All-Star Weekend
Das All-Star-Wochenende 2006
Es ist Mitte Februar. Aus Formtrends werden harte Fakten. Der Kampf um die Playoffs wird ernster. Die Trading Deadline steht vor der Tür - Zeit sich zu treffen und Spaß zu haben!
Von Nikolaus Raab |
20.02.2006 | |
Freitag
Celebrity Game
"H-Town" gegen "Clutch-City" hieß das erste Duell am Freitag. Wer sich jetzt wundert, in welcher Conference die spielen, dem sei gesagt, das er da lange suchen kann. Beide Mannschaften bringen Stars und Sternchen aus Musik und Film an den Start und werden "gecoacht? von Expertinnen wie Eva Longoria (Ja, das ist die aus "Desperate Houswives? und ja, das ist die, mit der Tony Parker Händchen hält und Polizisten anpöbelt!) oder Queen Latifah. Mitgespielt haben unter anderem Nelly (durchaus gut), Ice Cube (der war schon schlanker), Bow Wow (der wird wohl nicht mehr größer) sowie Swin Cash und Becky Hammon aus der WNBA. Trotz der weiblichen Profis blieb das Spielniveau im Keller, der Unterhaltungswert leider irgendwie auch. Ach, ja, Endergebnis war 37:33 für Clutch City unter der Leitung von Greg Anthony.
Die Rookie Challenge
In der NBA lässt man der Jugend den Vortritt. Deshalb fand die Begegnung der beiden jüngsten Jahrgänge der Liga ebenfalls am Freitag statt. Für die Rookies waren Andrew Bogut, Channing Frye, Danny Granger, Luther Head, Sarunas Jasikevicius, Chris Paul, Nate Robinson, Charlie Villanueva und Deron Williams am Start. Sie trafen auf harte Gegner. Luol Deng, Ben Gordon, T.J. Ford, Devin Harris, Dwight Howard, Andre Iguodala, Nenad Krstic, Andrés Nocioni und Delonte West liefen in den Reihen der Sophomores auf. Jameer Nelson und Emeka Okafor waren ebenfalls ins Team gewählt worden, mussten jedoch verletzt auf die Teilnahme verzichten.
Eindeutiger Star des Spiels wurde Andre Iguodala, der sich mit dreißig Zählern zum MVP-Titel schoss. Eigentlich hat er sich dorthin gestopft, denn den größten Teil seiner Punkte dunkte er durch die Reuse. Nebenbei sammelte er sechs Rebounds und vier Steals ein. Charlie Villanueva und Luther Head kamen auf jeweils 18 Punkte. Ben Gordon erreichte 17 Zähler und Delonte West 16.
Auch wenn er "nur? auf acht Punkte kam, lieferte Chris Paul eine tolle Vorstellung ab. Er verteilte elf Vorlagen. Es hätten durchaus mehr sein können, wenn einige seiner Mitspieler öfter in seine Richtung geschaut hätten. Die besten Rebounder des Spiels waren Charlie Villanueva mit zwölf und Andrew Bogut mit elf Rebounds. Bogut hat in seinen siebzehn Minuten Spielzeit deutlich gemacht, dass er kein Weichei ist. Wie physisch er spielen kann, bezeugt das Streifenmuster auf Nocionis Gesicht. Er stand direkt unterm Korb, als der Australier stopfte. Autsch!
"Autsch!" dachte man auch, als T.J. Ford nach einem Foul heftigst auf den Boden krachte. Der Point Guard der Milwaukee Bucks hat gerade erst eine schwere Rückenverletzung überstanden, die ihn fast die Karriere gekostet hätte.
Samstag
Die Skills Challenge
Warum dunkt er nicht nachher? LeBron James in der Skills Challenge? Warum dunkt er nicht nacher? Die Skills Challenge versprach kurios zu werden. Steve Nash trat an, seinen Titel aus dem Vorjahr zu verteidigen. Nebenbei, wie nennt man den Gewinner der Challenge? Superskilled, Dribblemaster,?? Dwyane Wade und Chris Paul waren ernstzunehmende Gegner. Aber LeBron? Warum dunkt er nicht nachher?
Die erste Runde begann mit Paul, der sich relativ gemächlich durch den Hindernisparcours aus Pappgegnern und Ringen als Passstationen arbeitete. Geworfen hat er gut, aber seine Pässe verfehlten öfter das Ziel, was ihn zu viel Zeit kostete. Dwyane Wade brachte mehr Geschwindigkeit ins Spiel, hatte aber Probleme mit seinem Sprungwurf. Er umrundete die Strecke in 39,0 Sekunden, drei Sekunden schneller als Paul. Dann kam LeBron, dem man am liebsten beim Dribbeln geholfen hätte. Für einen 2,03-Meter-Mann sind die Pappkameraden echt zu eng! Da hat es auch gar nicht so gestört, dass er geschaufelt hat. Seine Hände sind nun mal groß. Würfe und Pässe haben alle irgendwann geklappt, so dass er nach 40,5 Sekunden am Ziel war. Warum dunkt er nicht? Steve Nash startete mit Vollgas und schlug sich gut bis zum Sprungwurf. Er hat sie alle versemmelt. Am Ende war das Rack leer. Schade! Die Zeit war nicht der Rede wert und Dwyane Wade und LeBron James in der zweiten Runde. Auch ein MP3 hat mal Pech!
Was einen Superstar ausmacht, das ist sein Ehrgeiz, sich ständig zu verbessern, selbst wenn die Aufgabe ihm nicht besonders liegt. Im zweiten Durchgang war LeBron wesentlich schneller mit dem Ball unterwegs, absolvierte die Stationen besser und legte mit 33,7 Sekunden eine Zeit vor, die Wade erstmal schlagen musste. Respekt ? aber trotzdem das falsche Event!
Dwyane Wade hatte sich warm gelaufen und fegte im letzten Durchlauf einfach durch die Tests. Flash machte seinem Namen alle Ehre und war nach blitzschnellen 26,1 Sekunden wieder im Ziel und damit Sieger. Herzlichen Glückwunsch!
Shooting Stars
Für die Shooting Stars werden vier Teams mit jeweils einem aktiven und einem ehemaligen NBA-Spieler sowie einer WNBA-Spielerin gebildet, die aus verschiedenen Entfernungen ihre Treffgenauigkeit unter Beweis stellen müssen. Das klingt nett, wird aber wohl nie ein wirklicher Knaller. Für San Antonio traten Tony Parker, Steve Kerr und Kendra Wecker an. LA schickte Lisa Leslie, Magic Johnson und Kobe Bryant ins Rennen. Phoenix wollte seinen Titel mit "Thunder? Dan Majerle, Kelly Miller und Shawn Marion verteidigen. Auch Houston stellte mit Tracy McGrady, Sheryl Swoopes und Clyde "The Glide? Drexler ein eigenes Team auf.
Dann legte San Antonio los, traf alles. Tony Parker versenkte abschließend seinen ersten Versuch von der Mittellinie und nach 25,1 Sekunden war alles vorbei. Angesichts dieser unglaublichen Zeit sah man bei der Konkurrenz förmlich die Lichter ausgehen. Nur Kobe Bryant nahm den Kampf noch richtig auf und traf ebenfalls auf Anhieb von der Dreierlinie. Allerdings hatten ihn Lisa Leslie und Magic mit ihrer Wurfausbeute schon zuviel Zeit gekostet. Die anderen beiden Teams waren? langsamer.
Three-Point Shootout
Für den Dreipunktewettbewerb treten sechs der besten Dreierschützen der NBA gegeneinander an. Sie haben begrenzte Zeit, um fünf Ballständer mit jeweils fünf Bällen abzulaufen. Für jeden Ball, den sie von der Dreierlinie versenken können, gibt es einen Punkt. Der letzte Ball an jeder Station ist zwei Punkte wert. In diesem Jahr traten Quentin Richardson, Jason Terry, Dirk Nowitzki, Ray Allen, Gilbert Arenas und Chauncey Billups an.
Die erste Runde begann mit Arenas, der 14 Punkte erreichte. Jason Terry entschied sich, seinen Durchlauf mit einem Airball zu beginnen, fand dann aber doch den Korb und traf für 13 Zähler. Was der kann, kann ich schon lange, dachte sich Dirk und warf einen seiner Moneybälle am Ring vorbei. In der letzten Sekunde wurde es kritisch. Der Zwei-Punkte-Ball am letzten Rack hatte beim Buzzer seine Hand noch nicht verlassen, traf aber sein Ziel und wurde gezählt. Dirk Nowitzki erhielt 14 Punkte. Hey, es ist All-Star Weekend, da gibt es kein Replay! Uns soll es Recht sein. Ray Allen zeigte im Anschluss, dass er ernste Ambitionen auf die Dreierkrone hatte. Mit 19 Punkten sorgte er für Sorgenfalten bei der Konkurrenz. Chauncey Billups hatte danach solche Schwierigkeiten, sich zu konzentrieren, dass er die erste Hälfte seiner Bälle in die Botanik feuerte. Er kam genau wie Quentin Richardson auf 12 Punkte. Der Vorjahressieger ist in dieser Saison also nicht nur bei den Knicks ein Schatten seiner selbst und musste ohne Titelchancen zurück nach New York fahren.
Im Finale begegneten sich Gilbert Arenas, Dirk Nowitzki und Ray Allen. Arenas ging es mal wieder etwas anders als die anderen an und startete von links, was ihm aber auch nicht half. Er war schnell am letzten Ballständer und nahm sich für den letzten Moneyball besonders viel Zeit. Er traf. Gut Ding will eben Weile haben. Dennoch sollten seine 16 Punkte nicht zum Sieg reichen. Dann kam Dirk, und der war heiß. Jedenfalls bis zum dritten Rack. Das vierte hätte er bis auf den Moneyball auch gleich komplett dem Publikum schenken können. Am fünften Ständer kam die Wurfhand wieder und der lange Deutsche erlangte 18 Punkte. Ray Allen war gewarnt. Er startete gut, bekam aber an den letzten Stationen müde Beine und musste sich mit 15 Zählern geschlagen geben. Nun war es offiziell: Dirk Nowitzki ist Dreier-König. Herzlichen Glückwunsch!
Slam Dunk Contest
Der Dunk Contest ist das beliebteste Ereignis neben dem All-Star Spiel selbst. Jedes Jahr aufs Neue versuchen junge Sprungwunder uns mit spektakulären Vorführungen zu verblüffen. Das ist ihnen auch diesmal gelungen ? jedenfalls irgendwie. Nominiert waren Nate Robinson, Hakim Warrick, Vorjahressieger Josh Smith und Andre Iguodala. Die Teilnehmer stellten sich der Jury, bestehend aus Clyde Drexler, Rudy Tomjanovic, Elvin Hayes, Moses Malone und Kenny Smith. So weit, so gut.
Hakim Warrick von den Memphis Grizzlies begann den Abend mit einem schönen Dunk, bei dem er unter dem Korb durchzog und den Ball beidhändig über den Kopf rückwärts in den Korb stopfte, was ihm 44 Punkte brachte. Der andere AI aus Philadelphia warf einen Lobpass, ließ den Ball aufkommen, schnappte ihn sich und ließ es für 45 Punkte krachen. Der offiziell mit 1,75 Metern gelistete Nate Robinson ist definitv kleiner, aber ein Sprungwunder, wie es seit Spud Webb keins in der Liga gab. Er erreichte mit seinem 180-Grad-Dunk 49 Punkte. Dann wurde es schräg. Josh Smith aus Atlanta, der im letzten Jahr den Titel davon trug, ließ ein Pflaster hinter der Freiwurflinie aufbringen. Weit hinter der Freiwurflinie! Die Menge fing an auf die Stühle zu springen und Smith ging ans andere Ende des Feldes. Er hätte auch eigentlich gleich zur Tür rausgehen können, denn von da an war der Wettbewerb für ihn gelaufen. Er verdribbelte sich beim Anlauf und nahm dann im zweiten Versuch keinerlei Notiz von seinem Pflaster. Er dunkte von innerhalb der Freiwurflinie, was toll aussah, aber keiner mehr sehen wollte. Alle warteten darauf, dass Smith von viel weiter hinten abheben würde. Enttäuschung machte sich breit und die Jury wurde fies. 41 Punkte für Josh Smith und die ewige Frage, was das Pflaster eigentlich sollte.
Beim zweiten Dunk der ersten Runde kamen die Team-Kollegen an die Reihe. Warrick ließ sich den Ball von Dahntay Jones zuwerfen. Der saß auf einem Stuhl und Warrick hüpfte drüber. Das war der Jury 42 Punkte wert. Dann wurde es spannend. Allen Iverson gab die Vorlage für Iguodala. Als beide sich hinter dem Korb aufstellen wollten, waren einige Kameramänner so verwirrt, dass sie sich erstmal weigerten, von ihren Plätzen am Spielfeldrand zu verschwinden, damit Iggy Anlauf nehmen konnte. Iverson passte ans Backboard, Andre fing, zog unter dem Board durch und stopfte den Ball von der anderen Seite. Perfekt beim dritten Versuch. Das macht dann bitte 50 Punkte! Nate ließ sich den Ball von Quentin Richardson direkt vor dem Brett hochwerfen und versenkte die Kugel einhändig. Super, aber nach Iguodala nur noch 44 Punkte wert. Josh Smith sah aus, als ob er gleich weint und sprang noch schnell über seinen Helfer. Leider war er durch seinen ersten Dunk schon raus.
Nate Robinson und Andre Iguodala zogen in die zweite Runde ein. Nate ist ein wirklich symphatischer Spieler, der mit seiner Athletik so ziemlich jeden blass aussehen lässt. So viel sei gesagt, bevor wir die zweite Runde betrachten. Der kleine Mann startete aus dem Mittelfeld und Richtung Dreierlinie, schickte den Ball einhändig ans Brett, springt ab, fängt ihn mit der rechten Hand und verstopft sich knapp. Schade, aber allein der Versuch war schon schön! Nicht so schön war es, dass er sieben Anläufe brauchte, um den Dunk tatsächlich zu schaffen. Aber er hat, und dafür gab es immer noch verdiente 44 Punkte. Andre Iguodala beeindruckte das wenig. Er startete hinter der Freiwurflinie, legte sich den Ball vor, fing ihn im Flug und schaffte es im zweiten ernsthaften Versuch ihn erst hinter dem Rücken entlang zu führen und dann durch den Ring zu brettern. Die Halle stand Kopf, die Jury auch, und er bekam 50 Punkte.
Zeit für Robinson, Verstärkung zu holen. Er ließ sich ein Trikot von Spud Webb reichen und holte dann die Legende selbst aufs Spielfeld. Die Zuschauer sprangen von den Sitzen. Kobe Bryant kam ins Bild. In seinem Gesicht stand: Hab ich das nicht letztes Jahr schon mal gesehen? Robinson stellte seinen Gast vor den Korb, drückte ihm die Pille in die Hand und feuerte das Publikum an. Charles Barkley kommentierte trocken, dass es ihn nicht besonders beeindrucke, wenn ein kleiner Spieler über einen anderen kleinen Spieler springe. Uns würde beeindrucken, wenn es der "Chuckster? heute noch über einen Stuhl schafft. Robinson jedenfalls flog und sahnte die 50 ab. Andre Iguodala wurde nervös. Er brauchte 45 Punkte, um zu gewinnen. Seine ersten Versuche gingen in die Hose. Doch dann schaffte er einen schönen Dunk, der ihm aber nur eine 44 brachte. Der Dunk Contest ging erstmalig in die Verlängerung. Spannung!
Dann kam die Gedenkminute für den Birdman und sie wurde lang. Chris Andersen war im letzten Jahr berühmt geworden, weil er die Kunst der versemmelten Dunks auf eine neue Ebene hob und die Geduld der Jury mit unzähligen Versuchen arg strapazierte. Doch das war letztes Jahr. Jetzt kam Nate "The Great?! Er nahm Anlauf aus dem Mittelfeld führte den Ball während des Laufs mehrmals zwischen den Beinen durch und warf ihn dann gegen das Brett, um ihn im Flug zu fangen und zu stopfen. Soweit die Theorie. In der Praxis brauchte er dafür 15 Versuche! Wahrscheinlich hat selbst David Stern schon pustend im Sitz gesessen, um für mehr Flugwind zu sorgen. Am Ende gibt es trotzdem eine 47 von der Jury. Der Dunk war ja auch schön. Iggy brauchte 48 Punkte, um Slam Dunk Champ zu werden. Er hebt ab, zieht den Ball durch die Beine und stopft ihn rückwärts durch die Reuse. Das war?s. Gewonnen hat? Nate Robinson! Der letzte Versuch war der Jury nur 46 Punkte wert. 141:140 für Robinson. Die Zuschauer waren damit nicht allzu glücklich und Andre Iguodala wollte seinen Augen kaum trauen. Nate Robinson ist Slam Dunk Champion. Herzlichen Glückwunsch!
Sonntag
Das All-Star Game
Endlich war es nun da! Das lang ersehnte All-Star Game. Nominiert waren für den Osten LeBron James, Allen Iverson, Gilbert Arenas, Chauncey Billups, Chris Bosh, Vince Carter, Richard Hamilton, Ben Wallace, Shaquille O?Neal, Paul Pierce, Dwyane Wade und Rasheed Wallace. Jermaine O?Neal musste wegen Verletzungspech pausieren. Im Westen liefen Ray Allen, Elton Brand, Kobe Bryant, Tim Duncan, Kevin Garnett, Pau Gasol, Shawn Marion, Tracy McGrady, Yao Ming, Steve Nash, Dirk Nowitzki und Tony Parker aufs Parkett.
Es war das Spiel des LeBron James. Auf dem Weg zum MVP sackte er 29 Punkte ein, holte sechs Rebounds, zwei Steals und trug wesentlich zum Erfolg des Ostens bei. Der hat übrigens mit 122:120 gewonnen. Schärfster Konkurrent für den "King? war Tracy McGrady, der sogar auf 36 Zähler kam, aber eben im falschen Team spielte ? bei den Verlierern. Zweistellig punkteten im Osten noch Shaquille O?Neal (17 Punkte), Dwyane Wade (20 Punkte), Allen Iverson (12 Punkte) und Chauncey Billups (15 Punkte). Im Westen schafften das außer T-Mac noch Tim Duncan (15 Punkte), Shawn Marion (14 Punkte), Elton Brand (12 Punkte) und Dirk Nowitzki (10 Punkte).
Der Osten fiel in der ersten Hälfte weit zurück. Zur Halbzeit stand es 70:53 für den Westen. Doch im dritten Viertel erwachte der Ehrgeiz und der Osten startete eine furiose Aufholjagd, die schließlich den Sieg brachte und James (21) zum jüngsten MVP aller Zeiten machte. Dabei hatte der Westen durchaus eine Chance. Acht Sekunden vor Schluss setzt Tracy McGrady zum Wurf an, doch LeBron ist in Reichweite. Ein mögliches Foul wird nicht gepfiffen und das Endergebnis steht fest. Wäre der Ball im Korb gelandet, hätte Tracy es sicher geschafft, MVP in seiner eigenen Stadt zu werden.
Shaq hat endlich sein Freiwurfproblem gelöst. Für den zweiten von zwei Versuchen an der Linie legte er sich einfach den Ball ans Brett und donnerte ihn mit aller Macht durch den Ring. Schön, aber die Schiedsrichter hatten was dagegen. Leider mangelte es ein wenig an spektakulären Highlights. Vielleicht war das etwas verschlafene Publikum nicht sonderlich inspirierend. Egal! Das Spiel war trotzdem schön.
Aus der Rubrik "Sorgen, die wir gern hätten?
Andre Iguodala hat sich wehgetan. Bei seinem ersten Versuch, den Ball stopfen, nachdem er unter dem Brett durchflog, kam ihm was ins Auge. Es war eine der Kameras. Und zwar die oben am Backboard!



von Crossover 30.05.2012 um 10:41:36
Bisher wurden keine Kommentare geschrieben.