US Camp - LIVE

Lass dein Spiel sprechen

Nach tagelangem Training haben sich die Teilnehmer des US Camps 2011 die ersten Duelle gegen amerikanische Highschool-Teams verdient. Außerdem schauten erneut interessante Gesprächspartner beim Camp vorbei, darunter auch ein möglicher Neuzugang der Fraport Skyliners.

Von Thomas Käckenmeister
 05.08.2011 |

2. und 3. August 2011: Training, Talk und Competition

Wer hart trainiert, hat sich das Spielen auch verdient. Getreu diesem Motto folgten die 22 US-Camper in den vergangenen Tagen. Während den ganzen Tag über noch am Spiel gefeilt wurde, gab es abends ein Kräftemessen mit einem Highschool-Team.

Leider gingen beide Partien verloren, weil die physische Gangart der US-Boys doch ziemlich ungewohnt für die Basketballtalente aus Deutschland war. „Das Spiel ist sehr körperbetont. Für die Amis ist das Standard, aber wir müssen uns daran noch gewöhnen. Gerade unter dem Korb haben wir doch unsere Probleme“, urteilte Camp-Organisator Manuel Hauff.

Dennoch dürften sich diese Erlebnisse, wie auch die anderen Ereignisse der vergangenen Tage, in das Gedächtnis der Teilnehmer gebrannt haben. So sicherlich auch die Begegnungen mit den Coaches und Spielern, die aus ihrem Leben berichteten.

Am Dienstag war Matthew McCollister, Coach der Breck Highschool und erster Gegner der Camper, beim Mittagessen dabei. Er erzählte über den Basketballsport in Amerika und seine Trainingsphilosophie.

Am Mittwoch schaute Second-Round-Pick Jon Leuer (NBA Draft 2011, Milwaukee Bucks) beim Camp vorbei. Der 2,08 Meter große Power Forward hält sich an der Concordia Universität in seinem Heimatort fit, damit er nach Ende des Lockouts sofort voll da ist. Sollte der Arbeitskampf in der NBA anhalten, könnte der 22-Jährige womöglich nach Deutschland wechseln. Die Fraport Skyliners haben ihm ein Angebot unterbreitet. „Ich weiß zwar im Moment noch nicht viel über Basketball in Deutschland, aber vielleicht spiele ich in der nächsten Saison dort. Die Skyliners haben mir ein Angebot gemacht. Das schau ich mir jetzt genau an“, sagt Leuer, während er mit den Campern Erinnerungsfotos schießen lässt.

Auch Mike McCollow, ehemaliger Assistenz-Trainer der Toronto Raptors, besuchte das US Camp und vermittelte die Grundlagen des Basketballsports: „Es gibt keinen Sport, den man sich durch harte Arbeit so leicht selbst beibringen kann wie Basketball“, appelliert er an die Einstellung der Kids.

Dank der Coaches, die die richtigen Anleitungen bieten und auch mit alternativen Trainingsmethoden wie Yoga oder Pilates zur Förderung der Tiefenmuskulatur aufwarten und lehrreiche Tipps und Tricks liefern, gibt es im US Camp einen perfekten Trainingsplan, um das eigene Spiel zu verbessern. Kommt es dann noch zu Duellen gegen amerikanische Teams, dann ist auch für die notwendige Competition gesorgt.

Weitere Informationen auf Basketball-Camps-USA.de.




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von Crossover 30.05.2012 um 09:47:13


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