Reform im Pokalwettbewerb
Von Manuel Baraniak |
07.08.2009 |
Nach Absprache mit dem Deutschen Basketball Bund und der AG 2. Basketball-Bundesliga Herren hat die BBL für die kommende Spielzeit eine Reform im Pokalwettbewerb durchgeführt. Demnach wird es nicht mehr drei K.O.-Runden geben, sondern die erst- bis sechstplatzierten Teams nach der Hinrunde werden drei der vier Teilnehmer für das BBL Top Four (10. und 11. April 2010) ermitteln. Der Gastgeber jener Endrunde ist dabei schon gesetzt.
Sollte der Ausrichter des Top Fours nach der BBL-Hinrunde einen der ersten sechs Ränge belegen, so darf der Siebtplatzierte an der einen K.O.-Runde teilnehmen. In der Saison 2009/10 wird das Top Four in Frankfurt ausgetragen. So stehen die Deutsche Bank Skyliners als erster Teilnehmer der Pokalendrunde schon fest. Die drei K.O.-Paarungen werden im Februar 2010 ausgespielt.
„Es war an der Zeit, den Wettbewerb vor dem BBL TOP FOUR zu modifizieren. Der zum Teil sehr geringe Zuschauerzuspruch, gerade bei den unterhalb der BBL angesiedelten Vereinen, die Tatsache, dass in den vergangenen Jahren ‚David’ nur in Ausnahmefällen ‚Goliath’ geschlagen hat und ein prall gefüllter Rahmenspielplan, mit zahlreichen Terminen vor allem auf europäischer Ebene, haben zu Überlegungen geführt, wie wir eine dichtere und von Beginn an spannendere Atmosphäre herstellen können“, so BBL-Geschäftsführer Jan Pommer zum reformierten Pokalwettbewerb.
Ohne Beteiligung der BBL-Vereine werden die jeweils 16 Pro-A- und 16 Pro-B-Ligisten sowie die 16 Sieger der Pokalwettbewerbe der Landesverbände den Sieger des DBB-Pokals ermitteln. In der ersten Runde werden die Pokalsieger der Landsverbände auf die Pro-B-Ligisten treffen, während die Mannschaften der Pro A erst in der zweiten Runde in den Wettbewerb eingreifen. Besitzen die unterklassigen Mannschaten in den ersten beiden Runden noch Heimrecht, so wird ab dem Achtelfinale frei ausgelost. Auch im DBB-Pokal wird in einem Final Four der Pokalsieger ermittelt.

„Wir haben einen tollen und für alle Beteiligten attraktiven Modus gefunden. Ich bin ganz sicher, dass wir viele spannende Spiele zu sehen bekommen. Ich bedanke mich für die sehr fruchtbaren Gespräche und freue mich schon jetzt sehr auf die erste Austragung des DBB-Pokals“, gab sich DBB-Präsident Ingo Weiss zufrieden mit der Reform


