Europameisterschaft
Russland siegt in letzter Sekunde
Das letzte Spiel der Zwischenrunde zwischen Russland und Mazedonien war ein furioses Finale. Erst in der Schlusssekunde fiel die Entscheidung durch Sergey Monya (Foto). In den anderen Partien des Tages setzten sich Slowenien und Griechenland durch.
Von Thomas Käckenmeister |
12.09.2011 | |

Aus 24 werden zwölf, werden acht Teams. Ab Mittwoch werden die Viertelfinalspiele der EM 2011 (alle live auf Sport1) ausgetragen. Dabei kommt es zu hochklassigen Duellen!
14.9., 17 Uhr (MESZ): Spanien gegen Slowenien
14.9., 20 Uhr (MESZ): Mazedonien gegen Litauen
15.9., 17 Uhr (MESZ): Frankreich gegen Griechenland
15.9., 20 Uhr (MESZ): Russland gegen Serbien
Die Zwischenrunde endete mit einem hochdramatischen Match zwischen den beiden Topteams in Gruppe E, Russland und Mazedonien. Außerdem bezwang Slowenien die Finnen und Griechenland gewann gegen Georgien.
Slowenien gegen Finnland 67:60
Gewinnen oder nach Hause fahren hieß es zwischen Slowenien und Finnland, denn der Sieger steht im Viertelfinale. Für die weitaus erfahreneren Slowenen reichte es letztlich zum knappen Erfolg, um nun auf Titelverteidiger Spanien zu treffen.
Slowenien drückte im zweiten Viertel aufs Gaspedal und spielte sich einen 15-Punkte-Vorsprung heraus, den die Finnen bis zu Beginn des letzten Abschnitts jedoch wieder auf sechs Zähler verkürzten. Im letzten Viertel erzielte sodann Erazem Lorbek sechs Punkte in Folge, um den zweistelligen Abstand wieder herzustellen. Davon konnten sich die Nordeuropäer nicht mehr erholen.
Schlüsselstatistik: 17 von insgesamt 42 Rebounds angelten sich die Slowenen in der Offensive.
Griechenland gegen Georgien 73:60
Lediglich 25 Punkte brachten die Georgier nach dem Seitenwechsel im griechischen Korb unter. Dabei hatte das Team um NBA-Center Zaza Pachulia, der erneut nicht spielte, zur Pause noch mit drei Zählern geführt (32:35).
Ursache für den Sieg war die Treffsicherheit unterm Korb (Ioannis Bourousis traf für 13 Punkte bei 75%iger Quote); die Griechen von dort und aus dem Halbfeld über 60 Prozent ihrer Würfe verwandelten. Somit fiel es auch nicht allzu sehr ins Gewicht, dass sie insgesamt 14 Rebounds weniger als die Georgier pflückten. Im Viertelfinale gegen Frankreich muss dieses Problem aber gelöst werden, um unter die letzten Vier zu kommen.
Schlüsselstatistik: Fehlende Aggressivität Georgiens oder geniale Verteidigung der Griechen? Georgien stand nur neunmal an der Freiwurflinie (fünf Treffer).

Russland gegen Mazedonien 63:61
Ein Double-Double von Pero Antic (15 P, 10 R) und 16 Zähler von Bo McCalebb reichten nicht, um Russland zu besiegen und damit den Gastgeber Litauen im Viertelfinale als Gruppenerster aus dem Weg zu gehen. Mazedonien verlor erstmals wieder seit sechs Spielen, Russland bleibt als einziger EM-Teilnehmer noch ungeschlagen.
Mit der letzten Sirene des Spiels traf Russlands Sergey Monya (Foto) einen Dreipunktewurf zum Sieg. Alexey Shved war bester russischer Spieler mit 14 Punkten, sechs Rebounds und vier Assists.
Schlüsselstatistik: Russland nahm 18 Versuche von jenseits der Dreipunktelinie. Einer der insgesamt fünf Treffer sorgte für den Sieg und das Viertelfinale gegen Serbien.



von Crossover 30.05.2012 um 10:20:32
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