Euroleague

Titelverteidiger Barca in Rückstand

Der amtierende Euroleague-Meister FC Barcelona (Foto: Ricky Rubio) und Vize-Champion Olympiacos Piräus stehen kurz vor dem Aus in der Königsklasse des europäischen Basketball. Barca unterlag in einer hochkarätigen Partie bei Panathinaikos Athen, Piräus kam in Siena unter die Räder. Maccabi Tel Aviv feierte einen souveränen Erfolg über Caja Laboral, während Real Madrid in Valencia siegreich war.

Von Thomas Käckenmeister
 30.03.2011 |

Montepaschi Siena gg. Olympiacos Piräus 81:72 [Serienstand: 2-1]

Die Italiener knüpften daran an, wo sie im zweiten Spiel der Serie aufgehört hatten. Früh erspielten sie sich, angeführt vom starken Marko Jaric, eine solide Führung, die jedoch im zweiten Abschnitt wieder etwas in Gefahr geriet. Nach dem Seitenwechsel zog Siena aber die Zügel wieder an, setzte sich zweistellig ab und brachte den Sieg letztlich souverän nach Hause.

Beste Spieler: Marko Jaric (Siena; 24 P, 10/11 FG), Theo Papaloukas (Piräus; 8 P, 4 R, 6 A)

Power Electronics Valencia gg. Real Madrid 66:75 [Serienstand: 1-2]

In der Euroleague hatte Valencia vor der dritten Playoff-Partie gegen die Madrilenen nur einmal daheim verloren, seitdem Svetislav Pesic dort als Head Coach tätig ist. Und es sah eigentlich auch gut aus, dass der fünfte Heimsieg im sechsten Euroleague-Spiel vor eigenem Publikum eingefahren werden kann. Doch Valencia hatte die Rechnung ohne den ehemaligen Oldenburger D'Or Fischer gemacht. Der Center brachte die Königlichen mit krachenden Dunkings und brachialen Defensivaktionen auf die Siegerstraße. Er hatte maßgeblichen Anteil daran, dass Madrid im Schlussviertel mit 15:27-Punkten regelrecht dominierte.

Beste Spieler: Dusko Savanovic (Valencia; 21 P, 5 R), D'Or Fischer (Madrid, 19 P, 9/9 FG, 8 R, 2 B)

Panathinaikos Athen gg. FC Regal Barcelona

76:74 [Serienstand: 2-1]

Das für viele schon vorweggenommene Finale zwischen dem Titelverteidiger und dem Champion von 2009 war erneut ein Nägelkauer bis zur allerletzten Sekunde, der von taktischer Finesse und hochkarätiger sportlicher Qualität geprägt war. Edelverteidiger Dimitris Diamantidis tütete in der Schlussphase vier Freiwürfe ein, Barca kam nicht mehr zu einem offenen Wurf und somit können die Grünen die "Best-of-Five"-Serie bereits am kommenden Donnerstag beenden.

Beste Spieler: Dimitris Diamantidis (Athen; 18 P, 7 A), Ricky Rubio (Foto; Barcelona; 16 P, 4 R, 2 A, 3 S)

Maccabi Electra Tel Aviv gg. Caja Laboral 81:60 [Serienstand: 2-1]

Der Siegtreffer Maccabis im zweiten Spiel am vergangenen Donnerstag schien die Truppe von David Blatt regelrecht beflügelt zu haben. In der Nokia Arena gaben die Gelben von Beginn an Vollgas und stellten nach einem ausgeglichenen ersten Abschnitt (24:23) noch vor der Pause die Weichen auf Sieg. Einziger Wermutstropfen bis zu diesem Zeitpunkt: Doron Perkins zog sich eine Knieverletzung zu. Zur Halbzeit stand es 41:30, nach drei Vierteln zeigte der Videowürfel ein Zwischenergebnis von 69:45 an - die Messe war vorzeitig gelesen und die 2-1-Führung Maccabis in trockenen Tüchern.

Beste Spieler: Jeremy Pargo (Tel Aviv; 23 P, 2 A), Marcelinho Huertas (Vitoria; 9 P, 6 R, 5 A)




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von Crossover 30.05.2012 um 10:14:29


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