Rookies hinzufügte (Miami, Chicago) oder bereits gestandene Profis akquirierte (Toronto, Philadelphia), übten sich die Hawks-Verantwortlichen lange im Abwarten. Zwar sorgte schließlich die langfristige Bindung von Josh Smith an die Franchise für positive Schlagzeilen, die Verpflichtungen von Ronald ?Flip? Murray, Maurice Evans und Randolph Morris veranlassten jedoch niemanden zu Jubelarien ? vor allem nicht, als der Abgang von Josh Childress (Foto) feststand. Der Swingman und wichtigste Bankspieler der Habichte in den letzten Jahren verabschiedete sich frühzeitig in Richtung Griechenland und hinterließ eine faktisch kaum zu schließende Lücke im Hawks-Roster.

Ebenso kritisch wurden von den Fans die Wechselspielchen im Front Office verfolgt. Nachdem General Manager Billy Knight, dessen Draft-Verfehlungen der letzten Jahre gemeinhin bekannt sind, mehr oder weniger freiwillig seinen Posten geräumt hatte, wurde ausgerechnet Sund der neue Mann am Ruder. Ein Mann, der in seinen Jahren als GM der Seattle Supersonics nicht minder fragliche Entscheidungen an Draft-Tagen getroffen hatte. Der 57-Jährige fügte sich gleich mit einer zweifelhaften Maßnahme ein, indem er Head Coach Mike Woodson (Foto) mit einer Vertragsverlängerung über zwei Jahre ausstattete. Ausgerechnet den Coach, der einen riesigen Haufen talentierter Spieler in seinen vier Jahren als Hawks-Coach noch nie über die 50-Prozent-Marke hatte bugsieren können.

Obendrein ruhten auch die schon lange anhaltenden Streitigkeiten innerhalb der Besitzergruppe der Hawks-Franchise im Sommer nicht, vielmehr fanden sie in neuerlichen Prozessen um Anteile und Mitspracherechte einen weiteren Höhepunkt. Die Voraussetzungen für eine Playoff-Teilnahme schienen also schlechter denn je, dennoch mischen die Habichte aktuell so weit oben mit wie schon seit gefühlten Dekaden nicht mehr. Was also hat sich geändert in ?A-Town??

Eine Sache des Glaubens

Atlanta am 26. April des vergangenen Jahres: Im Südwesten der 520.000-Einwohner-Metropole geht am Abend der Punk ab. Tausende Sportanhänger strömen durch die Straßen. Atlanta, das ist breitgefächertes Sportinteresse, besonders die Falcons (Football) und Braves (Baseball) ziehen die Fans an. An diesem Abend gehört jedoch den Hawks die Bühne. Dem Club, der auf Grund mangelnden Erfolgs in der Sportstadt Atlanta oft nur die dritte oder vierte Geige spielte. Am 26. April jedoch hat die neue, lange mit brotloser Kunst auffahrende Generation der Hawks Erfolg. Mit 102:93 schlagen die jungen Habichte die frühzeitig zum kommenden Champion erklärten Boston Celtics und überraschen damit die Sportwelt, die geschlossen von einem deutlichen 4-0 der Kelten ausgegangen war. Auch wenn es schlussendlich, allerdings nach weiteren zwei Siegen der Hawks in eigener Halle, nicht für die Sensation reichen sollte, so scheint das Ereignis an diesem 26. April doch etwas in den Köpfen der Atlanta-Akteure gepflanzt zu haben, was dem jungen Kader lange zuvor fehlte: den Glauben an die eigene Stärke.

?Ich denke, wir sind sehr gewachsen seit letzter Saison, dank der Celtics?, sagt Hawks-Head-Coach Mike Woodson, als die Habichte Mitte November in Boston nur knapp mit 102:103 unterliegen. ?Sie haben uns in diesen Modus versetzt, in diese geistige Verfassung, dass du jeden Abend auf das Feld kommen und dich reinhängen musst.? Nach Jahren der Verfahrenheit scheint Atlanta in der Spielzeit 2008/09 langsam das Rezept für den Erfolg zu finden. Head Coach Woodson legt dabei ganz nach dem Vorbild der Celtics das Hauptaugenmerk auf die Verteidigung: In den ersten sieben Partien der Saison ließen die Habichte nur zweimal mehr als 100 gegnerische Zähler zu ? darunter eben in der zuvor erwähnten Partie in Boston.

Längst fußt die Verteidigung jedoch nicht mehr nur auf den athletischen Fähigkeiten vieler Hawks-Akteure, sondern auf Einsatz und Konzentration. ?Die Jungs haben gesehen, was sie gegen jeden Gegner der Welt leisten können?, greift Woodson noch einmal die Boston-Serie auf. ?Die meisten haben erstmals in den Playoffs gespielt. Sie haben einen Vorgeschmack bekommen und wollen jetzt mehr. Wir sind ein ganz anderes Team seit dieser Erfahrung.? Ganz speziell hat sich diese Erfahrung auch auf die Heimstärke der Hawks ausgewirkt: Beim Erscheinen dieses Artikels wurden lediglich sieben Heimspiele abgegeben, 23 Mal verließen die Gäste die Philips Arena mit einer Niederlage im Gepäck. ?Es ist unglaublich wichtig, die Heimspiele zu gewinnen?, meint Hawks-Kapitän Joe Johnson, der mit seinem Team noch in der letzten Spielzeit insgesamt nur 25 Siege in Atlanta einfahren konnte.

In das gleiche Horn bläst auch General Manager Rick Sund. ?Als ich hier her kam, fragten mich die Leute, was nötig sei, um ein Eliteteam zu werden. Ich sagte ihnen, einer der Schlüssel sei, die eigene Halle zu verteidigen.? Zwar gehören die Hawks noch längst nicht zu jener seltenen Gattung erfolgreicher Teams, die Richtung ist indes die richtige. Dass dabei auch die Fans, die aktuell in solch großer Zahl in die Philips Arena pilgern wie schon seit 1997/98 nicht mehr (rund 16.500 pro Spiel), einen Anteil am Erfolg haben, wollen alle Beteiligte nicht außen vor lassen. ?Wir leben von den Zuschauern; sie spielen eine riesige Rolle beim Heimvorteil?, erläutert Johnson, und fügt lächelnd an: ?Als ich das erste Mal hier her kam, waren vielleicht fünf oder sechs Leute da draußen (auf den Rängen). Es ist schwierig, sich vor Spielen aufzuraffen, wenn niemand auf den Rängen ist.? Ähnlich wie die Hawks selbst scheinen auch die Sportbegeisterten in Atlanta langsam wieder auf den Geschmack zu kommen.

Die Mischung macht?s

Doch nicht nur die Unterstützung der Anhänger und der Glaube an sich selbst sind heuer ein anderer, auch das Personal auf dem Parkett ist in seiner Gesamtheit besser als noch in der letzten Spielzeit.

An erster Stelle muss dabei Mike Bibby (Foto) genannt werden. Der 30-Jährige, der im Februar des vergangenen Jahres per Trade nach Atlanta kam, war in der vergangenen Spielzeit in den wenigen Wochen mit den Hawks verständlicherweise noch nicht richtig integriert. In der laufenden Spielzeit nimmt der Ex-Sacramento-King jedoch genau die Rolle ein, die seine Vorgänger auf dem Point-Guard-Spot in Atlanta nur selten ausfüllen konnten: die des Denkers und Lenkers. Mit seinen Passfähigkeiten weiß Bibby seine athletischen Teamkollegen im Fastbreak oder nach dem Pick-and-Roll oftmals gut in Szene zu setzen. Zudem ist er ein passender Backcourt-Kollege für Joe Johnson: Bibby bestraft als einer der besseren Dreierschützen der NBA (39,5% 3FG) nicht nur regelmäßig das Doppeln gegen den dreifachen All-Star, sondern nimmt auch Druck von Johnson. Dieser ist nun seltener als alleiniger Ballschlepper gefragt und kann sich vermehrt auf seine Aufgabe als Scorer konzentrieren.

Neben Bibby überzeugen jedoch auch zwei der im Sommer Verpflichteten: Mo Evans und Flip Murray sorgen als Flügelduo von der Bank dafür, dass kaum noch einer Childress eine Träne nachweint. Besonders Murray (Foto) ist für die Hawks Gold wert: In bereits 17 Partien lieferte der ehemals als ?schwarzes Loch? verschriene Guard 15 oder mehr Zähler (durchschnittlich 11,2 PpG); das alles bei einem Karrierebestwert von 45,6 Prozent aus dem Feld und einem Gehalt von nur 1,5 Millionen US-Dollar. Dass sowohl Murray (36,5% 3FG) als auch Evans (40,0% 3FG) zudem gut von außen werfen, bietet den Hawks zusätzliche Möglichkeiten. Viel wichtiger jedoch als nur die pure Leistung auf dem Parkett: Sowohl Murray (29 Jahre) und Evans (30) als auch Bibby (30) sind erfahrene und etablierte NBA-Veteranen, die den (immer noch vielen) jungen Hüpfern im Team vorausgehen. Eine nicht zu unterschätzende Komponente, eine Kombination aus Erfahrung und Können, die es in den vergangenen Jahren nicht oder nur eingeschränkt in Atlanta gab. ?Jeder, der die Bedeutung davon nicht versteht, einige Veteranen im Team zu haben, versteht NBA-Basketball nicht?, unterstreicht Joe Johnson, der in den vergangenen Jahren oft die Rolle des alleinigen Kindergärtners im Hawks-Kader spielen musste.

Bei all dem darf jedoch nicht vergessen werden, dass sich auch die jungen Habichte langsam aber stetig weiterentwickeln. Marvin Williams etwa, der in dieser Saison als neueste Errungenschaft einen sauberen Wurf von ?Downtown? präsentiert (36,2% 3FG). Oder auch Zweitklässler Al Horford (Foto), der nach einigen Verletzungsproblemen zu Beginn des Kalenderjahres seit dem All-Star-Break rund 14 Zähler und elf Rebounds markiert. Sekou Smith vom ?Atlanta Journal-Constitution?, der größten Tageszeitung in Atlanta, ging sogar kürzlich so weit, den 22-jährigen Horford als neuen Anführer der Habichte zu betiteln. Einzig Acie Law ist unter den Halbwüchsigen im Kader immer noch eine Enttäuschung. Wie Horford 2007 gedraftet, ist der 24-Jährige hinter Bibby und Murray fast beinahe aus der Rotation gefallen. Ob er je zu dem soliden Point Guard wird, den die Verantwortlichen einst in ihm sahen, ist mehr als fraglich.

Noch nicht am Zenit

Trotz der fortschreitenden Entwicklung des Teams (seit 2005 verbesserten die Hawks jährlich ihre Bilanz) sind einige Schwächen im Spiel der Habichte immer noch unübersehbar. Besonders die mangelnde Konstanz hält die Franchise noch davon ab, ganz oben anzugreifen. Auf überzeugende Siege folgen immer noch zu oft leicht hergeschenkte Punkte, wie etwa Anfang Januar, als die Hawks nach einem guten Auftritt in Charlotte ohne Joe Johnson (102:97-Erfolg) zu Hause gegen die Los Angeles Clippers völlig gedemütigt werden (97:121). Besonders in der eigenen Hälfte lassen die Mannen von Head Coach Woodson an solchen Abenden oftmals die Zügel schleifen. ?Wir wissen, wer wir als Team sind, aber manchmal spielen wir schlichtweg nicht so. Wir halten uns nicht an das, wovon wir wissen, dass es für uns funktioniert und dann laufen die Dinge aus dem Ruder?, betont Marvin Williams im ?Atlanta Journal-Constitution?. Dabei beweist die Bilanz, was möglich ist, wenn Atlanta seinem Gegenüber defensiv die Hölle heiß macht: Halten die Hawks ihren Gegner unter 100 Punkten, gehen sie in 30 von 38 Partien als Sieger vom Parkett (Stand aller Statistiken: 12. März).

Als Inbegriff der Hawks?schen Wechselhaftigkeit lässt sich besonders Josh Smith (Foto) anführen. Der 23-Jährige fährt in seinem fünften NBA-Jahr durch ein Wellental sondergleichen. Seit einer Knöchelverletzung zu Saisonbeginn, die ihn beinahe einen Monat außer Gefecht setzte, lässt ?J-Smooth? vorranging inkonstante Leistungen folgen. Beinahe alle wichtigen Statistiken sind beim Flügelspieler im Vergleich zur vergangenen Saison rückläufig. Anfang März legte er sich während der Partie gegen die Charlotte Bobcats zudem zum wiederholten Male mit Head Coach Woodson an. Dass die Hawks zur heißen Phase der Saison jedoch einen hoch fokussierten Josh Smith brauchen werden, liegt auch an der Verletzung von Frontcourt-Partner Marvin Williams, der sich zu Monatsbeginn eine Rückenverletzung zuzog. Beim Erschienen dieses Artikels stand noch nicht fest, wie lange Williams ausfallen würde ? ein mögliches Saisonende stand allerdings im Raum.

Mit Williams oder nicht, der Saisonendspurt wird ein schwerer für die Atlanta Hawks. Bis zum Ende der regulären Spielzeit werden die Habichte unter anderem noch gegen die Boston Celtics, Los Angeles Lakers, Cleveland Cavaliers, Orlando Magic, San Antonio Spurs, Dallas Mavericks und Portland Trail Blazers antreten müssen. Die Verfolger aus Detroit und insbesondere Miami sitzen den (noch) viertplatzierten Hawks im Osten direkt im Nacken. Der Heimvorteil in den Playoffs, zumindest in der ersten Runde, wäre für die auswärtsschwache Franchise Gold wert. Dann wäre auch das Erreichen der zweiten Runde kein Wunschtraum mehr ? zuletzt gelang das einem Basketballteam aus Atlanta vor genau zehn Jahren. ?Unser Ziel, als wir in die Saison gingen, war, die Playoffs zu schaffen ? und das hat sich nicht geändert?, erklärt Manager Rick Sund. So oder so kann man sich im US-Bundesstaat Georgia also über die Fortsetzung der letztjährigen Erfolgsstory freuen.




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Kommentare

(15 Kommentare bisher)

von GSWarrior84 12.03.09 um 16:50:39


Super Artikel ! Die Hawks sind eine junge gute Truppe und können noch einiges reißen wenns so weiter geht.



von jordan 12.03.09 um 17:21:14


Da kann ich GSWarrior84 nur zustimmen. Klasse Artikel und ich sehe die Hawks ebenfalls als ein Team mit viel Potenzial an. Nur weiter so ihr Habichte! "Habichte" ist ,glaube ich, das Lieblingswort von Joshua :) .



von Sevent 12.03.09 um 17:29:13


Falsch, ich wurde zu diesem Wort "hinkorrigiert". Ursprünglich wollte ich "Falken" schreiben, das ist jedoch nur der politische Ausdruck für "Hawks". ;)



von xax 12.03.09 um 19:17:59


mehr oder weniger freiwillig seinen Posten geräumt hatte-->fast so schön wie freiwillig gegangen worden

"...nur die dritte oder vierte Geige spielte"-->vierte Geige?Ok, Football, Baseball und warscheins noch hinter Curling und/oder Rhythmische Sportgymnastik

Guter Artikel, war etwas still die letzten Tage hier.
Hätte Atlanta keine so starke Saison zugetraut, aber ich fürchte die 2 Runde werden sie nicht erreichen.



von Nolte 12.03.09 um 19:37:54


Das mit der vierten Geige würde ich durch College-Sport erkläre. Auch wenn das wohl wieder Football in Georgia sein sollte. Ansonsten wäre ich auch für eine Aufklrärung ;)
Aber sehr guter Artikel!!



von king_handles 12.03.09 um 19:41:58


@xax: NHL-Eishockey-Atlanta eventuell noch vor den Hawks.



von mkay 12.03.09 um 20:04:06


richtig geiler artikel!!
die serie gegen boston war der hammer! ich freu mich sehr auf die playoffs :)



von Sevent 12.03.09 um 20:13:34


Richtig. Wie gesagt, das galt nicht immer. In den höchst miesen Jahren (sprich um 2004 und 2005) erhielten hinten den populären Falcons und (mit Abstrichen) Braves auch die Eishockey-Jungs mehr Aufmerksamkeit, nicht zuletzt, da sie mit der Gründung 1999 noch relativ neu und frisch in der stadt waren.



von xax 12.03.09 um 20:28:35


Hmm warte mal, ich zähl mal durch-->
Falcons (Football)
Thrashers (I.Hockey)
Braves (Baseball)
hawks (Basketball)
ok, ich gebs zu, der AUTOR und hat recht u. king_handles auch.

Man wäre das geil in Atlanta zu wohnen, da geht ja mal alles... soll ja auch beim zocken und Club-mäßig abgehen-->erklärt vielleicht auch d. Formschwankungen der jungen Spieler, obwohl als junger, durchtrainierter, stinkreicher Sportler hat man es bestimmt schwer dort *g*



von Suck My Diktiergerät 13.03.09 um 05:37:10


yeah, ein artikel über meine lieblingshawks :D (und das nicht erst seit den letztjährigen playoffs ;) )
sehr schöner artikel. hat mir sehr gefallen.
aber...ich kann die kritik an mike woodson nicht nachvollziehen. seit er nach atlanta kam gabs jedes jahr ne verbesserung der statistik am ende der saison. kontinuität.

auch ein wort über zaza "georgiens-beckham" pachulia fehlte mir ;)
bringt energie, härte und ellbogen von der bank und wenn er startet hat er fast ein double-double im schnitt. sehr sehr wichtiger bankspieler, auch wenns oft eher unathletisch bei ihm aussieht.

ansonsten mal meine playoffprognose:
wenn atlanta vierter wird kommen sie in die zweite runde (solange es nicht gegen detroit geht...)...aber ohne heimvorteil?! naja, wohl nur als fünfter, aber 0 chance gegen orlando, boston oder cleveland...aber wenigstens denkt niemand mehr dass die hawks auch nur in irgendeiner serie gesweept werden :D außer vielleicht gegen die lakers...und dafür müssten sie ja erstmal ins finale kommen, und das ist mir nur recht :D



von Simon11 13.03.09 um 11:19:29


Es ist einfach immer noch traurig das Chris Paul zu den Hornets musste, da der " freiwillig gegangene" Manager der Hawks, M.Williams ausgewählt hat...
mit Paul im Team wären im Osten schon große Dinge möglich gewesen...



von Suck My Diktiergerät 13.03.09 um 13:29:20


und ohne marvin williams hätte man vielleicht doch bemühungen gemacht um josh childress zu halten...und damn ;)
aber es hätte nicht sein sollen...über den first pick (andre bogut) lästert ja auch keiner ;)
aber ich denke, dass marvin trotzalledem sich noch zu einem allstar entwickeln wird.



von Sevent 13.03.09 um 15:01:39


Eben. Bogut ist auch noch nicht zu einem First-Pick-würdigen Spieler. Ich denke, man sollte langsam die Draftverfehlungen ausblenden, da der Erfolg nun ja langsam wieder einkehrt.



von xax 13.03.09 um 16:18:54


aber es hätte nicht sein sollen...über den first pick (andre bogut) lästert ja auch keiner ;)-->doch ICH, eine ähnliche Granate wie Joe Smith, Olowakandi oder alle Clippers-Picks seit Menschengedenken :-)



von Sevent 13.03.09 um 18:56:22


Mit Ausnahme von Eric Gordon ;)



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